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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 16.01.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Fanny Buschert

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Dirk-Oliver Heckmann

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 270 Jahren: Preußen und Großbritannien schließen Konvention von Westminster

  • 09:10 Uhr

    Frankreich und Grönland - Welche Rolle spielt Paris in der Arktis?

    Fico in den USA - Slowakei schließt umstrittenen Atom-Deal mit Trump

    Krisenvorsorge in Polen - Sicherheits-Guide für die Bevölkerung
    Am Mikrofon: Andreas Noll

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Spitze Feder: Vor 250 Jahren wird katholischer Publizist Joseph Görres geboren
    Er war ein streitbarer Publizist, der sich für die katholische Emanzipation im protestantisch dominierten preußischen Königreich einsetzte: Joseph Görres. Für viele ist er eine Lichtgestalt des 19. Jahrhunderts. Wobei es auch Kirchenhistoriker gibt, die ein paar Schattenseiten sehen. Auf jeden Fall ist er in katholisch geprägten Regionen auch 250 Jahre nach seiner Geburt präsent: Es gibt bis heute Görres-Straßen, Görres-Plätze, Görres-Schulen.

    Warum Joseph Görres heute wichtig ist - dazu Martin Barth, Görres-Gesellschaft
    An dem Tag, an dem der Publizist Joseph Görres seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, wurde in Koblenz die „Görres Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft“ gegründet - am 25. Januar 1876. Sie wird also 150 Jahre alt und zählt zu den ältesten Wissenschaftsgesellschaften hierzulande. Was macht die Görres-Gesellschaft, wozu braucht es sie? Und warum steigen - gegen den kirchlichen Trend - ihre Mitgliederzahlen? Fragen an Martin Barth, den Generalsekretär der Görres-Gesellschaft.

    Am Mikrofon: Andreas Main

  • 10:08 Uhr

    Heiraten
    Romantischer Liebesbeweis oder veraltetes Konzept?

    Gäste:
    Marie-Anne Windeck, Hochzeitsplanerin und Traurednerin
    Dr. Albert Wunsch, Familientherapeut und Konfliktberater
    Am Mikrofon: Petra Ensminger

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    Große Traumhochzeit am Strand von Sardinien oder stille Zeremonie im engsten Kreis - die Hochzeit ist oft mehr als das klassische Eheversprechen; sie ist ein individuelles Event. Mehr als 15.000 Euro investieren Paare in Deutschland durchschnittlich in ihren großen Tag. Neben diesem Trend gibt es aber weiter auch viele Paare, die gar nicht heiraten wollen, weil sie eine Ehe heutzutage nicht mehr für wichtig halten, sie diese auch als veraltetes Konstrukt wahrnehmen. Braucht wahre Liebe einen Trauschein? Geht es um Absicherung? Oder auch nur um das schöne Fest? Warum haben Sie geheiratet - oder warum bewusst nicht? Welchen Wert hat das Heiraten und welchen Stellenwert die Ehe heute noch für die Gesellschaft?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

    Mehr Stimmenvielfalt in den Debatten! - Wer in den Medien zu Wort kommt

    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    In den Medien sollte mehr Menschen eine Stimme gegeben werden, wünscht sich Deutschlandfunk-Hörer Hans Pfleiderer. Mehr Vielfalt würde Debatten bereichern. Darüber diskutiert Hans Pfleiderer mit Anna Mayr von der ZEIT und Journalismus-Professorin Annika Sehl.

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

    Porträt des New Yorker Künstlers David Stern

    Von David Dambitsch

  • 16:10 Uhr

    Frode Grytten: „Der letzte Tag des Fährmanns“
    Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger
    (Penguin Verlag)
    Ein Beitrag von Carsten Hueck

    Pascal Mercier: „Der Fluss der Zeit“
    (Hanser Verlag)
    Ein Beitrag von Oliver Pfohlmann

    Am Mikrofon: Sigrid Brinkmann

  • 16:35 Uhr

    Migrationsforschung:
    Wie die Wahl des Studiendesigns Ergebnisse beeinflusst

    Genanalyse:
    Wie steht es um das Wiederansiedeln von Geparden in Asien

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 16. Januar 2026:
    Zweiundzwanzig Milliarden Euro für die ESA

    Am Mikrofon: Kathrin Kühn

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast
    Iran
    Diktatur unter Druck
    Von Anh Tran

    Die Menschen, die gerade im Iran gegen ihr Regime aufbegehren, riskieren ihr Leben. Hunderte Demonstranten sollen bereits tot sein. Die religiöse Diktatur hält sich seit 1979 - obwohl es immer wieder heftige Proteste gibt.

  • 20:05 Uhr

    Solidarisch preppen
    Wie man Nachbarn zu Katastrophenhelfern macht
    Von Fritz Tietz
    Regie: Philine Velhagen
    Produktion: Deutschlandfunk 2024
    (Wdh. am 20.01.2026, Deutschlandfunk Kultur, 22.05 Uhr)

    Die Klimakatastrophe ist nicht mehr zu vermeiden, davon ist Fritz Tietz überzeugt. Aber er weigert sich, die Hoffnung aufzugeben. Die Idee vom solidarischen Preppen hat ihn überzeugt. Jetzt müssen nur noch seine Nachbarn mitziehen.

    Fritz Tietz hat beschlossen, sich gegen künftige Notlagen wie schwere Überschwemmungen, mehrtägige Stromausfälle oder kriegerische Auseinandersetzungen zu wappnen. Aber das Brot backen ohne Strom und Häuserwände abdichten und Vorräte einlagern will er nicht alleine üben, sondern er will das mit seinen Nachbarn gemeinsam tun. Solidarisch Preppen nennen Klimaaktivisten diese Strategie der gemeinschaftlichen Kollapsvorsorge. Problem nur: Tietz hat den Kontakt zu den Nachbarn in seiner ländlichen Gemeinde bisher eher gemieden. Wie bringt er sie nun dazu, mit ihm regelmäßige Notstandsübungen abzuhalten und dabei notfalls auch unter einen mit Decken abgehängten Tisch zu kriechen, um so schon mal trainiert zu haben, wie man im gemeinsamen Wärmemief einen winterlichen Heizungsausfall überlebt?

  • 21:05 Uhr

    The Zac Schulze Gang (GB)
    Aufnahme vom 10.9.2025 aus der „Harmonie“ Bonn
    Am Mikrofon: Tim Schauen

    Punkrock-Blues von der Insel: The Zac Schulze Gang hat soeben ihr Momentum. Und es wird anhalten.

    Gibt es Blues-Punkrock? Ja, denn es gibt The Zac Schulze Gang, und die Musik dieses infernalisch loslegenden Trios aus Gillingham im Südosten des Vereinigten Königreichs verdient genau diese Zuschreibung: Blues-Punkrock. Zuerst, weil Namensgeber, Sänger und Gitarrist Zac Schulze seinen Gesang derart energisch bis wütend herauspressen kann - und seine Fender Stratocaster eher haut als sie anzuschlagen. Doch auch, weil Bassist Ant Greenwell und Schlagzeuger Ben Schulze, Zacs Bruder, mit entsprechender Energie und Attitüde reinhauen. Doch es geht eben nicht um Zuschreibung, sondern um's Erleben. In den drei Jahren zwischen Bandgründung 2020 und dem Debüt-Album „Made of three“ 2023 hatte sich die Dreier-Bande längst den Ruf einer herausragenden Live-Band erspielt - international gastierend, mit Preisen ausgezeichnet, in kleinen Clubs und größeren Hallen verbrannte Luft und euphorische Menschen hinterlassend.

  • 22:05 Uhr

    Expansions
    Der Keyboarder und Komponist Lonnie Liston Smith
    Am Mikrofon: Niklas Wandt

    Schlüsselwerke eines Pioniers des Jazzfunk der 1970er-Jahre, der im Dezember 85 Jahre alt geworden ist.

    Bekannt wurde er Ende der 1960er-Jahre als musikalischer Leiter der Bands des Saxofonisten Pharoah Sanders, dessen Feueratem Smith in wunderbar luftige Grooves einzubetten verstand. Mit seinen „Cosmic Echoes“ wurde es noch einmal deutlich mehr funky. Diese Musik ist seit den späten 1980er-Jahren bis heute auf dem Dancefloor und auch als Samplequelle noch einmal intensiv rezipiert worden. Vor allem das Album „Expansions“ aus dem Jahr 1975: treibender, aber auch ätherischer Jazzfunk, getragen vom perlenden Sound des Fender Rhodes E-Pianos, das Smith erstmals 1971 auf seinem letzten Album mit Pharoah Sanders, „Thembi“, eingesetzt hat. 1978 ist schließlich „Exotic Mysteries“ entstanden, unter anderem mit dem späteren Starbassisten Marcus Miller. Auf diesem üppig arrangierten Album samt Streichern trifft Jazzimprovisation auf die geraden Beats der damaligen Discowelle.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht