Programm: Vor- und Rückschau

Jetzt im Radio: Samstag, 30. August 2014, 22:16 Uhr

Seit 22:05 Uhr

Atelier neuer Musik aufnehmen

AUSWAHL: Die Programmvorschau der kommenden sechs Wochen.

Hier finden Sie die Programmvorschau für die kommenden Wochen. Außerdem können Sie das bisherige Programm nachschlagen und herausfinden, was zu einem früheren Zeitpunkt gesendet wurde.

Wochenvorschau als PDF

Programmschema DLF (PDF)

Tagesprogramm: Samstag, 30. August 2014

Zeit DESCRIPTION
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Erntefest
Das unheimliche Dorf
Von Rodney David Wingfield
Aus dem Englischen von: Helga Kästner
Regie: Marina Dietz
Mit: Hans-Georg Panczak, Michaela Mazak, Claudius Zimmermann, Christian Marschall, Harald Dietl u.a.
Akkordeon: Jörg Maurer
Produktion: BR 1993
Länge: 51'35

Scharen von toten Möwen am Strand, ein Einbrecher im Ferienhaus, dazu die Schauergeschichte von den Ertrunkenen, die einmal im Jahr ins Dorf zurückkehren, um die Lebenden zu holen... Das würde eigentlich schon genügen, Ann Gilmore den Urlaub an der See zu vermiesen. Dann entdeckt Ann auch noch, dass ihr Mann Paul keineswegs zufällig dieses abgelegene Nest ausgesucht hat, sondern -als Reporter mit Leib und Seele - hinter einer Sensationsgeschichte her ist. Genauer: hinter dem Forscher Dr. Ellis, einem Fachmann für Bakteriologie und biologische Kriegsführung. Seit Kurzem ist Ellis von seinem Arbeitsplatz im Verteidigungsministerium spurlos verschwunden. Der wirkliche Horror für die Gilmores aber beginnt erst, als sie nach einem Autounfall in einem Militärhospital aufwachen. Was unmittelbar vor dem Zusammenstoß geschah, haben die beiden völlig unterschiedlich in Erinnerung!

Rodney David Wingfield (1928-2007) schrieb nach 1970 vor allem Hörspiele für britische, kanadische und deutsche Rundfunksender.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Jazz

'Jazz Goes Pop Today' - Jazzmusiker interpretieren moderne Popmusik

Live im Studio: Odilo Clausnitzer

02:00  Nachrichten 

02:05  Sternzeit 

03:00  Nachrichten 

03:55  Kalenderblatt 

04:00  Nachrichten 

04:05  Milestones 

Stanley Clarke 'School Days' (1976), 'If This Bass Could Only Talk' (1988)
Von Michael Kuhlmann

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Early Morning Blues

Cry Me A River
Vor 90 Jahren geboren: Die Sängerin Dinah Washington
Live im Studio: Karl Lippegaus

Dinah Washington war in vieler Hinsicht ein Kapitel für sich. Sie wuchs mit Gospel und Blues in Chicago auf, gewann mit 15 Jahren einen Amateurwettbewerb im Regal Theater, besang mit 19 ihre erste Platte und reifte als Jazzsängerin zu einer großen Vortragskünstlerin heran. Im Grunde jedoch transzendierte sie all die gängigen Kategorien. "Ich kann alles singen, wirklich alles", erklärte sie stolz. In der Tat wurde sie die erfolgreichste schwarze Sängerin Amerikas in den fünfziger Jahren. Weltruhm erlangte die "Queen of the Blues" durch ihren Hit "What a difference a day makes". Jede Zeile, jedes Wort mit so viel Inbrunst singend, dass einen das Gefühl beschlich, er sei extra für sie geschrieben worden. "Ich bin keine Sängerin, die nur in einem Stil singt. Was mir von Herzen kommt, dem will ich folgen und es singen: ob das nun Blues, Pop, Jazz oder Spirituals sind. Ich versuche auszudrücken, was ich fühle. Jeder dieser Songs trägt eine Botschaft in sich und die versuche ich rüberzubringen." Zwischen 1943 und 1961 nahm sie für Mercury Records fast 400 Songs auf. Ihr Privatleben verlief sehr turbulent, was ihrem stürmischen Temperament geschuldet war; davon konnten sieben, acht oder neun Ehemänner (die genaue Zahl ist nicht bekannt) mehr als ein Lied singen. Aus der Mitte ihres Lebens wurde Dinah Washington 1963 mit nur 39 Jahren gerissen. Auf der Todesanzeige stand ihr wirklicher Name: Ruth Lee Jones. Und darunter: "No more stranger on this earth" - keine Fremde mehr auf dieser Erde.

05:30  Nachrichten 

05:35  Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30  Nachrichten 

06:35  Morgenandacht 

Pfarrer Jost Mazuch, Köln

06:50  Interview 

07:00  Nachrichten 

07:05  Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15  Interview 

07:30  Nachrichten 

07:35  Börse 

07:56  Sport am Morgen 

08:00  Nachrichten 

08:10  Interview 

08:30  Nachrichten 

08:35  Börse 

08:47  Sport am Morgen 

08:50  Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Die Schlacht bei Tannenberg endet mit einem Sieg der deutschen Truppen über die russische Armee

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

In neuem Glanz - 10 Jahre nach dem Brand in der Weimarer Anna Amalia Bibliothek

Am Mikrofon: Ulrich Gineiger

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Journalistin und Schriftstellerin Hatice Akyün

Ihr Leben war kürzlich auf der Leinwand zu sehen: Die Komödie "Einmal Hans mit scharfer Sauce" erzählt die Geschichte der Hatice Akyün und basiert auf ihrem gleichnamigen Debütroman. Die türkischstämmige Protagonistin ist Mitte 30, emanzipiert und auf der Suche nach einem deutschen Mann. Hatice Akyün kommt 1969 in Anatolien zur Welt und zieht im Kindesalter mit ihrer Familie nach Duisburg. Sie wird Rechtsanwaltsgehilfin, studiert. Als die Regionalzeitung ein Schreibtalent für Gerichtsreportagen über kriminelle Türken sucht, beginnt Hatice Akyüns Laufbahn als Journalistin. Die umtriebige Autorin berichtet fortan für Blätter wie Max, SPIEGEL und Emma und verfasst Kolumnen beim Tagesspiegel. Einwanderung, Integration und ein demokratisches Miteinander sind ihre Themen. Für ihr zivilgesellschaftliches Engagement erhielt die Wahl-Berlinerin mehrere Auszeichnungen.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Schweiz auf Zeit: Die internationale Parallelwelt am Genfer See
Mit Reportagen von Stefanie Müller-Frank
Am Mikrofon: Anne Raith

195 000 Menschen leben in Genf - 70 000 von ihnen auf Zeit: Diplomaten, Mitarbeiter von internationalen Organisationen oder Manager, die von ihrer Firma ins Ausland geschickt werden. Für die meisten der sogenannten Expats ist Genf nur eine Zwischenstation, bis sie mit ihren Familien wieder die Umzugskisten packen und weiterziehen müssen. Und so hat sich in der Stadt am Lac Léman eine eigene Subkultur gebildet - mit vielsprachigen Hebammen, koreanischen Origamifaltclubs und einem eigenen UNO-Strand. Die Behörden betreiben zwar ein offizielles Willkommenszentrum, bieten Sprachkurse und Stadtführungen für Zugezogene an, aber der Alltag von Schweizern und Expats verläuft in Genf doch eher nebeneinander her. Viele Einheimische leben mittlerweile im benachbarten Frankreich und pendeln jeden Tag über die Grenze zur Arbeit, weil die Mieten in der drittteuersten Stadt der Welt für sie unerschwinglich geworden sind. Und für die weniger privilegierten Einwanderer, die als Fahrer oder Dienstmädchen arbeiten, ist der Alltag in Genf noch härter: Viele von ihnen sind nur geduldet, leben getrennt von ihren Familien und haben eine Arbeitsgenehmigung auf Zeit. Wenn überhaupt.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik
Entwicklung in der Ukraine

EU-Außenminister beraten in Mailand über Krise in der Ukraine
D a z u :Interview mit dem Politologen und Osteuropa-Experten Gerhard Simon

EU-Sondergipfel in Brüssel verhandelt über Posten

Angriffe auf ISIS-Einheiten nahe Mossul

Feuergefechte auf den Golan-Höhen - Weiter keine Kenntnisse über den Verbleib verschleppter Blauhelmsoldaten auf dem Golan

IWF stärkt Lagarde den Rücken

Ausgangslage vor der Sachsen-Wahl

Sporttelegramm

Redakteurin am Mikrophon: Christine Heuer

12:50  Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Waffenlieferungen für die Kurden: Sollte der Bundestag gefragt werden?

Nach dem Waffenstillstand in Nahost: Keine Zeit mehr für taktische Spielchen

Hollandes verregnete Amtszeit: Zur Regierungsumbildung in Frankreich

Wowereit geht: Gewinn oder Verlust für Berlin?

Redakteurin am Mikrophon: Ina Rottscheidt

13:30 Uhr

Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten
Schicksale in Trümmern: Eine Familie im Norden des Irak

Vorbild Islamischer Staat: In Nigeria hat Boko Haram ein Kalifat ausgerufen

Fast vergessen: Sklaverei in Niger

Der Luftballon-Mann: Wie Flugblätter, Geld und Radiogeräte aus Süd- nach Nordkorea kommen

Moderation: Britta Fecke

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

PISAplus

Das Forum für lebenslanges Lernen
Hörertel.: 00800 - 4464 4464
pisaplus@deutschlandfunk.de

Die PISAplus Summer School im August
5.Radio-Kurs: Lernen lernen - wie wir trainieren können, uns Dinge zu merken
Zwar sind die meisten von uns länger als ein Jahrzehnt zur Schule gegangen. Doch wenn wir unseren Kindern oder Enkeln bei den Hausaufgaben helfen wollen, stellen wir ernüchtert fest: Von unserer Schulbildung ist kaum etwas hängen geblieben. Haben wir falsch gelernt? Was können wir besser machen? Gibt es verschiedene Lerntypen? Und macht nur Übung wirklich den Meister, oder gibt es schnelle Wege zu einem besseren Gedächtnis? Mit Gedächtnistrainerinnen und Lernforscherinnen begeben wir uns auf die Suche nach Strategien, sich Dinge besser zu merken.

Gesprächsgäste sind: Elsbeth Stern, Lernforscherin an der ETH Zürich, Schweiz und Christiane Stenger, Gedächtnisweltmeisterin und Gedächtnistrainerin, München

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kultur nach 3

Vom Skatepunk zum Eklektizismus. Das neue Album von Sinkane

Coldplay für Schlaue. Die Band Elbow ist unterwegs auf Festivals

"Blues is what you don't play". Das letzte Album von Johnny Winter

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser
Monika Helfer und Michael Köhlmeier im Gespräch mit Hajo Steinert

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Computer und Kommunikation
Schwerpunkt: :
Alles smart hier -
Immer mehr Haushaltsgeräte werden elektronisch vernetzt

Protokoll zum Abhören -
Die Kommunikationsverfahren im Smart-Home sind angreifbar

Aktuell:
Stille Post im Hausnetz -
Saarbrücker Wissenschaftler wollen Steuernetz abhörsicher machen

Alle verstehen sich -
Der Verband Deutscher Elektriker standardisiert Smart-Home-Systems

Das digitale Logbuch
Info-Update

Sternzeit -
Sirius, der Künder der Nilschwemme

Moderation: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Markt und Medien

SPEZIAL
Die Zukunft ist jetzt
Zu Besuch bei Deutschlands Regionalzeitungen
Von Christoph Sterz

Über die Zukunft der Tageszeitung wird seit Jahren ausgiebig diskutiert - so lange schon, dass die Zukunft eigentlich schon längst angefangen haben müsste. Und tatsächlich hat sie das auch. Das zeigt sich aber nur, wenn man die Zukunft mal Zukunft sein lässt und dafür die Gegenwart der deutschen Zeitungen genauer betrachtet.
In einer Spezialausgabe von "Markt und Medien" geht es genau darum: Auf einer Reise quer durch die Republik werden exemplarisch drei Regional- und Lokalzeitungen vorgestellt, die sich dem Medienwandel gestellt haben - und so im Hier und Jetzt online, inhaltlich und betriebswirtschaftlich das umsetzen, was bisher nach Zukunftsmusik geklungen hat.

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Antike in Alpen - Die Innsbrucker Festwochen Alter Musik mit Scarlattis "Narciso"

Filmfest am Lido - Eine Auftaktbilanz von Venedig

Sommerreihe "Leben in der digitalisierten Welt", Teil 15: Freundschaft in Zeiten von Facebook aus pädagogischer Sicht

Aura, Asche, Archive - Das Bibliothekswesen der Zukunft

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Indiens große Hoffnung - 100 Tage Narendra Modi
Autoren: Sandra Petersmann und Jürgen Webermann
Redaktion: Britta Fecke

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Studio LCB

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Thomas Hettche liest aus seinem Roman "Pfaueninsel"
Gespräche: Felicitas Hoppe und Jens Bisky
Am Mikrofon: Hubert Winkels

Verwunschene Orte, vom Wasser umspült, Orte der Wünsche und ihrer skurrilen Wege und Begegnungen sucht Thomas Hettche gerne auf. Orte, an denen das Begehren Architektur und Geschichte und selbst Natur geworden ist. Venedig ist solch ein Ort für Thomas Hettche, wo sich Macht und Sexualität emblematisch verbinden, ein Ort, über den er, neben und zwischen den großen Romanen, seine "Animationen" geschrieben hat, und dessen Dichter Pietro Aretino er übersetzt hat. In seinem neuen Buch, dem Roman "Pfaueninsel", verbindet Hettche die epische Erzählform und die historisch-essayistische-poetische Erkundung miteinander: in seinem Roman "Pfaueninsel". Das Miniaturparadies gleichen Namens mitten im preußischen Arkadien, Lustort der jungen Hohenzollern und bis heute nicht ganz von dieser Welt, da schon von Anbeginn als Schauraum, Kulisse und Inszenierung gedacht, ist ein Schauplatz der Extraklasse, der im Roman sogleich als Akteur fungiert. Hier kreuzen sich Schicksale über Jahrzehnte, und bei allem historischen Zuschnitt bleibt der Bezug zu unserer Gegenwart immer erkennbar. Thomas Hettche wird zum ersten Mal aus seinem Roman öffentlich vorlesen. Mit ihm diskutieren werden die Schriftstellerin Felicitas Hoppe und der Journalist und Preußen-Kenner Jens Bisky von der Süddeutschen Zeitung. Die Moderation hat der Literaturredakteur des Deutschlandfunk Hubert Winkels.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik aufnehmen

Tiefenbohrung ins Unterbewusste
Die Komponistin Chaya Czernowin
Von Barbara Eckle

Immer näher tastet sich die israelische Komponistin Chaya Czernowin an das heran, was im tiefsten Inneren verborgen sitzt, was sie selber nicht kennt, was sich dem Bewusstsein entzieht. Das Komponieren ist für sie ein Akt der systematischen Erforschung dieses Ortes. Die Musik ist einerseits der Gegenstand, der sie dahin transportiert, andererseits wird sie zum Medium, durch das Chaya Czernowin dem Hörer ein Stück Unterbewusstsein, vielleicht sogar ein Stück kollektiven Unterbewusstseins zugänglich machen will. Ästhetische Fragen hebeln sich von selber aus in diesem Kompositionsprozess, der sich im Verlauf
der Zeit auch als Reduktionsprozess erweist. Die Unzulänglichkeit der Sprache war bereits Ausgangspunkt ihrer vielbeachteten Kammeroper "Pnima... ins Innere" (2000). Vierzehn Jahre später, in "Hidden" für Streichquartett und Elektronik, dringt sie ohne Worte, ohne Szene, ohne Dramatik, nur durch Klang und Stille in einen Raum im Inneren vor, den man zu sehen kaum imstande ist. Im Gespräch mit Autorin Barbara Eckle gewährt Chaya Czernowin Einblick in Schlüssel- und Wendepunkte dieses Weges, dessen Ziel sie nicht kennt.

22:50 Uhr

Sport aktuell aufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nacht aufnehmen

Morde der klugen Denkungsart
Eine Lange Nacht vom deutschsprachigen Krimi
Von Rolf Cantzen
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 16./17.04.2011)

Erdolcht, erdrosselt, vergiftet, erschossen, ertränkt und dann vergraben, versenkt, in der Kühltruhe verstaut, an die Wand genagelt - in der Kriminalstatistik sind derartige Mordfälle und Opferentsorgungen in den letzten Jahren - Gott sei Dank! - rückläufig, in der deutschsprachigen Krimiliteratur jedoch nicht. Im Gegenteil: Noch nie wurde so phantasievoll gemordet, betrogen und gestohlen wie heute und noch nie wurden so raffiniert Verbrechen aufgeklärt - von versoffenen Detektiven, feministischen Hauptkommissarinnen, ehrgeizigen Reportern, ausgemusterten Geheimagenten oder leibhaftigen Schafen. Es gibt kaum eine Stadt, eine Landschaft ohne Regionalkrimis Es gibt keine historische Epoche, in der nicht die abscheulichsten Bösewichter ihre Untaten begehen. Oft sind diese Krimis nicht nur einfallsreich und spannend, sondern verraten ein feines Gespür für das gesellschaftliche wie das soziale Umfeld der Akteure. Eine Lange Nacht über unerhörte Dinge - ganz in ihrer Nähe.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

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seit 22:05 Uhr Atelier neuer Musik

nächste Sendung 22:50 Uhr Sport aktuell

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Programmtipps

Lange Nacht | 30.08.2014 23:05 Uhr Morde der klugen Denkungsart

Erdolcht, erdrosselt, vergiftet, erschossen, ertränkt und dann vergraben, versenkt, in der Kühltruhe verstaut, an die Wand genagelt. Mehr

 

Essay und Diskurs | 31.08.2014 09:30 Uhr Auf dem Weg in die Sanatoriumsgesellschaft

Man hat Epikur immer als einen Sonderling unter den antiken Philosophen angesehen, weil er nicht nur lehrte, sondern mit seinen Anhängern eine Lebensgemeinschaft in jenem berühmten Garten Kepos führte. Seine Lehre war die der Ökonomie des Wohlbefindens. Mehr

 

Zwischentöne | 31.08.2014 13:30 Uhr Der Soziologe und Politikwissenschaftler Hartmut Rosa

Hartmut Rosa, Soziologe und Politikwissenschaftler mit Lehrstuhl für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist der Zeitforscher dieser Zeit. Mehr

 

Wissenschaft im Brennpunkt | 31.08.2014 16:30 Uhr Ein Storch geht online

Immer leistungsfähigere Mini-Computer und Sender am Körper wild lebender Tiere machen es möglich, Wanderwege, Gruppenverhalten und Körperfunktionen in Echtzeit zu untersuchen, vom Schmetterling bis zum Weißen Hai. Mehr

 

Freistil | 31.08.2014 20:05 Uhr Mit Verführungskünstlern auf der Jagd

"Ich tanze eine HB8 an, mein Wing approached die andere. Richtig gute Targets." Pick-Up-Artist sein, das heißt Frauen aufreißen mit System. Mehr

 

Sternzeit | 01.09.2014 02:05 Uhr Vergessene Stars

Anaxagoras, Maria Cunitz oder Carl Wirtz: drei bedeutende Astronomen, die heute kaum noch jemand kennt. Das wird jetzt anders: Die "Sternzeit" holt im September 30 Personen aus der Vergessenheit, die in der Himmelsforschung Großes geleistet haben. Mehr

 
 

Politik

Niger Hunderttausende Menschen leben als Sklaven

Kinder und Erwachsene arbeiten auf einem Feld mit Salatpflanzen in Niamey im Niger.

Obwohl die Sklaverei in Niger seit 2003 unter Strafe steht, leben immer noch hunderttausende Menschen unfrei, weil der Staat seine Bürger nicht schützt. Denn die Sklaverei ist immer noch fester Bestandteil der dortigen Kultur.

 

Wirtschaft

Digitales LogbuchEine Umfrage

Grundschüler aus der Klasse 3 a der Nils-Holgersson-Grundschule in Schwerin tippen am Donnerstag (06.10.2011) englische Vokabeln in die Computertastatur. Surfen, chatten, twittern, skypen - Kinder und Jugendliche sind meist viel fixer mit dem Computer als ihre Lehrer und Eltern. Zum medialen Training sollte der PC normales Arbeitsmittel im Unterricht werden, fordern Schüler- und Elternvertreter.

Das Online-Versteigerungsportal Ebay fordert zurzeit Kunden dazu auf, an einer Umfrage teilzunehmen, die angeblich nur fünf Minuten dauert, in Wirklichkeit aber ein Vielfaches der Zeit. Eine Reportage mit gutem und erkenntnisreichen Ende.

 

Wissen

Smart-HomeSchwachstellen im vernetzten Haus

Eine Frau liegt in einem Bett und verändert mit einer Handbewegung das Licht. Die Technik wird in dem Prototyp eines Smart Home in Fuenterrabia in Spanien. 

Mit Hausautomationssystemen lässt sich vieles bequemer regeln und steuern. Die Signal der vielen Sensoren sind meist jedoch schlecht gesichert, wie Forscher herausfanden. Ein Missbrauch wäre einfach möglich.

 

Kultur

Filmfest von VenedigDas Schreckliche und das Schöne

Ulrich Seidl (Mitte) mit einigen seiner Protagonisten aus "Im Keller"

Beim Filmfest von Venedig prallen wieder die Gegensätze aufeinander: In Ulrich Seidls provozierendem Film "Im Keller" geht es in die dunklen Räume der geheimen Wünsche, die romantische Beziehungskomödie "She´s funny like that" liefert ein grandioses Stück Kino der urtümlichen Art.

 

Musik

ElbowZur Feier eines sehr komischen Jahres

Die Band Elbow beim beim Glastonbury Festival of Contemporary Performing Arts am 27.6.2014

Einfach hatten es Elbow aus Manchester nicht. Nach der Gründung dauerte es zehn Jahre, bis sie ebdlich eine Plattenfirma gefunden hatten. Mittlerweile füllen die Band ganze Stadien. Ihr neues Album ist aber etwas Besonderes.

 

Gesellschaft

Hausangestellte90 Prozent werden irregulär beschäftigt

Eine Frau reinigt mit einem Staubsauger den Fußboden eines Wohnzimmers.

Gesetze sollen in Deutschland eigentlich garantieren, dass die Arbeit von Hausangestellten menschenwürdig ist. In der Praxis werde das aber nicht eingehalten, sagte die Juristin Kirsten Schewe im Deutschlandfunk. Sie fordert, die Politik dürfe vor den Missständen nicht länger die Augen verschließen.

 

Sport

Bundesliga-Gespräch"Wir bleiben auf dem Teppich"

Fußball Bundesliga 2. Spieltag: Bayer Leverkusen - Hertha BSC am 30.08.2014 in der BayArena in Leverkusen (Nordrhein-Westfalen). Leverkusens Trainer Roger Schmidt (2.v.r) jubelt mit Kyriakis Papadopoulos (l), Tin Jedvaj (2.v.l.) und Karim Bellarabi (M) über den Treffer zum 4:2.

Zweiter Spieltag, zweiter Sieg und starkes Auftreten in der Champions League Qualifikation: So mancher traut Bayer Leverkusen diese Saison noch viel zu. Michael Schade bleibt bescheiden: "Uns war wichtig, einen guten Start hinzulegen", sagte er im DLF.