Ob Babyboomer oder Gen Z
Hat jede Generation tatsächlich ihre eigenen Werte?
Gäste:
Ronja Ebeling, Journalistin, Autorin und Unternehmensberaterin (Generation Z)
Martin Schröder, Professor für Soziologie an der Universität des Saarlandes (Generation Y)
Rüdiger Maas, Psychologe am Institut für Generationenforschung Augsburg (Generation X)
Am Mikrofon: Dörte Hinrichs
Hörertel.: 00800 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de
Babyboomer haben kein Privatleben, Millennials sind nicht beziehungsfähig und die Generation Z ist arbeitsscheu: Was ist dran an solchen Zuschreibungen, und warum sorgen sie für erregte Debatten? Welchen Sinn hat es, wenn über jüngere Generationen geschimpft wird, die angeblich fauler oder dümmer sind? Der Soziologe Karl Mannheim definierte vor 100 Jahren eine Generation als eine Altersgruppe, die durch gemeinsame historisch-gesellschaftliche Ereignisse und Einwirkungen geprägt wurde. Teilt eine Generation also bestimmte Denkmuster und Werte, die sie von anderen unterscheidet? Sind die Charakterisierungen und Einteilungen identitätsstiftend, willkürlich oder diskriminierend? Darüber diskutieren wir mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Geburtsjahrgänge und gerne auch mit Ihnen: Fühlen Sie sich einer bestimmten Generation zugehörig? Welche Erfahrungen, Werte und Vorurteile gehen damit einher? Und was bedeutet das für das Verhältnis zwischen den Generationen?