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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 15.10.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Sarah Zerback

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Der Philosoph Michel Foucault geboren

  • 09:10 Uhr

    Agrarsubventionen: Wie UK nach dem Brexit die Förderung reformiert hat

    Türkei: Regierungskritiker im Fokus von Ermittlungen

    Sorge vor Spionage: Slowakei erneuert Militärkontakte mit Russland

    Am Mikrofon: Nina Voigt

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Menschen mit Behinderung fordern Mindestlohn für ihre Arbeit 
    Jürgen Linnemann arbeitet in einer Behindertenwerkstatt, die in Deutschland vor allem von den kirchlichen Hilfswerken Caritas und Diakonie betrieben werden. Linnemann verdient bei der Caritas zwei Euro pro Stunde. Der 57jährige sitzt im Rollstuhl und hat Bewegungsstörungen. Das rechtfertige aber nicht, dass er für seine Arbeit keinen Mindestlohn bekomme, sagt er. Vor dem Arbeitsgericht Münster hat er den nun eingeklagt.

    Fundamentalismus im Pentagon? Pete Hegseth gründet neues Amt für religiöse Angelegenheiten
    Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth gehört einer evangelikalen Kirche an und macht seinen Glauben gerne zum Thema. Seine Religiosität verknüpft er mit einem martialischem Männerbild. Nun hat Hegseth angekündigt, dass es im Pentagon ein neues Amt für religiöse Angelegenheiten geben soll. Was steckt dahinter? Einordnungen im Gespräch mit dem Journalisten, USA-Experten und evangelischen Theologen Arnd Henze.

    Mitten im Herzen der Altstadt von Fes - Marokko eröffnet jüdisches Museum
    Marokko ist ein islamisch geprägtes Land, der Islam ist Staatsreligion. Aber, es ist auch ein Land mit einer reichen jüdischen Geschichte. Einst war Marokko das Land mit der größten jüdischen Community in der arabischen Welt. Das hat sich geändert, vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg, viele marokkanische Juden sind nach Israel ausgewandert, und so leben heute in Marokko nur noch wenige Juden. Dass das mal anders war, das kann man sich jetzt in einem neuen Museum anschauen, finanziert mit öffentlichen Geldern und unterstützt vom König höchstpersönlich.

    Am Mikrofon: Änne Seidel

  • 10:08 Uhr

    Investieren in schnelles Internet - Glasfaseranschluss auf dem Prüfstand

    Gäste
    Dr. Sandra von Möller, Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum e. V
    Michael Gundall, Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.
    Sven Knapp, Verband Breitbandkommunikation BREKO, Berlin
    Am Mikrofon: Henning Hübert

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Gebaggert wurde in den letzten Jahren viel: Bei gut der Hälfte der deutschen Haushalte liegt inzwischen ein Glasfaseranschluss. Der ermöglicht viel schnelleres Internet als die DSL-Datenübertragung durch die vorhandenen Kupferkabel. Doch die Glasfaserverlegung stockt in immer mehr Ausbaugebieten, oft trotz bereits erfolgter Unterschriften von Hauseigentümern.

    Dieser Marktplatz fragt nach den Gründen für das geringe Tempo und nach den Regeln des Marktes: Wenn vor meinem Haus der Graben für Glasfaser ausgehoben wird, empfiehlt es sich, die Gunst der Baustelle zu nutzen? Wie lange bindet mich meine Unterschrift? Was passiert mit den bereits laufenden Kabel- und DSL-Verträgen? Wie teuer kommt eine nachträgliche Entscheidung für den Glasfaseranschluss? Was gilt in Mietshäusern? Wer braucht überhaupt hohe Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1000 MBit/s? Und: Wie stabil ist die neue Glasfaserversorgung? Henning Hübert und seine Expertenrunde geben Antworten auf diese und auf Ihre Fragen.

  • 11:35 Uhr

    Weideprämie und Biotopverbund-Hilfe auf der Kippe; Int. Philip Brändle, NABU

    Weniger Pestizide weltweit: Was trägt Deutschland bei? Int. Hubertus Paetow, DLG

    Am Mikrofon: Jule Reimer

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Bundestag: Tabaksteuer soll deutlich erhöht werden

    Tabaksteuerreform: Interview mit Jan Mücke, Bundesverband der Tabakwirtschaft

    Finanzminister Lars Klingbeil bei der IWF-Tagung in Bangkok

    Ukraine: Weiter russische Angriffe - USA liefern weniger Daten?

    Marine Le Pen will Ukraine-Unterstützung beenden

    Sport: Britischer Premier Burnham wegen Skandals um Manchester City unter Druck

    Brüssel: EU-Gipfel beginnt - Debatte um künftigen EU-Haushalt

    Bundestag: Reform Notfallversorgung

    Berlin: Linke, Grüne und SPD verhandeln weiter

    Stärkung der Bundeswehr-Reserve im Bundestag

    Wohngipfel von DGB und Mieterbund

    Am Mikrofon: Thielko Grieß

  • 13:35 Uhr

    Steigende Preise als Top-Thema - Vor Ort in Michigan

    Börse: US-Inflation legt zu - Zinserhöhung noch vor Midterms? mit David Kohl, Bankhaus Julius Bär

    Laser-Schwerter für die Industrie - Trumpf legt Bilanz vor

    Vor Gericht: Ritter Sport gegen Quadrat-Haferriegel

    Schlechte Kartoffelernte lässt Preise steigen

    Wirtschaftspresseschau

    Am Mikrofon: Klemens Kindermann

  • 14:10 Uhr

    Kommunalpolitik - In Bad Belzig startet Bürgernetzwerk
    Von Christoph D. Richter

    Vom Gas zur Wärmepumpe - Folgen der Energiewende fürs Handwerk Baden-Württemberg
    Von Moritz Fehrle

    Einsam - Ausstellung "Wochenkinder in der DDR" in Gera
    Von Henry Bernhard

    Am Mikrofon: Petra Ensminger

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Horrorboom als Serie -
    Crystal Lake erzählt „Friday 13th" Vorgeschichte

    Foucault wurde als Popstar bezeichnet,
    aber was hatte er dem Pop zu sagen?
    Kommunikationswissenschaftler Christoph Jacke im Corsogespräch

    Schulproteste in Frankreich -
    Ästhetiken des Widerstandes
    Kulturwissenschaftlerin Johanna Raphaela Wahl im Gespräch

    Am Mikrofon: Christoph Reimann

  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Adriano Sack: „In die Sonne fliegen“
    (Nagel & Kimche Verlag)
    Ein Beitrag von Dirk Fuhrig

    Am Mikrofon: Maike Albath

  • 16:35 Uhr

    Beschluss in Paris: Schluss mit Schaltsekunde

    Alle Jäger und Sammler sind gleich?!

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 15. Oktober 2026
    Holst, die Planetenmusik - und der späte Pluto

    Am Mikrofon: Christiane Knoll

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr

    Wahlkampf in Serbien - Studentische Liste fordert den Autokraten Vucic heraus

  • 19:15 Uhr

    Landtag von Sachsen-Anhalt - Wer der BSW-Fraktion angehört
    Von Nora Wilker

    CDU in Schleswig-Holstein - Partei zeigt Präsenz auf dem Land
    Von Jörn Schaar

    Unterstützung aus Hessen - Grüne Bundestagsabgeordnete eröffnen Büro in Eisenach
    Von Henry Bernhard

    Wohnraum ohne Enteignung - München setzt auf Umwandlung von Büroflächen
    Von Tobias Krone

    Wegen AfD-Mandat - Warum ein Mann in Kassel keine Orgel spielen soll
    Von Gregor Lischka

    Am Mikrofon: Steffi Orbach

  • 20:10 Uhr

    Damals Hype, heute Nische? Warum Corona-Forschung kaum noch interessiert

    Von Kathrin Kühn und Korinna Hennig

    Die Corona-Pandemie war eine Zäsur. Sie veränderte unser aller Leben innerhalb kurzer Zeit. Und wir alle hatten damals so viele Fragen. Allein das Team des NDR Corona Virus Update Podcast mit Christian Drosten erreichten zeitweise täglich um die 2.000 Mails. Auf vieles hatte Wissenschaft damals noch keine Antworten, aber heute. Einzig: Wen interessiert das aktuell noch? Warum fristet diese Forschung nun öffentlich ein Nischendasein? Dem gehen die Wissenschaftsjournalistinnen Kathrin Kühn und Korinna Hennig (NDR) in einer Sonderfolge der "Systemfragen" nach, mit Statements auch von Forschenden. Es geht um die Pandemie als zu wenig genutzter gesellschaftlicher Lernraum, es geht um blinde Flecken und journalistische Relevanz-Kriterien, aber auch darum, wie sehr die Polarisierung und der Hass noch immer nachhallen.
    Eine Sonder-Folge der Deutschlandfunk-„Systemfragen“, aufgezeichnet am 03.10.2026 auf dem b° future festival 2026 in Bonn. Im Deutschlandfunk senden wir eine gekürzte Version des Gesprächs in Bonn, im "Systemfragen"-Podcast in der Deutschlandfunk-App ist es in gesamter Länge zu hören.

  • 20:30 Uhr

    Unsterblich: Die Klonpferde (2/6)
    Der Ölinvestor
    Von Kilian Mazurek und Jonatan Geller-Hartung
    Regie: die Autoren
    Deutschlandfunk 2026
    (Folge 3 am 22.10.2026)

    Alan Meeker ist Ölinvestor, Polospieler und Diabetiker. Durch einen Tipp der Frau eines ehemaligen Diktators kommt er auf die Idee, Organe zu klonen und steigt in die Biotech-Branche ein. Dann trifft er Adolfo Cambiaso.

    Meeker verspricht Cambiaso, sein totes Lieblingspferd zurückzuholen. Er selbst will seine Bauchspeicheldrüse klonen, um seinen Diabetes zu heilen. Die beiden Männer haben eine gemeinsame Vision: Sie wollen Pferde-Klonen zu einem lukrativen Business machen. Doch Cambiaso weiß nicht, wer wirklich seine Pferde klont.

  • 21:05 Uhr

    Wilder Klüngel
    Die experimentierfreudige junge Jazz-Szene Kölns
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

    Expressiv, undogmatisch und anspruchsvoll - so klingt der akademische Nachwuchs der Kölner Jazzszene.

    Ihre Musik ist manchmal kompliziert bis zur Verwirrung, dann wieder löst sie sich in Ekstase auf. Und manchmal groovt und swingt sie einfach nur höllisch: Die Akteurinnen und Akteure der jungen Kölner Szene können und wollen scheinbar alles auf einmal. Sie unterstützen sich gegenseitig in ihren Projekten, inspirieren sich und stacheln sich an. Gemeinsam ist ihnen ein atemberaubendes Spielniveau in unterschiedlichsten Situationen, ein Interesse an komplexen Strukturen, aber dabei ein wilder Einschlag: Musiker aus der jüngeren und jüngsten Generation Kölner Musikhochschulabsolventen. Unter ihnen die Saxofonisten Fabian Dudek und Victor Fox oder der Bassist Roger Kintopf. Nun haben sie ihre Geistesverwandtschaft mit der Gründung eines neuen Kollektivs besiegelt: KROM. Das steht für „Kollektiv für rhythmisch offene Musik“. Offizieller Einstand war bei der Cologne Jazzweek 2026. Was sind ihre gemeinsamen Ideen?

  • 22:05 Uhr

    Der Wegweiser
    Zum 100. Geburtstag des Dirigenten Karl Richter
    Von Christoph Vratz

    Vor allem als Bach-Interpret setzte Karl Richter seit den 1950er-Jahren Maßstäbe an Orgel und Cembalo wie als Chorleiter.

    Am 15. Oktober 2026 jährt sich der Geburtstag des Dirigenten, Organisten und Cembalisten Karl Richter zum 100. Mal. In den Nachkriegsjahren erarbeitete sich der in Plauen geborene und in Leipzig ausgebildete Pfarrerssohn den Ruf eines bedeutenden Bach-Interpreten. Das Angebot, Thomaskantor in Leipzig zu werden, lehnte Richter mit dem Argument ab, dafür noch zu jung zu sein - stattdessen nahm er das Kantorenamt an der Münchner Markuskirche an. Mit dem selbstorganisierten Bach-Chor und Bach-Orchester nahm er Schallplatten auf, die schnell zu Bestsellern wurden. Zahlreiche Erstaufnahmen und ein für seine Zeit ungewöhnlich dichtes Reiseprogramm mit Konzerttourneen haben ihn auch international bekannt gemacht. 1981 ist Karl Richter mit nur 54 Jahren unerwartet gestorben.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht

    Am Mikrofon: Fanny Buschert