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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 09.06.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Tobias Strauss

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Christian Olding, Geldern
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 20 Jahren: Musiker Drafi Deutscher gestorben

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Fehlsichtigkeit:
    Kontaktlinsen, Brille oder Lasern

    Gast:
    Prof. Horst Helbig, Direktor der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Regensburg
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Gestochen scharf sehen, das können viele nur mit Brille oder Kontaktlinsen. Über 60 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind entweder kurz- oder weitsichtig, oft kombiniert mit einer Hornhautverkrümmung. Fehlsichtigkeit hat eine erbliche Komponente, aber auch die Lebensumstände spielen bei der Entstehung eine Rolle. So führen veränderte Sehgewohnheiten dazu, dass in Industrieländern wie Deutschland immer mehr junge Menschen kurzsichtig werden. Zur Korrektur ist die Brille für die allermeisten das Mittel der Wahl. Nur etwa fünf Prozent tragen regelmäßig Kontaktlinsen. Es geht aber auch ganz ohne Hilfsmittel: Eine Laserkorrektur kann Fehlsichtigkeit dauerhaft beheben, ist aber nicht für jeden geeignet.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Die Goldgräber
    Fragwürdige Geschäfte auf dem grauen Kapitalmarkt
    Von Ann Esswein und Paul Hildebrandt
    Regie: Claudia Kattanek
    Deutschlandfunk 2025

    Sie bieten Immobilienfonds an, Container oder Windkrafträder und versprechen hohe Renditen. Sie agieren auf dem so genannten grauen Kapitalmarkt, beinahe ohne staatliche Regulierung. Das Risiko ist immens, trotzdem finden sie immer wieder Anleger.

    Mitte der 2010er-Jahre wurden zwei Unternehmer vor Gericht angeklagt. Die Staatsanwaltschaft warf ihnen vor, das Geld tausender Anleger veruntreut zu haben. Der geschätzte Schaden: 240 Millionen Euro. Die beiden Männer hatten sich vom Geld der Anleger ein Leben im Luxus geleistet. Der Fall erschütterte die Finanzwelt und zwang die Politik dazu, den Finanzmarkt stärker zu regulieren. Gesetze wurden erlassen, Behörden gestärkt. Aber waren die Maßnahmen tatsächlich ausreichend?

  • 20:05 Uhr

    Die Gottesanbeterin
    Von Thomas Fritz
    Regie: Beatrix Ackers
    Mit: Judith Engel, Deborah Kaufmann, Leonie Rainer, Lisa Hrdina, Ingo Hülsmann, Anne Schirmacher, Matthias Bundschuh, Carolina Vera, Monika Oschek, Thomas Holländer
    Komposition: Michael Rodach
    Musik: Hilde Kappes
    Ton und Technik: Alexander Brennecke, Sonja Rebel
    Regieassistenz: Judith Geffert
    Deutschlandfunk Kultur 2018
    Länge: 54'37

    Eine Nonne, die direkt mit der Muttergottes spricht. Ein Kloster, in dem heimlich ekstatische Rituale abgehalten werden. Und eine rätselhafte Krankheit, die jede Kritik verstummen lässt. Was geht vor sich im Kloster Sant‘ Ambrogio?

    Italien 1858: Novizenmeisterin Luisa vollzieht mit ihren Schwestern ausgiebige Rituale zur Purifikation des Körpers, mit direkter Genehmigung der Muttergottes. Wer diesen heiligen Draht infrage stellt, muss vom Satan besessen sein, und dieser kann nur mit sehr schmerzhaften Verfahren ausgetrieben werden. Basierend auf der wahren Geschichte der „Nonnen von Sant‘ Ambrogio“, die Kirchenhistoriker Hubert Wolf in seinem gleichnamigen Buch rekonstruiert hat.

    Thomas Fritz, 1955 in Halle geboren, arbeitete als Lektor im Verlag Philip Reclam jun. und als Dramaturg am Deutschen Theater. Zuletzt schrieb er für Deutschlandfunk die Hörspiele „Hausbesuch“ (2017) und „Toter Winkel“ (2019).

  • 21:05 Uhr

    Miteinander über Stilgrenzen hinweg
    Andre Nendza Quintett „On Canvas“
    Matthias Bergmann, Flügelhorn
    Angelika Niescier, Altsaxofon
    Martin Sasse, Klavier
    André Nendza, Bass
    Alex Parzhuber, Schlagzeug
    Aufnahme vom 28.2.2026 aus dem „Loft“, Köln
    Am Mikrofon: Michael Kuhlmann

    André Nendza hat sein Quintett-Projekt mit seinem persönlichen Zugang zu bekannten Jazz-Standards stilistisch erweitert.

    Im März 2020 stand wegen des Covid-Lockdowns alles still. André Nendzas Quintett streamte als eine der ersten Bands ein Konzert aus einem deutschen Club. An diesen Ort, das Kölner „Loft“, kehrte die Gruppe jetzt zurück. „Contrafact“ nennt sich ein Verfahren, das zu den besten Gewohnheiten von Jazzmusikern gehört: Schon Bebopper wie Charlie Parker und Dizzy Gillespie adaptierten etablierte Stücke und machten daraus etwas Neues. In diesem Sinn hat auch der Bassist André Nendza begonnen, Jazz-Standards neu zu verarbeiten. Die Musik sollte grooven, schon durch die Besetzung: ein klassisches Hard-Bop-Quintett - in dem Nendza allerdings bewusst Kollegen unterschiedlicher aktueller Jazzstile zusammenbringt: Beim Spielen, sagt er, wolle er in lächelnde Gesichter blicken.

  • 22:05 Uhr

    Auf der Suche nach post-migrantischer Kunstmusik
    Mit dem Trickster Orchestra im „Trans-traditionellen Musiklabor“
    Von Julia Kaiser

    Ein multinationales Musikensemble in Deutschland befragt radikal divers zeitgenössische Orchesterpraxis.

    Uralte, tradierte Musikstile erforschen und daraus neue klangliche Möglichkeiten schöpfen, das hat das Trickster Orchestra aus Berlin knapp zwei Jahre lang in seinem „Trans-traditionellen Musiklabor“ getan, mit immer neuen Gästen. Mit ihnen wurden vertraute Techniken erweitert und klassische Instrumente zahlreicher Kulturen als wandelbares Material begriffen. Durch bewusstes Verlernen von Spielkonventionen und Verflüssigung musikalischer Identitäten entstand eine musikalische Symbiose etwa der Bambusorgel Shen, der Langhalslaute Sitar oder der Stachelgeige Kamantsche mit Klavier, Posaune oder E-Gitarre. Beim abschließenden Festival TransTraditionale vernetzten sich Ensembles der postmigrantischen Musik-Szene Deutschlands - mit Erfolg?

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht