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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 11.04.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Zwischen Disziplin und Abenteuer
    Lina Allemano Four
    Aufnahme vom 31.10.2025, Jazzfest Berlin, A-Trane
    Am Mikrofon:Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Magazin
    Neue Alben, Bücher und Filme aus dem Bereich des Jazz. Dazu Infos über aktuelle Entwicklungen in der Szene.
    Am Mikrofon: Anja Buchmann
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Zart, zerbrechlich, zum Zerschmelzen
    Die isländische Musikerin Ölöf Arnalds
    Von Anja Buchmann
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Luke Winslow-King (USA)
    Aufnahme vom 7.6.2025 beim Bluesfestival Schöppingen
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    Heimweh als Antriebskraft
    Die algerische Musikerin Souad Massi
    Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause
    (Wdh.)

    Heimweh als Antriebskraft
    Die algerische Musikerin Souad Massi
    Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Thomas Dörken-Kucharz, Frankfurt am Main
    Evangelische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 65 Jahren: In Jerusalem beginnt der Prozess gegen Adolf Eichmann

  • 09:10 Uhr

    Bildungsgerechtigkeit - Kindern im Brennpunkt eine Chance geben
    Am Mikrofon: Vivien Leue
    (Wdh. v. 12.10.2024)

    Der Bildungserfolg in Deutschland hängt noch immer von stark von der Herkunft ab. Kinder und Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen bleiben weiter benachteiligt. Doch es gibt Projekte und engagierte Menschen, die dagegen angehen. So manchem Jugendlichen kann so eine Perspektive gegeben werden.  

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin Brigitte Franzen

    Museen und Ausstellungen publikumsnah gestalten, das begeistert die neue Direktorin des Bauhaus-Archivs.

    Geboren ist Brigitte Franzen 1966 in Freiburg, aufgewachsen in Frankfurt am Main. Sie promovierte über das Verhältnis von Natur und Kunst am Beispiel von Künstlergärten und kuratierte über 100 Ausstellungsprojekte. 2024 wurde Franzen als erste Frau Präsidentin der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Zuvor leitete sie u.a. das Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, war Direktorin des Ludwig Forums für Internationale Kunst in Aachen und Vorstand der Peter und Irene Ludwig Stiftung. Im April 2026 übernimmt Brigitte Franzen die Leitung des Bauhaus-Archivs in Berlin mit der weltweit größten Sammlung zur Geschichte der berühmten Kunstschule. Unter ihrer Leitung soll sich das Archiv lebendig hin zur Stadtgesellschaft öffnen. Wie der Soundtrack ihres Lebens klingt? Rebellisch-emanzipatorisch.

  • 11:05 Uhr

    Zwischen Bergidyll und Bettenstopp - Wie viel Tourismus verträgt Südtirol?
    Von David Ehl und Katharina Peetz
    Dlf 2025

    Der Pragser Wildsee, die Drei Zinnen oder der Rosengarten - sie alle sind mittlerweile berühmte Fotomotive in Südtirol. Die spektakuläre Natur lockt allein in den Sommermonaten über fünf Millionen Touristen in die nördlichste Provinz Italiens. Aber wie viel ist zu viel? Darüber wird in Südtirol immer heftiger gestritten. Denn zur Kehrseite des Tourismus gehören verstopfte Straßen, überfüllte Hütten und Wanderwege, Wohnraummangel und hoher Ressourcen-Verbrauch von Ressourcen wie zum Beispiel beim Wasser, besonders im Bereich des Luxustourismus. Die Gastfreundschaft stößt in Südtirol an ihre Grenzen. In den Gesichtern Europas geht es um Menschen, für die das richtige Maß an Tourismus in Südtirol überschritten ist und die sich Sorgen um ihre Heimat machen. Und es geht um die Frage, wie eine Balance gelingen kann zwischen Tourismus als wichtigem Wirtschaftsfaktor und dem Schutz von heimischer Natur und Infrastruktur.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Jason Reynolds: „24 Sekunden ab jetzt - Eine ganz normale Liebesgeschichte“ 
    Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Hansen-Schmidt  
    Ab 14 Jahren
    (Verlag dtv)
    Ein Beitrag von Angela Sommersberg

    Die Wunder der Tierwelt: Aufwändig gestaltete Kindersachbücher über Tiere:

    Holger Haag, Julia Gerigk (Ill.): „Unsichtbar. Meister der Tarnung“
    Ab 6 Jahren
    (Coppenrath Verlag)

    Geert-Jan Roebers, Merlijne Marell (Ill.): „Verwandelt. Metamorphosen im Tierreich“
    Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf
    Ab 9 Jahren
    (Gerstenberg Verlag)

    Núria Solsona: „Schwarmzauber:Magische Choreografien der Natur“
    Aus dem Spanischen von Hanna Christine Fliedner
    Ab 6 Jahren
    (Verlag Prestel Junior)

    Sharon Wismer, Terri Po (Ill.): „Tierisch wichtig! Wie Elefant und Kolibri die Welt im Gleichgewicht halten“
    Aus dem Englischen von Cyra Pfennings
    Ab 7 Jahren
    (Insel Verlag)
    Ein Beitrag von Dina Netz

    Julie Flett: „Wieder da! Haw êkwa“
    Aus dem kanadischen Englisch von Barbara Brennwald
    Ab 6 Jahren
    (Baobab Verlag)
    Ein Beitrag von Isabelle Stier

    Am Mikrofon: Svenja Kretschmer

  • 17:05 Uhr

    Kann Sport unpolitisch sein?
    Der Schriftsteller Andreas Merkel und der Sportfunktionär Michael Vesper im Gespräch
    Am Mikrofon: Jonas Reese

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr

    Afghanistan - Machtkämpfe unter den Taliban

  • 20:05 Uhr

    Lichtspiel (1+2/4)
    Hörspielserie nach dem Roman von Daniel Kehlmann
    Mit: Thomas Loibl, Michael Kranz, Bibiana Beglau, Fabian Hinrichs, Valery Tscheplanowa, Erwin Leder, Monica Gruber, Aenne Schwarz, Roman Knizka, Holger Handtke, Nicolas Mockridge, Oscar Kehlmann, Andreas Nickl, Oliver Urbanski, Antonia Bill, Felix Römer, Raphael Dwinger, Marion Breckwoldt, Hannes Liebmann, Jördis Trauer, Gudrun Gabriel, Uriel Jung, Alice Prosser, Julia Zimth, Anton Rattinger, Felix Pöchhacker, Theresa Albert, Konstantin Frank, Paul Heimel, Felix Laicher, Patrick Strasser, Helena Gammel, Eva-Marlen Hirschburger, Rudolf Krause, Eliot Karow
    Besetzung: Kathi Bonjour und Jutta Kommnick
    Komposition: Markus Lehmann-Horn
    Eingespielt vom: Leopold-Mozart-Quartett
    Klavier: Katrin Isabel Klein
    Regieassistenz und dramaturgische Mitarbeit: Simon Hastreiter
    Ton und Technik: Alexander Brennecke und Eugenie Kleesattel
    Bearbeitung und Regie: Sebastian Stern
    Dramaturgie: Christine Grimm
    Deutschlandfunk 2026
    Längen: 41’48 (Teil 1), 48’31 (Teil 2)
    (Ursendung)

    Teil 3 und 4 am 18.04.206, 20.05 Uhr (DLF) und am 19.04.2026, 18.30 Uhr (DLF Kultur)

    Teil 1
    Der Regisseur G.W. Pabst kehrt 1938 nach Österreich zurück: Zwischen Kunstproduktion und Anpassung entsteht in den folgenden Jahren ein Film, der verschwinden wird. Eine Hörspielserie in vier Teilen über Schuld, Kunst und das Gewicht der Vergangenheit.

    Hollywood in den 1930ern: Der berühmte Regisseur G.W. Pabst findet im Exil keinen Fuß auf den Boden. Als ein Hilferuf seiner Mutter aus Österreich eintrifft, reist er zurück und glaubt irrtümlich, als Künstler sicher zu sein.

    Teil 2
    Die Rückkehr nach Österreich wird für G.W. Pabst zur Falle. Kaum im heimatlichen Schloss bei seiner Mutter angekommen, bricht der Zweite Weltkrieg aus und die Grenzen sind dicht. Pabst gerät unweigerlich ins Visier der Nationalsozialisten.

    Teil 1
    Die Hörspielserie „Lichtspiel“ nach Daniel Kehlmanns Roman erzählt die Geschichte des berühmten Filmregisseurs G.W. Pabst. Nach einem enttäuschenden Hollywood-Exil kehrt er wegen seiner kranken Mutter nach Österreich zurück. Ein Fehler: Mit Kriegsbeginn schließen sich die Grenzen. Das NS-Regime zwingt den Regisseur durch perfide Erpressung, wieder für Deutschland Filme zu drehen. Pabst redet sich ein, als Künstler vollkommen unpolitisch bleiben zu können. Doch während er inmitten des Krieges obsessiv an seinem Meisterwerk „Der Fall Molander“ arbeitet, verstrickt er sich unweigerlich in moralische Schuld. Ein fesselndes Drama über Opportunismus und den wahren Preis der Kunst.

    Teil 2
    Der Regisseur G.W. Pabst reist mit seiner Frau Gertrude und Sohn Jakob im Zug zurück in die Heimat, um nach seiner kranken Mutter Erika zu sehen. Doch die geplante rasche Weiterreise in die Schweiz und in die USA scheitert: Am Tag ihrer Ankunft bricht der Krieg aus und die Grenzen werden vollständig geschlossen. Die Nationalsozialisten wissen längst von der Rückkehr des berühmten Regisseurs. Kuno Krämer sucht Pabst auf dem Anwesen auf und zitiert ihn nach Berlin. Im Ministerium macht der Propagandaminister ihm unmissverständlich klar, dass eine Weigerung Konsequenzen bedeuten würde.

    Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller. Romane wie „Die Vermessung der Welt“ oder „Tyll“ machten ihn international berühmt. Er lebt in Berlin und New York.

    Dieser Roman, auch wenn er sich in vielem an den Lebensgeschichten des historischen G.W. Pabst und seiner Familie orientiert, ist ein Werk der Fiktion; so gab es etwa keinen Sohn mit dem Namen Jakob. Pabsts Filme sind bis heute zugänglich; allein "Der Fall Molander", gedreht in den letzten Kriegsmonaten in Prag, gilt als verschollen.

  • 22:05 Uhr

    Klima-Ton
    Ein multifunktionales Instrument der Klimakommunikation
    Von Gisela Nauck

    Oftmals dargeboten durch Klangkunst und instrumentale Performances, ist klar, dass das Anthropozän eine auditive Dimension hat.

    Die Naturwissenschaften nutzen die auditive Ebene von Umwelt und Klima, ebenso werden heute Komposition und Klangkunst durch die Akustik von Ökosystemen inspiriert. Mit ihrem „Klimaton“ aber haben der Medienkünstler Adnan Softiæ und die Modedesignerin Nina Softiæ nicht nur ein Musikinstrument geschaffen, das wissenschaftliche Daten sonifiziert. Vielmehr entwickelten sie ein interdisziplinäres Projekt, um wissenschaftliche Erkenntnisse in kulturell-künstlerische Praxis umzusetzen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Klang und Performance. Beispiele dafür sind das sechskanalige Klimaton-Artic, eine Hörstation oder modulare Workshop-Formate in der Landschaft. Im Gespräch mit Autorin Gisela Nauck berichtet das Künstlerduo von der Entstehung und den Eigenarten des Instruments sowie ihrem kunstübergreifenden Anliegen.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Der Chronist der Gefühle
    Eine Lange Nacht über Alexander Kluge
    Von Jochen Rack
    Regie: der Autor
    (Wdh.v. 02./03.01.2010)

    Aus Anlass des Todes von Alexander Kluge am 25. März 2026 nehmen wir diese Sendung neu ins Programm.

    Im Jahr 2003 erhielt Alexander Kluge, geb. 1932, gestorben am 25. März 2026, den Georg-Büchner-Preis für sein umfangreiches literarisches Werk. In seinen Geschichtensammlungen „Chronik der Gefühle“ malt er ein weit gefächertes Panorama menschlichen Lebens und sucht die Lücken menschlicher Freiheit in einer diabolischen Geschichte: „Wohin fliehen? Was heißt Macht? Wem kann man trauen?“ Ereignissen des Zeitgeschehens wie dem 11.9.2001, dem Irakkrieg oder dem kapitalistischen Boom in China sinnt er ebenso nach wie privaten Geschichten von der Liebe, der Familie oder seiner Herkunft aus Halberstadt. In den 60er- bis 80er-Jahren drehte Kluge 23 Filme, darunter so bekannte wie „Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos“ (1968) und „Deutschland im Herbst“ (1978). Mit dem Soziologen Oskar Negt schrieb er „Geschichte und Eigensinn“; fürs Fernsehen produziert er regelmäßig Kulturmagazine. Mit Sicherheit ist Kluge nicht nur einer der produktivsten, sondern auch gelehrtesten und engagiertesten Intellektuellen Deutschlands. In der „Langen Nacht" gibt er Auskunft über die Rolle der Gefühle im Geschichtsprozess, die Globalisierung wie die jüngsten Kriege, gewährt aber auch Einblicke in seinen Familienroman und den privaten Hintergrund seines Schaffens.