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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 24.01.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Zwei ist keiner zuviel
    Reinier Baas & Ben van Gelder
    Am Mikrofon: Anja Buchmann
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Ausblick
    Die neuesten Dlf-Jazzproduktionen
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Metal, Rock, Ironie
    30 Jahre Knorkator
    Von Fabian Elsäßer
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    The Zac Schulze Gang (GB)
    Aufnahme vom 10.9.2025 aus der „Harmonie“ Bonn
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    Expansions
    Der Keyboarder und Komponist Lonnie Liston Smith
    Am Mikrofon: Niklas Wandt
    (Wdh.)

    Expansions
    Der Keyboarder und Komponist Lonnie Liston Smith
    Am Mikrofon: Niklas Wandt
    (Wdh.)

  • 06:05 Uhr

    Streit um Grönland: Spürt Trump Widerstand, knickt er ein
    Von Jörg Lau

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am MIkrofon: Stephanie Rohde

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad
    Katholische Kirche

    07:15 Uhr   Interview

    Machtkampf um Syriens Nordosten - Interview mit Khaled Davrisch, DAANES

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:10 Uhr   Interview

    Mercosur - Macht Europa sich lächerlich? Interview meit Erik Marquardt, Grüne EP

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 250 Jahren: Der Dichter E.T.A. Hoffmann geboren

  • 09:10 Uhr

    Krieg in der Ukraine - Wie die russischsprachige Community dazu steht

    Am Mikrofon: Leila Knüppel

    Fast vier Jahre nach Beginn des Krieges in der Ukraine ist der Konflikt auch hierzulande spürbar. Die russischsprachige Community in Deutschland sieht sich mit Vorurteilen konfrontiert: Sie gilt vielen als kremltreu, politisch unsensibel oder gar als mitschuldig. Der Druck, sich zu rechtfertigen, ist hoch. Dabei ist die russischsprachige Community alles andere als homogen, auch in ihrer Haltung zum Krieg.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Die Dirigentin Marie Jacquot

    Mensch und Natur in Harmonie? In der Musik gibt es dafür längst schon Vorbilder, findet die junge Französin.

    Ob Strauss-Werke, Mozart-Repertoire oder neue Klänge der dänischen Komponistin Signe Lykke: sie rauscht am Pult durch die Jahrhunderte der Musikgeschichte genauso wie durch europäische Orchester der Spitzenklasse. In der Saison 2026/27 kommt Marie Jacquot nach Köln und übernimmt beim WDR-Sinfonieorchester die Stelle der Chefdirigentin. Dieselbe Position hat sie derzeit beim Königlichen Theater in Kopenhagen inne und ist außerdem erste Gastdirigentin der Wiener Symphoniker. 1990 wurde Marie Jacquot in Paris geboren. Dort studierte sie Posaune, später in Wien und Weimar Dirigieren. Als Kapellmeisterin arbeitete sie in Würzburg sowie an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg. Warum sie musikalisch betrachtet eine „deutsche Seele“ besitzt, erzählt Jacquot im Dlf.

  • 11:05 Uhr

    Wem gehört die Stadt? Wohnungsnot in Lissabon
    Von Tilo Wagner

    In Portugal sind Immobilienpreise und Mieten so stark gestiegen wie in kaum einem anderen EU-Land. Dank einer liberalen Einwanderungspolitik haben Arbeitsmigranten aus Afrika, Südamerika oder Asien, aber auch wohlhabende Expats aus Frankreich, Deutschland oder den USA vor allem im Großraum Lissabon ein neues Zuhause gefunden. Gleichzeitig sind tausende Wohnungen zu Ferienappartements umgewandelt worden. Doch der Wohnraum ist begrenzt. Und die Immobilienpreise sind in der Hauptstadt mittlerweile so stark gestiegen, dass sich viele Lissabonner eine Bleibe in ihrer Stadt nicht mehr leisten können. Damit wird Wohnen nicht nur zu einer drängenden sozialen Frage, sondern auch zu einer politischen. Viele sehen darin die Ursache für zunehmende Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus. Wer greift dagegen ein? Und was steht für Lissabon auf dem Spiel?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:10 Uhr

    Streit um Grönland: Spürt Trump Widerstand, knickt er ein
    Von Jörg Lau

    Trumps "Friedensrat": Kampfansage an die UNO
    Von Max Bauer

    Verzögerung des Mercosur-Abkommens: Europäer stellen sich selbst ins Abseits
    Von Anne Herrberg

    Am Mikrofon: Rainer Brandes

  • 13:30 Uhr

    Vereinigte Arabische Emirate - Erwartungen an Trumps "Gaza-Friedensrat"

    Wahlen in Myanmar - Wie die Opposition weiterhin Aung San Suu Kyi unterstützt

    China - Warum die Menschen keine Kinder mehr bekommen wollen

    Zum Schutz vor Belästigung - Junge Frauen in Marokko wünschen sich ein Auto

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Misstrauenskultur oder notwendiger Weckruf? Über die Debatte zum Krankenstand

    In „Campus & Karriere“ fragen wir nach: Wie hoch ist der Krankenstand wirklich? Was macht die Menschen krank? Welche Arbeitsmentalität verbirgt sich hinter der Debatte? Haben Arbeitnehmende ein schlechtes Gewissen, wenn sie wegen einer starken Erkältung zu Hause bleiben? Wie genervt sind Kolleginnen und Kollegen, wenn im Team ständig jemand ausfällt oder wenn die Gefahr einer Ansteckung steigt, weil sie sich doch noch krank zur Arbeit schleppen?

    Gäste:
    Volker Nürnberg, Professor für Gesundheitsmanagement an der Allensbach Hochschule
    Dr. Elke Ahlers, Leiterin des Referats „Qualität der Arbeit“ bei der Hans-Böckler-Stiftung
    Am Mikrofon: Petra Ensminger

    Hörertelefon: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de
    WhatsApp: 0173 - 535 8089

    Dem Kanzler ist der Krankenstand in Deutschland zu hoch. Man müsse mehr Anreize schaffen, damit die Menschen ihrer Beschäftigung nachgingen, so Friedrich Merz. Er hat damit eine Debatte über „krankfeiernde“ Beschäftigte angestoßen. Kritikerinnen und Kritiker sagen, diese Diskussion befördere eine Misstrauenskultur in Unternehmen.

  • 15:05 Uhr

    Weg mit den Zweifeln - drittes Album „Visions" von Alice Merton
    Zehn Jahre nach „No Roots“ widmet sich Popsängerin Alice Merton auf ihrem dritten Album „Visions" der Nostalgie, den Selbstzweifeln und dem künstlerischen Druck. Wie viel Ignoranz ist nötig, um künstlerisch überhaupt voranzukommen? 
    Zwischen Heimatlosigkeit, Ankommen und dem Älterwerden findet Alice Merton erstaunlich eingängige Hooks. 
    Alice Merton im Corsogespräch

    „Wir sind Musikentdecker“ - der instrumentale Pop von Yin Yin
    Popmusik kommt in Form von Songs, und Songs haben Lyrics. Aber spätestens seit dem Welterfolg des texanische Trios Khruangbin mit seinen entspannten, vom Thai-Funk der Siebziger inspirierten Instrumentalstücken ist klar: Es geht auch ohne.
    Wie, das zeigen Yin Yin aus den Niederlanden auf ihrem neuen Album „Yatta".

    Pop, Prekariat und Melancholie - Debütalbum „Trost und Trotz" von Frau Lehmann
    „Deutschlandfunk Kultur will dass wir brennen" singt die Leipziger Band „Frau Lehmann" und bezieht sich damit auf eine Interviewfrage zu den Lebensrealitäten von Musiker*innen in Deutschland. Warum sie den Alltag nicht aus der Musik raushalten will und weshalb Trost und Trotz manchmal näher beieinander liegen, als man denkt - erzählt Sängerin Fiona Lehmann im Gespräch.

    Am Mikrofon: Ina Plodroch

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Christine Nöstlinger, Anke Kuhl (Ill.): „Anna und die Wut“
    (Verlag Fischer Sauerländer)
    Ein Beitrag von Thomas Linden

    Kinderbücher zu Vincent van Gogh:
    Emma Adams, Jen Khatun (Ill.): „Kleine Bibliothek großer Persönlichkeiten: Vincent van Gogh“
    Aus dem Englischen von Frederik Kugler
    (Laurence King Verlag, in Zusammenarbeit mit dem Van Gogh Museum Amsterdam)

    Anne Funck, Daniel Sulzberg (Ill.): „Mein magisches Museum und Vincent van Gogh“
    (Léman Publishing)

    Van Gogh Museum, Liv Bargman (Ill.): „Mache Kunst mit van Gogh!“
    Aus dem Englischen von Frederik Kugler
    (Laurence King Verlag, in Zusammenarbeit mit dem Van Gogh Museum Amsterdam)
    Ein Gespräch mit Stefan Koldehoff


    Johan Rundberg: „Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben“
    Aus dem Schwedischen von Franziska Hüther
    (Magellan Verlag)
    Hörbuch gelesen von Julia Nachtmann
    Verlag Hörbuch Hamburg
    Ein Beitrag von Siggi Seuß

    Agi Ofner: „Problemwölfe“
    (Tyrolia Verlag)
    Ein Beitrag von Oliver Jungen

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 16:30 Uhr

    KI-Browser:
    Intelligente Agenten klicken sich durchs Netz

    Doppelagent:
    Prompt-Injections gefährden KI-Browser

    Transparenz-Offensive:
    X legt Teile seines Algorithmus offen

    Info-Update

    Sternzeit 24. Januar 2026
    Der einzige Besuch am Uranus

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Krasse Klassiker - besser einfach lesen?
    Der Journalist und Experte für einfache Sprache Uwe Roth und Christine Sauerbaum-Thieme, Oberstudienrätin a.D. und ehemalige Schulrätin in Berlin, im Gespräch
    Am Mikrofon: Michael Köhler

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Klassiker! Rolando Villazón inszeniert in Salzburg "Die Zauberflöte"

    "Heimsuchung" - Alexander Eisenach inszeniert nach Jenny Erpenbeck am Deutschen Theater Berlin

    "German Pop Art. Zwischen Provokation und Mainstream" - Die Sammlung Heinz Beck in der Ludwig Galerie in Oberhausen

    Europas Reaktion auf Trump: Kleinlaut oder angemessen? Ein Interview mit dem Schriftsteller Robert Menasse

    Am Mikrofon: Jörg Biesler

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr

    Trumps Expansionslust - Ist Amerika nicht schon groß genug?

  • 19:10 Uhr

    Fußball - Bundesliga, 19. Spieltag:
    FC Bayern München - FC Augsburg
    1. FC Heidenheim - RB Leipzig
    1. FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg
    Eintracht Frankfurt - 1899 Hoffenheim
    Bayer 04 Leverkusen - Werder Bremen
    1. FC Union Berlin - Borussia Dortmund

    WM 2026 - Ist ein Boykott Thema in Europa?

    Fußball - Legaler Schwarzmarkt durch die FIFA?

    Fußball - 2. Liga, 19. Spieltag:
    Karlsruher SC - Hertha BSC
    Hannover 96 - Fortuna Düsseldorf
    SpVgg Greuther Fürth - Eintracht Braunschweig
    1. FC Magdeburg - Dynamo Dresden

    Wintersport

    Olympia 2026 - Stand der Vorbereitungen bis zu den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina

    Tennis - Australien Open in Melbourne

    Handball-EM - Hauptrunde: Deutschland - Norwegen

    Am Mikrofon: Matthias Friebe

  • 20:05 Uhr

    Winterlied
    Von Jochen Langner
    Regie: der Autor
    Mit: Hanna Werth und Jochen Langner
    Künstlerische Mitarbeit und Beratung: Elena Ubrig und Dr. Werner-Dieter Klucke
    Storytelling: Hanna Steger
    Ton und Technik: Stegermeister
    Regie: Jochen Langner
    Dramaturgie: Sabine Küchler
    Eine Autorenproduktion im Auftrag des Deutschlandfunk 2026
    Länge: 116'23
    (Ursendung)
    (Wdh. am 25.01.2026, 18.30 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    Gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW

    Vier Frauen aus der Ukraine, Belarus und Russland. Manche von ihnen leben heute im Exil. Wie ist es ihnen ergangen, seit Russland die Ukraine überfallen hat?

    Jochen Langner hat in den letzten Jahren immer wieder Projekte realisiert, die den Zweiten Weltkrieg umkreisten. Das große zweisprachige Hörspiel „Horchposten 1941“ (gemeinsam mit Andreas von Westphalen) thematisierte den Überfall der Deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. „Ein paar Dutzend Worte“ (nach Swetlana Alexijewitsch) beschäftigte sich mit Kindheitserinnerungen an den Zweiten Weltkrieg. Viele Freundschaften sind entstanden auf den Reisen durch Osteuropa, Freundschaften mit Schauspielerinnen und Regisseurinnen, Theatermachern und Kulturschaffenden. Was machen sie heute? Wie leben sie? Und warum zieht es den Autor immer wieder nach Osteuropa? Eine Spurensuche beginnt.

    Jochen Langner, Schauspieler und Regisseur. Arbeiten für Rundfunk, Theater und Film. Für den Deutschlandfunk entstand 2020 das Hörspiel „Ein paar Dutzend Worte. Reise in einen fast vergessenen Krieg“.

  • 22:05 Uhr

    Melodik und Harmonik neu denken
    Der Komponist Krzysztof Meyer
    Von Klaus Gehrke

    Krzysztof Meyer, 1943 in Krakau geboren, gehört zu den bedeutenden zeitgenössischen Komponisten Polens, lebt aber seit vielen Jahren in Deutschland. Sein musikalisches Oeuvre weist eine bemerkenswerte stilistische Bandbreite auf und umfasst Elemente der Neoklassik ebenso wie Dodekaphonie, Aleatorik oder Collagetechnik, die in den 1970er-Jahren sehr beliebt waren. Allerdings spielten die Auseinandersetzung mit traditionellen Formen und der klassischen Musiksprache für Meyer ebenfalls eine wichtige Rolle. Sein Spätwerk ist geprägt von einer Suche nach einer neuen Art von Melodik und Harmonik. In der melodischen Urzelle sieht der Komponist den Keim für die formale Gestaltung jedes einzelnen Werkes.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    „Unter seinem Hut ist Utopia“
    Eine Lange Nacht über Joseph Beuys
    Von Berit Hempel
    Regie: Burkhard Reinartz
    (Wdh.v. 8./9.5.2021)

    Schamane, Scharlatan, Vordenker? Der Zeichner, Bildhauer und Aktionskünstler Joseph Beuys erklärte einem toten Hasen Bilder, teilte sich mit einem Kojoten mehrere Tage einen Galerieraum, arbeitete mit ungewöhnlichen Materialien wie Fett, Filz und Honig. Mit wenigen Zeichenstrichen und einzelnen Wörtern öffnete er neue Gedankenräume. Beuys sah den Menschen in seiner Gesamtheit als Künstler und wollte das politische System und die Gesellschaft verändern. Durch seinen allumfassenden Ansatz veränderte er die Kunst. Joseph Beuys, am 12. Mai 1921 geboren, gilt als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts mit seinem erweiterten Kunstbegriff und der Theorie der „sozialen Plastik“. Dabei polarisierte der Mann mit Hut und Weste wie kaum ein anderer, wurde verehrt und war umstritten. Sein Credo „jeder Mensch ist ein Künstler“ verstanden viele Menschen falsch. Als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie öffnete er seine Klasse für alle Studienbewerber, als Aktionskünstler bezog er Schläge, als Zeichner von Hirschen schuf er einen Kosmos, der tief in die Evolution reicht. Mit der Pflanzung von 7000 Eichen forderte der Mitbegründer der Grünen 1982 auf der documenta 7 „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“. „Unter seinem Hut steckt Utopia“ - mit diesen Worten wurde Beuys 1986 der Wilhelm-Lehmbruck-Preis überreicht. Wenige Tage später, am 23. Januar, starb der Künstler in seinem Düsseldorfer Atelier, vor 40 Jahren. Die „Lange Nacht" versucht dieses Utopia zu ergründen, mit den Worten des Künstlers und in Interviews mit Wegbereitern, Weggefährten und Kunstbewahrern. Sie zeichnet den Lebensweg eines Menschen, der künstlerische Grenzen überschritt und an die Fähigkeit des Menschen glaubte: „Die Welt ist voller Rätsel und Aufgabenstellung, voller Rätsel. Für diese Rätsel ist aber der Mensch die Lösung.“