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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 15.01.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Philipp May

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Tim Jochen Kahlen, Völklingen
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    05:10: Interview mit Peter Rough, Hudson Institute, zu Trumps Grönland- und Iranpolitik

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Peter Rough, Hudson Institute, zu Trumps Grönland- und Iranpolitik

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Joachim Rock, Der paritätische Gesamtverband, zur neuen Grundsicherung

    97:40: Interview mit Christoph Heusgen, Sicherheitsberater, zu Deutschlands Iran-Politik

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 25 Jahren: Start des Internet-Lexikons "Wikipedia"

  • 09:10 Uhr

    Tschechien: Neues Beamtengesetz sorgt für Unruhe

    Spanien als Muster für Transformationsprozess in Venezuela?

    Russland-Anrainer Estland - Das NATO-Cyberabwehrzentrum in Tallinn

    Am Mikrofon: Jan Borree

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Moralisches Dilemma: Wie reagiert die Kirche auf den Sturz Maduros?
    Die Verhaftung des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro spaltet die katholische Kirche in Lateinamerika. Während einige Kirchenvertreter das Vorgehen als völkerrechtswidrig verurteilen, sehen andere darin eine historische Chance für Demokratie und Menschenrechte. Könnte die Kirche dennoch im geopolitischen Konflikt vermitteln?

    Stille Helden: Wie Pfarrhausketten Juden vor den Nazis retteten
    Evangelische Pfarrfamilien versteckten während der NS-Zeit Jüdinnen und Juden in ihren Häusern. Mittels sogenannter Pfarrhausketten fanden Hunderte von ihnen zeitweise Schutz - auch in Pommern und Ostpreußen, wo ganze Netzwerke entstanden, oft organisiert von Frauen. Wie funktionierte die geheime Hilfe? Und warum ist so wenig bekannt über diesen kirchlichen Widerstand?

    Ein Milliardenbusiness: Künstliche Intelligenz und Trauerarbeit
    Was mit geklonten Haustieren begann, entwickelt sich zur „Digital-Afterlife“-Industrie: Avatare von Verstorbenen trösten und erscheinen sogar bei Beerdigungen. Helfen solche sogenannten Deadbots wirklich beim Abschiednehmen oder wird mit Trauer ein neues Geschäft gemacht?

    Am Mikrofon: Elena Hong

  • 10:08 Uhr

    Mobil mit Handicap: Barrierefreiheit auf Reisen und im Alltag
    Am Mikrofon: Susanne Kuhlmann
    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Wer mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung lebt und mobil sein will, ist im außerhäuslichen Alltag und auf Reisen mit Gehstock, Rollator oder Rollstuhl oft auf weitere Hilfsmittel angewiesen. Aufzüge, die nicht funktionieren; Bordsteinkanten; Autos, die die Sicht versperren: Es gibt eine Menge Hindernisse im Alltag, auch beim Bus- und Bahnfahren in der Stadt und beim Reisen. Zugfahrten und Flüge müssen genau geplant werden. Helfer für das Ein- und Aussteigen und für den Gepäcktransport werden gebraucht, und am Zielort sollte die Unterkunft barrierearm sein. Nach wie vor liegt hier allerdings vieles im Argen.
    Welche Mobilitätshilfen gibt es, und was finanziert die Krankenkasse? Wer hat Anspruch auf kostenlose Beförderung im Nahverkehr? Für wen gibt es Fahrdienste für den Weg zu Schule, Arbeit oder Arztpraxis? Welche Unterstützung gibt es für Menschen mit Behinderungen beim Fliegen? Wann darf eine Betreuungsperson kostenlos mitkommen? Das und mehr bespricht Susanne Kuhlmann mit Ihnen und ihren Gästen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    u.a.
    Farhad Showghi über sein Schreiben und die Lage im Iran
    Ein Gespräch

    Yahya Ekhou im Gespräch über "Stimmen aus der Stille. Erzählungen von mauretanischen Frauen"

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 16:35 Uhr

    Tau-Protein:
    Schlaganfallfolgen mit Blutproben vorhersagen

    James Webb Teleskop:
    Schwarze Löcher verkleiden sich als rote Punkte

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 15. Januar 2026:
    Helios Zwei, die Garnrolle für die Sonnenforschung

    Am Mikrofon: Monika Seynsche

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Suche nach Wahrheit - Ab wann Wissenschaft politisch ist

    Wie Wissenschaft und das Politische zusammenhängen

    Der Klimaschutz als Beispiel für politisch beeinflusste Forschung?

    "Auch Wissenschaftler müssen Ergebnisse aushalten, die ihnen nicht gefallen"
    Interview mit Steffen Mau, Institut für Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin

    Nur im Podcast: Steffen Mau - "Glaube an eine evidenzbasierte Politik ist naiv"

    Von Kathrin Kühn und Manuel Waltz in Zusammenarbeit mit der Faktencheck-Einheit des Deutschlandfunk

    Wissenschaft forscht ergebnisoffen. So sollte es sein, aus guten Gründen. Denn wissenschaftliche Ergebnisse sind sehr oft die Grundlage für politische Entscheidungen. Und mit einem Vertrauen in Wissenschaft gibt es auch Vertrauen in die Qualität politischer Entscheidungen. Warum wird aber gerade dies oft angezweifelt? Was ist hier wichtig zu wissen - und welche Formen von Einfluss von Politik auf Wissenschaft gibt es überhaupt? Wo sind hier auch bewusst Grenzen gezogen? Das ergründet diese "Systemfragen"-Folge - inklusive Blick auf den Vorwurf einer politisierten Klimaforschung und Fragen an den Soziologen Steffen Mau, der zusammen mit der Grünen-Politikerin Ricarda Lang ein Buch geschrieben hat. Da das Gespräch zwischen Kathrin Kühn und Steffen Mau nur in gekürzter Form in der Folge Platz hat, veröffentlichen wir es in kompletter Länge als Bonusmaterial im "Systemfragen"-Podcast.

  • 20:30 Uhr

    Versuchslabor Kinderheim (1/8) - Bastard
    Ein vergessener Medizinskandal in Deutschland
    Podcast in acht Teilen
    Von Ilona Toller
    Mitarbeit: Anouk Millet, Lena von Holdt und Jack Butcher
    Storyeditor: Martin Schneider
    Regie: Robert Nicholson
    Sounddesign: Volker Pannes
    Redaktion: Wolfgang Schiller, Lisa Steck
    Whistledown für Deutschlandfunk 2026
    (Folge 2 am 22.1.2026)

    Der achtjährige Günther wird 1967 im Kinderheim für „bildungsunfähig“ erklärt, in die Psychiatrie abgeschoben und mit Psychopharmaka vollgepumpt. Erst Jahrzehnte später erfährt er von Medikamententests an Heimkindern. Wurde auch er dafür missbraucht?

    „Bildungsunfähig“ - diese Diagnose bringt Günther in eine geschlossene Psychiatrie und in ein System, in dem Kindern der letzte Rest Selbstbestimmung abgesprochen wird. Günther erlebt Zwangsjacken, Gewalt und Medikamente, die sein Verhalten verändern und seine Gesundheit ruinieren. Jahrzehnte später hört er von einer Wissenschaftlerin, die Medikamententests an Heimkindern aufgedeckt hat. Günthers Geschichte zeigt, wie leicht Kinder in Westdeutschland in die Mühlen eines Systems gerieten, in dem Pharmafirmen und Ärzte völlig frei über die Kinder verfügen konnten.

    Ilona Toller ist Radiojournalistin und Produzentin. Sie produziert preisgekrönte investigative und erzählerische Podcasts, u. a. „The Ballad of Bruiser Brody" (BBC Radio 5 Live), „Dark Matters" (rbb) und Serien für BBC Radio 4, Podimo und Audible. Ihre Arbeit verbindet präzise Recherche mit starkem Storytelling und stellt die Menschen hinter den Geschichten in den Mittelpunkt.

    Anouk Millet ist Audiojournalistin und Produzentin mit fast zehn Jahren Erfahrung. Sie produzierte u. a. „The Hidden Masters of the Universe" und „How to Save an Incel" für BBC Radio 4. Sie arbeitet auf Englisch, Deutsch und Französisch und bringt ihre Expertise als Redakteurin in internationale Langformate ein.

    Jack Butcher ist Journalist und Audio-Produzent mit Schwerpunkt auf Südosteuropa. Er war stellvertretender Chefredakteur eines investigativen Magazins und produzierte u. a. die BBC World Service-Dokumentation „Caught at the Helm". Seine Arbeiten verbinden journalistische Tiefe mit starken Narrativen.

  • 21:05 Uhr

    Ausblick
    Die neuesten Dlf-Jazzproduktionen
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Hochkarätige Musik trifft auf erlesenen Klang: die Jazzproduktionen des Deutschlandfunks versprechen traditionell Hörgenuss pur.

    Auch 2025 hat der Dlf im hauseigenen Kammermusiksaal wieder einige Jazzproduktionen realisiert, die voraussichtlich 2026 erscheinen werden. Den Anfang machte im Januar der Schlagzeuger Jens Düppe, der für Aufnahmen mit seinem langjährigen Quartett den italienischen Saxofonisten Francesco Bearzatti als Gast eingeladen hat. Diese Aufnahme ist bereits erschienen. Im April hat Posaunist Jan Schreiner hat neue Kompositionen mit seinem Large Ensemble eingespielt. Ab September folgten vier weitere Produktionen: die Saxofonistin Angelika Niescier war mit zwei Duos zu Gast: Aufnahmen mit der Schlagzeugerin Maria Portugal folgte eine ergiebige Session mit der Pianistin Marta Warelis. Danach erforschte Pascal Klewer mit seinem Large Ensemble die Möglichkeiten der leisen Töne, bevor es mit Jan Klare und seiner neuen Band KIND wieder deutlich lebendiger zuging. Für den Abschluss sorgte im November das Linus Rebmann Trio, Gewinner des Deutschlandfunk Studiopreises bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt 2024“ sowie eine direkt anschließende, eintägige Session von Etienne Nillesen. Der Schlagzeuger hat sein zweites Album für Solo-Snaredrum erneut im Deutschlandfunk Kammermusiksaal produziert.

  • 22:05 Uhr

    Zum 175. Geburtstag von Albert Lortzing
    Lortzing-Arien in Aufnahmen zwischen 1900 und 1930
    Am Mikrofon: Claus Fischer

    Die Arien von Lortzing wurden Anfang des 20. Jahrhundert häufig aufgenommen. Führen diese Aufnahmen näher an Lortzings Zeit?

    Im kaiserlichen Deutschland und in der Weimarer Republik waren die Opern von Albert Lortzing omnipräsent. Jedes halbwegs gut aufgestellte Theater hatte sie im Spielplan, allen voran „Zar und Zimmermann“, „Der Wildschütz“ und „Undine“. So ist es kein Wunder, dass die Schallplattenfirmen damals außerordentlich viele Aufnahmen von Lortzing-Arien im Repertoire hatten. Vor allem die Deutsche Grammophon, aber auch zahlreiche kleinere Labels besuchten mit dem Aufnahmetrichter nahezu alle Opernhäuser im deutschsprachigen Raum. Etliche der zu hörenden Sängerinnen und Sänger sind heute vergessen und finden sich auch nicht in den einschlägigen Lexika. Zu hören sind in dieser Sendung Aufnahmen aus den Archiven der ARD, aber auch aus der Sammlung Claus Fischer, die zum Teil noch nicht wiederveröffentlicht sind. Geben sie uns einen Eindruck von der deutschen Spieloper, wie Albert Lortzing sie gemeint hat?

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht