• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
Seit 20:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 14.02.2016
Seit 20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Von Ursonaten und anderen Tönen
100 Jahre internationaler Dada
Von Florian Felix Weyh
Regie: Doris Bulau
Mit: Andreas Jungwirth, Georg Ringsgwandl, Wolfgang Heisig und Karl Riha
(Wdh. vom 23./24.06.1995)

Am 5. Februar 1916 gründete Hugo Ball mit seiner Freundin Emmy Hennings in Zürich in der Spiegelgasse 1 das Cabaret Voltaire. Modern, provokativ und erfinderisch rechnete diese neue Kunstrichtung unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges mit den verlogenen Idealen der Gesellschaft ab, die den Krieg herbeigeführt hatten. Dem Kreis der Dadaisten schlossen sich bald weitere Künstler an: Tristan Tzara, Sophie Taeuber-Arp und Hans Arp, Max Ernst oder Wassily Kandinsky. Zu Beginn der 20er-Jahre des vorigen Jahrhunderts war Dada bereits ein weltumspannendes Netzwerk. Vom Dada gingen erhebliche Impulse auf die Kunst der Moderne bis hin zur heutigen zeitgenössischen Kunst aus. Vor 100 Jahren unterbrach Tzara seine Gedichtvorträge oft durch Schreien oder Schluchzen, Trommeln oder Schlagen. Wie damals leben auch 100 Jahre später solche Vorträge von gelegentlichem Gedränge im Saal und von bewusst verstörenden Überraschungsmomenten. Diese erwarten gewiss auch die Zuhörer dieser legendären 'Langen Nacht' aus dem Jahre 1995 - mit Karl Riha, Georg Ringsgwandl, Wolfgang Heisig und Andreas Jungwirth.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Konzertmomente 

Yu Oda
Like a Beautiful Woman with Dirty Clothes

Ying Wang
Glissadulation

Ensemble Phoenix Basel

Aufnahme vom 17.4.15 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal beim Forum neuer Musik

03:00 Nachrichten 

03:05 Schlüsselwerke 

Max Bruch
Konzert für Violine und Orchester Nr.1 g-Moll, op. 26
Frank Peter Zimmermann, Violine
Royal Philharmonic Orchestra
Leitung: Paavo Berglund

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Michael Praetorius
'Ein feste Burg ist unser Gott'. Choralfantasie für Orgel
Jean-Charles Ablitzer, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Ein feste Burg ist unser Gott'. Kantate, BWV 80
Friedrich Praetorius, Sopran
Stefan Kahle, Countertenor
Martin Petzold, Tenor
Gottlob Schwarz, Bass
Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller

Felix Mendelssohn Bartholdy
Präludium und Fuge für Orgel c-Moll, op. 37 Nr. 1
Alessio Corti, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Opferzahlen als Lackmustext für Vergangenheitsbewältigung? Die neue Diskussion um die Verbrechen der Diktatur in Argentinien

Interview
Bosnien auf dem Weg nach Europa - Interview mit dem Politologen Dusan Reljic

Interview
Wut als Motor der Politik - Interview mit der Psychiaterin Heidi Kastner

Kulturpresseschau - Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Soziale Gerechtigkeit - Interview mit dem Politologen Ulrich Hemel

Denk ich an Deutschland: die Musikerin Jocelyn B. Smith

Am Mikrofon: Britta Fecke

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Christen aus dem Nahen Osten“ - Flüchtlinge leben ihren Glauben
Von Gunnar Lammert-Türk
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Die Schriftsteller Andrej Sinjawskij und Juli Daniel werden in Moskau zu mehreren Jahren Zwangsarbeit verurteilt

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Die Welt ist voller Augen.
Über andere Lebensformen und die Frage der Achtung
Von Millay Hyatt

Die Frage, ob Tiere und Pflanzen nur für den Menschen da sind oder eigenständige fühlende Wesen, die sogar eine Seele haben, beschäftigt die Menschheit seit jeher. Wie groß, empfindungsfähig oder intelligent muss ein Lebewesen sein, um unseren Respekt zu verdienen? Die europäische Moderne hat den Kreis der Lebewesen, denen Achtung gebührt, im Prinzip auf Menschen reduziert. Hochentwickelte Intelligenz sei die Voraussetzung für Einfühlungsvermögen und Rücksicht. In den letzten Jahrzehnten belegt aber gerade die aus dieser Moderne entstandene Naturwissenschaft immer häufiger, dass alle möglichen nichtmenschlichen Lebewesen - Tiere, Pflanzen - empfindungsfähige, intelligente Geschöpfe mit komplexen Innenleben sind. Schließt sich hier der Kreis zum Animismus, der alle Wesen als beseelt versteht? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unsere Haltung gegenüber anderen Lebensformen? Millay Hyatt untersucht in ihrem Essay die Schnittstellen zwischen altem und neuem Wissen zu diesen Fragen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Clemens in Solingen
Predigt: Pfarrer Jürgen Hünten
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Sir Sebastian Wood, Botschafter Vereinigtes Königreich

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

DER REGENWALD DES DELFIN PASTOS
Mit einem Quechua-Indio im Dschungel Ecuadors

ÄLTESTE KELLEREI DER WELT
Die uralte Weinkultur Armeniens

ZURÜCK ZUR TRADITION
Kulinarisches Inselhopping in Griechenland

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Alexander Hacke, Musiker, im Gespräch mit Joachim Scholl

Mit 13 Jahren war er auf seiner ersten Europatournee, seither steht der Berliner Musiker Alexander Hacke, Jahrgang 1965, auf den Bühnen der Welt. Aufgewachsen im Bezirk Neukölln, wurde der blutjunge Alex in der innovativen Kunstszene im Westberlin der 80er-Jahre bekannt: Als Gitarrist der Avantgarde-Band Einstürzende Neubauten schrieb er bald Musikgeschichte. Mit den Neubauten tritt Alexander Hacke nur noch sporadisch auf, inzwischen ist er meistens solo unterwegs, und zwar mit Akustikgitarre im Stil amerikanischer Singer-Songwriter, deren Tradition ihn immer fasziniert hat.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Inseln der Musikseligen
Der Sound der Färöer
Von Christiane Rebmann

Wie kann es sein, dass auf einer Inselgruppe mit nur 48.000 Einwohnern jedes Jahr rund 40 Alben von einheimischen Musikern veröffentlicht werden? Wie kommt es, dass der Künstlerpool der Färöer Inseln sogar ausreicht, um Veranstaltungen wie das dreitägige G! Festival fast komplett mit Färörer-Musikern zu besetzen? Das muss mit der allgemeinen Musikbegeisterung der Bevölkerung zusammenhängen. Großen Anteil an dieser Entwicklung hat aber auch der in Dänemark geborene Musiker Kristian Blak. Er gründete 1977 das Plattenlabel Tutl Records, das Kollegen aus den Bereichen Folk, Pop, Jazz, Metal, Hip-Hop aber auch Klassik ein Forum bietet. Mittlerweile sind Musiker wie Teitur, Eivör, Ave, Marius Ziska, Hogni, Orka oder Danjal nicht nur auf der Inselgruppe, sondern auch international bekannt.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Alexander Kluge: Kongs große Stunde. Chronik des Zusammenhangs
(Suhrkamp Verlag)
Vorgestellt von Walter van Rossum

Am Mikrofon: Hajo Steinert

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt

Grüße vom Schwarzen Loch?
Was Gravitationswellen berichten

Am Mikrofon: Christiane Knoll

Im Gespräch mit Prof. Karsten Danzmann, Albert-Einstein-Institut, Hannover
und Prof. Luciano Rezzolla, Universität Frankfurt

Mit Beiträgen von Frank Grotelüschen.

Irgendwo jenseits unseres Sonnensystems lässt eine Katastrophe die Raumzeit erbeben.
Unzählige Lichtjahre später erreicht nur noch ein Zittern die Erde. Ein Detektor namens Advanced LIGO protokolliert das Signal an seinen beiden US-amerikanischen Standorten.
- War das die lang ersehnte Gravitationswelle?
Wochenlang haben die Experten sich selbst misstraut. Eigens bestellte Saboteure traktierten die Nachweisgeräte mit Störfeuer, um zu prüfen, ob die Macher ihre Maschine wirklich verstehen.
Dann wurden die Daten wieder und wieder analysiert. Bis man sich sicher war.
Die Gerüchte verdichten sich: Die Physiker sind zu belastbaren Schlüssen gekommen und werden die Ergebnisse am  11. Februar verkünden.
Drei Pressekonferenzen sind anberaumt, zeitgleich in Washington, London und Hannover: reichlich viel  Aufwand für ein simples „Update“, wie es in der Einladung heißt.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Kinder- und Jugendfilme - „?Generation“?-Sektionsleiterin der Berlinale Maryanne Redpath im Gespräch mit Maja Ellmenreich

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Bärenzwinger - die ersten Tage des Berlinale-Wettbewerbs

Vernunftentscheidung - Der flämische Regisseur Guy Joosten kehrt für Verdis „Don Carlo“ nach Düsseldorf zurück

Toleranz auf dem Prüfstand - Volker Löschs "Nathan der Weise" in Bonn

Happy Valentine - Heute erscheint der letzte gedruckte Beate Uhse-Katalog

Opferzahlen als Lackmustext für Vergangenheitsbewältigung? Die neue Diskussion um die Verbrechen der Diktatur in Argentinien

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

„In“ or „out“ - Die britischen Positionen vor dem EU-Gipfel

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Marsianer in Grover's Mill!
Die wundersame Welt der Medienfakes
Von Roland Söker
Regie: Uta Reitz
Produktion: DLF 2013

Halloween 1938 trauten die Radiohörer ihren Ohren kaum: Live berichtete ein Reporter von der Landung eines Flugobjektes vom Mars. Seine Reportage endet mit der Beschreibung eines Feuerstrahls, mit Todesschreien, dann bricht die Leitung ab. Mit der Radioadaption von H.G. Wells 'Krieg der Welten' löste Orson Welles in Amerika panische Reaktionen aus. Ihm war im noch neuen Medium Radio ein Fake gelungen. Nicht nur das Radio brachte solche Fälschungen hervor. Ob Hitler-Tagebücher, die 40 Jahre nach dem Tod des Diktators geschrieben wurden, Celebrity-Interviews, die nie stattfanden oder Beweise für irakische Atomwaffen, die es nie gab - die Mediengeschichte kennt viele Fakes. Manchmal dienen sie der politischen Manipulation, manchmal sind sie künstlerisches Experiment, und manchmal soll damit einfach nur Geld verdient werden. Im digitalen Zeitalter sind Fälschungen einfach herzustellen. Können wir noch zwischen Fakes und Fakten unterscheiden? Oder verhindern gerade die weltweiten Social-Media-Netze die ungestörte Verbreitung von Medienfakes?

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Gioacchino Rossini
Guillaume Tell, Oper in fünf Akten nach Friedrich Schiller (Ausschnitte)

Jean-François Lapointe, Guillaume Tell
John Osborne, Arnold Melchtal
Alexander Milev, Walter Furst
Amelia Scicolone,
Jemmy Erlend Tvinnereim, Rodolphe
Enea Scala,Ruodi
Michel de Souza, Leuthold
Nadine Koutcher, Mathilde
Doris Lamprecht, Hedwige
Chor des Grand Théatre Genf
Orchestre de la Suisse Romande
Leitung: Jesús López-Cobos

Aufnahme vom 17.9.15 aus dem Grand Théatre Genf

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 1 2 3 4 5 6

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick

Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk