Programm: Vor- und Rückschau

Jetzt im Radio: Freitag, 18. April 2014, 00:02 Uhr

Seit 00:00 Uhr

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AUSWAHL: Die Programmvorschau der kommenden sechs Wochen.

Hier finden Sie die Programmvorschau für die kommenden Wochen. Außerdem können Sie das bisherige Programm nachschlagen und herausfinden, was zu einem früheren Zeitpunkt gesendet wurde.

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Tagesprogramm: Freitag, 18. April 2014

Zeit DESCRIPTION
00:00 Uhr

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00:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht aufnehmen

00:05  Fazit  

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00  Nachrichten  

01:05  Alte Musik  

Joseph Haydn
'Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze', Hob XX:2. Fassung für Soli, Chor und Orchester
Sandrine Piau, Sopran
Ruth Sandhoff, Mezzosopran
Robert Getchell, Tenor
Harry van der Kamp, Bass
Accentus
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Laurence Equilbey

02:00  Nachrichten  

02:05  Sinfonische Musik  

Georg Friedrich Händel
Concerto grosso Nr. 1 B-Dur, HWV 312
Academy of St. Martin in the Fields
Leitung: Neville Marriner

Ludwig van Beethoven
Ouvertüre aus dem Festspiel 'König Stephan oder Ungarns erster Wohltäter', op. 117
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
Leitung: Neville Marriner

Gustav Holst
'Invocation', op. 19 Nr. 2
Julian Lloyd Webber, Violoncello
Academy of St. Martin in the Fields
Leitung: Neville Marriner

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 40 g-Moll, KV 550
Academy of St. Martin in the Fields
Leitung: Neville Marriner

03:00  Nachrichten  

03:05  Vokalmusik  

Gioachino Rossini
Stabat Mater für Soli, vierstimmigen gemischten Chor und Orchester
Iride Martinez, Sopran
Sara Mingardo, Mezzosopran
Charles Castronovo, Tenor
John Relyea, Bass
Chorus Musicus Köln
Das Neue Orchester
Leitung: Christoph Spering

04:00  Nachrichten  

04:05  Neue Musik  

Wolfgang Rihm
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 3 (Im Innersten)
Minguet Quartett

'Sphäre um Sphäre' für Ensemble
Ensemble Recherche
Leitung: Lucas Vis

05:00  Nachrichten  

05:05  Kammermusik  

Dmitrij Schostakowitsch
Sonate für Viola und Klavier C-Dur, op. 147
Tatjana Masurenko, Viola
Roglit Ishay, Klavier

Sergej Rachmaninow
Suite für 2 Klaviere Nr. 1 g-Moll, op. 5
Lilya Zilberstein, Klavier
Martha Argerich, Klavier

06:00 Uhr

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06:05 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Johann Rosenmüller
3. Lektion aus den Klageliedern des Jeremias vom Karfreitag für Sopran und Basso continuo c-Moll
Ingrid Schmithüsen, Sopran
Parnassi musici

Carlo Gesualdo da Venosa
9 Responsorien des Offizium Tenebrae vom Karfreitag
The Hilliard Ensemble

Francis Poulenc
Zwei Bußmotetten für 4-stimmigen Chor a cappella
Tenebrae factae sunt
Tristis est anima mea
The Sixteen
Harry Christophers

07:00 Uhr

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07:05 Uhr

Information und Musik aufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30  Nachrichten  

08:00  Nachrichten  

08:30 Uhr

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08:35 Uhr

Zum Karfreitag aufnehmen

Religiöses Wort
Das Leiden Christi - zu unserem Heil? Das Neue Testament und der moderne Glaube
Von Thomas Söding

09:00 Uhr

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09:05 Uhr

Kalenderblatt aufnehmen

Vor 150 Jahren: Die Erstürmung der Düppeler Schanzen entscheidet den deutsch-dänischen Krieg zugunsten Preußens

09:10 Uhr

Die neue Platte aufnehmen

Orgelmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs aufnehmen

Der Erste Weltkrieg als Weltkrieg
Globale Perspektiven auf die Jahre 1914 - 1918
Von Oliver Janz

Der Begriff des Weltkriegs wurde schon vor 1914 gebraucht und zwar meist im Sinne eines großen Krieges zwischen den europäischen Mächten. In dieser eurozentrischen Bedeutung setzte er sich nach 1914 durch. 'Weltkrieg' meinte nicht in erster Linie 'globaler Krieg', sondern 'Krieg von welthistorischer Bedeutung'. In vielen Ländern wird daher auch bis heute vom 'großen Krieg' gesprochen. Die Historiker haben diese Begriffe übernommen. Die globale Dimension des Krieges wurde dabei meist ausgespart. Der Essay geht der Frage nach, inwiefern er tatsächlich ein globaler Krieg war. Er behandelt die außereuropäischen Schauplätze des Krieges, etwa in Afrika, die Beteiligung außereuropäischer Mächte (Osmanisches Reich, Japan, USA) und der Kolonien, die einen großen Teil der französischen und britischen Kriegsanstrengungen mittrugen. Thematisiert werden aber auch der globale Wirtschaftskrieg, der 1914 einsetzte, und die globalen Folgen der europäischen Katastrophe für militärisch und politisch weitgehend unbeteiligte Regionen wie Lateinamerika.

10:00 Uhr

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10:05 Uhr

Gottesdienst aufnehmen

Übertragung aus der St. Galluskirche in Welzheim
Predigt: Pfarrer Markus Eckert
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

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11:05 Uhr

Das Feature aufnehmen

„Er isst die Eier immer ohne Salz und Pfeffer“
Georg Wenker und sein 'Sprachatlas des Deutschen Reiches'
Von Christian Blees
Produktion: DLF 2014

Der Marburger Bibliothekar Georg Wenker (1852-1911) begann 1876 damit, einen ehrgeizigen Plan in die Tat umzusetzen: Er verschickte zunächst an Schulen im Rheinland einen Fragebogen mit 42 kurzen 'volksthümlichen' Sätzen. Diese ließ er mithilfe der Lehrer in die jeweiligen Ortsdialekte übersetzen, um so die räumliche Ausbreitung verschiedener deutscher Dialekte zu ermitteln. Die entsprechenden Ergebnisse verzeichnete der Wissenschaftler anschließend auf eigens entworfenen Landkarten. 1887 schließlich dehnte Wenker das Erhebungsgebiet auf das gesamte Deutsche Reich aus. Zuletzt lagen Daten aus insgesamt rund 50.000 Orten vor, die handschriftlich in über 1600 Kartenblättern festgehalten sind. Das Material ist bis heute im Forschungsinstitut "Deutscher Sprachatlas" in Marburg archiviert und dient Wissenschaftlern wie Kriminologen bei ihrer Arbeit nach wie vor als wichtiges Hilfsmittel - etwa bei der Entwicklung sprachgesteuerter Computersoftware oder bei der Verfolgung von Straftätern mithilfe der so genannten forensischen Spracherkennung.

12:00 Uhr

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12:10 Uhr

Musik-Panorama aufnehmen

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2013

Sergej Rachmaninow
‚Die Toteninsel‘. Sinfonische Dichtung nach Arnold Böcklin, op. 29

Franz Liszt
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur

Igor Levit, Klavier
Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele
Leitung: Duncan Ward

Aufnahme vom 13.7.13 aus dem Forum am Schlosspark Ludwigsburg

13:00 Uhr

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13:05 Uhr

Informationen am Mittag aufnehmen

13:30 Uhr

Kleines Konzertaufnehmen

Felix Mendelssohn Bartholdy
Trio für Klavier, Violine und Violoncello c-Moll, op. 66
Trio Parnassus

14:00 Uhr

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14:05 Uhr

Campus & Karriere aufnehmen

Das Bildungsmagazin

Zwischen Förderwahn und Handlungszwang:
Wie sich sogenannte „Helikopter-Eltern“ in Deutschland in die Bildungskarrieren ihrer Kinder einbringen

Sie backen Kuchen, renovieren Klassenräume, bringen sich in Schulvertretungen ein, begleiten Ausflüge und managen Hausaufgaben:
Viele Eltern engagieren sich mit großem Einsatz in der Kita- und Schulzeit ihrer Kinder - weil sie es selbst wollen, weil sie dazu aufgefordert werden und weil es ohne sie oft schlicht nicht geht. Doch für dieses Engagement gibt es nicht nur Applaus. Einige Mamas und Papas klinken sich nämlich derart präsent in die Bildungskarrieren ihrer Kinder ein, dass sie besonders für Lehrkräfte zum Reizthema geworden sind und einen speziellen Begriff für sich geprägt haben: „Helikopter-Eltern“. Sie kreisen und wachen inzwischen sogar bis zu Studium und Berufseinstieg über ihren Kindern.

Campus & Karriere fragt: Wann und warum werden Eltern eigentlich beim Thema „Bildung“ zu „Helikopter-Eltern“? Was kann getan werden, damit aus dem Engagement der Eltern kein Dauer-Spannungsfeld für alle wird, vor allem nicht für die Kinder? Was können Bildungseinrichtungen und Bildungspolitik dazu beitragen, dass „Helikopter-Eltern“ auch wieder landen?


Gesprächsgäste sind:

- Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes - er fordert in seinem aktuellen Buch „Helikopter-Eltern“, dass diese Überfürsorge aufhören muss
- Hans-Peter Vogeler, Vorsitzender des Bundeselternrates - er hält dagegen und verweist auf die Wichtigkeit einer funktionierenden Erziehungspartnerschaft
von Eltern und Bildungseinrichtungen
- Klaus Seifried , stellvertretender Vorsitzender Bundesverband Dt. Schulpsychologen und tätig am schulpsycholog. Beratungszentrum Berlin Tempelhof-
Schöneberg

Wenn Unterstützung zum Vollzeitjob wird
„Helikopter-Eltern“ in Kita und Schule

„Elternalarm„ auch nach der Schule
Wie Mama und Papa in Studium und Berufsausbildung präsent sind

Was sind für Sie „Helikopter-Eltern“ und wie erleben Sie sie?
Umfrage in Hamburg

Am Mikrofon: Kate Maleike

Hörerinnen und Hörer können sich an der Diskussion beteiligen über die Hotline 00800-44644464 oder per mail an campus@deutschlandfunk.de

15:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

15:05 Uhr

Corso Spezial aufnehmen

Gute Aussichten?
Gute Aussichten!
Ein Corso Spezial zum 10-jährigen Jubiläum des gleichnamigen Fotowettbewerbs

Erst die Ausbildung und dann. Ja was dann? Beginn des Berufslebens, der Karriere, eines steilen Aufstiegs? Für junge Künstler hat dieses 'und dann?' noch eine andere Färbung, sie suchen keine feste Arbeitsstelle, sondern Ausstellungsmöglichkeiten, Stipendien, Käufer für ihre Werke, die eben noch keine bekannten Namen zieren. Seit zehn Jahren gibt es in Deutschland den Wettbewerb 'gute aussichten', der jungen Fotografen diesen Start in ihr sehr spezielles Berufsleben erleichtern will, mit einer ganz besonderen Anschubfinanzierung, die den etablierten Kunstbetrieb auf den Kopf stellt: Eine hochkarätige Jury sucht die Preisträger aus, die dann ein Jahr lang in Gruppenausstellungen ihre Werke zeigen und zwar nicht irgendwo in kleinen Offspaces, sondern in großen Häusern und international. Groß denken, klein anfangen. Den Kunstbetrieb und alles was dazu gehört kennenlernen. Neun Preisträger gibt es in diesem Jahr, die nicht nur sich selber darstellen, sondern auch zeigen, wohin sich die junge deutsche Fotografie bewegt. Inhaltlich, ästhetisch, formal, medial. Da ertrinkt eine Espressomaschine in ihrem eigenen Kaffee, da verschwinden Landschaften aus dem Bild, da begegnen wir Menschen, denen wir sonst aus dem Weg gehen, oder die es so gar nicht gibt. Inszeniert, dokumentiert, collagiert, erfunden, all das ist Fotografie. Und all das sind 'gute aussichten'!

15:50 Uhr

Schalom aufnehmen

Jüdisches Leben heute

16:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarkt aufnehmen

Aus dem literarischen Leben

Das Kritikergespräch

mit Helmut Böttiger und Tilman Krause
über
Francois Garde: Was mit den weißen Wilden geschah
Aus dem Französischen von Sylvia Spatz
(C. H. Verlag)
und
Julien Gracq: Der Versucher
Aus dem Französischen von Dieter Hornig
(Droschl Verlag)

Am Mikrofon: Hajo Steinert

16:30 Uhr

Forschung aktuell aufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Philosophie im Hirnscan (1/4)
Des Menschen freier WIlle
Von Martin Hubert
(Teil 2 am 29.05.2014)

Der Mensch erhebt sich über seine Natur, denn er besitzt einen Geist, mit dem sich Entscheidungen rational und aus freiem Willen treffen lassen. Das ist die Grundlage aller Zivilisation und aller Rechtssysteme. Psychologen und Hirnforscher haben dieses Credo jedoch radikal in Frage gestellt: Nicht der menschliche Geist, sondern das Gehirn steuere die Entscheidungen. Der freie Wille sei nachweisbar eine Illusion. Die Diskussion über diese Behauptung währt nun schon fast 20 Jahre. Die Philosophen haben gekontert und die Experimente, auf denen die Illusionsthese ruht, scharf kritisiert. Hirnforscher und Psychologen haben daraufhin nachgelegt. Entwickelt sich ein neuer Konsens über den Freien Willen?

Weitere Teile der Reihe:
"Die Welt, wie sie scheint" (29. Mai)
"Worte, die Grenzen meiner Welt" (29. Juni)
"Es denkt, also bin ich" (27. Juli)

17:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragen aufnehmen

Debatten und Dokumente
Putins Russland und imperiale Machtpolitik heute - Christoph Schmitz im Gespräch mit dem Politologen Herfried Münkler

17:30 Uhr

Kultur heute aufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"The Cut-Outs" - Die Tate Modern in London zeigt die späten Scherenschnittarbeiten von Henri Matisse

Alte Dame mal fünf im Deutschen Theater - Bastian Kraft inszeniert Dürrenmatts "Der Besuch der alten Dame" in Berlin

Für eine größere Bandbreite von Rollen-Bildern - Die "Lean In Collection" der Agentur Getty Images in New York

Shakespeare heute I: Lebenslustiger Schreiberling oder ernster Diplomat? Eine Spurensuche nach dem "echten" William S. in Stratford upon Avon

Wandel durch Kino - Die zweite Ausgabe des afghanischen Frauenfilmfestivals von Herat soll im Sommer stattfinden

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abend aufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrund aufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

19:05 Uhr

Kommentar aufnehmen

19:10 Uhr

Dossier aufnehmen

Flüsse versenken
Die Konkurrenz der deutschen Seehäfen
Von Rainer Link
Produktion: DLF 2014

Die deutschen Seehäfen kämpfen verbissen um jeden Container - auch gegeneinander. In Wilhelmshaven wurde im Jahr 2012 der erste deutsche Tiefseehafen 'JadeWeserPort' eröffnet. Kostenpunkt mehr als eine Milliarde. Bei einer garantierten Tiefe von 18 Metern könnten dort auch die weltgrößten Containerschiffe anlegen. Aber Reeder meiden Wilhelmshaven, die Kais stehen leer, die Belegschaften sind auf Kurzarbeit. In Hamburg klagt die Hafenlobby, dass Schiffe mit mehr als 13 Meter Tiefgang den Hafen nicht mehr sicher erreichen können. Man fordert deshalb eine erneute Elbvertiefung auf dann 14,5 Meter. Hamburger Hafenarbeiter gehen für diese Forderung auf die Straße und demonstrieren gegen Umweltschützer, die einen weiteren Eingriff in das Ökosystem des Flusses ablehnen. In Bremen ist die Lage ähnlich, auch hier soll der Weser eine weitere Fahrrinnenanpassung zugemutet werden. Beide Konflikte sind seit vielen Jahren durch alle juristischen Instanzen verfolgt worden und stehen nun beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zur Entscheidung an.

20:00 Uhr

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20:05 Uhr

Das Feature aufnehmen

Zimmer Nummer 18.
Die Polinnen von Moabit
Von Simone Trieder
Regie: N.N.
Produktion: DLF 2014

"Warum sind Sie nicht vor 30 Jahren gekommen", fragt Olga Owczarek, "jetzt kann ich mich an vieles nicht mehr erinnern." Aber natürlich hat Olga das Wichtigste nicht vergessen: die Freundschaft im Gefängnis. Und die eine Nacht, die sie alle zusammen in einer Zelle in Moabit verbrachten. Sieben junge Polinnen, vom Reichsgericht wegen Spionage verurteilt. Und natürlich hat Olga nicht vergessen, wie sie sich fühlte, als sie begnadigt wurde. Nur sie, Wanda nicht, Monika nicht, und Krystyna auch nicht. Maria war auch dabei. Sie hatte acht Jahre verschärfte Haft - und immer Tagebuch geschrieben. Zwei deutsche Frauen, die Aufseherin Hedwig Grimpe und deren Tochter, haben im besten Sinne des Wortes auf die Polinnen aufgepasst, denn sie waren so jung, so lebenslustig, so mutig. Maria ist vor zwei Jahren gestorben. Ein paar Fragen konnte sie noch beantworten. Olga ist allein zurückgeblieben, die elegante Olga, Näherin bei Dior. Das Nähen hat sie in Moabit gelernt.

21:00 Uhr

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21:05 Uhr

On Stage aufnehmen

Musik zwischen den Worten
Der italienische Cantautore Gianmaria Testa
Aufnahme vom 5.7.13 beim TFF Rudolstadt

In Deutschland nennt man sie Liedermacher, im englischen Sprachraum Songwriter, die Musiker, die ihre eigenen Lieder und Texte schreiben und meist zur Gitarre vortragen. In Italien gibt es dafür den Begriff Cantautore. Gianmaria Testa ist ein typischer Vertreter dieser Bardenzunft. Der Mann aus dem Piemont hat jahrelang als Bahnhofsvorsteher gearbeitet und in den langen Nächten, wenn die Züge in seinen Bahnhof der Kleinstadt Cueno nur noch sporadisch ein- und ausfuhren, begann er Gedichte zu schreiben und schließlich zu vertonen. „Ich suche die Musik zwischen den Worten“, sagt Testa über seine Arbeit. Beim Konzert auf der Heidecksburg wurde er einfühlsam von Gabriele Mirabassi auf der Klarinette begleitet. Klarinette, akustische Gitarre und Gesang - ein außergewöhnliches Duo, poetische, betörende Musik.

22:00 Uhr

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22:05 Uhr

Musikforum aufnehmen

Zum 150. Todestag von Giacomo Meyerbeer (3/4)
Ausschnitte aus ‚Le Prophète‘. Grande Opéra in 5 Akten
Vorgestellt von Klaus Gehrke
(Teil 4 am 2.5.14)

Nach der Premiere der ‚Hugenotten‘ 1836 musste das Pariser Opernpublikum 13 Jahre warten, bis es eine neue Grande Opéra von Giacomo Meyerbeer zu sehen bekam: ‚Le Prophète‘ ist eine Geschichte über Aufstieg und Fall des Schankwirts Jean, der sich 1530 der revolutionären Glaubensbewegung der Wiedertäufer anschließt, zu deren Führer wird und schließlich mit ihr zugrunde geht. Mit dieser dritten Oper errang Meyerbeer einen erneuten großen Erfolg; heute ist das Werk außer dem berühmten ‚Krönungsmarsch‘ weitgehend in Vergessenheit geraten. Wir stellen seine dritte Grande Opéra ‚Le Prophète‘ vor.

23:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

23:05 Uhr

Schöne Stimmenaufnehmen

Der Tenor Michael Schade
Vorgestellt von Dagmar Penzlin

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
31 1 2 3 4 5 6
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28 29 30 1 2 3 4

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Programmtipps

Essay und Diskurs | 18.04.2014 09:30 Uhr Der Erste Weltkrieg als Weltkrieg

Der Begriff des Weltkriegs wurde schon vor 1914 gebraucht und zwar meist im Sinne eines großen Krieges zwischen den europäischen Mächten. In dieser eurozentrischen Bedeutung setzte er sich nach 1914 durch. "Weltkrieg" meinte nicht in erster Linie "globaler Krieg", sondern "Krieg von welthistorischer Bedeutung". Mehr

 

Das Feature | 18.04.2014 11:05 Uhr "Er isst die Eier immer ohne Salz und Pfeffer"

Der Marburger Bibliothekar Georg Wenker (1852-1911) begann 1876 damit, einen ehrgeizigen Plan in die Tat umzusetzen: Er verschickte zunächst an Schulen im Rheinland einen Fragebogen mit 42 kurzen "volksthümlichen" Sätzen. Diese ließ er mithilfe der Lehrer in die jeweiligen Ortsdialekte übersetzen, um so die räumliche Ausbreitung verschiedener deutscher Dialekte zu ermitteln. Mehr

 

Campus & Karriere | 18.04.2014 14:05 Uhr Helikopter-Eltern: Zwischen Förderwahn und Handlungszwang

Sie backen Kuchen oder renovieren Klassenräume: Doch engagierte Eltern ernten nicht nur Applaus. Einige klinken sich so präsent in die Bildungskarrieren ihrer Kinder ein, dass sie besonders für Lehrkräfte zum Reizthema geworden sind. Als "Helikopter-Eltern" kreisen sie wachsam bis zu Studium und Berufseinstieg über ihren Kindern. Mehr

 

Corso | 18.04.2014 15:05 Uhr Gute Aussichten? - Gute Aussichten!

Erst die Ausbildung und dann. Ja was dann? Beginn des Berufslebens, der Karriere, eines steilen Aufstiegs? Seit zehn Jahren gibt es in Deutschland den Wettbewerb "gute aussichten", der jungen Fotografen diesen Start in ihr sehr spezielles Berufsleben erleichtern will. Mehr

 

Wissenschaft im Brennpunkt | 18.04.2014 16:30 Uhr Teil 1: Des Menschen freier Wille

Der Mensch erhebt sich über seine Natur, denn er besitzt einen Geist, mit dem sich Entscheidungen rational und aus freiem Willen treffen lassen. Das ist die Grundlage aller Zivilisation und aller Rechtssysteme. Mehr

 

Dossier | 18.04.2014 19:10 Uhr Flüsse versenken

Die deutschen Seehäfen kämpfen verbissen um jeden Container - auch gegeneinander. In Wilhelmshaven wurde im Sommer 2013 der erste deutsche Tiefseehafen "JadeWeserPort" eröffnet. Kostenpunkt ca. 1,5 Milliarden. Bei einer garantierten Tiefe von 18 Metern könnten dort auch die weltgrößten Containerschiffe anlegen. Mehr

 
 

Politik

RusslandPutins Fernsehsprechstunde

Ein Bildschirm zeigt die Fernsehsendung mit Wladimir Putin, davor als Schatten ein Zuschauer

Fast vier Stunden dauerte sie: Die alljährliche Fernsehsprechstunde Wladimir Putins ist ein Ritual. Mehr als zwei Millionen Fragen waren vorab eingegangen, dazu saßen ausgewählte Gäste im Fernsehstudio. Dieses Mal war das zentrales Thema erwartungsgemäß die Ukraine-Krise.

 

Wirtschaft

SendereiheAm russischen Faden?

Der Kreml in Moskau

Viele waren Teil der Sowjetunion. Dem Ostblock gehörten sie alle an: die Länder Osteuropas von Estland bis Bulgarien, von Ungarn bis Moldau. Die historische und wirtschaftliche Verbindung zu Russland ist geblieben. Und stellt diese Länder in Zeiten der diplomatischen Probleme mit Russland vor Herausforderungen.

 

Wissen

Keimfreie OstereierPlasma schützt vor Salmonellen

Bunt verzierte Ostereier hängen am 8. April 2014 an einem Forsythienstrauch.

Salmonellen können sich auf jedem Ei finden. 19.000 Menschen in Deutschland erkrankten im vergangenen Jahr an den Bakterien. Bei der Ursachenforschung stoßen Mediziner immer wieder aufs Ei. Leipziger Veterinärmediziner versuchen nun, die Keime auf der Eischale mit Plasma zu bekämpfen.

 

Kultur

BallettErfolgreicher Auftakt der Reihe "Dutch Doubles"

Der dänische Choreograf Hans van Manen bei einer Gala anlässlich seines 80. Geburtstages im Jahr 2012.

Für Hans van Manens Reihe "Dutch Doubles" bringt das Holländische Nationalballett vier Choreografen mit vier Vertretern anderer Künste zusammen: zum Beispiel die Fotografin Rineke Dijkstra oder den Designern Viktor und Rolf. Kritikerin Wiebke Hüster zeigt sich von dem Tanzabend in Amsterdam, an dem der Teil "Dances With Harp" gezeigt wurde, begeistert.

 

Musik

PlattenlädenDie Nische im Markt bleibt

Der Plattenladen Long Player in der Graefestraße in Berlin Kreuzberg, aufgenommen am 24.05.2013.

Am "Recordstore Day" bieten rund 3000 Plattenläden weltweit besondere Schallplatten an, die nur an diesem Tag zu haben sind. Vor zehn Jahren steckten die Geschäfte noch in der Krise, ausgelöst vom MP3-Boom. Heute holen sich Vinyl-Liebhaber im Netz Anregungen und kaufen sich dann erst recht die echte Schallplatte.

 

Gesellschaft

FährunglückKüstenwache befürchtet viele Opfer

Zwei große Schiffe und mehrere Schlauchboote sind im Meer in der Nähe des Wracks unterwegs, von dem nur ein kleiner Teil aus dem Wasser herausragt.

Vor Südkorea sind die Bergungsarbeiten nach dem Fährunglück wieder angelaufen. Mehrere Spezialkräne sollen das gekenterte Schiff aufrichten. Mehr als 280 Menschen werden noch vermisst. Mindestens neun kamen ums Leben.

 

Sport

Olympia 2022Unruhe bei Bewerbern Lemberg und Krakau

Die Olympischen Ringe in einer Blumenwiese.

Im Juli entscheidet die Exekutive des Internationalen Oympischen Komitees, welche der fünf Bewerberstädte aus dem Rennen ausscheidet. Zwei Bewerber müssen derzeit mit politischen Unruhen oder einer Bestechungsaffäre kämpfen.