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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 18.04.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Die Kraft der sanften Töne
    Das Quartett hilde
    Aufnahme vom 1.11.2025 beim Jazzfest Berlin
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Angriff der Quintolen
    Aktuelle Rhythmuskonzepte im Jazz
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Das Magazin - Neues aus der Szene
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    My Sleeping Karma (D)
    Aufnahme vom 24.7.2025 beim Burg Herzberg Festival
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Soul City - Neues aus der Black Music-Szene
    Am Mikrofon: Jan Tengeler
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Soul City - Neues aus der Black Music-Szene
    Am Mikrofon: Jan Tengeler
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Detlef Ziegler, Münster
    Katholische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 120 Jahren: Die US-Stadt San Francisco wird bei einem Erdbeben verwüstet

  • 09:10 Uhr

    Von wegen Landflucht - Ostdeutsche Orte mit Zukunft
    Von Thilo Schmidt

    Lange nagte die Abwanderung am Osten. Vor allem junge Menschen zogen in Städte oder gingen in den Westen. Ganze Dörfer und mit ihnen die ländlichen Regionen verödeten. Vielleicht noch keine Trendwende, doch inzwischen wollen immer mehr Menschen ihre ostdeutsche Heimat nicht mehr einfach aufgeben. Mit Mut und Engagement stemmen sie sich gegen den Verfall. Sie wollen aus ihren Gemeinden Zukunftsorte machen.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Schriftsteller Charles Lewinsky

    Ist er das Schweizer Taschenmesser unter den Schriftstellern? Vielseitig und präzise seziert er Facetten seiner Landeskultur.

    Charles Lewinsky, geboren 1946, meistert jede Form: Romane, Schlagertexte, Hörspiele, Musicals, Sitcoms oder Drehbücher fürs Kino. Aufgewachsen in Zürich, studierte er in seiner Heimatstadt und in Berlin Germanistik und Theaterwissenschaften. Als Regieassistent, Dramaturg und Regisseur arbeitete er am Theater - seine große Liebe, wie er sagt. Später machte er Karriere im Fernsehen, wurde Redakteur und Ressortleiter. Seit 1980 ist Charles Lewinsky freier Schriftsteller. Mit seinem Roman „Melnitz“ erlangte er 2006 internationalen Ruhm. Sein Buch „Der Halbbart“ schaffte es 2020 auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. Ebenso breit gefächert wie sein Werk ist sein Musikgeschmack, wie der preisgekrönte Schriftsteller im Deutschlandfunk zeigt.

  • 11:05 Uhr

    Beruf Auslandsreporter - Hans-Günter Kellner über die Märkte von Madrid
    Am Mikrofon: Katrin Michaelsen
    Deutschlandfunk 2024

    Vier frische Doraden, ein Dutzend Streifenbarben oder eine Scholle. Wenn Deutschlandfunk-Reporter Hans-Günter Kellner Fisch essen möchte, holt er ihn direkt vom Markt. Er bewundert die Verkäufer, wie sie die Fische entschuppen, ausnehmen und so zubereiten, wie sich die Kundschaft es wünscht. Fleisch, Obst, Gemüse: Auf den Märkten von Madrid wird alles angeboten, was in Spanien an Lebensmitteln produziert wird. Doch die Konkurrenz zu den Supermärkten ist groß. Außerdem machen die immer heißeren Sommer der spanischen Landwirtschaft zu schaffen und sorgen für geringere Ernten. Vom Einkauf über die Zubereitung bis hin zum gemeinsamen Essen, welche kulinarischen Gepflogenheiten hat Hans-Günter Kellner in Madrid schätzen gelernt? Und vor welchen Schwierigkeiten stehen die spanischen Landwirte angesichts der Klimaerwärmung und der Dürre? Die Gesichter Europas liefern einen Einblick in den Alltag eines Auslandreporters.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

  • 16:30 Uhr

    Einlasskontrolle:
    Datensparsame Altersprüfung für das Social-Media-Verbot

    Schätzung:
    Die Altersprüfung per KI ist einfach gilt aber als unzuverlässig

    Alltagsproblem:
    Wie die IT-Sicherheit im privaten Bereich besser werden kann

    Privatfunk:
    Zahlreiche Campus-Netze erweitern den Mobilfunk in Deutschland

    Info-Update

    Sternzeit 18. April 2026:
    Planeten-und-Mond-Lichterkette am Abend

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Außergewöhnlich - Braucht Politik Charisma?
    Harald Biermann, Historiker und Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, und die Kulturwissenschaftlerin Uta Karstein im Gespräch
    Am Mikrofon: Michael Köhler

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Lichtspiel (3+4/4)
    Hörspielserie nach dem Roman von Daniel Kehlmann
    Bearbeitung und Regie: Sebastian Stern
    Mit: Thomas Loibl, Michael Kranz, Bibiana Beglau, Fabian Hinrichs, Valery Tscheplanowa, Erwin Leder, Monica Gruber, Aenne Schwarz, Roman Knizka, Holger Handtke, Nicolas Mockridge, Oscar Kehlmann, Andreas Nickl, Oliver Urbanski, Antonia Bill, Felix Römer, Raphael Dwinger, Marion Breckwoldt, Hannes Liebmann, Jördis Trauer, Gudrun Gabriel, Uriel Jung, Alice Prosser, Julia Zimth, Anton Rattinger, Felix Pöchhacker, Theresa Albert, Konstantin Frank, Paul Heimel, Felix Laicher, Patrick Strasser, Eva-Marlen Hirschburger, Rudolf Krause, Eliot Karow
    Besetzung: Kathi Bonjour und Jutta Kommnick
    Komposition: Markus Lehmann-Horn
    Eingespielt vom: Leopold-Mozart-Quartett
    Klavier: Katrin Isabel Klein
    Ton und Technik: Alexander Brennecke und Eugenie Kleesattel
    Regieassistenz und dramaturgische Mitarbeit: Simon Hastreiter
    Dramaturgie: Christine Grimm
    Deutschlandfunk 2026
    Längen:53’06 (Teil 3), 54'44 (Teil 4)
    (Ursendung)

    Teil 3
    Regisseur G.W. Pabst fügt sich notgedrungen ins System: Er muss Leni Riefenstahl beim Film "Tiefland" aushelfen und soll einen NS-Roman verfilmen. Gleichzeitig entfremdet sich sein Sohn Jakob durch die Hitlerjugend zusehends von ihm.

    Teil 4
    Die letzten Kriegstage in Prag: G.W. Pabst dreht obsessiv sein Meisterwerk „Der Fall Molander“. Für eine große Szene schreckt die Produktion nicht davor zurück, KZ-Häftlinge als Statisten einzusetzen. Auf der Flucht vor dem Aufstand kommt es schließlich zu einer folgenschweren Verwechslung.

    Teil 3
    Der Regisseur G.W. Pabst arrangiert sich mit dem NS-Regime. Seine Frau Trude besucht widerwillig einen Lesezirkel linientreuer Frauen, in dem regimetreue Literatur wie Alfred Karraschs „Die Sternengeige“ glorifiziert wird. Pabst wird zudem an das Set von „Tiefland“ in den bayerischen Alpen beordert, er soll dort Leni Riefenstahl heimlich bei der Regie unterstützen, da sie mit der Inszenierung und den Schauspielern überfordert ist. Am Set begegnet er auch dem jungen Kameraassistenten Franz Wilzek.

    Teil 4
    In den letzten Kriegsmonaten dreht G.W. Pabst in Prag seinen Film "Der Fall Molander". Pabst redet sich ein, ein rein unpolitischer Künstler zu sein, der das System für seine eigenen filmischen Visionen nutzen und sich durch Kompromisse retten kann. Doch während er inmitten des Krieges obsessiv an seinem neuen Meisterwerk arbeitet, verstrickt er sich unweigerlich in moralische Schuld. Die Hörspielserie ist ein Stück über Opportunismus und fragt eindringlich: Welchen Preis darf ein Mensch für seine Kunst zahlen?

    Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller. Romane wie „Die Vermessung der Welt“ oder „Tyll“ machten ihn international berühmt. Er lebt in Berlin und New York.

    Dieser Roman, auch wenn er sich in vielem an den Lebensgeschichten des historischen G.W. Pabst und seiner Familie orientiert, ist ein Werk der Fiktion; so gab es etwa
    keinen Sohn mit dem Namen Jakob. Pabsts Filme sind bis heute zugänglich; allein "Der Fall Molander", gedreht in den letzten Kriegsmonaten in Prag, gilt als verschollen.

  • 22:05 Uhr

    Zwischen Avantgarde, Jazz und Afrofuturismus
    Der Schweizer Komponist Jessie Cox
    Von Egbert Hiller

    Ein Künstler an der Schnittstelle von Black Studies, kritischer Theorie und Science-Fiction. 

    Klänge sind für ihn in Diskurse verwickelt. Darüber, was sie in welchem Kontext bedeuten, wie und was wir davon hören. Ein Beispiel dafür ist sein Stück „Alongside a Chorus of Voices“. Er verwendet hier kleine Glöckchen, die eine Verbindung herstellen zwischen den Kuhglocken in seiner Heimat und den Glöckchen, die nordamerikanische Sklaven tragen mussten, um jederzeit hörbar zu sein. Aufgewachsen ist der Komponist, Schlagzeuger und Wissenschaftler Jessie Cox in der Schweiz, seine Familie kommt aus der Karibik. In den USA hat er bei George Lewis studiert, der sich für die Förderung zeitgenössischer Komponierender mit afrodiasporischen Wurzeln einsetzt. Cox promovierte an der Columbia University und ist heute Assistenz-Professor an der Harvard University.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Keine Angst vor Gedichten!
    Eine Lange Nacht über Tomas Tranströmer und die Poesie
    Von Burkhard Reinartz
    Regie: der Autor
    Wdh.v. 06./07.05.2023

    Der schwedische Dichter Tomas Tranströmer (1931-2015) zählt zu den renommiertesten Lyrikern Europas und hat Schriftsteller von Lars Gustafsson bis zu Joseph Brodsky beeinflusst. 2011 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Tranströmers Gedichte verbinden existentielle Tiefe mit verblüffender Einfachheit. Sie beginnen oft in schlichten Alltagssituationen, beim Zeitung-Lesen oder Bus-Fahren. Dann schlägt der lapidare Einstieg innerhalb weniger Zeilen in Erstaunliches um. „So wie bei Tomas Tranströmer Dichtung entsteht, stehen wir vor dem alten Wunder: Worte werden etwas Reales, werden Dinge, Substanz, Wirklichkeit“, schreibt Lars Gustafsson. Poesie hat es heutzutage nicht leicht und gilt als eher unverständlich und abgehoben. Deshalb widmet sich die Lange Nacht zugleich mit dem Portrait Tranströmers der Frage, was es mit der konzentriertesten Form von Literatur auf sich hat. Warum die Alltagssprache verlassen und die Welt in einer ungewohnten Bildersprache erforschen und zum Klingen bringen? Wie lässt sich der Weg zur Lyrik leichter machen?