Ferne Tiefe, späte Gegend
Neue Aufnahmen mit Gerald Eckerts Ensemble- und Orchestermusik
Am Mikrofon: Egbert Hiller
Der Komponist Gerald Eckert, Jahrgang 1960, erforscht Randzonen der Klänge. Er fokussiert Brüche, kristalline Erstarrungen und Instabilitäten. Solche symbolisieren für ihn stets Fragen nach seelischen Zuständen und zivilisatorischen Erscheinungen. In abstrakter Form spiegelt seine Musik auch natürliche Phänomene. Die Arbeit am Klang bedeutet für Eckert, Resonanzen unterschiedlichster Art nachzuspüren. Auf seiner neuesten, beim Label mode in New York erschienenen Doppel-CD „night, falling“ kommt all dies eindringlich zur Geltung - in unterschiedlichen Besetzungen vom Solowerk bis zur Orchestermusik.