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Seit 03:55 Uhr Kalenderblatt

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 25.09.2016
Seit 03:55 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Land der Unruhe
Eine Lange Nacht der portugiesischen Sehnsucht nach der Ferne
Von Grit Eggerichs
Regie: die Autorin

'Navegar é preciso', Navigieren tut not - so lautet eine Gedichtzeile von Fernando Pessoa. Portugiesen suchen ihr Glück gern in der Ferne. Seefahrer wagen sich vor 600 Jahren mit ihren Karavellen aufs Meer - obwohl viele ihrer Vorgänger nie zurückkehren. Obwohl sie wissen, dass hinterm Horizont nicht nur schwere Stürme, sondern auch gefährliche Seeungeheuer warten. Sie riskieren, was damals unmöglich schien: Sie umsegeln das Kap Bojador und finden schließlich den Seeweg nach Indien. Die Portugiesen besiedeln ihre Kolonien in Afrika, Asien und Südamerika. Und erst, als kaum noch eine Kolonie übrig ist, wenden sie den Blick zurück nach Europa und wandern zu Hunderttausenden nach Frankreich, Luxemburg und nach Deutschland aus. Heute ist das Übersiedeln in EU-Regionen, die mehr Jobs bieten als die Heimat, einfach geworden. Seit 2010 kommen viele portugiesische Krankenpfleger oder Ingenieurinnen nach Deutschland. Ihre Eltern und Großeltern waren als Gastarbeiter gekommen und stehen inzwischen geradezu beispielhaft für gelungene Integration. Aus dieser Erfolgsgeschichte lässt sich lernen. Reisen, Flüchten, Auswandern oder Umsiedeln prägen in einer globalisierten Welt inzwischen den Alltag. In der 'Langen Nacht' begegnen wir in Frankfurt gelandeten Krankenschwestern, zurückgekehrten Gastarbeitern und treffen den Bürgermeister einer inzwischen sehr portugiesischen Gemeinde im Odenwald.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit 

02:07 Konzertmomente 

Georg Friedrich Händel

Concerto grosso C-Dur, HWV 318
Concerto für 2 Bläserchöre und Streicher F-Dur, HWV 333

Zefiro Baroque Orchestra
Leitung: Alfredo Bernardini

Aufnahme vom 2.7.12 aus der Basilika Kloster Eberbach im Rahmen des Rheingau Musik Festivals

03:00 Nachrichten 

03:05 Schlüsselwerke 

Franz Liszt
Six Grandes Études de Paganini für Klavier

Marc-André Hamelin, Klavier

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Johann Christian Schieferdecker
'In te domine speravi'. Geistliches Konzert für Tenor, Violine und Basso continuo
Jan Kobow, Tenor
Hamburger Ratsmusik
Leitung: Simone Eckert

Johann Sebastian Bach
'Gott soll allein mein Herze haben'. Kantate zum 18. Sonntag nach Trinitatis für Alt, Chor und Orchester, BWV 169
Claude Eichenberger, Alt
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Ludwig Neuhoff
Fantasie-Sonate für Orgel f-Moll, op. 21
Ullrich Böhme, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Kultur statt Ruinen - Das Mallawi Museum im ägyptischen Minya wird wiedereröffnet

Quatsch oder Aufklärung? Zu Witz und Politik im TV ein Interview mit dem Autor Bernd Gäbler

Heikles Erbe - Deutschland und der Kolonialismus. Ein Interview mit der Historikerin Rebekka Habermas

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Der alltägliche Rassismus in den USA - Ein Interview mit dem Politologen Henning Riecke

Denk ich an Deutschland: das Autorenduo Iny Lorentz

Am Mikrofon: Britta Fecke

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Über das Glück
Von Johannes Schießl, München
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Der amerikanische Genetiker Thomas Hunt Morgan geboren

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Vokalmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

All die schönen Toten
Über Mord und Tod im Fernsehen
Von Christian Schüle

Deutsche Fernsehkultur ist Todeskultur. Auf den Bildschirmen wird in einer Tour gestorben und gemordet. Leichen sind dauerpräsent, allerorten fließt Blut, stets stellen Ermittler die gleichen Fragen, immer verkündet irgendein Rechtsmediziner einen ungefähren Todeszeitpunkt. Die Zahl der gleich gestrickten Krimis ist so inflationär wie die der Kommissare, während es in den Nachrichtensendungen um Terror und Anschläge und in den Boulevardformaten um Autounfälle oder Kindestötungen geht. Auf dem scheinbaren Höhepunkt menschlicher Vernunft erleben wir den faszinierenden Widerspruch zwischen der obsessiven Beschäftigung einer Kulturproduktion mit Mord, Sterben und Tod und einer gesellschaftlichen Moral fast hysterischer Todesvermeidung im optimierten Lebensalltag. Woher kommt die gebührenfinanzierte Faszination des Todes? Und welche Stellung nimmt der Tod in unserer Lebenswelt ein?

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Freikirchlichen Gemeinde in Hannover
Predigt: Pastor Henning Großmann
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

Peter Tauber, CDU-Generalsekretär

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Chemin Walter Benjamin
Geschichte einer Flucht durch die Pyrenäen

Immer der Nase nach
Eine Duftführung durch Bern

Urlaub für Yogis
Wo geht’s hier bitte zur Entspannung?

Haenyeo
Die Meerestaucherinnen von Südkorea

Laubenbekenntnisse
Selbsterkenntnis im Garten

Whiskey-Tour durch Kentucky
Auf den Spuren der „Whiskey Row“

Am Mikrofon: Mirjam Kid

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Journalist und Publizist Dirk Koch im Gespräch mit Michael Langer

Dirk Koch, Jahrgang 1943, war zwischen 1973 und 1997 Leiter des Spiegel-Hauptstadtbüros in Bonn, später ging er für das Nachrichtenmagazin nach Brüssel. Er begleitete u. a. Helmut Schmidt 1969 auf dessen Reise nach Moskau und war dabei, als Willy Brandt 1970 nach Erfurt fuhr - dies war der erste Besuch eines Bundeskanzlers in der DDR. 1981 deckte Dirk Koch die Flick-Spendenaffäre auf. Das Buch, das er über seine bewegten Zeiten geschrieben hat, trägt den Titel: ‚Der ambulante Schlachthof oder Wie man Politiker wieder das Fürchten lehrt. Die letzten Geheimnisse der Bundesrepublik‘.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Grunge, Funk, Heavy Metal
Drei Alben, die Geschichte schrieben
Am Mikrofon: Tim Schauen

Im August und September 1991 erschienen Alben dreier Bands, die für die Musiker jeweils den bis dato größten Erfolg darstellten und bis heute Monolithen der Rockgeschichte sind. Das wegen seines schwarzen Covers ‚Black Album‘ genannte Werk von Metallica enthält unter anderem den Klassiker ‚Nothing Else Matters‘ aber auch ‚Enter Sandman‘. Die kalifornischen Funkrocker Red Hot Chili Peppers erzielten mit ‚Blood Sugar Sex Magik‘ ihren kommerziellen Durchbruch. Und bis heute werden beim Intro von ‚Smells Like Teen Spirit‘ der US-Grunger Nirvana Tanzflächen gestürmt. Mit ihrem Album ‚Nevermind‘ explodierte hörbar der Grunge-Rock. Drei Bands, drei Alben, die Geschichte schrieben.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Peter-André Alt: Sigmund Freud. Der Arzt der Moderne
Eine Biographie
(C.H. Beck Verlag, München)
Vorgestellt von Heidemarie Schumacher

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Gesellschaft unter Wasser
Soziale Netzwerke bei Molly und Muräne
Von Volkart Wildermuth

Fisch sieht aus wie Fisch, zumindest für menschliche Augen. Tatsächlich ist aber nicht jeder Hecht ein Draufgänger und nicht jede Sardine ängstlich. Und deshalb haben auch die geschuppten Wasserbewohner ein komplexes Sozialleben. Mit Roboterfischen, Klonschwärmen und Persönlichkeitstests wollen Forscher verstehen, wie unterschiedliche Individuen die Gesellschaft im Teich und am Riff prägen. Ihre Erkenntnisse sind nicht nur für Angler und Aquarianer interessant, denn die Regeln des Schwarms lassen sich auch für Menschen nutzen. Tauchen sie mit Wissenschaft im Brennpunkt ein in die Welt unter Wasser und lernen sie Mollys, Barsche und Putzerfische einmal ganz persönlich kennen.

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

Angst auf und hinter der Bühne? Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters in Berlin, im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Schiller und Sartre in München - der Saisonauftakt am Residenztheater

Zuckerkoma - Die New Yorker Ausstellung Gustav Klimt Klimt and the Women of Vienna’ s Golden Age

Die Berber-Dichterin „Mririda“ Ahmed Essyads neue Oper wird in Straßburg uraufgeführt

Bewahren für die Zukunft - das Filmerbe-Festival in Berlin

Kultur statt Ruinen - Das Mallawi Museum im ägyptischen Minya wird wiedereröffnet

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

In der Bürokratiefalle: Syrische Flüchtlingsfamilien werden über Jahre getrennt

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Ceviche, Causa, Chifa, Chicha
Von der unerwarteten Vielfalt der peruanischen Küche
Von Karl-Ludolf Hübener
Regie: Uta Reitz
Produktion: DLF 2013

Roher Fisch in Tigermilch, Lamafleisch mit karamellisiertem Churqui-Mais, Kartoffeln mit einer scharfen Chili-Erdnusssauce übergossen, Peking-Ente in Tamarindensoße - Leckerbissen und Gaumenfreuden auf peruanisch. Viele peruanische Kinder träumen inzwischen von einer Karriere als Starkoch - auch in der Kochschule Pachacútec in einem Armenviertel Limas. Eine kulinarische Reise durch das neue Mekka der lateinamerikanischen Gastronomie führt durch die jahrhundertealte Kulturgeschichte des Landes. Ein preisgekröntes Kochbuch heißt ‚500 Jahre Fusion‘: Im Kochtopf haben heimische Inkas, spanische Konquistadoren, afrikanische Sklaven, chinesische Arbeiter, japanische, arabische und europäische Einwanderer ihre kreativen Spuren hinterlassen.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Grundton D 2016 - Konzert und Denkmalschutz (5)

Robert Schumann
'Papillons', op. 2

Impromptus über ein Thema von Clara Wieck, op. 5

Clara Schumann
'Romance variée', op. 3

Variationen über ein Thema von Robert Schumann, op. 20

Johannes Brahms
Variationen über ein Thema von Robert Schumann fis-Moll, op. 9

Ragna Schirmer, Klavier

Aufnahme vom 23.7.16 aus der Villa Kneiff in Nordhausen, Thüringen
Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

In Nordhausen steht die Villa des einstigen Tabakfabrikanten Carl Kneiff inmitten einer weitläufigen Parkanlage. Auch wenn der Zahn der Zeit an der Villa Kneiff sichtbar genagt hat, man kann sich gut vorstellen, dass in ihren Räumen Ende des 19. Jahrhunderts regelmäßig Hausmusik zu hören war. Vielleicht sogar eines der Werke, die die Pianistin Ragna Schirmer am 23. Juli dort gespielt hat. ‚Liebe in Variationen‘ lautete der Titel ihres Konzertprogramms, bei dem Musik von Clara und Robert Schumann sowie von Johannes Brahms erklang. In fünf Werken verweben sich darin die Lebens- und Liebesgeschichten dieser drei so eng miteinander verbundenen Künstlerpersönlichkeiten. Ragna Schirmer spielte ihr Klavierrecital, das im Rahmen der Benefizreihe ‚Grundton D‘ von Deutschlandfunk und Deutscher Stiftung Denkmalschutz stattfand, auf einem historischen Blüthner-Flügel aus dem Jahr 1856.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Eine Schauspielerin ist als Zombie verkleidet im Rahmen einer Promoaktion für "The Walking Dead". (TIM SLOAN / AFP)
Über Mord und Tod im FernsehenAll die schönen Toten
Essay und Diskurs 25.09.2016 | 09:30 Uhr

Deutsche Fernsehkultur ist Todeskultur. Auf den Bildschirmen wird in einer Tour gestorben und gemordet. Leichen sind dauerpräsent, allerorten fließt Blut, stets stellen Ermittler die gleichen Fragen, immer verkündet irgendein Rechtsmediziner einen ungefähren Todeszeitpunkt.

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