• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 27.05.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Martin Korden, Bonn
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Schneller und günstiger? Interview mit Verena Hubertz, SPD, Bundesbauministerin

    07:15 Uhr   Interview

    Iran, Ukraine, Türkei: Wie positionieren? - Interview mit Jürgen Hardt, CDU

    08:10 Uhr   Interview

    Paul Gerhardts Vermächtnis - Interview mit Margot Käßmann, Theologin

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 350 Jahren: Der Kirchenlieddichter Paul Gerhardt gestorben

  • 09:10 Uhr

    Von der Leyen in Vilnius - Russische Destabilisierung im Fokus

    Sicherheit im Baltikum - Interview mit Oliver Morwinsky, KAS Tallin

    Griechenland - Neue Partei von Ex-Ministerpräsident Tsipras

    Am Mikrofon: Nina Voigt

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Zum 350. Todestag von Paul Gerhardt - die Theologin Dorothea Wendebourg
    Heute vor 350 Jahren starb Paul Gerhardt - Dichter, Theologe und einer der prägenden Stimmen des Barock. Seine Liedtexte kennen viele bis heute: „Ich steh an deiner Krippe hier“ oder „O Haupt voll Blut und Wunden“. Doch wer war dieser Mann eigentlich? Und welche Bedeutung hat seine Theologie bis heute? Ein Gespräch mit der evangelischen Berliner Kirchenhistorikerin Dorothea Wendebourg - über Leben, Glauben und Wirkung eines bis heute gegenwärtigen Dichters.

    Am Mikrofon: Andreas Main

  • 10:08 Uhr

    Olympische Spiele in Deutschland
    Prestigeprojekt oder Milliardengrab?

    Gäste:
    Ida Holschbach, Sprecherin der Initiative „Nolympia Köln“
    Steffen Rülke, Leiter des Projekts für die Hamburger Olympiabewerbung
    Marina Schweizer, Deutschlandfunk-Sportredaktion
    Am Mikrofon: Petra Ensminger

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Deutschland will sich um Olympische Spiele bewerben. Mehr als 50 Jahre ist es her, dass Deutschland Austragungsland war. Zeit, die Spiele endlich wieder ins Land zu holen - findet zumindest der Deutsche Olympische Sportbund. München, Berlin, Hamburg und "KölnRheinRuhr" sind im Rennen. Und teils können und konnten die Bürgerinnen und Bürger über die Bewerbung mitentscheiden. In Hamburg steht am 31. Mai 2026 das Referendum an. Mit welchem der vier Konzepte Deutschland ins internationale Bewerbungsverfahren geht, will der DOSB im September entscheiden. Was spricht für, was gegen Deutschland als Austragungsort? Bringt Olympia einen Aufschwung für Wohnungsbau und Infrastruktur - oder wird alles nur teurer und voller? Kann es nachhaltige Olympische Spiele geben, wenn Umweltverbände alle vier Bewerbungen ablehnen? Welche Region hat die besten Chancen? Und wollen Sie Olympia vor Ihrer Haustür?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Der Johann-Peter-Hebel-Preis als irrwitzigste Literaturveranstaltung der BRD
    Ein Feature von Leander Berger

    Am Mikrofon: Jan Drees

  • 16:35 Uhr

    Kritische Metalle:
    Die Stadt als Rohstoffquelle

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 27. Mai 2026:
    Der antike Flug zum Mond

    Am Mikrofon: Arndt Reuning

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr

    Gewalt in Libyen: Kann der Internationale Strafgerichtshof Gerechtigkeit schaffen?

  • 19:15 Uhr

    ARD, ZDF, Deutschlandradio: Wie bleiben die Öffentlich-Rechtlichen relevant?

    Es diskutieren:

    Frank Decker,Politikwissenschaftler an der Universität Bonn

    Ulla Fiebig,Landessendedirektorin des SWR in Rheinland-Pfalz

    Sibylle Thelen,Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

    Uwe Vorkötter, Journalist, Ex-Chefredakteur u.a. Frankfurter Rundschau

    Diskussionsleitung:Sina Fröhndrich

    Aufzeichnung von der Tagung „Medien. Macht. Demokratie - gesellschaftlicher Zusammenhalt im digitalen Zeitalter“ in Stuttgart am 20.05.2026 - Eine Veranstaltung des Deutschlandfunks zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg

  • 20:10 Uhr

    Erinnerungskultur im Judentum: „Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“
    Von Carsten Dippel

    Erfahrungen, Traditionen, Wissen werden im Judentum von Generation zu Generation weitergereicht. Damit verknüpft ist die Erinnerung, sie wird als religiöses Gebot verstanden. Das Erinnern prägt Feste und auch den Alltag jüdischer Menschen - egal, ob sie religiös oder säkular sind.

  • 20:30 Uhr

    Christian Haller spricht über und liest aus: „Einfallende Dämmerung“

    Einsamkeit ist ein trauriges Phänomen unserer Gegenwart - unter dem vor allem Männer leiden. Mehrere Bücher schauen in diesem Frühjahr auf die Einsamkeit, von Maike Luhmanns großer Suhrkamp-Studie bis zu Daniel Haas’ Essaysammlung im Goldmann-Verlag. Schriftsteller Christian Haller, Schweizer Buchpreisträger von 2023, stellt in seiner Novelle „Einfallende Dämmerung“ den emeritierten Biologieprofessor Paul Bálint vor, der wie sein Autor das 80. Lebensjahr überschritten hat. Bálint befindet sich, so analysiert es sein Freund Steinberg, an der Schwelle zwischen dem „jungen Alter“ und dem „alten Alter“ - einer Phase, in der nichts mehr selbstverständlich ist, die endgültige Nacht allgegenwärtig dräut, in der die Tage einsamer werden. Beinahe verschwindet Bálint schon jetzt, doch dann schöpft er neuen Lebensmut in dieser tröstlich-melancholischen Altersnovelle.
    Christian Haller wurde 1943 in Brugg, Schweiz, geboren, studierte Biologie und gehörte der Leitung des Gottlieb Duttweiler Instituts bei Zürich an. Er wurde u. a. mit dem Aargauer Literaturpreis (2006), dem Schillerpreis (2007) und dem Kunstpreis des Kantons Aargau (2015) ausgezeichnet. Für die Novelle „Sich lichtende Nebel“ erhielt er 2023 den Schweizer Buchpreis. Zuletzt erschien der Roman „Das Institut“. Christian Haller lebt als Schriftsteller in Laufenburg.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Erfinder der Vokaltragödie - Der Humorist Nektarios Vlachopoulos
    Von Achim Hahn

    Seine Texte zeichnen sich durch Geschwindigkeit, Präzision und absurden Humor aus. So hatte Nektarios Vlachopoulos bereits als Slampoet erfolgreiche Meisterschaften absolviert, bevor er in der Kabarettszene Fuß fasste. Inzwischen hat der ehemalige „Deutschlehrer mit griechischem Integrationshintergrund“ mehrere Soloprogramme herausgebracht, in denen er selbstironische und scharfsinnige Erkenntnisse über die Welt und die Spezies Mensch liefert. Aber er hat auch ein neues Genre erfunden: Die Vokaltragödie. In seinem neusten Programm „Der beste Tag der Welt“versucht er die Schattenseite seines Lebens auf die Pointe zu bringen. „Ich hatte eine Psychose- und mache Kunst daraus“, bekennt er und begibt sich auf eine Wanderung durch die schönsten Abgründe des menschlichen Bewusstseins.

  • 22:05 Uhr

    Auswärtsspiel - Konzerte aus Europa

    Gerald Finzi
    Let us Garlands Bring, op. 18

    Ralph Vaughan Williams
    Songs of Travel

    James Atkinson, Bariton
    Magnus Svensson, Klavier

    Aufnahme vom 23.9.2025 aus dem Konzerthaus Stockholm

    Am Mikrofon: Oliver Cech

    „Der aufstrebende junge Bariton besitzt eine Stimmfarbe, die wie geschaffen scheint für anspruchsvolles Repertoire - gewichtig und doch geschmeidig und edel, mit einer Kraftreserve, die einen in Bann schlägt, wenn er sie entfesselt - was er aber klugerweise nur gelegentlich tut.“ So die „London Times“ nach dem Debüt des jungen Sängers James Atkinson in Wigmore Hall Anfang 2025, woraufhin sich nun viele Türen für ihn öffnen und Konzertveranstalter in ganz Europa hellhörig werden. So auch in Schweden: In der Grünewald Hall, im Konzerthaus von Stockholm, war Atkinson eingeladen, einen Liederabend zu geben. Und brachte tatsächlich „anspruchsvolles Repertoire" mit: Shakespeare, vertont von Gerald Finzi, und „Songs of Travel“, neun Reiselieder von Ralph Vaughan Williams, oft tituliert als „die englische Winterreise".

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht