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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 06.10.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Daniel Heinrich

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Heidrun Dörken, Frankfurt am Main
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 60 Jahren: Axel Springer Verlag eröffnet Hochhaus an der Berliner Mauer

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Demenz
    Was Angehörige wissen sollten

    Gast:
    Prof. Dr. Alexandra Wuttke, Klinische Psychologie und Psychotherapie des höheren Lebensalters, Uniklinik Konstanz
    Am Mikrofon: Christina Sartori

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Die Demenz eines nahen Angehörigen ist für die ganze Familie eine extreme Belastung. Der kranke Mensch verliert nach und nach seine Autonomie, braucht zunehmend Unterstützung und irgendwann auch ständige Aufsicht. Einfachste Tagesabläufe und Absprachen funktionieren oft nicht mehr. Das ist für die Lebenspartner und Kinder, die sich kümmern, nicht nur körperlich, sondern auch psychisch schwierig. Was müssen pflegende Angehörige beachten, wo bekommen sie Hilfe und wie können sie sich selbst schützen? Darüber möchten wir in dieser Sendung sprechen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:35 Uhr

    Themenschwerpunkt:
    Nobelpreis für Physik 2026 -
    Die Gewinner und Ihre Arbeiten

    Sternzeit 6. Oktober 2026:
    Der Donauwalzer von der MIR-Station

    Am Mikrofon: Monika Seynsche

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Schon lange kein Frühling
    Unser Vater, das Haus in Rumänien und wir
    Von Alexandra Bidian
    Regie: Giuseppe Maio
    Redaktion: Ulrike Toma
    NDR 2026

    Ihr Vater ist 2013 mit 83 Jahren gestorben. Da war Maria 24, Alexandra 21 Jahre alt. Sein Testament endete mit den Worten, dass seine Töchter in seinem Willen weiterleben sollen. Was heißt das? Wie sollen sie leben? Hütete der Vater ein Geheimnis?

    Er war nie ganz in Deutschland angekommen, sein Herz für immer in Rumänien geblieben, in dem Land, das er auf der Flucht vor dem kommunistischen Regime Ceausescus verlassen hatte. Maria, die sonst in Berlin Romane schreibt, und Alexandra, die Filme in Hamburg macht, renovieren das Haus in Sibiel, einem Dorf in den rumänischen Karpaten, das für ihren Vater das Paradies war. Sie schleifen Dielen, schmieden Türgriffe, arbeiten Fensterrahmen auf, dichten das Dach ab. Sie sprechen zum ersten Mal über den Umgang mit ihrer Trauer. Auf der Suche nach ihrer Familie zwischen Rumänien und Deutschland, kommunistischem Regime und Demokratie, Freiheit und Exil, Republik und Revolution, Sehnsucht und Schweigen.

    Alexandra Bidian,1991 geboren, arbeitet als Autorin für die Redaktionen Stories und Dokumentarfilm beim NDR, lebt die Hälfte des Jahres in Hamburg und seit ihrer Recherche über ihren Vater auch in Rumänien.

  • 20:05 Uhr

    Eigentum am Lebenslauf
    Das Gesamte im Werk des Alexander Kluge
    Von Andreas Ammer
    Regie: der Autor
    Mit: Alexander Kluge
    Komposition: Martin Gretschmann
    Musik: Console und Martin Gretschmann
    BR 2007
    Länge: 53‘58

    „Was wir einen ‚Lebenslauf‘ oder ‚Wirklichkeit‘ nennen, sind Kokons der Wahrnehmung, die uns schützen.“ Über den Schriftsteller und Filmemacher Alexande Kluge, der im März im Alter von 94 Jahren gestorben ist.

    Alexander Kluge hat in seinem Leben viel erzählt, als Schriftsteller und Filmemacher. Seine ersten Geschichten hießen - wie auch die zweite Hälfte seines späten Hauptwerks „Lebensläufe“: „Teils erfunden, teils nicht erfunden. Zusammen ergeben sie eine traurige Geschichte.“ Und zwar die des 20. Jahrhunderts.
    In seinen TV-Magazinen war Kluge selbst der Zuhörer, der jeden seiner Gäste bis an die Grenze des Erträglichen davon erzählen ließ, was ihr Leben und die Welt im Innersten zusammenhält. Beide Facetten seines Werks hat Andreas Ammer dialektisch zusammengefügt, nachdem er Kluge anlässlich seines 75. Geburtstages besucht hatte. Daraus ist dieses Hörspiel entstanden: halb Erzählung, halb große Oper, immer Lebenslauf.

    Andreas Ammer, geboren 1960, ist Autor und TV-Journalist. Er gehört zu Deutschlands bekanntesten Hörspielmachern. Für viele seiner Produktionen - darunter „Apokalypse live“ (BR 1994) und „Crashing Aeroplanes“ (EBU/WDR/DLR Berlin 2001) - wurde er national und international ausgezeichnet.

  • 21:05 Uhr

    Stimmliche Perspektiven
    Delay Lake & Alma Naidu Quartett

    Delay Lake
    Mirna Bogdanovic, Gesang
    Kalle Kalima, Gitarre
    Keisuke Matsuno, Gitarre

    Alma Naidu Quartet
    Alma Naidu, Gesang/Klavier
    Ferdinand Kirner, Gitarre
    Florian Stiersdorfer, Bass
    Valentin Renner, Schlagzeug
    Aufnahmen vom 27.6.2026 bei Jazz Baltica, Timmendorfer Strand
    Am Mikrofon: Jan Tengeler

    Zwei Bands, in denen die Stimme im Mittelpunkt steht und die unterschiedlicher kaum sein können.

    Delay Lake ist mit zwei Gitarristen und einer Sängerin ungewöhnlich besetzt und erzählt von ebenso ungewöhnlichen Orten. Alma Naidus unbeschwerte Songs sind in eine Mischung aus Jazz und Pop eingebettet. Die Band ist das aktuelle Trio des finnischen Gitarristen Kalle Kalima - seit Jahren ein Aktivposten der Berliner Szene. Dort hat er angefangen, verlassene Orte zu besuchen und seine Eindrücke zu vertonen. Die poetischen Texte stammen von seiner Ehefrau. In München ist Alma Naidu in einer Musikerfamilie groß geworden und lernte schon früh Klavier, Gitarre, Tanz und Musicalgesang. Die grundsolide künstlerische Ausbildung wird von ihrem Songwriting komplettiert, das sich zwischen Pop und Jazz bis hin zum Hardrock bewegt.

  • 22:05 Uhr

    Nostalgie und Neuanfang
    Alte-Musik-Ensembles auf der Suche nach Zukunft

    Von Thilo Braun

    Ist er noch spürbar, der revolutionäre Geist der Anfangsjahre? Was als leidenschaftliches Hobby einzelner Pioniere wie Nikolaus Harnoncourt startete, ist mittlerweile im Mainstream angekommen: Es gibt mehr Spezialensembles für historisch-informierte Aufführungspraxis denn je, sogar Rundfunkorchester spielen gelegentlich auf Darmsaiten. Doch die Zeiten sind herausfordernd: Hohe Reise- und Energiekosten, klamme Kommunen und internationale Konkurrenz bedrohen die Existenz vieler Ensembles. Etliche Gründungsmitglieder gehen altersbedingt - und stellen nachfolgende Generationen vor die Frage, was sich verändern muss, damit die Originalklang-Bewegung auch die nächsten Jahrzehnte überlebt. Eine Sendung mit Stimmen und Klängen von Concerto Köln, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin und den Balthasar-Neumann-Ensembles.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht