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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 03.11.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Marko Langer

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Barbara Schmidt-Mattern

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Peter Oldenbruch, Ingelheim
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Machtkampf ums polnische Verfassungsgericht - Interview mit Paul Ziemiak, CDU

    07:15 Uhr   Interview

    Wer sind "migrantische Gewalttäter" - Interview mit Jochen Kopelke, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei

    08:10 Uhr   Interview

    Vor den Midterms in den USA - Interview mit Cathryn Klüver Ashbrook, Bertelsmann-Stiftung

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 30 Jahren: In Deutschland gibt es die ersten „Sonntagsbrötchen“

  • 09:10 Uhr

    Belgien - Kann König Philippe die Regierungskrise beenden?

    Frankreich - Menschenunwürdige Verhältnisse in den Gefängnissen

    Tschechien - Streik beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk

    Am Mikrofon: Katrin Michaelsen

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    „Dialog der Flüsse“ im Kloster Benediktbeuern: Gewässer als Rechtspersonen
    Als erster Staat weltweit hat Neuseeland 2017 einem durch Umweltverschmutzung bedrohten Fluss den Status einer juristischen Person erteilt. Später verankerte Bolivien die Rechte der Natur sogar in seiner Verfassung. Dann erreichte der Paradigmenwandel auch Europa, als die spanische Salzwasser-Lagune Mar Menor nach einer Umweltkatastrophe einen Rechtstitel bekam. In Oberbayern lud nun eine Initiative für das Flüßchen Loisach andere Gewässer-Vertreter in das Kloster Benediktbeuern, um gemeinsam „etwas ins Fließen zu bringen“.

    "Cisterscapes": Wie Zisterzienserklöster europäische Landschaften geprägt haben
    In dem Projekt „Cisterscapes“ haben sich 17 europäische Regionen zusammengeschlossen, die von Zisterzienser-Klöstern geprägt wurden - aus Deutschland sind etwa Ebrach, Loccum und Maulbronn dabei. Was dabei herauskommt, wenn Theologen auf Geographen und Landschaftsarchitekten stoßen, war jetzt bei einer „Cisterscapes“-Tagung im tschechischen Velehrad zu erleben - und auch, wie aktuell das Vermächtnis der Mönche ist.

    Am Mikrofon: Christian Röther

  • 10:08 Uhr

    Alle Jahre wieder
    Wie schützen wir uns vor Influenza?

    Gast:
    Prof. Dr. Susanne Herold-Trieschmann, Direktorin der Klinik für Innere Medizin, Infektiologie und Krankenhaushygiene, Lehrstuhl für Innere Medizin, Infektiologie und experimentelle Pneumologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen - das sind typische Symptome einer Grippe oder Influenza. Verursacht wird die Atemwegserkrankung durch Viren. In Deutschland kommt es meist um den Jahreswechsel zu saisonalen Grippewellen von unterschiedlichem Ausmaß. Die Beschwerden treten nach einer Infektion oft schnell auf und breiten sich auf den ganzen Körper aus. Innerhalb einer Woche lassen sie meist deutlich nach - in schweren Fällen kann eine Grippe-Erkrankung allerdings auch tödlich verlaufen. Schützen können sich vor allem Risikogruppen durch die jährliche Grippeschutz-Impfung. Die empfiehlt die Ständige Impfkommission zum Beispiel älteren und vorerkrankten Menschen. Wann sollte man sich impfen lassen? Welche Hinweise gibt es auf den Verlauf der kommenden Grippesaison? Und was lindert die Symptome bei einer Grippe-Infektion?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Der Prix Goncourt
    Ein Gespräch mit Dirk Fuhrig

    Sandra Hoffmann: „Mogadischu“
    (Berlin Verlag)
    Ein Beitrag von Oliver Jungen

    Marie Cravageot, Stephan Nowotnick (Hg.): „Écritures françaises d'aujourd'hui: Les rencontres de Wuppertal“
    (Presses Universitaires de Rennes)
    Ein Gespräch mit dem Herausgeber Stephan Nowotnick

    Am Mikrofon: Sigrid Brinkmann

  • 16:35 Uhr

    Next Step Einstein Teleskop:
    Lausitz oder Euregio-Rhein-Maas?

    ESA-Raumsonde Hera schwenkt in Umlaufbahn um Asteroid Dimorphos ein

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 3. November 2026:
    Das Radioteleskop für die Zugspitze

    Am Mikrofon: Magdalena Schmude

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Der vergessene Prozess: 
    Japans Kriegsschuld, ein indischer Richter und die Anfänge des Völkerstrafrechts
    Von Paul Hildebrandt und Cathrin Schmiegel
    Regie: Roman Ruthard
    Deutschlandfunk 2025

    Vor 80 Jahren begann der Tokioter Kriegsverbrecherprozess. 28 Angeklagte standen vor Gericht. Richter Radhabinod Pal erkannte die Charta nicht an. Japans Rechte liest dies bis heute als Beweis für Japans Unschuld. Wer war dieser Mann?

    Am 29. April 1946 begann in Japan der Internationale Militärgerichtshof für den Fernen Osten, das Pendant zu Nürnberg. 28 wurden angeklagt, darunter Premier Hideki Tôjô, unter dessen Führung Japan einen Krieg führte, mit Millionen Toten. Elf internationale Richter entschieden über ihr Schicksal. Was wie Nürnberg ein Meilenstein der internationalen Strafgerichtsbarkeit sein sollte, wurde von Spannungen und Vorwürfen der Siegerjustiz überschattet. Der indische Richter Radhabinod Pal plädierte in einem Sondervotum für Freispruch. Bis heute nutzen rechte Bewegungen in Japan seine Person, um die Kriegsschuld in Frage zu stellen. Das Feature folgt Pals Spuren nach Nürnberg und Japan mit exklusivem Zugang zu Dokumenten. Es spricht mit Rechtsexperten und Bewunderern, auch Tôjôs Urenkel. Es fragt: Wer war Pal - und was verrät sein Votum über die Grenzen und Chancen des Völkerstrafrechts, das heute um Relevanz ringt?

  • 20:05 Uhr

    Der Amokläufer
    Nach Stefan Zweig
    Bearbeitung: Christoph Prochnow
    Regie: Ulrike Brinkmann
    Mit: Michael König, Hans Teuscher, Maxim Mehmet, Hans Diehl, Joachim Schönfeld, Falk Rockstroh, Joachim Bliese, Timur Isik, Joana Schümer
    Komposition: Zeitblom
    Ton und Technik: Bernd Friebel, Hermann Leppich
    Regieassistenz: Alice Elstner
    Dramaturgie: Torsten Enders
    Deutschlandradio Kultur 2006
    Länge: 53‘00

    Im Sarg an Bord des Überseedampfers liegt die junge Lady Hastings. Privatdetektiv Livingston sucht den Arzt, der zuletzt bei ihr war. Dr. Brand weiß, was geschah - aber manche Wahrheiten sind für den Auftraggeber nicht bestimmt.

    1912 auf dem Atlantik. Für die Lady im Sarg ist es die letzte Reise aus dem fernöstlichen Batavia nach Europa. Im Auftrag von Lord Hastings, der den plötzlichen Tod seiner jungen Frau restlos aufgeklärt wissen will, begleitet Privatdetektiv Livingston die Überfahrt. An Bord des Überseedampfers macht er den deutschen Arzt Dr. Brand ausfindig, der die Wahrheit wissen müsste, denn ihn hatte die sterbende Lady zu Hilfe gerufen. Welche tragischen Verstrickungen ihn jedoch mit dem Geheimnis der stolzen Schönen verbinden und bis zum Äußersten treiben, wird man dem Ehemann kaum erklären können.

    Stefan Zweig (1881- 1942) wurde weltweit durch seine Novellen berühmt, die Charaktere und Schicksale mit psychologischer Meisterschaft beschreiben. Zu den bedeutendsten gehören die Sammlung „Sternstunden der Menschheit“ (1927) und die „Schachnovelle“ (1941). Er starb im brasilianischen Exil.

  • 21:05 Uhr

    Balance in Perfektion
    Das Trio Besson/Sternal/Burgwinkel
    Airelle Besson, Trompete
    Sebastian Sternal, Klavier, Fender Rhodes
    Jonas Burgwinkel, Schlagzeug
    Aufnahme vom 23.4.2026 aus dem Beethoven-Haus Bonn
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Es gab Spritzigkeit und ruhige Momente beim Zusammentreffen der französischen Trompeterin mit ihren beiden deutschen Kollegen.

    Fast zehn Jahre hat es gedauert vom ersten Auftritt bis zum Erscheinen des Debüt-Albums vom Trio Besson/Sternal/Burgwinkel. Der Frische ihrer Musik konnte das nichts anhaben, wie auch ihr Konzert in Bonn gezeigt hat. Trotz voller Terminkalender haben die drei Musiker ihr gemeinsames Projekt nicht aus den Augen verloren und ihr Album „Surprise!“ nach einigen Verzögerungen doch noch rausgebracht. Neben der Spielfreude von Airelle Besson, Sebastian Sternal und Jonas Burgwinkel sorgt die nicht alltägliche, basslose Besetzung des Trios für eine besondere Dynamik. Airelle Besson führt dies darauf zurück, dass alle in der Band anders, aber auch genauer aufeinander hören.

  • 22:05 Uhr

    „Ein feste Burg ist unser Gott“
    Jörg Widmann über die Reformations-Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy
    Am Mikrofon: Raliza Nikolov

    Geheimes Bekenntnis: Warum wollte Felix Mendelssohn seine Reformations-Sinfonie verbrennen? Ein genauer Blick in die Partitur.

    „Die Reformations-Sinfonie kann ich gar nicht mehr ausstehen, möchte sie lieber verbrennen als irgendeines meiner Stücke, soll niemals herauskommen,“ schrieb Felix Mendelssohn Bartholdy 1838 an seinen Freund Julius Rietz. Erst lange nach seinem Tod wurde die Sinfonie veröffentlicht. Mit Anfang 20, als er sie vollendete, muss es ihm ein Bedürfnis gewesen sein, dieses Bekenntnis zur Reformation zu komponieren. Aus einer jüdischen Familie stammend, wurde er christlich erzogen und protestantisch getauft. Die zwei Seelen in seiner Brust kommen in diesem so kontrastvollen Werk zum Ausdruck, sagt Jörg Widmann. Der Komponist, Klarinettist und Dirigent taucht zusammen mit der NDR Radiophilharmonie tief in die Partitur ein. Am Schluss der Sendung erklingt das Finale in voller Länge.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht