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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 13.01.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mirjam Kid

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Tim Jochen Kahlen, Völklingen
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 80 Jahren: Der Theologe Paulus Sladek schreibt sein Sühnegebet

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Leben mit Parkinson

    Gast:
    Prof. Dr. Ullrich Wüllner, Direktor der Klinik für Parkinson, Schlaf- und Bewegungsstörungen, Universitätsklinik Bonn
    Am Mikrofon: Magdalena Schmude

    Leben mit Parkinson
    Eine Patientin berichtet.

    11:05 Uhr Gespräch:
    Tiefe Hirnstimulation bei Parkinson
    Interview mit Prof. Dr. Michael Barbe, Oberarzt an der Klinik für Neurologie, Leiter Kölner Parkinson Netzwerk, Universitätsklinik Köln

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Plötzlicher Sehausfall weist auf Herz-Kreislauf-Probleme hin
    Interview mit Prof. Dr. med. Frank Holz, Direktor der Augenklinik, Universitätsklinik Bonn

    "Funball": Fußball-Trainingsprogramm halbiert Verletzungsrisiko
    Interview mit Prof. Dr. Tim Meyer, Ärztlicher Direktor des Instituts für Sport- und Präventivmedizin, Universität des Saarlandes, Saarbrücken

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Bei der Parkinson-Krankheit sind Bewegungen oft verlangsamt. Manchmal sind die Muskeln zu stark angespannt oder steif. Hinzu kommt oft ein typisches Zittern. Die harmonische Steuerung von Bewegungen ist gestört, weil das Gehirn zu wenig von dem wichtigen Nachrichtenstoff Dopamin bildet. Es sind insbesondere die Bewegungsstörungen, die das Alltagsleben für Menschen mit Parkinson schwierig machen. Aber es können weitere Beeinträchtigungen hinzukommen - Sprechstörungen etwa, Stimmungsschwankungen oder auch Gedächtnisprobleme. Entsprechend vielfältig sind auch die Konzepte zur Behandlung der Parkinson-Krankheit.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Christian Uetz: „Im Verstummen. Gedichte“
    (Secession Verlag)
    Ein Beitrag von Michael Eggers

    Sasha Marianna Salzmann: „Danja, mein dementes Jahrhundert“
    Sprechtheater / Schauspiel, Monolog, Kurzdrama
    (Verlag der Autoren)
    Ein Gespräch mit der Autorin Sasha Marianna Salzmann

    Am Mikrofon: Carsten Hueck

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Sanktioniert
    Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen
    Von Lea Fauth
    Regie: Philippe Brühl
    Deutschlandfunk 2025

    Beatrice K. arbeitet als Aufstockerin im Museum. Als sie ihren Job verliert, wird sie vom Jobcenter in eine Maßnahme vermittelt, die nicht zu ihrem Profil passt. Weil sie ein paar Mal fehlt, folgt Sanktion auf Sanktion. Daran geht sie fast zugrunde.
    Härtere Sanktionen, Abschaffung des Bürgergelds: Im aktuellen Wahlkampf wird gegen Arbeitslose gewettert. Ausgeblendet werden die menschlichen Schicksale dahinter. Wie fühlt es sich an, wenn die Gerichtsvollzieherin vor der Tür steht, um einem das Gas abzustellen?
    Was Beatrice K. vor ein paar Jahren erlebt hat, dürfte heute eigentlich nicht mehr möglich sein, denn das Verfassungsgericht hat Komplettsanktionierungen verboten. Doch 2023 führt die Ampelregierung sie in abgeschwächter Form wieder ein. CDU, FDP und AfD reicht selbst das nicht. Doch auch Grüne und SPD fordern faktisch mehr Härte gegen sogenannte „Totalverweigerer“. - Aber gibt es diese überhaupt?
    Sanktioniert

  • 20:05 Uhr

    Die Entflohene (2/4)
    Gilberte

    Nach dem Roman „La Fugitive“
    Von Marcel Proust
    Aus dem Französischen übersetzt von Bernd-Jürgen Fischer
    Hörspielbearbeitung Wort: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar
    Regie: Ulrich Lampen
    Mit: Felix Goeser, Laura Balzer, Sebastian Blomberg, Josefin Platt, Elisa Schlott, Friedhelm Ptok, Wolfgang Pregler, Nico Holonics, Imogen Kogge, Wiebke Puls
    Komposition: Hermann Kretzschmar
    Musik: Pablo Druker und Ensemble Modern
    Ton und Technik: Christian Bader, Christian Eickhoff, Tanja Hiesch, Philipp Knop, Alexander Kolb, Mike Wayszack, Christoph Claßen
    Dramaturgie: Manfred Hess
    Mitwirkung: Uta Felten
    SWR/Deutschlandfunk 2022
    Länge: 47‘19

    Teil 3 am 20. Januar 20.10 Uhr

    Marcels Verhältnis zur lebenslustigen Albertine ist von Eifersucht geprägt. Eine Geschichte von Liebe und Verlust vor dem Hintergrund des exklusiven Pariser Milieus in der Belle Époque.
    Wer Zugang in die Welt von Marcel Prousts siebenbändigem Romanzyklus „À la recherche du temps perdu“ finden will, der kann an beliebiger Stelle beginnen, zum Beispiel mit dem 6. Buch: „Die Entflohene“, posthum erschienen, spielt in der hochadeligen, vermögenden Pariser Gesellschaft um 1910 und umkreist das gesellschaftliche Maskenspiel homo- wie heterosexuellen Begehrens. Im Zentrum steht Marcel, der ein von Eifersucht geprägtes Liebesverhältnis mit der lebensfrohen Albertine hat. Als Albertine ihn verlässt und überraschend nach einem Reitunfall stirbt, gerät Marcels Welt ins Wanken. Und dann trifft er mit Gilberte Swann seine Liebe aus Jugendzeiten wieder ...

  • 21:05 Uhr

    Zwei ist keiner zuviel
    Reinier Baas & Ben van Gelder
    Am Mikrofon: Anja Buchmann

    Aufnahme vom 3.9.2025 bei der Cologne Jazzweek

    Aus dem geplanten Trio wurde ein Duo - das jedoch Begeisterungsstürme erntete.

    Eigentlich wollten sie zu dritt spielen: Reinier Baas, Gitarre, Ben van Gelder, Saxofon und Han Bennink, Schlagzeug. Doch weil der Drummer sich bei einem Sturz einen Rippenbruch zuzog, fiel der 83-jährige kurzfristig aus und so wurde es ein (wunderbares) Duokonzert. Reinier Baas und Ben van Gelder stammen aus Amsterdam und sie arbeiten seit 15 Jahren zusammen - entsprechend haben sie mit der Zeit eine gemeinsame Sprache entwickelt: klar und melodisch, dann wieder von schrägen Akkorden gebrochen, virtuos, ohne mit den Muskeln zu protzen und voll faszinierender Klanglichkeit. Ein musikalisches Kleinod, das ganz groß erscheinen kann: mal produziert das Duo fast stehende Sounds und dann wieder stürmt es voller Tatendrang in Achtel-Ketten über Ostinatos nach vorne.

  • 22:05 Uhr

    Neun Monate Beethoven
    Wie Musik auf Schwangere wirkt
    Von Julia Kaiser

    Sind werdende Mütter ausgeglichener, wenn sie kreativ sind? Zu diesem Thema forscht die Gynäkologin Prof. Birgit Arabin seit Jahrzehnten. In Kooperation mit den Berliner Philharmonikern hat sie nun die erste Langzeitstudie dazu geführt. Drei Jahre lang haben Frauen ab dem frühen Stadium der Schwangerschaft bis zur Geburt Daten zur Wirkung von Musik auf sie selbst und auf ihr ungeborenes Kind geliefert. Fragebögen, Speicheltests und Haarproben bis hin zu Nabelschnurblut nach der Geburt wurden ausgewertet. Mit Musik geht es Mutter und Kind besser - dieses Ergebnis war nicht überraschend, aber die Daten der Studie sind für die Forschung unschätzbar wichtig. Dieser erste wissenschaftlich fundierte Nachweis über Kreativität in der Schwangerschaft könnte auch werdenden Müttern in Krisengebieten helfen.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht