Thema / Wahl in Ungarn

Der ungarische Premierminister Victor Órban nach dem Gipfeltreffen des Europäischen Rates im Oktober 2025.

Ungarn wähltSchicksalswahl für Orbán - und für die EU

Brüssel blickt gespannt nach Budapest: Bei der Parlamentswahl am 12. April spielt auch das Verhältnis Ungarns zur EU eine Rolle. Während Viktor Orbán seit Jahren im Streit mit Brüssel liegt, verspricht Herausforderer Péter Magyar einen Neustart.

Viktor Orbán steht bei einer Veranstaltung zwischen ungarischen Flaggen auf der Bühne und spricht zu seinem Publikum.

Vor der WahlUngarns Geschichte und Orbáns Macht

Selbst wenn Viktor Orbán die bevorstehende Parlamentswahl in Ungarn verlieren sollte, wird seine Politik nachhallen. Er hat das Land in den vergangenen Jahren autokratisch umgebaut. Eine historische Erzählung hat ihm dabei geholfen.

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Der ungarische Oppositionsführer Peter Magyar,  vonder  TISZA (Respect and Freedom) Partei, trägt die ungarische Flagge durch eine Menschenmenge von unterstützenden Menschen.

Wahlkampf in UngarnBudapest am Scheideweg

Péter Magyar mit seiner Tisza-Partei: Noch nie hatte Viktor Orbán einen so starken Herausforderer wie bei der Parlamentswahl am 12. April. Als Reaktion inszeniert der Regierungschef sich als Patriot, der als Einziger die Ungarn beschützen kann.

27:33 Minuten

Weltzeit

Péter Magyar schwenkt am späten Abend auf einem öffentlichen Platz die ungarische Fahne. Er trägt warme Kleidung.

Wahl in UngarnPolitologe: "Die Opposition hat die Chance zu gewinnen"

Viktor Orbán steht unter Druck. Anders als in den letzten 16 Jahren tritt die ungarische Opposition bei der Wahl geschlossen auf, sagt Politologe Kiszelly. Ein Sieg des Herausforderers Magyar bedeute jedoch noch nicht das Ende des Systems Orbán.

13:53 Minuten

Interviews

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán steht auf einer Bühne während einer Wahlkampfveranstaltung. Es sind viele ungarische Fahnen zu sehen.

Wahl in UngarnNiederlage Orbáns ist nicht automatisch Ende des „Orbánismus"

Über Jahre hat sich Ungarns Ministerpräsident Orbán ein weitreichendes System aufgebaut, so Historiker Máté Rigó. Selbst wenn Orbán bei der Parlamentswahl verlieren würde, wäre ein echter Systemwechsel "deutlich schwieriger als ein Regierungswechsel".

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Information und Musik