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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 11.03.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Malte Hennig

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Ulrike Greim, Erfurt
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 20 Jahren: Der serbische Politiker Slobodan Milošević in der Haft gestorben

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Schützen oder schießen?
    Über den Umgang mit dem Wolf
    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Haarpracht in den Religionen:
    Alles nur Haarspalterei?
    Von Michael Hollenbach

    Die Mähne des biblischen Samson, der Bart des Propheten oder die Schläfenlocken frommer Juden - Haare spielen in allen Religionen eine besondere Rolle. Sie stehen für Kraft, Verführung, Reinheit und besonders für Identität und Abgrenzung.

  • 20:30 Uhr

    Christoph Peters liest aus und spricht über: „Entzug“ (2/2)

    Dieses Buch ist gewidmet: „Für Veronika, die immer noch da ist.“ Wir alle kennen Erzählungen, die nur deshalb erträglich sind, weil wir ihr gutes Ende kennen: eine solche Geschichte existiert über den mehrfach ausgezeichneten Schriftsteller Christoph Peters. In seinen Dreißigern war Peters alkoholabhängig, am Rande des Todes, kaum mehr fähig, ein normales Leben zu verwirklichen … bis er seine prekäre Lage verstand: „Ich muss aufhören zu trinken. Ich kann nicht aufhören zu trinken. Wegen der Panik, die dann ausbricht, vor allem wegen des Zitterns, das jedem, der mich sieht, sofort unmissverständlich vor Augen führt, dass diese Grenze überschritten ist - dass ich diese Grenze überschritten habe, hinter die es kein Zurück gibt.“ In seinem Memoir „Entzug“ berichtet der 1966 im niederrheinischen Kalkar geborene Peters schonungslos vom Weg aus dieser tödlichen Sucht, er berichtet aber auch von einer Liebe, die ihn beschützt, die bei ihm geblieben ist in guten wie in schlechten Tagen. Eine nüchtern-bilanzierende Lektüre über die Trunkenheit und die Kraft der Selbstermächtigung, eine Geschichte, die Mut macht und inmitten der Tristesse Orte der Poesie findet.
    Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane und Erzählungsbände und er wurde für seine Bücher vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2018), dem Thomas-Valentin-Literaturpreis der Stadt Lippstadt (2021), dem Niederrheinischen Literaturpreis (1999 und 2022) sowie dem Schubart-Literaturpreis (2025). Christoph Peters lebt in Berlin. Zuletzt erschien bei Luchterhand mit "Innerstädtischer Tod" (2025) der letzte Teil einer an Wolfgang Koeppen angelehnten Trilogie.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Ganz bewusst komplett daneben - Dirty Comedy
    Von Jasmin Kröger

    Rassistisch, sexistisch oder auf andere Weise beleidigend: Hauptsache komplett daneben. Das Netz ist voll mit Videoclips von Stand-up-Comedians, die ihr Publikum demütigen oder Witze auf Kosten von Minderheiten reißen: inzwischen hat sich dafür das Schlagwort “Dirty Comedy” eingebürgert. Was auf den ersten Blick komplett am diskriminierungssensiblen Zeitgeist des 21. Jahrhundert vorbei zu gehen scheint, sorgt für ausverkaufte Hallen, Comedy Specials auf Streamingplattformen und Abertausende Klicks in den Sozialen Medien. Wie kommt es zu diesem Siegeszug des Ungehobelten, Unfeinen? Kann man nach unten treten und dabei dennoch witzig sein? Jasmin Kröger hat sich in der Comedyszene umgehört und auch danach gefragt, welche Grenzen Komiker für sich selbst ziehen.

  • 22:05 Uhr

    Wortspiel - Das Musik-Gespräch
    Ernst Breidenbach über das Klaviersextett op. 5 von Caspar Joseph Brambach
    Am Mikrofon: Klaus Gehrke

    Der rheinische Komponist Brambach schrieb viel Musik für Männerchöre. Was fasziniert an seinem dramatischen Klaviersextett?

    Er kam wie Johannes Brahms im Jahr 1833 auf die Welt, doch im Gegensatz zu Brahms geriet Caspar Joseph Brambach nach seinem Tod 1902 schnell in Vergessenheit. Im rheinischen Oberdollendorf geboren, studierte Brambach in Köln und wurde mit erst 28 Jahren 1861 städtischer Musikdirektor in Bonn. Damals rief er eine neue Kammermusikreihe ins Leben, in der auch sein Klaviersextett in c-Moll op. 5 erklang. Dieses haben der Pianist Ernst Breidenbach und Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters im Deutschlandfunk Kammermusiksaal aufgenommen, zusammen mit anderen Werken Brambachs. Im Musik-Gespräch erzählen die Ausführenden, wie sie auf das recht unbekannte Sextett gestoßen sind und was sie an dem dramatischen Werk fasziniert.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht