Kammermusikfest Spannungen 2026
Olivier Messiaen
„Louange à l´Immortalité de Jésus“ für Violine und Klavier
aus: „Quatuor pour la fin du temps“
György Kurtág
Acht Duos für Violine und Cimbalom, op. 4
Johannes Brahms
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur, op. 99
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 15 A-Dur, op. 141 in der Bearbeitung für Violine, Violoncello, Klavier und Schlagzeug von Viktor Derevianko und Mark Pekarski
Kiveli Dörken, Klavier
Martin Helmchen, Klavier
Alexander Lonquich, Klavier
Stefan Rapp, Schlagzeug
Hans-Kristian Kjos Sørensen, Schlagzeug
Kun Tan, Schlagzeug
Florian Donderer, Violine
Christian Tetzlaff, Violine
Gustav Rivinius, Violoncello
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Aufnahme vom 18.6.2026 aus dem Kraftwerk Heimbach
Am Mikrofon: Norbert Hornig
Der Festival-Leitgedanke „Das Heilige und das Profane“ findet in diesem Konzert eine weitere ausdrucksstarke Vertiefung.
Spiritualität in meditativer Versenkung begegnet uns eindringlich im achten Satz „Lobpreis der Unsterblichkeit Jesu“ für Violine und Klavier aus dem „Quartett vom Ende der Zeit“ von Olivier Messiaen. In ihrer Stille und Vereinsamung dazu passend, schließen sich die selten zu hörenden acht Duos für Violine und Cimbalom von György Kurtág an. Mit der sehr körperlichen, geradezu kämpferischen F-Dur-Cellosonate von Johannes Brahms wird man wieder ganz in das „Hier und Jetzt“ zurückgeholt. Düsternis und packende rhythmische Aktion begegnen uns schließlich im Hauptwerk des Abends, einer von Dmitri Schostakowitsch selbst autorisierten Bearbeitung seiner 15. Sinfonie.