Programm: Vor- und Rückschau

Jetzt im Radio: Sonntag, 20. April 2014, 20:27 Uhr

Seit 20:05 Uhr

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Tagesprogramm: Sonntag, 20. April 2014

Zeit DESCRIPTION
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

'Guten Morgen, Du Schöne'
Eine Lange Nacht über Irmtraud Morgner, Maxie Wander und Brigitte Reimann
Von Carola Wiemers
Regie: Rita Höhne

Die Schriftstellerinnen Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Maxie Wander bilden ein einzigartiges Dreigestirn in der deutschsprachigen Literatur. In ihren Romanen, Erzählungen, Briefen und Tagebüchern sprechen sie offen über Ängste und Sehnsüchte, unerfüllte Träume und Visionen. Doch ihr Schreiben ist nicht privat. In ihren Texten spiegelt sich die Zeitgeschichte, werden menschheitsgeschichtliche Themen verhandelt. Während Brigitte Reimann und Irmtraud Morgner mit Romanen wie 'Franziska Linkerhand' und 'Amanda' moderne epische Formen ausprobieren, schafft Maxie Wander mit ihren Tonband-Protokollen 'Guten Morgen, du Schöne' eine neue Form des Dokumentarischen. Brigitte Reimann stammte aus Burg bei Magdeburg und Irmtraud Morgner aus dem sächsischen Chemnitz, während die in Wien geborene Maxie Wander 1958 in die DDR kam. Die drei Autorinnen verbindet darüber hinaus das gleiche Schicksal: Sie starben alle an einer Krebserkrankung. Brigitte Reimann wurde gerade einmal 39 Jahre alt, Irmtraud Morgner starb 56-jährig und Maxie Wander im Alter von nur 44 Jahren. Mit ihrem offensiv und mutig geführten Kampf gegen die Krankheit brachen sie auch ein gesellschaftliches Tabu. In einer Langen Nacht soll ihrem Leben und Werk jeweils eine Stunde gewidmet werden. Es ging Reimann, Morgner und Wander stets darum, Verstand und Sinne für Utopien und Träume zu schärfen, für Kreativität, Glück und Schönheit. Angesichts untergehender Gesellschaftsutopien setzten sie auf „Privat“-Utopien (I. Morgner), widerständig und unbequem.

01:00  Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05  Sinfonische Musik 

Johann Sebastian Bach
'O Mensch, bewein dein Sünde groß'. Choralvorspiel für Orgel, BWV 622. Bearbeitet für Streichorchester von Max Reger
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Dennis Russell Davies

Philip Glass
'Mechanical Ballet' aus der Oper 'The voyage'
ORF-Symphonie-Orchester
Leitung: Dennis Russell Davies

Igor Strawinsky
Concerto in D für Streichorchester
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Dennis Russell Davies

Walter Braunfels
Serenade für Orchester, op. 20
Radio-Symphonieorchester Wien
Leitung: Dennis Russell Davies

03:00  Nachrichten 

03:05  Vokalmusik 

Franz Schubert
Fragment des 2. Aktes aus dem unvollendeten Oratorium 'Lazarus oder Die Feier der Auferstehung', D 689
Carola Nossek - Chorsolo
Horst Gebhardt - Nathanael, Bruder des Lazarus
Bernd Riedel - Simon, ein Sadduzäer
Berliner Singakademie
Staatskapelle Berlin
Leitung: Dietrich Knothe

Gustav Mahler
Finale aus der Sinfonie Nr. 2 c-Moll für Sopran, Alt, gemischten Chor und Orchester
Juliane Banse, Sopran
Cornelia Kallisch, Alt
EuropaChorAkademie
SWR Radio-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Michael Gielen

04:00  Nachrichten 

04:05  Neue Musik 

Sofia Gubaidulina
'... The deceitful face of hope and despair' Konzert für Flöte und großes Orchester
Sharon Bezaly, Flöte, Altflöte, Bassflöte
Göteborger Symphoniker
Leitung: Mario Venzago

Adriana Hölszky
'Kommentar für Lauren' für Sopran, 8 Bläser und Schlagzeug
Dietburg Spohr, Mezzosopran
Instrumentalensemble der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Leitung: András Hamary

Olga Neuwirth
Photophorus für 2 E-Gitarren und Orchester
Gunter Schneider, E-Gitarre
Burkhard Stangl, E-Gitarre
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Bernhard Kontarsky

05:00  Nachrichten 

05:05  Kammermusik 

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate für Klavier und Violine C-Dur, KV 303
Alexander Lonquich, Klavier
Frank Peter Zimmermann, Violine

Franz Schubert
Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass A-Dur, D 667
András Schiff Klavier
Lukas Hagen, Violine
Veronika Hagen, Viola
Clemens Hagen, Violoncello
Alois Posch, Kontrabass

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Georg Philipp Telemann
'Christus, der ist mein Leben'. Choralkantate für Soli, Chor und Orchester, TWV 1:138
Ingrid Schmithüsen, Sopran
Claudia Schubert, Alt
Howard Crook, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Hans Leo Haßler
,Canzon ex g "is guett"
Martin Böcker, Orgel

Andreas Hammerschmidt
'Christ lag in Todesbanden' für 2 Soprane, Tenor, Posaunen und Basso continuo
Weser-Renaissance Bremen (Mitglieder)

Georg Böhm
'Christ lag in Todesbanden'. Choralvorspiel
Arno Schönstedt, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Christ lag in Todes Banden'. Kantate am Osterfest, BWV 4
Dorothee Mields, Sopran
Hans-Jörg Mammel, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble
Leitung: Thomas Hengelbrock

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30  Nachrichten 

07:50  Kulturpresseschau 

08:00  Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Niemand lebt für sich. Niemand stirbt für sich. Über die Gemeinschaft beim Sterben und Auferstehen
Von Jost Mazuch
Evangelische Kirche

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Der Fotograf August Sander gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Die 'Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts'?
Das Vermächtnis des Ersten Weltkriegs und das 20. Jahrhundert
Von Robert Gerwarth

Nicht erst seit dem 11. November 1918, dem Tag, an dem in Westeuropa die Waffen schwiegen, ist der Ausbruch des Ersten Weltkriegs immer wieder als Zäsur beschrieben worden, als Abschied von einer insgesamt stabilen europäischen Friedensordnung zwischen 1871 und 1914 und als Beginn eines Zeitalters der Extreme, das von Bolschewismus und Faschismus sowie dem noch blutigeren Zweiten Weltkrieg gekennzeichnet war. Doch war der Zweite Weltkrieg tatsächlich die zwangsläufige Folge des Großen Krieges von 1914 bis 1918? Eine von George Mosse Anfang der 90er-Jahre formulierte Brutalisierungsthese war die einflussreiche und vielzitierte Idee, dass die Gewalterfahrung des Ersten Weltkriegs zu einer Verrohung der deutschen Gesellschaft führte, die eine entscheidende Voraussetzung für den Aufstieg Hitlers und den Holocaust bedeutete. Diese wird von Historikern in ihrer Pauschalität seit einiger Zeit infrage gestellt. Obwohl sich kaum bestreiten lässt, dass das massenhafte Töten und Sterben an der Front eine psychologisch deformierende Wirkung auf die Kriegsteilnehmer gehabt haben dürfte, lassen sich daraus keine Schlussfolgerungen ableiten, warum die politische Kultur in einigen ehemaligen Kombattantenstaaten brutalisiert wurde, in anderen hingegen nicht. Denn das Fronterlebnis britischer oder französischer Soldaten unterschied sich ja nicht fundamental von dem deutscher Kriegsteilnehmer, ohne dass es in Großbritannien oder Frankreich zum Aufstieg einer faschistischen Partei gekommen wäre.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Martin in Ober-Olm
Predigt: Pfarrer Thorsten Geiß
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München-Freising, Vorsitzender der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz

11:30 Uhr

Kleines Konzert

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur, KV 299
Lisa Beznosiuk, Flöte
Frances Kelly, Harfe
The Academy of Ancient Music
Leitung: Christopher Hogwood

12:00 Uhr

Urbi et Orbi

Osteransprache des Papstes

12:30 Uhr

Kleines Konzert

Johann Sebastian Bach
Sonate für Flöte und Cembalo Es-Dur, BWV 1031
Emmanuel Pahud, Flöte
Trevor Pinnock, Cembalo

Domenico Scarlatti
Sonate für Klavier D-Dur, K 119
Ivo Pogorelich, Klavier

Luigi Boccherini
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 6 C-Dur, op. 2 Nr. 6
Quartetto di Cremona

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Zu Gast: Theodor Michael, Schauspieler und Journalist

Theodor Wonja Michael wurde 1925 in Berlin als Sohn einer Deutschen und eines Kameruners geboren. Er überlebte die Zeit des Nationalsozialismus auf wundersame Weise.
Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Dolmetscher, Schauspieler und Journalist. Er studierte Volkswirtschaft, war u. a. Lehrbeauftragter für die Deutsche Stiftung für Internationale Zusammenarbeit und Beamter beim BND. Seine Memoiren verfasste er unter dem Titel: "Deutsch sein und schwarz dazu. Erinnerungen eines Afrodeutschen" (DTV 2013)
.

14:00  Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Drama, Liebe, Krieg
Die libanesische Sängerin Yasmine Hamdan
Von Thomas Elbern

Arabische Lieder, sparsame elektronische Akzente, akustische Gitarre. Die Sängerin Yasmine Hamdan bringt ganz neue Aspekte in verstaubte Begriffe wie arabische Weltmusik. Sie war die Stimme von Soap Killls, der ersten Independent Band des Nahen Ostens. In ihrer Heimatstadt Beirut entwarf Hamdan eine Art melancholische Musiklandschaft, die so gar nicht in das westliche Bild von arabischer Kultur passt. Es ist die Moderne, die hier das Bild bestimmt und deutlich von englischen und amerikanischen Bands beeinflusst ist. Ihr aktuelles Album 'Ya nass' wurde von Marc Collin von der Band Nouvelle Vague produziert. Es ist eine Art Sicht auf das moderne Leben im mittleren Osten, ohne die musikalische Tradition aus den Augen zu verlieren. Der amerikanische Regisseur Jim Jarmusch war von Hamdans Musik so angetan, dass er der Sängerin einen kleinen Auftritt in seinem Film "Only lovers left alive" verschafft hat. Mittlerweile lebt Hamdan in Paris und steuert von hier aus ihre internationale Karriere.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben

Das Buch der Woche

Colm Tóibín: Marias Testament
(Hanser Verlag)

Am Mikrofon: Denis Scheck

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
"Amok" - Seine letzte Schlacht
Täterprofile (1/2)
(Teil 2 am 21.04.2014)

Am 22. Juli 2011 zündet Anders Breivik eine selbstgebaute Bombe im Osloer Regierungsviertel. Anschließend tötet er, als Polizist verkleidet, auf der Insel Utøya 69 Menschen. Heute sitzt er in einer Einzelzelle im Hochsicherheitsgefängnis. Er bereut nichts. Nach einem Amoklauf steht die Gesellschaft unter Schock. Oft bleiben nur hilflose Erklärungsversuche, was den Täter zu dem Blutbad getrieben haben könnte. Eine wissenschaftliche Analyse des Phänomens ist schwierig - Amokläufe passieren nur selten, und zwei Drittel der Täter sind danach tot. Dennoch ist es Forschern in den letzten Jahren gelungen, Parallelen zwischen Amokläufern herauszuarbeiten und daraus Risikofaktoren abzuleiten. Die Täter waren häufig nicht in der Lage, Bindungen einzugehen. Sie fühlten sich gekränkt und ausgegrenzt, waren Gefangene ihres eigenen, teils extremistischen Weltbildes. Auch psychische Erkrankungen könnten eine größere Rolle spielen als bislang angenommen. Doch lassen sich mit diesem Wissen tatsächlich potentielle Täter identifizieren? Können wir einen Amoklauf verhindern?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Was uns antreibt - Der prometheische Mythos und die Energiewende.
Die Literaturwissenschaftlerin Ursula Renner-Henke im Gespräch

Am Mikrofon: Michael Köhler

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Geschichte eines Vasallen - Matthew Halls und Jim Lucassen deuten "Ariodante" von Georg Friedrich Händel am Aalto-Theater Essen

"Zärtlichkeit" - Marion Hänsels Familiendrama im Kino

Shakespeare heute II: Ein neuer Dichter für jede Zeit - Der Shakespeare-Übersetzer Frank Günther

Schwieriges Gedenken - Das Pariser Memorial de la Shoah erinnert an den Völkermord in Ruanda

Am Mikrofon: Beatrix Novy

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil aufnehmen

Deep Impact
Kosmische Katastrophen
Von Markus Metz und Georg Seeßlen
Regie: Uta Reitz
Produktion: DLF 2014

Der Weltraum: Unendliche Weiten - voll von Asteroiden, Kometen und Meteoroiden. Auf dem Weg zur Erde verglühen die meisten dieser Metall- und Gesteinskörper bereits in der Atmosphäre. Nähern sich jedoch größere Objekte wie etwa Kometen der Erde, werden sie zum Auslöser apokalyptischer Visionen. Die Frage, was geschieht, wenn es wirklich zum "Deep Impact", zum alles Leben bedrohenden Einschlag, kommt, ist nicht nur unter Science-Fiction-Fans ein Thema. Auch im kollektiven Gedächtnis führten solche Einschläge zur vermehrten Mythenbildung.
Was die Nasa für die nahe Zukunft plant - auf einem Asteroiden zu landen, um ihn zu erforschen - erledigte Bruce Willis schon vor Jahren im Kino. Denn ob Oper, Comic oder 3D-Abenteuer: Asteroiden und Kometen sind die heimlichen Stars unserer Katastrophenfantasien.

21:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche aufnehmen

Musikfest Bremen 2013

Geistliche Konzerte, Messen und Psalmvertonungen aus dem Salzburger Dom

Heinrich Ignaz Franz von Biber, Johann Caspar Kerll
Eine Marienvesper zusammengestellt aus Teilen der Sammlungen ‘Vesperae longiores ac breviores’ und ‘Delectus sacrarum cantionum’

Cantus Cölln
Concerto Palatino
Leitung: Konrad Junghänel

Aufnahme vom 11.9.13 aus der St. Laurentius Kirche, Langförden

22:00  Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgespräch aufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Corso | 21.04.2014 15:05 Uhr Motor City ohne Motoren

Detroit war einst der Motor des amerikanischen Traums - zumindest bis in die 50er-Jahre, als dort fast zwei Millionen Menschen lebten. Inzwischen hat sich die Einwohnerzahl mehr als halbiert. Detroit ist eine der bekanntesten schrumpfenden Städte der Welt. Aber die Stadt ist mehr als das: sie ist wild, rau und kreativ. Mehr

 

Essay und Diskurs | 21.04.2014 09:30 Uhr Lange und kurze Wege in den Abgrund

In die Erforschung der Ursachen des Ersten Weltkrieges ist Bewegung gekommen. Historiker blicken nicht mehr nur vorrangig nach Berlin, um die Ursachen des Großen Krieges zu erklären, sondern verstärkt auch wieder nach Wien, St. Petersburg, Paris und London. Das bedeutet nicht, dass die europäischen Großmächte gemeinsam gleichsam schlafwandlerisch in die Katastrophe hineingeschlittert sind. Mehr

 

Das Feature | 22.04.2014 19:15 Uhr Neue Waffen, neue Kriege?

Ob Verteidigungspolitiker, Militärs, Völkerrechtler, Vertreter der Rüstungsindustrie, Befürworter oder Kritiker, sie alle eint die These: Die Drohne, das ferngelenkte Flugzeug, ist eine Waffe, die neue Konzepte erfordert. Rechtliche, moralische, polizeiliche, geheimdienstliche. Aber erfordern neue Waffen tatsächlich neue Strategien der Kriegsführung? Mehr

 

Hörspiel | 22.04.2014 20:10 Uhr Heidi Heimat

Was hat "Heidi" von Johanna Spyri mit Mariam aus Somalia oder Irina aus Usbekistan zu tun? Sie beide und viele andere Immigrantinnen und Asylbewerber haben dem Hörspielautor Robert Schoen einen Heidi-Film nacherzählt. Eigene Wünsche und Sehnsüchte spiegeln sich. Mehr

 

Jazz | 22.04.2014 21:05 Uhr Heidenreich/Delle Quintett "Crossfade" (Teil 1/2)

Noch vor wenigen Jahren konnte er seine erste CD unter der Überschrift "Next Jazz Generation" veröffentlichen, dann führte ihn sein virtuoses Spiel schnell in die Reihen der NDR Big Band - und heute leitet Klaus Heidenreich ein eigenes Quartett und erweist sich damit als souveräner Bandleader und ideenreicher Klangschöpfer, der sicher im Schnittfeld der Stile agiert. Mehr

 

Querköpfe | 23.04.2014 21:05 Uhr Spätberufener Knopfdruck-Choleriker

Wenn "heute-show"-Moderator Oliver Welke im ZDF an seinen Kommentator Gernot Hassknecht übergibt, sollte der Zuschauer das Endgerät leiser stellen. Denn so freundlich dieser korrekt angezogene ältere Herr auch aussieht: Wenn er kundig zum aktuellen Zeitgeschehen referiert, kommt unvermeidlich der Augenblick, in dem er völlig die Fassung verlieren und seine Wut ungehemmt heraus brüllen wird. Mehr

 
 

Politik

Gülen-Medien in DeutschlandEine Zeitung als Sprachrohr

Fethullah Gülen in einem Park

Türkische Medien in Deutschland sind oft Sprachrohre politischer Gruppierungen. Lange Zeit war Ministerpräsident Erdogan der Star der Berichterstattung. Doch längst hat ihm Fethulla Gülen mithilfe eines Medienunternehmens in seinem Netzwerk den Rang abgelaufen.

 

Wirtschaft

Europäische BankenunionJeder Staat ist für seine Bilanz selbst verantwortlich

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) spricht am 17.01.2013 im Bundestag in Berlin.

Die EU-Parlamentarier stimmten in dieser Woche für einen Mechanismus zur Sanierung und Schließung von Pleitebanken und gaben damit grünes Licht für eine Europäische Bankenunion. Doch das Konstrukt sei nur ein Kompromiss, der einem erneuten Sturm auf den Finanzmärkten nicht standhalten könne, kommentiert Gregor Peter Schmitz im Deutschlandfunk.

 

Wissen

Industrie 4.0Datensicherheit ist nicht gewährleistet

Ein Auto wird in einer Waschstrasse in Köln gereinigt (Foto vom 04.03.2005).

Industrie 4.0 verlangt Maschinen, die den Produktionsprozess autonom organisieren. Diese Maschinen werden von Industriesteuerungen betrieben. Doch genau diese Steuerungen sind gar nicht dafür vorgesehen, sich zum Beispiel über das Internet mit anderen Maschinen auszutauschen. Hier existiert ein riesiger Forschungsbedarf, um Datensicherheit gewährleisten zu können.

 

Kultur

Rossini im OmanHamburgerin leitet das erste Opernhaus der Arabischen Halbinsel

Besucher besichtigen das Royal Opera House in Muscat, Oman

Das Royal Opera House in Muscat ist das erste Opernhaus auf der gesamten Arabischen Halbinsel. 2011 wurde es eröffnet, 2012 übernahm die Hamburgerin Christina Scheppelmann die Leitung des Hauses, an dem sich westliche und orientalische Kunst begegnen - ohne die traditionellen Werte zu opfern.

 

Musik

Corso-Gespräch"Ich will keinen Bildschirm sehen, wenn ich Musik höre"

Eine Schallplatte wird in einem Musikfachgeschäft in Hannover (Niedersachsen) auf einem Plattenspieler abgespielt. 

Die CD wird wohl aussterben, Musik-Abos werden stattdessen immer wichtiger. Eine Entwicklung, die dem MC und Sänger Textor nicht gefällt. Statt auf MP3s setzt er weiterhin auf Vinyl - vorerst.

 

Gesellschaft

Umgang mit Tieren"Die Gesellschaft muss umdenken"

Braune Legehennen drängen sich in Pless bei Memmingen in einem Hühnerstall für Legehennen. Im Vordergrund liegen Eier auf einem Transportband.

Um die Rechte von Tieren durchzusetzen, bedürfe es neben politischer Entscheidungen eine grundsätzliche Änderung unserer Lebensgewohnheiten, sagte die Philosophin Friederike Schmitz im Deutschlandfunk. Die Konsequenz wäre nicht nur eine vegetarische, sondern eine vegane Lebensweise.

 

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Fußball in der UkraineDie WM als Bühne

Auf einem Banner fordern Schachtjor-Fans eine "Vereinigte Ukraine".

Das Turnier im Sommer in Brasilien könnte als Bühne für Spieler der ukrainischen Liga dienen, nachdem die Situation der Liga durch die Krise sich massiv verschlechtert hat. An einen mannschaftlichen Erfolg der Ukraine glaubt der Journalist Olaf Sundermeyer nicht.