Programm: Vor- und Rückschau

Jetzt im Radio: Samstag, 31. Januar 2015, 01:45 Uhr

Seit 01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht aufnehmen

AUSWAHL: Die Programmvorschau der kommenden sechs Wochen.

Hier finden Sie die Programmvorschau für die kommenden Wochen. Außerdem können Sie das bisherige Programm nachschlagen und herausfinden, was zu einem früheren Zeitpunkt gesendet wurde.

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Programmschema DLF (PDF)

Tagesprogramm: Samstag, 31. Januar 2015

Zeit DESCRIPTION
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Science-Fiction
Ins Herz der Nacht
Von Dirk Schmidt
nach Motiven von Joseph Conrad
Regie: Thomas Leutzbach
Mit: Patrick Winczewski, Hans Peter Hallwachs, Hans Diehl, Michael Evers, Dieter Mann u.a.
Produktion: WDR 2002
Länge: ca. 54'

Joseph Conrads geheimnisvolle Erzählung 'Heart of Darkness' ist ein Reisebericht über einen Vorstoß an den Rand der Zivilisation, des eigenen Bewusstseins. Im Auftrag einer Handelsgesellschaft fährt der junge Marlow den Kongo bis zu einem von Gott vergessenen Vorposten hinauf, wo er auf das dämonische Regiment des verschollen geglaubten Elfenbeinagenten Kurtz trifft. Während Francis Ford Coppola in seiner Verfilmung 'Apokalypse Now' die Odyssee in die grüne Hölle des Vietnamkriegs verlegte, siedelt die Hörspieladaption von Dirk Schmidt den Stoff in ferner Zukunft an: Ihr Dschungel ist der leere Weltraum; nicht Elfenbein, das rare Element Auranium ist hier begehrter, lichtspendender Rohstoff. Im interstellaren Flug zu abgelegenen Trabanten begibt sich Marlow per Raumschiff auf die Suche nach dem geheimnisvollen Kurtz.

Dirk Schmidt, geboren 1964 in Essen, arbeitet als Lektor, Drehbuchautor und Werber. Jüngste Hörspiele: 'Task Force Hamm' und fünf seit 2012 daraus entstandene 'ARD-Radio-Tatorte' (zuletzt: 'Calibra - oder die Geißel Gottes' WDR 2014).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht aufnehmen

Jazz

Drums & Drummers
Von Papa Jo Jones zu Nasheet Waits und Jonas Burgwinkel
Live im Studio: Karl Lippegaus

02:00  Nachrichten  

02:05  Sternzeit  

03:00  Nachrichten  

03:55  Kalenderblatt  

04:00  Nachrichten  

04:05  Milestones  

The Red Norvo Trio with Tal Farlow and Charles Mingus ‘Move!’(1956)
Von Michael Kuhlmann

05:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

05:05 Uhr

Early Morning Blues aufnehmen

Wake Up This Morning!
Mit Blues von Bobby 'Blue' Bland, Professor Longhair und Slim Harpo
Live im Studio: Michael Frank

05:30  Nachrichten  

05:35  Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

06:05 Uhr

Kommentar aufnehmen

Brigitte Fehrle, Berliner Zeitung:
Chance nutzen: Politisches Handeln nach der Spaltung von Pegida

06:10 Uhr

Informationen am Morgen aufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30  Nachrichten  

06:35  Morgenandacht  

Pfarrer Thomas Dörken-Kucharz, Frankfurt am Main

06:50  Interview  

Neue Regeln bei Facebook - Who cares? Nur die Datenschützer? - Gespräch mit Johannes Caspar, Datenschutzbeauftragter von Hamburg

07:00  Nachrichten  

07:05  Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15  Interview  

Neue Eskalation in der Ukraine - Griechenlands neue Regierung und der Zusammenhalt in der Europäischen Union - Interview mit Alexander Graf Lambsdorff, FDP, Vize-Präsident des EU-Parlaments

07:30  Nachrichten  

07:35  Börse  

07:56  Sport am Morgen  

08:00  Nachrichten  

08:10  Interview  

Chaos-Parteitag bei der AfD - Wer setzt sich in der AfD durch? Wohin steuert die Partei? Schnittmengen zwischen Rechten und Linken  - Interview mit Bernd Lucke, AfD-Vorstandssprecher

08:30  Nachrichten  

08:35  Börse  

08:47  Sport am Morgen  

08:50  Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Bettina Klein

09:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblatt aufnehmen

Vor 75 Jahren: Der elsässische Schriftsteller René Schickele gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal aufnehmen

Transsexualität: Leben im falschen Körper
Am Mikrofon: Sarah Zerback

10:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera aufnehmen

Am Mikrofon: Der Weltreisende und Autor Andreas Altmann

Wo auch immer Andreas Altmann unterwegs ist, sein Notizbuch hat er stets dabei: ob er auf dem Dach eines Lastwagens von Ägypten nach Kapstadt fährt, sich zu Fuß und ohne Geld von Paris nach Berlin durchschlägt, mit dem Zug durch Indien reist oder per Bus den amerikanischen Kontinent durchstreift. Die Welt, so Altmann, sei eine "launische Geliebte, die erobert werden wolle". Andreas Altmann ist ein Eroberer und Verführer, der es versteht, dieser Geliebten ihre Geschichten und Geheimnisse zu entlocken. Veröffentlicht hat er seine Reportagen in 17 Büchern und zahllosen Artikeln für Zeitungen und Magazine, für die er unter anderem mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und dem Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Bücher wie die 'Gebrauchsanweisung für die Welt' oder die Beschreibung seiner Reise durch Palästina schafften es auf die Bestsellerlisten. Ruhe vom Unterwegssein findet Andreas Altmann in seiner Wahlheimat Paris. Lange hält es ihn dort allerdings nicht, denn, so Altmann, "Reisende träumen nicht, sie gehen los."

11:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europas aufnehmen

Kreuzen unterm Schweizer Kreuz - Die Eidgenossen und ihre Schifffahrts- und Handelsflotte
Mit Reportagen von Knut Benzner
Am Mikrofon: Norbert Weber

24 Massengut-, zwölf Mehrzweckfrachter, acht Tank- und zwei Containerschiffe, sechs Reedereien: Das ist die Schweizer Hochseeflotte. Die Schweiz betreibt tatsächlich Hochseeschifffahrt, und zwar nicht auf dem Vierwaldstätter- oder Genfersee, sondern auf den Weltmeeren. Die Schweizer empfinden sich als Seefahrernation. Wenn schon nicht vom Meer umschlungen, so fühlen sie sich doch mit ihm verbunden. Die Schiffe selbst sind die modernsten der Welt, im Durchschnitt nur sechs Jahre alt. Und doch lassen sich nicht viele Eidgenossen zum Kapitän ausbilden - vor ein paar Jahren waren es gerade einmal vier. In Übersee natürlich, denn in der Schweiz kann man zwar die Bergführerprüfung machen, aber nicht das Schifffahrtspatent. Und noch etwas: Kein Schweizer hat je an Ausflaggung gedacht. So bleibt der Heimathafen, der niemals angelaufen wird, stets Basel, die Industriestadt am Rhein, die zumindest eine Fernverbindung zur Nordsee unterhält.

12:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittag aufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50  Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Woche aufnehmen

Katrin Michaelsen, Deutschlandfunk:
Signale sehen: Die EU und die Griechenland-Wahl

Daniel Brössler, Süddeutsche Zeitung:
Partner spalten: Die Griechen und die Russland-Sanktionen der EU

Birgitte Fehrle, Berliner Zeitung:
Chance nutzen: Politisches Handeln und die Spaltung von Pegida

Victoria Eglau, freie Journalistin:
Zöpfe stutzen: Kirchner will Geheimdienst auflösen

Am Mikrofon: Melanie Longerich

13:30 Uhr

Eine Welt aufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten
Israel: Nach den Feuergefechten auf den Golan-Höhen: Abschreckung oder De-Eskalation?

Argentinien: Der Fall Nisman und die Folgen für Präsidentin Kirchner, Staat und Gesellschaft

Venezuela: Rasanter Ölpreis-Verfall: Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der Krise

Nordkorea: Wirbel um Aussagen eines entflohenen Lager-Häftlings: Pjöngjang fordert Rücknahme von UN-Vorwürfen

Am Mikrofon: Manfred Götzke

14:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriere aufnehmen

Das Bildungsmagazin
Antje bekommt eine Einladung, Ayse eine Absage
Kann eine anonyme Bewerbung mehr Chancengerechtigkeit zum Beispiel bei der Lehrstellensuche bringen?
'Campus & Karriere' fragt: Kann ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren helfen, was sind Vor- und Nachteile? Wie läuft es ab und welche Erfahrungen gibt es inzwischen? Hat Deutschland ein handfestes Diskriminierungsproblem auf dem Arbeitsmarkt oder handelt es sich eher um unbewusstes Ausgrenzen?

Gesprächsgäste:
Dr. Alexander Böhne, Personal-Experte bei der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände
Sebastian Bickerich, Pressesprecher der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Am Mikrofon: Kate Maleike

Beiträge:
Berlin testet gerade
Wie funktioniert eine anonyme Bewerbung

Migrationshintergrund - Ablehnungsgrund?
Echo aus Unternehmen und Handelskammern in der Region Köln/Bonn

Bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen - so hat es eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung jetzt gezeigt - entscheiden sich nur wenige deutsche Betriebe für junge Menschen mit ausländischen Wurzeln. 60 Prozent der bundesweit 450.000 Ausbildungsbetriebe haben noch nie einen Azubi mit Migrationshintergrund eingestellt, weil man Sorge vor Sprachbarrieren habe und kulturellen Unterschieden. Dabei suchen Unternehmen doch händeringend nach Nachwuchskräften. Als Konsequenz fordern nun viele Migranten-und Integrationsverbände mehr anonymisierte Bewerbungsverfahren, die seit 2011 in Deutschland in Pilotprojekten erprobt werden. Unternehmensverbände kritisieren diese Verfahren dagegen als zu aufwendig und wenig zielführend.

Eine Sendung ohne Hörerbeteiligung.

15:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kultur nach 3 aufnehmen

Das Musikmagazin
Hommage an einen Vogel. Das neue Album von The Dodos
Sie mögen das Archaische, Vergangene. The Dodos aus San Francisco haben sich nach einer Vogelart benannt, die im 17. Jahrhundert ausgestorben ist. Die Inspiration für ihr sechstes Album "Individ" haben sie sich bei den monumentalen Steinskulpturen der Osterinseln geholt. Und auch die neuen Songs der Dodos sind in gewisser Hinsicht archaisch: Denn das Duo begibt sich wieder zu seinen musikalischen Anfängen.

Die Sloganmaschine rollt wieder. "Niveau weshalb warum" von Deichkind
Ihre Slogans sind mittlerweile fester Bestandteil der deutschen Sprache: "Leider geil", der Titel einer Single von 2012, wurde gerne in der Werbung verwendet und ist zum Schulhofslang geworden, genau so wie "Arbeit nervt", ein Spruch, den man vor allem morgens in Großraumbüros gerne und häufig hört. Welche Slogans es auf dem neuen Album "Niveau weshalb warum" zu bestaunen gibt, erzählen Deichkind im Corsogespräch.

Die Nachbildung eines Sternenbildes. Das neue Album von Pollyester
In der Wüste von Marokko hat der Münchner Architekt Hanns-Jörg Voth Türme in traditioneller Lehmbauweise aufgestellt, die, von oben betrachtet, das Sternbild des Orions nachbilden. Diesem sternenbegeisterten Wüstenarchitekturexperiment ist "The City Of O." gewidmet, das neue Album von Pollyester. Sie würden in dieser Orion-Stadt gerne mal ein Konzert mit ihrem groovenden Münchner Disco-Funk spielen. Ob es da Chancen gibt?

Am Mikrofon: Sascha Ziehn

16:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarkt aufnehmen

Bücher für junge Leser
Die Türkei im Kinderbuch
Ein Feature von Maria Riederer

Aygen-Sibel Çelik: Sinan und Felix - Mein Freund - Arkadaşim
Bilder von Barbara Korthues
(SchauHörVerlag)

Arzu Gürz-Abay: Omas Teekanne in Kreta
Bilder von Sernur Işik
Arzu Gürz-Abay: Früchte der Freundschaft
Bilder von Buket Topakoğlu
(Anadolu-Verlag)

Melike Günyüz: Keloğlan - Im Land derStummen
Bilder von Buket Topakoğlu
(Anadolu-Verlag)

Müge Iplikči: Der fliegende Dienstag
Bilder von Mustafa Delioðlu
(Baobab)

Deniz Selek: Zimtküsse
(Fischer Schatzinsel)

Aygen-Sibel Çelik: Yakamoz - Eine Liebe in Istanbul
(Oetinger)

Andrea Karimé: Der Wörterhimmel des Fräulein Dill
Bilder von Annette von Bodecker-Büttner
(Picus)

Am Mikrofon: Tanya Lieske

16:30 Uhr

Forschung aktuell aufnehmen

Computer und Kommunikation
Schwerpunkt:
Datensparsam und verschlüsselt
Der Identity-Mixer sorgt für den Schutz persönlicher Daten in der Cloud

Angreifbar und umstritten
Warum die Politik wirksame Daten-Schutzkonzepte nicht mag

Aktuell:
Digitale Selbstverteidigung
Karlsruher Wissenschaftler wollen den Selbstdatenschutz verbessern

Bloß nicht ohne
Die No-Mobile-Phobie wurde endlich entdeckt

Das Digitale Logbuch
Smarte Hermine

Info-Update

Sternzeit - 31. Januar
Der Sternenhimmel im Februar

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

17:05 Uhr

Markt und Medien aufnehmen

Konzentriert Euch!
Die Funke-Gruppe und der Trend zur Zentralisierung
Gespräch mit Brigitte Baetz

Handball für alle
Was kommt auf die "TV-Schutzliste"?
Gespräch mit Moritz Küpper

O-Ton Nachrichten u.a.:
Anhörungsverfahren läuft: Thüringer Lokalsender Salve TV muss sich für 'Ramelow & Co' gegenüber Landesmedienanstalt  verantworten
Unruhige Zeiten bei Mediakraft : Christoph Krachten zieht sich aus der Geschäftsführung zurück
Keine Gratis-Artikel mehr: Rhein-Zeitung führt "harte" Bezahlschranke ein

Mit Kamera, Mikro und Drohne
US-Medien erproben Drohneneinsatz für die Nachrichtenberichterstattung

Am Mikrofon: Andreas Stopp

17:30 Uhr

Kultur heute aufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"Wallenstein" - Hasko Weber inszeniert Friedrich von Schillers Megadrama in Weimar

Kosmos Dichtung - Das "Poetica"-Festival für Weltliteratur in Köln

Böhmen, München und zurück - Die Kulturhauptstadt Pilsen feiert mit einer Ausstellung die Tradition der Kulturbeziehungen zur bayerischen Hauptstadt

Tiepolo wird zittern - Eine neue Bahnstrecke in Italien bedroht Bauten des Architekten Andrea Palladios

Von der Übermacht des Vaters - Bennett Millers Spielfilm "Foxcatcher"

Am Mikrofon: Burkhard Müller-Ullrich

18:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abend aufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrund aufnehmen

Was uns in Zukunft antreibt - Zu den Chancen und Nutzen der Brennstoffzellen-Technologie

19:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

19:05 Uhr

Kommentar aufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstag aufnehmen

1. Fußball-Bundesliga, 18. Spieltag:
Hamburger SV - 1. FC Köln; FC Schalke 04 - Hannover 96
1. FSV Mainz - SC Paderborn 07; VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach
SC Freiburg - Eintracht Frankfurt
Bundesliga - DLF-Bundesligagespräch mit Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt
1. Fußball-Bundesliga, 18. Spieltag:
Bayer 04 Leverkusen - Borussia Dortmund

Asian-Cup - Portrait der Australischen Final-Teilnehmer im Asiencup

Hockey - Vor der Hallenhockey-Weltmeisterschaft in Leipzig: Interview mit Interims-Bundestrainer Stefan Kermas

Tennis - Australian Open in Melbourne: Damenfinale

Sportwetten - Das Zeitspiel der Politik bei den Konzessionen hat viele Verlierer - einer ist der Sport
dazu
Sportwetten - Zum Start der deutschen Sportlotterie: Interview mit Henry Maske

Skispringen - Weltcup in Willingen: Teamspringen

Skispringen - Weltcup der Frauen in Hinzenbach/AUT

Ski Nordisch - Weltcup in Val di Fiemme/ITA

Rodeln - Weltcup in Lillehammer/NOR

Bob - Bob-EM und Weltcup in La Plagne/FRA

Sportpolitik - Mindestlohn als Herausforderung für Sportvereine und -Verbände

Spenden - Mit Crowdfunding hat sich ein neuer Finanzierungsweg im Sport gefunden

Am Mikrofon: Moritz Küpper

20:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Lesung: Anne Weber aus "Ahnen"
Gesprächspartner: Cécile Wajsbrot und Erdmut Wizisla
Am Mikrofon: Maike Albath

Die Schriftstellerin Anne Weber führt eine Doppelexistenz: Sie ist eine deutsche Französin oder vielleicht auch eine französische Deutsche, verfasst ihre literarischen Werke in beiden Sprachen und übersetzt sowohl vom Deutschen ins Französische als auch umgekehrt. 1964 in Offenbach geboren und in Paris zu Hause, debütierte sie 1998 zuerst in Frankreich. Ihre Begabung, sich zwischen verschiedenen Sphären einzunisten, zeichnet ihre literarische Arbeit aus. Immer wieder geht es in ihren Büchern um Zustände, die nicht ganz eindeutig sind, schwankende Befindlichkeiten, die mal in Euphorie, mal in Entsetzen, mal in Komik kippen. Das galt für "Luft und Liebe" (2010), das mit den Elementen des Märchens spielte, ebenso wie für die elegante Fortschreibung des Orpheus-Mythos in "Tal der Herrlichkeiten" (2012). In ihrem neuen Roman "Ahnen", der im Frühjahr gleichzeitig in Frankreich und Deutschland erscheint, nimmt sie sich nun ihre eigene Herkunft vor und tastet sich an ihren Urgroßvater Florens Christian Rang (1864 - 1924) heran. Rang, Jurist, Theologe, Schriftsteller und ein enger Freund Walter Benjamins, strebte nichts weniger als eine Abrechnung mit Gott an. Er sei der 'tiefste Kritiker des Deutschtums seit Nietzsche' befand Benjamin. Über den Ernst und den Größenwahn einer deutschen Biografie diskutiert Anne Weber mit der französischen Schriftstellerin Cécile Wajsbrot und dem Leiter des Benjamin-Archivs Erdmut Wizisla.

22:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik aufnehmen

Unberechenbar und unwiderstehlich
Die Prager Avantgarde-Pionierin Vítĕzslava Kapralová (1915 - 40)
Von Robert Nemecek

Vítĕzslava Kapralová zählt zu den bedeutendsten Repräsentanten der modernen tschechischen Musik zwischen den beiden Weltkriegen. Als Tochter des mährischen Komponisten Václav Kaprál, einem Schüler von Leoš Janáček, war sie von Kindesbeinen an mit zeitgenössischer Musik vertraut. Das kompositorische Handwerk erlernte sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt Brünn sowie in Prag, wo ihr Václav Talich auch das Dirigieren beibrachte. Anschließend machte sie Bohuslav Martinù in Paris mit den neuesten Entwicklungen der französischen Musik bekannt. Kapralová verschmolz die tschechischen und französischen Einflüsse zu einer ganz eigenständigen Tonsprache, die der Pianist Rudolf Firkušný als 'unwiderstehlich' empfand, während ihm der Charakter der Komponistin eher 'unberechenbar' vorkam. Aus Anlass ihres 100. Geburtstages erinnert Autor Robert Nemecek an die Komponistin und Dirigentin, die trotz ihres frühen Todes im Alter von 25 Jahren tiefe Spuren in der Geschichte der tschechischen Musik hinterlassen hat.

22:50 Uhr

Sport aktuell aufnehmen

Zusammenfassung der 1. Fußball-Bundesliga

Skispringen - Weltcup in Willingen

Skispringen - Weltcup der Frauen in Hinzenbach/AUT

Ski Nordisch - Weltcup in Val di Fiemme/ITA

Rodeln - Weltcup in Lillehammer/NOR

Bob - Bob-EM und Weltcup in La Plagne/FRA

Basketball - Bundesliga: Alba Berlin - medi Bayreuth

Am Mikrofon: Moritz Küpper

23:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nacht aufnehmen

50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
"Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen"
Eine Lange Nacht über Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar und Simone Weil
Von Burkhard Reinartz
Regie: Burkhard Reinartz
(Wdh. v. 04./05.12.2010)

Drei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: zwei Dichterinnen, eine Philosophin und Mystikerin, die ihr Leben lang mit dem Judentum rangen, sich davon abgrenzten oder es zum Leitstern wählten. Die Lebenswege der drei Frauen endeten im Schrecken des Holocaust. Gertrud Kolmar wurde 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet, Simone Weil hungerte sich im gleichen Jahr in England zu Tode, Else Lasker-Schüler starb 1945 im israelischen Exil. Alle drei, Meisterinnen der Sprache, schufen Werke, die bis in die Gegenwart wirken. In Leben und Kunst loteten alle drei Weltliches und Überweltliches aus. Von der Schönheit und Qual der Liebe bis zum Umkreisen der Chiffre Gott. Ihre Schöpferkraft ging extrem unterschiedliche Wege - und gipfelte bei allen in der schreibenden Verarbeitung des Holocaust. Eine 'Lange Nacht' über das Wunder der Sprache im Angesicht von Tod und Verrohung.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Das Wochenendjournal | 31.01.2015 09:10 Uhr Leben im falschen Körper

Kleine Jungs, die gerne die Pumps der Mutter tragen, kleine Mädchen, die lieber auf dem Schulhof raufen, als mit Barbies zu spielen: Wer transsexuell ist, spürt das häufig schon früh in der Kindheit. Was als Spiel mit geschlechtsuntypischen Rollen beginnt, als unbestimmtes Gefühl, dass etwas nicht stimmt, wird im Laufe des Lebens zur Gewissheit, im falschen Geschlecht geboren zu sein. Mehr

 

Klassik-Pop-et cetera | 31.01.2015 10:05 Uhr Der Weltreisende und Autor Andreas Altmann

Wo auch immer Andreas Altmann unterwegs ist, sein Notizbuch hat er stets dabei: ob er auf dem Dach eines Lastwagens von Ägypten nach Kapstadt fährt, sich zu Fuß und ohne Geld von Paris nach Berlin durchschlägt, mit dem Zug durch Indien reist oder per Bus den amerikanischen Kontinent durchstreift. Mehr

 

Gesichter Europas | 31.01.2015 11:05 Uhr Kreuzen unterm Schweizer Kreuz

24 Massengut-, zwölf Mehrzweckfrachter, acht Tank- und zwei Containerschiffe, sechs Reedereien: Das ist die Schweizer Hochseeflotte. Die Schweiz betreibt tatsächlich Hochseeschifffahrt, und zwar nicht auf dem Vierwaldstätter- oder Genfersee, sondern auf den Weltmeeren. Mehr

 

Campus & Karriere | 31.01.2015 14:05 Uhr Antje bekommt eine Einladung, Ayse eine Absage

Bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen - so hat es eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung jetzt gezeigt - entscheiden sich nur wenige deutsche Betriebe für junge Menschen mit ausländischen Wurzeln. Als Konsequenz fordern nun viele Migranten- und Integrationsverbände mehr anonymisierte Bewerbungsverfahren. Mehr

 

Atelier neuer Musik | 31.01.2015 22:05 Uhr Unberechenbar und unwiderstehlich

Vítĕzslava Kapralová (1915 bis 1940) zählt zu den bedeutendsten Repräsentanten der modernen tschechischen Musik zwischen den beiden Weltkriegen. Als Tochter des mährischen Komponisten Václav Kaprál, einem Schüler von Leoš Janáček, war sie von Kindesbeinen an mit zeitgenössischer Musik vertraut. Mehr

 

Lange Nacht | 31.01.2015 23:05 Uhr "Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen"

Drei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: zwei Dichterinnen, eine Philosophin und Mystikerin, die ihr Leben lang mit dem Judentum rangen, sich davon abgrenzten oder es zum Leitstern wählten. Die Lebenswege der drei Frauen endeten im Schrecken des Holocaust. Mehr

 
 

Politik

NATO-JahresberichtKrisen, Kriege und ein Kaperversuch

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Die NATO blickt auf ein schwieriges Jahr zurück, das geprägt war vom Ukraine-Konflikt und dem Rückzug aus Afghanistan. Immerhin auf einem Gebiet konnte das Bündnis Erfolge verzeichnen: Die Schiffe am Horn von Afrika brauchen kaum noch Angst vor Piratenangriffen zu haben.

 

Wirtschaft

ThyssenKruppTrotz Gewinnen drohen Konflikte

Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender von ThyssenKrupp, steht am 20.11.2014 vor der Bilanzpressekonferenz vor der Konzernzentrale in Essen (Nordrhein-Westfalen). (picture alliance / dpa - Rolf Vennenbernd)

Es hat vermutlich schon schlimmere Hauptversammlungen für Heinrich Hiesinger gegeben, den Chef von ThyssenKrupp. Inzwischen macht der Stahlkonzern wieder Gewinn. Aber auch am Freitag war für Hiesinger zumindest ein unerfreulicher Punkt auf der Agenda: Der Großinvestor Cevian will mehr Einfluss und deshalb einen Vertreter in den Aufsichtsrat schicken.

 

Wissen

Studiengebühren"Ob sie wiederkommen, entscheidet die politische Auseinandersetzung"

Rund 1500 Studenten demonstrieren am Donnerstag (27.01.2005) in Bamberg gegen die generelle Einführung von Studiengebühren

Es wird wieder über die Einführung von Studiengebühren debattiert. Dass sie wiederkommen, sei keineswegs so zwangsläufig, wie von einigen Experten dargestellt, sagte Sandro Philippi vom freien zusammenschluss von studentInnenschaften im DLF. Es gebe durchaus Alternativen, über die in der öffentlichen Debatte diskutiert werden müsse.

 

Kultur

Berlin Graphic DaysAuf Kriegsfuß mit dem Establishment

Der Künstler Jim Avignon hat auf dem Innenhof des Tagesspiegels am 21.06.2014 in Berlin ein Wandbild gemalt. (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Jim Avignon ist einer der bekanntesten deutschen Pop-Art-Künstler. Jetzt ist er das Aushängeschild der Berlin Graphic Days, wo am Wochenende Straßenkünstler, Illustratoren, Drucker und Grafiker aus aller Welt ihre Arbeiten zeigen und vor allem verkaufen wollen.

 

Musik

Thomaner-Chor "Wer diese Musik singt, kann Legida nicht auf dem Leim gehen"

Gruppenbild des Thomaner-Chors vor dem Altar der Leipziger Thomaskirche (dpa / picture alliance / Peter Endig)

Jede Motette des Thomanerchors sei im Grunde eine Veranstaltung gegen Pegida und Legida, sagte der frühere Pfarrer der Leipziger Thomaskirche, Christian Wolff, im DLF. Alles, was diese Gruppierungen sagten und täten, widerspreche diametral den Grundlagen des christlichen Glaubens.

 

Gesellschaft

Vor 70 JahrenFlüchtlingsschiff "Wilhelm Gustloff" von Torpedos versenkt

Der "Kraft durch Freude"-Dampfer und späteres Flüchtlingsschiff "Wilhelm Gustloff" ( imago/teutopress)

Am 30. Januar 1945 wurde die "Wilhelm Gustloff" vor der pommerschen Küste von einem sowjetischen U-Boot versenkt. An Bord befanden sich überwiegend Flüchtlinge aus Ostpreußen, rund 9000 Menschen kamen ums Leben. Es war die größte Katastrophe in der Geschichte der Seefahrt.

 

Sport

SportgroßveranstaltungenMilliarden vs. Menschenrechte

Drei Bauarbeiter gehen am Dau-Hafen entlang mit der Skyline der katarischen Hauptstadt Doha im Hintergrund. (DLF / Thorsten Gerald Schneiders)

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch fordert in ihrem Jahresbericht erneut einen politischen Kurswechsel beim IOC und der FIFA: Bei Sportgroßveranstaltungen dürften Menschenrechtsverletzer nicht mehr belohnt werden.