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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 18.02.2026

  • 00:05 Uhr

    Am MIkrofon: Tobias Strauß

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Maria Grunwald

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Martin Korden, Bonn
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Deepfakes im Superwahljahr 2026: Interview mit Cybersicherheitsexperte Mirko Ross

    07:15 Uhr   Interview

    AI-Gipfel Neu-Delhi: Interview mit Bundesdigitalminister Karsten Wildberger, CDU

    08:10 Uhr   Interview

    Turbulente Zeiten für die AfD: Interview mit Kay Gottschalk, AfD, MdB

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Die Türkei verbietet Vielehe und Haremswesen

  • 09:10 Uhr

    Anklage wegen Kriegsverbrechen: Wer ist Kosovos Ex-Präsident Thaci?

    Proteste in Pristina: Warum die Kosovaren Thaci unterstützen

    Kriegsverbrecher Thaci? Gespräch mit Konrad Clewing, Balkan-Experte

    Am Mikrofon: Frederik Rother

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Fastenmotto "Sieben Wochen ohne Härte": Interview mit Landesbischof Ralf Meister
    Am heutigen Aschermittwoch beginnt die christliche Fastenzeit. „Mit Gefühl - sieben Wochen ohne Härte“ - so lautet in diesem Jahr das Fastenmotto der evangelischen Kirche in Deutschland. Was es damit auf sich hat und warum das Thema vor allem Männern betrifft, erklärt Ralf Meister, Landesbischof in Hannover und Botschafter der Fastenaktion, im Interview.

    Fastenzeit und Ramadan: Wie Muslime und Christen gemeinsam fasten
    Fast zeitgleich mit der Fastenzeit in katholischer und evangelischer Kirche beginnt auch für Muslime in Deutschland der Fastenmonat Ramadan. Wie auch schon in den vergangenen Jahren sind vielerorts gemeinsame muslimisch-christliche Fastenevents geplant.

    Der Alltag palästinensischer Christinnen und Christen: Checkpoints, Siedlergewalt, Auswanderung
    Der evangelische Jerusalemsverein hat in Berlin auf die schwierige Situation palästinensischer Christinnen und Christen aufmerksam gemacht. Auch Kirchenvertreter aus Jerusalem und dem Westjordanland sind für die Veranstaltung nach Deutschland gereist. Sie sagen: Die Lage verschlechtere sich jeden Tag.

    Am Mikrofon: Christian Röther

  • 10:08 Uhr

    Kaserne statt Wohnungsbau?
    Mehr Platz für die Bundeswehr
    Live aus der ehemaligen Technischen Marineschule in Kiel

    Gäste:
    Dr. Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister der Stadt Kiel
    Dr. Sonja Kinzler, Leiterin des Stadt- und Schifffahrtmuseums Kiel
    Christian Walter Meyer, Flottillenadmiral, Kommandeur der Einsatzflottille 1, Kiel
    Andreas Friedrich Meyer, Sprecher Bündnis für bezahlbaren Wohnraum, Kiel
    Tilmann Post, Kommunalpolitischer Korrespondent der Kieler Nachrichten
    Am Mikrofon: Laura Kingston

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Als Kiel 2020 das ehemalige Marinegelände MFG5 von der Bundeswehr kaufte, war die Welt noch eine friedlichere. Auf dem rund 130 Hektar großen Areal sollten über 2000 neue Wohnungen, Gewerbe- und Freizeitflächen entstehen. Doch die geopolitische Lage hat sich geändert und auch Deutschland rüstet auf. Das Verteidigungsministerium will das Gelände zurück. Kiel steht, wie andere Kommunen auch, im Konflikt zwischen Landesverteidigung und bezahlbarem Wohnraum. Was wiegt schwerer: Armee wieder fit machen oder bezahlbaren Wohnraum schaffen? Wie soll es mit dem Standort weitergehen? Wie könnte ein Kompromiss aussehen?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Ulrike Almut Sandig: „Im Orkan“
    (Schöffling & Co. Verlag)
    Ein Beitrag von Jörg Magenau

    Curtis Sittenfeld: „Mittelalte Frauen.Erzählungen“
    Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs und Pauline Kurbasi
    (DuMont Verlag)
    Ein Beitrag von Manuela Reichart

    Am Mikrofon: Sigrid Brinkmann

  • 16:35 Uhr

    Tschernobyl:
    1 Jahr nach der Beschädigung durch Drohnen

    Valencia und andere Extreme:
    Der Klimawandel in Spanien

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 18. Februar 2026:
    Der Kölner Mondflug des Herrn Schmitz

    Am Mikrofon: Britta Fecke

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Krieg gegen die Ukraine: Was können Verhandlungen erreichen?

    Es diskutieren:

    Özlem Demirel, Die Linke, MdEP

    Jonas Driedger, Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung

    Roderich Kiesewetter, CDU, MdB

    Olena Tkatschuk, stellv. Schulleiterin in Kyjiw

    Diskussionsleitung: Elena Gorgis

  • 20:10 Uhr

    Kosovo: Radikale religiöse Gruppen bedrohen den gesellschaftlichen Frieden
    Von Benedikt Schulz

    In Kosovo leben die Religionen bislang friedlich zusammen. Doch der Frieden gerät unter Beschuss. Durch radikale Muslime, islamfeindliche Katholiken und eine Serbische orthodoxe Kirche, die im Sinne der serbischen Regierung agiert

  • 20:30 Uhr

    Norbert Gstrein spricht über und liest aus seinem Jahrhundertroman „Im ersten Licht“ (1/2)
    (Teil 2 am 25.2.2026)

    „Adrian war selbst nicht im Krieg gewesen, aber dreimal im Lauf seines Lebens hatte er mit jungen Männern zu tun, die im Krieg gewesen waren und die dann sein weiteres Leben jeweils für lange bestimmten.“ In unserer Gegenwart zahlreicher Kriege, die jede Hoffnung auf ein „Ende der Geschichte“ zerbomben, wagt der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein ein Jahrhundertbuch über die psychischen Effekte zwischenstaatlicher Gewalt. „Allein der Gestank. Allein der Lärm. Angeblich war das Geschrei der Verwundeten, die man nicht bergen konnte, weil die Rettungsmannschaften mit ihren roten Kreuzen und Tragbahren gnadenlos ins Visier genommen wurden, noch nach Tagen zu hören gewesen, ihr Wimmern und Winseln im Niemandsland, ihr Bitten und Flehen, es möge sie jemand erlösen, weil sie keine Munition mehr hatten und es nicht selbst tun konnten, ihre Gebete, bis sie wie Tiere verendeten.“ 1901, zu Beginn des kriegerischen 20. Jahrhunderts wird sein Held Adrian geboren - und ihm wird ein langes Leben gegönnt, das im „Kadaverleuchten lebender Leichname“ (Joseph Roth) erscheint. Allein ein Meister wie Gstrein, mit seinen langen, bogenförmigen Sätzen, kann das Weitumspannende fassen und so eine Figur bergen, die ohne diesen beeindruckenden Roman im Dunkel der Vergangenheit versunken wäre.
    Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt u.a. den Alfred-Döblin-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Uwe-Johnson-Preis, den Österreichischen Buchpreis 2019, den Düsseldorfer Literaturpreis und den Thomas-Mann-Preis. Zu seinen zahlreichen Romanen zählen gefeierte Werke wie „Die Winter im Süden“, „Das Handwerk des Tötens“, „Als ich jung war“. Der 2021 erschienene Roman „Der zweite Jakob“ war für den Deutschen Buchpreis nominiert.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Wilde Geschichten - Die oberbayerische Kabarettistin Martina Schwarzmann
    Von Sabine Fringes

    Der Saal kocht, dabei ist sie noch nicht mal aufgetreten. „Und alles wegen einer Frau in Strickjacke“, wundert sich eine Besucherin, die Martina Schwarzmann bislang nur von Plakaten kennt. Doch brav ist die gelernte Köchin nur dem äußeren Anschein nach: Mit ihren wilden Geschichten, skurrilen und deftigen Liedern über den Alltag auf dem Land hat sie mittlerweile alle großen Kabarettpreise abgeräumt. 1979 wurde sie in Überacker nahe Fürstenfeldbruck geboren und wohnt heute auf einem Bauernhof nur ein paar Dörfer weiter, zusammen mit ihrem Mann und vier Kindern. Das meiste, wovon sie auf der Bühne singt und spricht, hat sie selbst erlebt, sagt Schwarzmann. Davon zeugt auch ihr neues Programm „Martina Schwarzmann macht was sie will“. 

  • 22:05 Uhr

    Heimspiel - Die Deutschlandradio-Orchester und - Chöre
    Metamorphosen, Entwicklungen

    Hermann Keller
    Verwandlungen (UA)

    Zeynep Gedizlioglu 
    Lauf

    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin 
    Leitung: Marc Albrecht

    Aufnahmen vom 14.1.2026 beim „Ultraschall“-Festival, Berlin
    Am Mikrofon: Julia Kaiser

    Ein Zufallsfund im Archiv macht vergessene Orchestermusik des Komponist Hermann Keller hörbar.

    Im Rahmen seiner legendären Reihe „Musik der Gegenwart“ gehört das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin zu den tragenden Säulen des „Ultraschall“-Festivals. Zu dessen Auftakt am 14. Januar hob es ein Werk aus der Taufe, das nunmehr fünfzig Jahre alt ist. Komponist Hermann Keller (1945-2018) hatte seine „Verwandlungen“ 1976 notiert - das Manuskript indes ging verloren und wurde bisher nie gespielt. Der Zufallsfund einer Kopie im Archiv der Komischen Oper und deren Bearbeitung durch Hovik Sardaryan haben Kellers frühe, vergessene Orchestermusik nun präsentierbar gemacht. In ganz anderem Sinn in den Zeitläuften verankert sieht sich die 1977 in Izmir geborene Komponistin Zeynep Gedizlioglu. Sie betrachtet ihre Stücke als Verkörperung von etwas Eigenem, das sich weiterentwickelt. Beispielsweise verkörpert ihr Stück „Lauf“ ein Fortschreiten, das einen enormen Aufwand erfordert. Mit Hilfe des Orchesters verwandelt sich das eingeschriebene „Ich“ in ein „Wir“ - es birgt Weiterdrängendes, das am Ende des Konzerts nicht stehenbleibt.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht