Programm: Vor- und Rückschau

Jetzt im Radio: Sonntag, 3. Mai 2015, 14:50 Uhr

Seit 13:30 Uhr

Zwischentöne aufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Die Comiczeichnerin und Karikaturistin Katharina Greve im Gespräch mit Klaus Pilger

Sie hat Architektur studiert, aber den erlernten Beruf nie ausgeübt: Katharina Greve, 1972 in Hamburg geboren, wurde lieber Comiczeichnerin. 2010 wurde sie als erste Frau mit dem Deutschen Cartoonpreis für neue Talente ausgezeichnet. Ihr erster Comic 'Ein Mann geht an die Decke' spielt im Inneren des Berliner Fernsehturms, der Tagesspiegel nannte das Buch "ein Fest für Architekturfans und eine Ode an die Möglichkeiten des Comic". Im Comic-Roman 'Patchwork' variiert Katharina Greve satirisch das Frankenstein-Thema, in 'Hotel Hades' gelangen die drei Protagonisten ins Jenseits, einen Ort mit gewaltigen Klassenunterscheiden, den die Autorin ironisch, mit schwarzem Humor und mit klarem Farbkonzept beschreibt.

AUSWAHL: Die Programmvorschau der kommenden sechs Wochen.

Hier finden Sie die Programmvorschau für die kommenden Wochen. Außerdem können Sie das bisherige Programm nachschlagen und herausfinden, was zu einem früheren Zeitpunkt gesendet wurde.

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Programmschema DLF (PDF)

Tagesprogramm: Sonntag, 3. Mai 2015

Zeit DESCRIPTION
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Sag nicht "niemals", bevor du den letzten Weg gehst!
Eine Lange Nacht der Lieder aus den europäischen Widerstandsbewegungen
Von Winfried Roth
Regie: Rita Höhne

Gegen Hitlers, Mussolinis und Francos Diktaturen und ihren Versuch, ein faschistisches Europa zu schaffen, leisteten Millionen Männer und Frauen im Untergrund Widerstand - mit und ohne Waffen. Ihre dramatische Geschichte - von Paris bis Athen, von den Bergen Norditaliens bis zu den Wäldern Russlands - spiegelt sich in unzähligen Liedern. Nach dem Zweiten Weltkrieg riefen Lieder zum Protest gegen rechte Regimes in Spanien, Portugal und Griechenland auf. Entstanden sind oft außergewöhnliche Kunstwerke - lyrische Klagelieder und monumentale Hymnen, provokante Spottgesänge und Trauermärsche, ruhige Balladen und leidenschaftliche Appelle.

01:00  Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05  Sternzeit 

02:07  Konzertmomente 

Sergej Rachmaninow
Sinfonische Tänze für Orchester, op. 45
Toronto Symphony Orchestra
Leitung: Peter Oundjian

03:00  Nachrichten 

03:05  Schlüsselwerke 

Johannes Brahms
Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello h-Moll, op. 115

Jörg Widmann, Klarinette
Hagen Quartett:
Lukas Hagen, Violine
Rainer Schmidt, Violine
Veronika Hagen, Viola
Clemens Hagen, Violoncello

03:55  Kalenderblatt 

04:00  Nachrichten 

04:05  Die neue Platte XL 

Alte Musik

05:00  Nachrichten 

05:05  Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Mario Dobovisek, Deutschlandfunk:
Völlig kopflos? Nepal und die internationale Hilfe

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Jan Pieterszoon Sweelinck
'Cantate Domino canticum novum'. Psalm-Motette für 5 Stimmen, SWWV 158
Gesualdo Consort Amsterdam
Leitung: Harry van der Kamp

Henry Purcell
'Jubilate Deo'. Verse anthems für Soli, Chor, 2 Trompeten, Streicher und Basso continuo D-Dur, Z 232 Nr. 2
Choir of Christ Church Cathedral
The English Concert
Leitung: Simon Preston

Georg Philipp Telemann
'Christus, der ist mein Leben'. Choralkantate für Soli, Chor und Orchester, TWV 1:138
Ingrid Schmithüsen, Sopran
Claudia Schubert, Alt
Howard Crook, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Johann Sebastian Bach
'Singet dem Herrn ein neues Lied'. Motette für 2 vierstimmige Chöre und Instrumente, BWV 225
Thomanerchor Leipzig
Neues Bachisches Collegium Musicum

Felix Mendelssohn Bartholdy
'Laudate pueri'. Motette für Soli, Chor und Orgel, op. 39
Dresdner Kreuzchor
Leitung: Martin Flämig

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Reihe: Musik im Nationalsozialismus, Teil 2 - Die Ausstellung "Entartete Musik" in Düsseldorf

Gefangen im Netz? Chancen und Herausforderungen der digitalen Welt
Ein Interview mit dem Medienethiker Alexander Filipovic

Rule, Britannia! Großbritannien vor den Unterhauswahlen
Ein Interview mit dem Historiker Frederick Taylor

07:30  Nachrichten 

07:50  Kulturpresseschau 

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Unzufrieden mit dem Frieden? Die Deutschen und das Kriegserinnern
Ein Interview mit dem Historiker Michael Stürmer

Denk ich an Deutschland: die Schriftstellerin Doris Gercke

Am Mikrofon: Michael Köhler

08:00  Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Zu welchem Tisch sind wir geladen? Über den fehlenden Hunger nach dem Abendmahl
Von Otto Betz
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Der österreichische Schriftsteller Soma Morgenstern geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Vom Privileg, weiß zu sein
Über den Ansatz der Critical Whiteness
Von Millay Hyatt

Weißsein und Farbenblindheit: Mit der Critical Whiteness, in Deutschland auch als Kritische Weißseinsforschung bekannt, ist ein umstrittener Ansatz in die Antirassismus-Bewegung und in die wissenschaftliche Diskussion über Rassismus und kulturelle Normen eingetreten. Die Fokusverschiebung von den Marginalisierten hin zu denen, die dem Bild der Normalität entsprechen, soll deren Privilegien sichtbar und hinterfragbar machen. Konträr dazu steht die Haltung der Farbenblindheit als vermeintliche Toleranz. Warum will die Critical Whiteness etwas untersuchen, das es doch gar nicht gibt? Verfällt man damit zurück auf längst überholte Rassenkategorien? Welche Rolle spielt dieser Ansatz in Europa, speziell in Deutschland? Millay Hyatt verfolgt die Diskussion unter Akademikerinnen und Akademikern, Aktivistinnen und Aktivisten und sondiert die unterschiedlichen Erfahrungen und Positionen von Weißen und Schwarzen in einer von Weißen dominierten Gesellschaft.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:04 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Kirche in Forchheim/ Erzgebirge
Predigt: Pfarrer Martin Schanz
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Kanadas heimliche Hauptstadt
Stadtportrait Toronto

Bahnreise in eine scheinbar andere Welt
Mit dem Zug von Wien nach Lemberg

Flüsschen mit Tiefgang
Zweite Etappe des Radwegs entlang der Erft

Heisses Eisen
Das Amsterdamer Prostituiertenmuseum

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00  Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne aufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Die Comiczeichnerin und Karikaturistin Katharina Greve im Gespräch mit Klaus Pilger

Sie hat Architektur studiert, aber den erlernten Beruf nie ausgeübt: Katharina Greve, 1972 in Hamburg geboren, wurde lieber Comiczeichnerin. 2010 wurde sie als erste Frau mit dem Deutschen Cartoonpreis für neue Talente ausgezeichnet. Ihr erster Comic 'Ein Mann geht an die Decke' spielt im Inneren des Berliner Fernsehturms, der Tagesspiegel nannte das Buch "ein Fest für Architekturfans und eine Ode an die Möglichkeiten des Comic". Im Comic-Roman 'Patchwork' variiert Katharina Greve satirisch das Frankenstein-Thema, in 'Hotel Hades' gelangen die drei Protagonisten ins Jenseits, einen Ort mit gewaltigen Klassenunterscheiden, den die Autorin ironisch, mit schwarzem Humor und mit klarem Farbkonzept beschreibt.

14:00  Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

15:05 Uhr

Rock et cetera aufnehmen

Die ewig Zornigen - die britische Band Gang Of Four
Von Thomas Elbern

Gegen England, gegen den Kapitalismus, gegen das Establishment - die Punkattidüde der britischen Formation Gang Of Four ist seit den späten 70er-Jahren unverändert geblieben. Als eine der charismatischen Bands des Punk und New Wave haben sie unzählige Bands beeinflusst, von REM bis Interpol. Der Stil der Band war vor allem vom Gitarrenspiel von Andy Gills geprägt, kaum eine Gitarre klang in den frühen 80er-Jahren schneidender und durchdringender. Textlich haben sich Gang Of Four immer als eine Protestband verstanden, die soziale Kritik zum Zentrum ihrer Textwelt machten. Von der ursprünglichen Besetzung ist heute nur Andy Gill übrig, der die Idee der Band mit völlig neuen und deutlich jüngeren Musikern konsequent weiterführt. Das aktuelle Album 'What happens next', bei dem Gäste wie der japanische Gitarrist Hotei neben Alison Mosshart und Herbert Grönemeyer mitwirken, wird wieder zu einem nihilistischem Zeitstatement, das die Gesellschaft mit allen Tücken und Abgründen beleuchtet. Thomas Elbern sprach in London mit Andy Gill über die Geschichte und die Gegenwart der Band.

16:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarkt aufnehmen

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche
Siri Hustvedt: Die gleißende Welt
(Rowohlt)
Ein Beitrag von Sacha Verna

Am Mikrofon: Denis Scheck

16:30 Uhr

Forschung aktuell aufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Ein fremder Herr in ihrem Kopf
Von nickenden Kindern und der Ohnmacht der Medizin
Von Franziska Badenschier

Das Kind fängt an zu nicken, bekommt einen Krampfanfall, ist wie weggetreten: So oder ähnlich ergeht es hunderten Kindern im Grenzgebiet zwischen Uganda und dem heutigen Südsudan - sie leiden am Kopfnick-Syndrom. Die Weltgesundheitsorganisation war da, ein Aufklärungsteam der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde war da, Forscher aus Uganda und Deutschland waren da - und immer noch ist unklar, was hinter dem mysteriösen Nicken steckt.
Chemische Waffen oder vergiftetes Speiseöl im Flüchtlingscamp, eine Infektion oder eine Allergie auf das heimische Getreide, der Fluch von nicht ordentlich bestatteten Nachbarn oder die Seelen der gefallenen Rebellen: Auf all das und so manches mehr fiel der Verdacht. Am wahrscheinlichsten ist, dass die Nick-Attacke eine Art epileptischer Anfall ist. Dafür spricht zum Beispiel, dass Standardmedikamente gegen Epilepsie in einigen Fällen helfen.
Eine US-amerikanische Nichtregierungsorganisation hat in der Region, aus der der Rebellenführer Joseph Kony stammt, ein Zentrum für Kopfnick-Kinder aufgebaut. Es gibt Medikamente und Mahlzeiten, Schulunterricht und Siesta. Nach anderthalb Jahren geht es vielen Kindern in dem Zentrum besser. Doch in den umliegenden Dörfern ist das Leid nach wie vor groß: Viele Kopfnick-Kinder hören auf zu wachsen, bleiben geistig zurück, liegen schließlich nur noch apathisch in einer Lehmhütte. Andere werden angepflockt wie Ziegen, damit sie nicht ins Feuer der Kochstelle fallen oder in einen Fluss.

17:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragen aufnehmen

Debatten und Dokumente

Last oder Lust? Was bedeutet es heute noch, den Deutschen Pavillon auf der Biennale von Venedig zu gestalten? Der beteiligte Konzeptkünstler Olaf Nicolai im Gespräch

Am Mikrofon: Stefan Koldehoff

17:30 Uhr

Kultur heute aufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Kopf ab - Riccardo Chailly und Nikolaus Lehnhoff deuten "Turandot" von Giacomo Puccini am Teatro alla Scala in Mailand

Sein, wo keiner sein will - Nurkan Erpulat inszeniert Tschechows "Onkel Wanja" am Maxim Gorki Theater in Berlin

Lateinamerika unter der Lupe - Das guatemaltekische Menschenrechts-Filmfestival boykottiert seine Heimat und zeigt sein Programm erstmals in Berlin

Plötzlich politisch? Keith Haring in der Hypo-Kunsthalle in München

Untaten kurz vor Schluss - Eine Ausstellung am Wiener Heldenplatz erinnert an die letzten Tage vor Kriegsende

Am Mikrofon: Beatrix Novy

18:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abend aufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrund aufnehmen

Guter oder schlechter Fluchtgrund - Wie Deutschland Asylentscheidungen trifft

19:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

19:05 Uhr

Kommentar aufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntag aufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

20:05 Uhr

Freistil aufnehmen

Linkshänder sein
Vom Leben andersherum
Von Jan Decker
Regie: Thomas Wolfertz
Produktion: DLF 2015

Der Autor Jan Decker ist Linkshänder - genauso wie 10 bis 15 Prozent der deutschen Bevölkerung. Linkshänder sein heißt in der Minderheit sein, denn wir leben in einer Rechtshändergesellschaft. In Deutschland wurden Kinder noch bis in die 90er-Jahre auf die rechte Hand umgeschult. Und auch heutzutage sind spezielle Linkshänderprodukte noch sehr teuer, denn sie werden nur in geringer Stückzahl hergestellt. Die Zahl der Missverständnisse zwischen Rechts- und Linkshändern ist dagegen sehr groß. Etwa beim Restaurantbesuch, wenn der Kellner das Glas zielsicher auf der rechten Seite des Tellers platziert. Ebenso zahlreich sind die Irrtümer über Linkshänder. Denn hinsichtlich Krankheiten oder Kriminalität sind sie keineswegs gefährdeter und eine besondere Begabung lassen sie - im Vergleich zu Rechtshändern - lediglich bei der Raumorientierung erkennen. Um diesen Irrtümern entgegenzutreten, gründete der Amerikaner Dean R. Campbell 1975 den 'Left Handers Club', der sich aktuell hochrangiger Politiker wie Barack Obama und David Cameron in seinen Reihen rühmt.

21:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche aufnehmen

Rheingau Musik Festival 2014

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 17 d-Moll, op. 31,2 ‚Der Sturm‘

Johann Sebastian Bach
Fantasie und Fuge a-Moll, BWV 944

Ferruccio Busoni
Chaconne d-Moll

Franz Liszt
‚Liebesträume‘, S 541
‘Études d’ exécution transcendante d’ après Paganini’, S 140

Alice Sara Ott, Klavier

Aufnahme vom 16.7.14 im Fürst-von-Metternich-Saal, Schloss Johannisberg

22:00  Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgespräch aufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Wissenschaft im Brennpunkt | 03.05.2015 16:30 Uhr Ein fremder Herr in ihrem Kopf

Das Kind fängt an zu nicken, bekommt einen Krampfanfall, ist wie weggetreten: So oder ähnlich ergeht es Hunderten Kindern im Grenzgebiet zwischen Uganda und dem heutigen Südsudan – sie leiden am Kopfnick-Syndrom. Die Ärzte sind ratlos. Mehr

 

Freistil | 03.05.2015 20:05 Uhr Vom Leben andersherum

Der Autor Jan Decker ist Linkshänder - genauso wie 10 bis 15 Prozent der deutschen Bevölkerung. Linkshänder sein heißt in der Minderheit sein, denn wir leben in einer Rechtshändergesellschaft. In Deutschland wurden Kinder noch bis in die 90er-Jahre auf die rechte Hand umgeschult. Mehr

 

Kontrovers | 04.05.2015 10:10 Uhr Was wusste die deutsche Bundesregierung?

Hat der Bundesnachrichtendienst der amerikanischen NSA geholfen, Spionage zu betreiben – gegen europäische Unternehmen, Politiker, gegen deutsche Interessen? Und hat das Kanzleramt tatsächlich tatenlos zugesehen? Mehr

 

Musikszene | 04.05.2015 20:10 Uhr Beethoven auf Französisch

Etliche heutige Musiker finden seine Werke einfallsreich, originell, wildromantisch und witzig. Und sie vergleichen sie mit Kompositionen von Haydn, Beethoven und Mendelssohn. Dank dieser Qualitäten unterscheiden sich Onslows Werke von anderen Raritäten, nach denen Interpreten ja grundsätzlich gerne stöbern, um sich zu profilieren. Mehr

 

Musik-Panorama | 04.05.2015 21:05 Uhr Konzerte aus Bremen, Würzburg und Utrecht

Die historische niederländische Stadt, die weithin sichtbar vom Turm der gotischen Kathedrale überragt wird, ist jeweils im Spätsommer ein Anziehungspunkt für Freunde der Alten Musik: Dann bietet das Festival 'Oude Muziek' in Utrecht zahlreiche Konzerte mit renommierten Interpreten und immer wieder musikalischen Entdeckungen. Mehr

 

Sprechstunde | 05.05.2015 10:10 Uhr Gefährliche Mitbringsel

Reisen in tropische und subtropische Länder bergen gesundheitliche Risiken. Die Hälfte aller Urlauber erkrankt, zehn Prozent müssen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Besonders häufig sind Darminfektionen, gefolgt von Hautirritationen und Fieber. Die meisten Infektionen verlaufen zwar glimpflich, allerdings kommt es immer wieder auch zu Todesfällen. Mehr

 
 

Politik

MittelmeerMehr als 3.700 Flüchtlinge gerettet

Ein Dutzend Flüchtlinge drängen sich auf einem kleinen Boot im Mittelmeer, bevor sie auf das Schiff der Küstenwache gelangen können. (picture alliance / dpa / Alessandro Di Meo)

Unter Leitung der italienischen Küstenwache sind am Wochenende auf dem Mittelmeer bei zahlreichen Einsätzen mehr als 3.700 Flüchtlinge an Bord genommen worden, die meisten vor der libyschen Küste. Die Menschen sollen vor allem aus Zentral- und Westafrika stammen.

 

Wirtschaft

Gewerkschaften"Teilung der Arbeitswelt hat begonnen"

Detlef Wetzel, Erster Vorsitzender der IG Metall. (imago/Metodi Popow)

Es bestehe die große Gefahr, dass in den nächsten zehn Jahren viele Menschen auf der Strecke bleiben, sagte Detlef Wetzel, Erster Vorsitzender der IG Metall, im DLF. Die Digitalisierung der Arbeitswelt habe bereits begonnen. Gewerkschaften müssten dafür sorgen, dass sie im Sinne der Beschäftigten organisiert werde.

 

Wissen

Internet Flash vor dem Aus

Eine Person tippt auf der Tastatur eines Laptop Computers. (imago / Jochen Tack)

Seit Jahren steht Adobes Multimedia-Software Flash in der Kritik von Sicherheitsfachleuten. Längst schon betreibt der Konzern deren Weiterentwicklung nur noch halbherzig. Und längst schon hält die Branche Alternativen bereit. Seit diesem Jahr aber haben sich die Probleme massiv verschärft und ein Ende von Flash rückt näher.

 

Kultur

Neubau Whitney Museum New York Kubistische Konservendose mit Tumoren

Der Neubau des Whitney Museums in New York (picture-alliance/epa/Justin Lane)

Das Whitney-Museum in New York ist aus der Madison Avenue in seinen Neubau an das Ufer des Hudson Rivers gezogen. Das Museum korrigiere damit sein Image vom Tempel zum Plauschpalast und locke nicht zuletzt als Selfie-Kulisse, meint unsere Kritikerin Sacha Verna.

 

Musik

Tocotronic"Im Pop hat Authentizität nichts zu suchen"

Der Bassist Jan Müller (l-r), Gitarrist und Keyboarder Rick McPhail, Schlagzeuger Arne Zank und Sänger Dirk von Lowtzow der Band Tocotronic am 16.03.2015 in Berlin (dpa / picture alliance / Britta Pedersen)

Das neue, elfte Album von Tocotronic trägt keinen Namen, aber es hat eine Farbe: rot - wie die Liebe. In 13 Songs singt Dirk von Lowtzow über Herzensangelegenheiten. Im DLF-Interview erklärt er den Unterschied zwischen Kitsch und Camp dabei.

 

Gesellschaft

Astronomie Die hellen und dunklen Seiten des Mondes

Die dunklen Mondmeere sind deutlich weniger von Kratern zernarbt als die hellen Hochlandregionen (NASA/Galileo)

Morgen früh um 5.42 Uhr erreicht unser Mond seine Vollmondstellung. Er steht dann am Himmel der Erde der Sonne genau gegenüber. Wir blicken in der kommenden Nacht also auf die gesamte vom Sonnenlicht erhellte Mondhälfte.

 

Sport

Hirnschäden bei FootballprofisNFL kann sich nicht freikaufen

Szene aus dem American football Wildcard-Playoff-Spiel zwischen den Detroit Lions und den Dallas Cowboys. (picture alliance / dpa - Larry W. Smith)

Die USA sind Football-verrückt, doch das Spiel mit dem ovalen Leder kann wegen der heftigen Zusammenstöße gefährliche Folgen haben. Die NFL hatte versucht, sich der Schadenersatzklagen von Ex-Profis mit einer außergerichtlichen Einigung und Zahlungen in Millionenhöhe zu entledigen. Doch einige von ihnen wollen die Schuld der Liga trotzdem gerichtlich feststellen lassen.