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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 11.08.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon:Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Tobias Armbrüster

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pastor Frank Mühring, Bremen
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Martin Schirdewan, Linke: Meloni und Frederiksen fordern Return Hubs

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Stefan Körzell, DGB, zu Mindestlohn-Betrug und 8-Stunden-Tag

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Frank Huster, Hauptgeschäftsführer Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV) Aufhebung Sonntagsfahrverbot für LKW wegen Dürre

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 20 Jahren: Günter Grass gibt bekannt, dass er in der Waffen-SS war

  • 09:10 Uhr

    Drohnenabwehr: Ist Frankreich weiter als Deutschland?

    Wettlauf im Drohnen-Krieg: Kann Europa mithalten?

    Ungarn: Orbán-Kritiker soll Präsident werden

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Kirchen kontra AfD: Interview mit dem Greifswalder Bischof Tilman Jeremias
    Seit einigen Jahren wird zwischen der AfD und deutschen Kirchenvertretern ein offener Konflikt ausgetragen. Die Kirchen kritisieren die AfD scharf und erlassen Unvereinbarkeitsbeschlüsse, die AfD wiederum will den Kirchen Privilegien und Gelder streichen. Auch bei den drei im September anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland spielt dieser Konflikt eine Rolle. Dazu ein Live-Interview mit Tilman Jeremias, evangelischer Bischof in Greifswald.

    Katholische Kirche: Auslandseinsätze von Priestern nach Missbrauchsvorwürfen
    Von der NS-Zeit bis in die 2010er-Jahre gab es dutzende Fälle, in denen römisch-katholische Priester, denen Missbrauch vorgeworfen wurde, sich aus Deutschland ins Ausland absetzen konnten. Auf einen bisher unbekannten Fall aus dem Erzbistum Bamberg ist jetzt der Bayerische Rundfunk gestoßen.

    Endzeit im schiitischen Islam: Das iranische Regime setzt auf den Mahdi-Kult 
    Der schiitische Islam kennt die Vorstellung einer Erlöserfigur, die in der Endzeit auftreten soll: der verborgene Imam oder Mahdi. Im Kontext des Krieges mit den USA und Israel nutzt das iranische Regime den Mahdi-Glauben, um seine Anhängerschaft zu mobilisieren.

    Am Mikrofon: Christian Röther

  • 10:08 Uhr

    Ohne Befund und doch krank:
    Psychosomatische Medizin

    Gast:
    Prof. Dr. Andreas Stengel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Stuttgart
    Am Mikrofon: Magdalena Schmude

    Reportage:
    Langer Weg zur Diagnose psychosomatischer Beschwerden:
    Eine Betroffene berichtet

    Reportage:
    „Ich habe noch einen langen Weg vor mir“:
    Bericht zur Therapieerfahrung

    11:05 Uhr-Gespräch:
    Vom Körper zur Psyche: Somatopsychische Beschwerden
    Prof. Dr. Andreas Stengel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Stuttgart

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Medfluenced: Anti-Krebs-Diäten - kann man Krebs aushungern?

    Kreuzimmunität: Schützt die Meningokokkenimpfung auch vor Gonokokken?

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Anhaltende Magenbeschwerden, wiederkehrende Kopfschmerzen oder ein Kloß im Hals ohne das bei der Untersuchung etwas auffälliges gefunden wird. Körperliche Beschwerden haben nicht immer eine organische Ursache. Eingebildet sind solche Beschwerden trotzdem nicht. Belastungen und Konflikte, die initial die Psyche belasten, können auf Dauer auch den Körper krank machen. In der Psychosomatischen Medizin geht es darum solche komplexen Beschwerden zu verstehen und zu behandeln. Dabei werden biologischen, soziale und psychologische Faktoren berücksichtigt.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Deutscher Buchpreis 2026 - die Longlist
    Ein Gespräch mit der Literaturkritikerin Beate Tröger

    Sonya Walger: „Löwe“
    Aus dem amerikanischen Englisch von Tanja Handels
    Ein Beitrag von Meike Feßmann
    (Suhrkamp Verlag)

    Angelika Klüssendorf: „Trost“
    (Piper Verlag)
    Ein Beitrag von Maike Albath

    Am Mikrofon: Dirk Fuhrig

  • 16:35 Uhr

    Isolationsstudie SOLIS100:
    Was kommt auf künftige Weltraumreisende zu?

    Starkregen und Gewitter:
    Großangelegte Messkampagne soll Prognosen verbessern

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 11. August 2026:
    Die Faszination der Sonnenfinsternis

    Am Mikrofon: Ralf Krauter

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Breaking Dad
    Xu Wei rettet sein Kind
    Von Baran Datlı
    Regie: Guiseppe Maio
    Deutschlandfunk/SWR 2026

    Wie weit geht ein Vater, wenn der Tod seines Kindes unvermeidbar scheint? Haoyang wird mit dem Menkes-Syndrom diagnostiziert. Weil niemand eine Therapie entwickelt, baut Xu Wei in der Abstellkammer seiner Eltern ein Labor. Er hat keine Ausbildung, keine Lizenz und zwei Jahre Zeit.

    Xu Wei sitzt im Auto, als der Anruf kommt. "Bereiten Sie sich mental darauf vor", sagt der Arzt, "das Ergebnis des Gentests ist da". Dann buchstabiert er: "M-E-N-K-E-S". Xu Wei fährt rechts ran, tippt es ins Handy, findet aber kaum etwas über die seltene Krankheit. Nur: Kinder mit dieser Mutation sterben meist vor ihrem dritten Geburtstag. Haoyang ist ein Jahr alt. Ein Medikament gibt es nicht, kein Pharmakonzern will es herstellen. Der Schulabbrecher Xu Wei beschließt, es im Heimlabor selbst zu tun. Was er dabei gewinnen und verlieren wird, ahnt er noch nicht.

    Baran Datlı ist freier Reporter und Regisseur in Berlin. Er schreibt und produziert Auslandsreportagen und Dokumentationen. Für seinen Doku-Podcast „Hannes soll kein Russe werden“ gewann er den Deutschen Hörbuchpreis. Datlı ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule.

  • 20:05 Uhr

    Franz Kafka - Der Bau
    Von Rebekka David
    Regie: die Autorin
    Mit: Bernardo Arias Porras, Jenny König
    Komposition: Matthias Erhard
    Ton und Technik: Martin Eichberg, Karl-Heinz Stevens
    Mitarbeit: Elisabeth Panknin
    Deutschlandfunk in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch 2018
    Länge: 45'09

    In Krisensituationen sollte man Sicherheitsvorkehrungen treffen. Je mehr, desto besser. Aber warum werden wir trotzdem immer ängstlicher?

    „Ich lebe im Innersten meines Hauses in Frieden und inzwischen bohrt sich langsam und still der Gegner von irgendwoher an mich heran. Ich will nicht sagen, daß er besseren Spürsinn hat als ich; vielleicht weiß er ebensowenig von mir wie ich von ihm.“
    Mit Ergänzungen durch Passagen aus Kafkas Briefen und Tagebüchern hat Rebekka David den Text auf die Befindlichkeit und die Wünsche des heutigen Menschen übertragen: die Tür hinter sich zuziehen, sich vor der Welt verschließen, sich einmal nur um sich selbst sorgen, taub und blind sein für eine immer bedrohlicher werdende, undurchschaubare Welt ... Und doch steigert sich die Angst zur Panik, je mehr Sicherungsmaßnahmen getroffen werden.

    Rebekka David, geboren 1993 in Leipzig, studierte Regie in Berlin. Inszenierungen u.a. am Staatstheater Braunschweig, dem Deutschen Theater Berlin, dem Theater Basel, dem Schauspiel Dortmund, dem Theater im Bahnhof Graz und an der Universität der Künste in Berlin. Hörspiele für den Deutschlandfunk und den SWR.

  • 21:05 Uhr

    Energetische Höhenflüge
    „Crutches“ und „Helicopter“
    Crutches:
    Olga Reznichenko, Keyboards, Synthesizer
    Jan Frisch, Gitarre
    Laure Boer, Electronics
    Valentin Schuster, Schlagzeug

    Helicopter:
    Peter van Huffel, Saxofon
    Roland Fidezius, E-Bass
    Simon Camatta, Schlagzeug
    Aufnahmen vom 20./21.2.2026 beim J.O.E-Festival Essen in der „Zeche Carl“
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Die Energie von (Indie)-Rock und Punk trifft auf die rhythmische und harmonische Finesse zeitgenössischen Jazz'.

    Zwei Bands, die ganz unterschiedlich klingen und doch Ähnlichkeiten aufweisen, wenn es um Fragen der Energie geht - denn „Crutches“ und „Helicopter“ treiben den Puls ihres Publikums kräftig in die Höhe. Das Quartett Crutches spielt vertrackte, bisweilen etwas verschrobene Musik, in der ungerade Metren auf unkonventionelle Songstrukturen und allerhand abenteuerliche Sounds von Keyboards, Synthesizer und Electronics treffen, und die immer wieder überraschende Richtungen einschlägt. Der Sound von Helicopter lässt sich mit einem Wort beschreiben: druckvoll. Schnörkellos-knackige Schlagzeuggrooves und grollende Bassläufe legen das Fundament für die energiegeladenen Exkursionen des Saxofonisten und Komponisten Peter van Huffel.

  • 22:05 Uhr

    Klangkörper der Resilienz
    Afghanistans Musikinstitut ANIM zwischen Krieg und Exil
    Von Martin Gerner

    Wie 273 Musiker versuchen, ihre Musik vor der Zerstörung durch die Taliban zu bewahren.

    Als die Taliban im August 2021 Kabul erobern, hängen sich auf dem Flughafen verzweifelte Menschen an startende Maschinen. Das westliche Bündnis ließ viele Menschen, denen sie damals Hilfe zugesagt hatte, in Not zurück. Dazu zählten 273 Musiker, darunter minderjährige Mädchen und Jungen, des afghanischen Musikinstituts Kabul ANIM. Aus Angst vor Verfolgung zerstörten einige ihre Instrumente. Musik ist in Afghanistan unter den Taliban offiziell verboten und sie bleibt seit fünf Jahren stumm. Die Flucht der ANIM-Musiker nach Europa ins Exil ist nicht weniger von Angst, Entbehrung und bitteren Neuanfängen geprägt. Inmitten der Wirren treibt ein Motiv den Institutsleiter und die jungen Musiker an: das Erbe der afghanischen Musik zu retten und so Afghanistan als Kulturnation vor dem Vergessen zu bewahren.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht