Neue Deutschlandfunk-Produktionen
Ludwig van Beethoven
Violinkonzert, op. 61
Bearbeitung für Akkordeon und Orchester
Auswahl aus: 7 Bagatellen, op.33
7 Ländler, WoO 11
Bagatelle in a-Moll, WoO 59 „Für Elise“
Menuett Es-Dur, WoO 82
6 Variationen über ein Schweizer Lied, WoO 64
Franz Schubert
Scherzo Nr.1 B-Dur, D593
Viviane Chassot, Akkordeon
Collegium Musicum Basel
Leitung: Jan Schultsz
Aufnahmen vom April und Juli 2026 aus dem Stadtcasino Basel und dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Köln
Am Mikrofon: Marie König
Frei, unerschrocken und neugierig: Die Schweizer Akkordeonistin Viviane Chassot nähert sich der Musik von Ludwig van Beethoven.
Beethovens Violinkonzert polarisierte: Viele lobten seine Schönheit, andere fanden es ermüdend, wie ein Kritiker nach der Uraufführung 1806 schrieb. Im Nachgang hat Beethoven das Werk mehrfach überarbeitet und auch für Klavier eingerichtet. Heute gilt das Opus 61 als Gipfelwerk der Geigenliteratur. Doch wie klingt es auf dem Akkordeon? Die Schweizerin Viviane Chassot wagt das Experiment und übersetzt das Violinkonzert für ihr Instrument. Dabei stützt sie sich auf Beethovens Klavierfassung und orientiert sich an der Interpretation des Geigers Franz Clement, für den Beethoven das Werk schrieb und dessen Spiel für seine „äußerst liebliche Zartheit“ bekannt war. Chassot führte das Konzert mit dem Collegium Musicum Basel auf, nun erscheint es als Weltersteinspielung in Co-Produktion mit dem Deutschlandfunk. Klavierstücke von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert, interpretiert auf dem Akkordeon, ergänzen das Album.