Programm: Vor- und Rückschau

Jetzt im Radio: Samstag, 19. April 2014, 09:12 Uhr

Seit 09:10 Uhr

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AUSWAHL: Die Programmvorschau der kommenden sechs Wochen.

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Tagesprogramm: Samstag, 19. April 2014

Zeit DESCRIPTION
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Lachen ist gut für die Seele
Von Raymond Ragan Butler
Aus dem Englischen von: Helma Koser
Regie: Peter Michel Ladiges
Mit: Heiner Schmidt, Heinz Meier, Charles Wirths, Matthias Ponnier, Bodo Primus, Christine Davis, u.a.
Produktion: SWF 1975
Länge: 50'19

Jacko Swift, ein kleiner Gauner und Spaßvogel, liegt im Sterben. An seinem Bett Inspektor Ellis, den er hat holen lassen. Jetzt will er auspacken: Name und Identität der anonymen 'Nummer 1' der Londoner Unterwelt und alle Einzelheiten des letzten Flughafenüberfalls, für den die 'Nummer 1' verantwortlich war. Diesen Bericht soll Ellis bekommen. Aber natürlich nicht einfach auf die Hand - so leicht hat Jacko es der Polizei nie gemacht. Der Inspektor erhält nur eine Karte mit allerlei dunklen Zeichen und Bildern als verschlüsselten Wegweiser. Um es noch spannender zu machen, hat Jacko die Karte auch an die 'Nummer 1' geschickt. Ein Wettrennen zwischen Polizisten und Ganoven ist damit gestartet, die letzte und größte Inszenierung des Jacko Swift.

Raymond Ragan Butler, 1930 in England geboren, begann nach seiner Schauspielausbildung zu schreiben, zuerst für das Theater, ab 1964 auch fürs Fernsehen. Seitdem entstanden über 40 Hörspiele. Außerdem veröffentlichte er zwei Kriminalromane.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

01:05  Soundcheck 

Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00  Nachrichten 

02:05  LiederLaden 

Die Liederbestenliste im April
Am Mikrofon: Michael Kleff

03:00  Nachrichten 

03:05  Spielraum 

Rock ohne Grenzen
Am Mikrofon: Thomas Elbern

04:00  Nachrichten 

04:05  Milestones 

Klassiker der Jazzgeschichte
Clifford Jordan 'The Strata East Sessions' (1968-1973)
Vorgestellt von Karl Lippegaus

05:00  Nachrichten 

05:05  Alte Musik 

Giovanni Benedetto Platti
Concerto grosso für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo nach Corellis Sonata g-Moll Nr. 5
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Georg Kallweit

Evaristo Felice Dall'Abaco
Konzert für Kammerorchester F-Dur, op. 5 Nr. 1
Il Tempio Armonico
Leitung: Alberto Rasi


05.30 Nachrichten
05.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen


Francesco Barsanti
Ouvertüre d-Moll, op. 4 Nr. 2
Ensemble il Falcone
Leitung: Fabrizio H. Cipriani

Johann Sebastian Bach
Sonate für Orgel Nr. 5 C-Dur, BWV 529. Bearbeitung
Viktoria Mullova, Violine
Vittorio Ghielmi, Viola da gamba
Luca Pianca, Laute
Ottavio Dantone, Orgel

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30  Nachrichten 

06:35  Morgenandacht 

Generalvikar Gerhard Stanke, Fulda

06:50  Interview 

07:00  Nachrichten 

07:05  Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15  Interview 

07:30  Nachrichten 

07:35  Börse 

07:56  Sport am Morgen 

08:00  Nachrichten 

08:10  Interview 

08:30  Nachrichten 

08:35  Börse 

08:47  Sport am Morgen 

08:50  Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: Der Schweizer Soziologe und Schriftsteller Jean Ziegler geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal aufnehmen

Deutschland bleibt bei der Stange -
Was uns am Spargel reizt

Am Mikrofon: Sabine Demmer

10:00 Uhr

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10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera aufnehmen

Am Mikrofon: Der Dirigent Marek Janowski

Der Titel hat zwar bloß symbolischen Charakter, zeugt aber von hoher Wertschätzung: Seit 2008 ist Marek Janowski Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin auf Lebenszeit. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2002 hat sich das Orchester an die Spitze gespielt. Sein musikalisches Handwerk erlernte Marek Janowski an den Opernhäusern in Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg und wurde bald Generalmusikdirektor in Freiburg und danach in Dortmund. Obwohl oder gerade weil er die Oper als Kunstform liebt, dirigiert er schon seit vielen Jahren keine szenischen Aufführungen mehr, weil er den zeitgenössischen Regisseuren grundsätzlich misstraut. Seine konzertanten Opernaufführungen, wie zuletzt die zehn großen Wagner-Opern mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, haben wegen ihrer musikalischen Qualität Kultcharakter unter Opernliebhabern. Die besondere Liebe von Marek Janowski gilt jedoch der Musik seiner Wahlheimat Frankreich, wo er von 1984 bis 2000 das Orchestre Philharmonique de Radio France leitete.

11:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europas aufnehmen

He was not of an age, but for all time: Großbritanniens Verbeugung vor William Shakespeare
Mit Reportagen von Kirsten Zesewitz

1) Shakespeares Theaterwelt: Das Experiment Globe Theatre

2) Die Shakespeare-Industrie: Besuch in Stratford-Upon-Avon

3) Shakespeare spielen und leben: Die Royal Shakespeare-Company

4) Ham and Eggs für Mister S.: Das B&B

5) Shakespeare reloaded: digital und usergerecht

Am Mikrofon: Thilo Kössler

(DLF 2013)

Shakespeare. Allein der Name löst Ehrfurcht aus: William Shakespeare ist der weltweit berühmteste und meist gelesene Dichter, gleichermaßen verehrt und karikiert. Müssen die Briten nicht eigentlich die Nase voll haben von ihrem Shakespeare? Im Gegenteil. Die Shakespeare-Industrie boomt: Es gibt spezielle Master-Studiengänge, die sich nur mit dem Leben und Werk William Shakespeares befassen, Shakespeare-Bildungsprogramme für Menschen jeden Alters; Touristen pilgern zu archäologischen Ausgrabungen in seine Geburtsstadt Stratford, und die Literaturforschung hängt wie eh und je an seinen Texten und versucht sich alle paar Jahre an neuen Editionen. Wie hat es dieser Shakespeare geschafft, dass seine Werke 400 Jahre nach seinem Tod so aktuell und relevant sind? Literaturwissenschaftler schwärmen von der Genialität seiner Texte, Historiker von der Detailverliebtheit seiner Schilderungen. Es hat sich bewahrheitet, was Shakespeares Dichterfreund Ben Johnson bereits 1623 schrieb: He was not of an age, but for all time!

12:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittag aufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50  Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Woche aufnehmen

13:30 Uhr

Eine Welt aufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

Der unbesiegbare Präsident? - Vor welchen Herausforderungen steht Algerien nach der Wahl?

Okinawa wehrt sich - Inselbewohner protestieren gegen US-Airbase

Hilfe für die "Lost Boys" - Ein Verein kümmert sich um die verstoßenen Kinder polygamer Familien in Utah

Vor der Fußball-WM - Kriminelle Banden in Rio bedrohen Polizei

Am Mikrofon: Anne Raith

14:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

14:05 Uhr

PISAplus aufnehmen

Das Forum für lebenslanges Lernen

50 Jahre FSJ:
Was lernen wir aus einem halben Jahrhundert Freiwilligenarbeit?

Vor 50 Jahren beschloss der Bundestag den Start des „Freiwilligen Sozialen Jahres“.
Als eine Möglichkeit für die „Persönlichkeitsreifung“ junger Menschen bezeichnete die SPD-Abgeordnete Elfriede Eilers das FSJ damals im Parlament. Ein halbes Jahrhundert später gehört es immer noch wie selbstverständlich zur deutschen Bildungslandschaft und wird meist als Erfolgsgeschichte bezeichnet. Zum FSJ haben sich mit der Zeit noch weitere Freiwilligendienste in Kultur, Sport, Umwelt oder Denkmalpflege gesellt. Die Einsatzstellen sind begehrt: Für viele, die gerade in den Abiturprüfungen stecken, ist ein freiwilliges Jahr die Gelegenheit, erst einmal praktische Erfahrungen zu sammeln. Für andere ist es schlicht ein Plan B, wenn es mit dem Wunschstudium nicht klappt. Kritiker warnen aber davor, die jungen Leute als billige Arbeitskräfte oder Lückenbüßer im Sozialwesen einzusetzen.

PISAplus fragt: Sind 50 Jahre FSJ wirklich eine Erfolgsgeschichte? Was lernen junge Menschen bei der Freiwilligenarbeit - und wie wichtig sind diese Qualifikationen für die persönliche und berufliche Entwicklung? Was sollten sie bei der Bewerbung bedenken? Und wie wird der Freiwilligendienst in Zukunft aussehen?


Gesprächsgäste sind:
· Darius Dramburg, Internationaler Jugendfreiwilligendienstleistender in Malaysia (Telefon)
· Paul Lehrieder, Vorsitzender des Bundestagsauschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Telefon)
· Ulrike Wegner, eine der ersten FSJ-Teilnehmerinnen(Studio München)
· Kathrin Wirz, Referentin für FSJ und BFD bei den Evangelische Freiwilligendiensten (Studio Berlin)


„Mein liebes FSJ-Tagebuch …“
Zwei Freiwillige erzählen aus ihrem Alltag, was sie motiviert und was sie bei der Freiwilligenarbeit lernen.

Am Mikrofon: Markus Dichmann

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
pisaplus@deutschlandfunk.de

15:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kultur nach 3 aufnehmen

Warnende Worte. Das neue Album der Eels
Er sei eine wandelnde Warnung - findet Mark Oliver Everett alias E, der Kopf der Eels. Auf seinem neuen Album "The Cautionary Tales Of Mark Oliver Everett" will er die Menschheit warnen - vor den Fehlern, die er selbst im Leben gemacht hat. Welche das sind?


Das Schokoladenparfait des HipHop. Der Rapper Textor ist auf Tour
1994 haben Henrik von Holtum und Sascha Klammt in Ulm die Kinderzimmer Productions gegründet - ein HipHop-Projekt, das immer so einen Sonderstatus einnahm. Denn zu einer Szene gehörten die Kinderzimmer Productions nie. Mit "Schwarz Gold Blau" ist vor einiger Zeit ein Soloalbum von Henrik von Holtum alias Textor erschienen - mit diesem Album ist er derzeit auf Tour.

Ein Corsogespräch mit Henrik von Holtum alias Textor

Die Kunst der Verschwendung. Das Debütalbum von Iggy Azalea
Die Australierin mit dem funkelnden Namen Amethyst Amelia Kelly wollte zu ihrer großen Liebe: dem HipHop. Deshalb ist sie in die USA ausgewandert, hat sich Iggy Azalea genannt und wollte eine Karriere als Rapperin machen. Am Anfang sah alles sehr gut aus, viele Plattenfirmen wollten mit dem rappenden Model zusammen arbeiten. Doch ihre Detailverliebtheit stand ihr und der Karriere immer wieder im Weg. Jetzt ist ihr Debütalbum erschienen.

Am Mikrofon: Sascha Ziehn

16:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarkt aufnehmen

Bücher für junge Leser

450 Jahre William Shakespeare:
Der Übersetzer Frank Günther im Gespräch

1. Frank Günther: Unser Shakespeare (dtv Verlag)

2. Bill Bryson: Shakespeare wie ich ihn sehe (Goldmann Verlag)

3. Mary und Charles Lamb: Shakespeare Geschichten - die besten 20 Stücke neu erzählt (Aufbau TB)

4. Neil Mac Gregor: Shakespeares ruhelose Welt (C.H.Beck)

Am Mikrofon: Tanya Lieske

16:30 Uhr

Forschung aktuell aufnehmen

Computer und Kommunikation

Schwerpunkt:
Zukunftstechnologie mit Risiken
Wie Sicherheitslücken in Industrie 4.0-Anwendungen verhindert werden sollen

Aktuell:
Offen wie ein Scheunentor
Ist Open Source Software wirklich sicherer als geschlossene Software?

Hilfe vom großen Bruder
Googles „Project Shield" soll Webseiten vor politisch motivierten DDoS-Attacken schützen

Das Digitale Logbuch
Portierung

Info-Update

Sternzeit 19. April 2014
Das längste Sternbild am Himmel

Schwerpunkt der nächsten Woche (26.04.2014):
All over IP
Amerikanische Telekommunikations-Firmen verabschieden sich vom Festnetz

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

17:05 Uhr

Markt und Medien aufnehmen

Netflix ante portas
Wohin entwickelt sich der deutsche Fernsehmarkt?
Interview mit der Medienjournalistin Bettina Schmieding

Geschäft mit dem Ball
Ex-Redakteure der Mainzer Rhein-Zeitung versuchen sich an lokalem Fußball-Blog

Netzwerk mit Medien
Die Gülen-Bewegung in Deutschland

Garantiert Lukaschenko-frei
Wie polnische Medien Weißrussland mit Nachrichten beliefern

O-Ton-Nachrichten:
- Auszeichnung für NSA-Enthüllungen - Washington Post und Guardian gewinnen Pulitzer-Preis
- Höhere Preise, niedrigere Druckkosten - Die Abendzeitung hübscht sich auf für Investoren
- Die Paywall als Geschäftsmodell - Der Axel-Springer-Verlag setzt weiter voll auf Bezahlmodelle

Am Mikrofon: Brigitte Baetz

17:30 Uhr

Kultur heute aufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"George Grosz. Der große Zeitvertreib" - Eine umfangreiche Einzelausstellung im Museum Kunstpalast in Düsseldorf

Zwei Uraufführungen in Köln - "Brain & Beauty" von Angela Richter und "Carls Werk (1)" von Jan Neumann und Dirk Kummer

Kino am Bosporus - Eine Bilanz des Filmfestivals von Istanbul

Rossini im Oman - Wie eine Hamburgerin das erste Opernhaus der Arabischen Halbinsel in Muscat führt

Am Mikrofon: Änne Seidel

18:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abend aufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrund aufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

19:05 Uhr

Kommentar aufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstag aufnehmen

1. Fußball-Bundesliga, 31. Spieltag mit den Spielen:
Werder Bremen - 1899 Hoffenheim
Borussia Dortmund - FSV Mainz 05
FC Augsburg - Hertha BSC Berlin
SC Freiburg - Borussia Mönchengladbach
Eintracht Braunschweig - FC Bayern München
Hamburger SV - VfL Wolfsburg

2. Fußball-Bundesliga, 31. Spieltag:
Karlsruher SC - 1. FC Union Berlin und 1860 München - Arminia Bielefeld

Fußball Champions League der Frauen, Halbfinal-Hinspiel: 1. FFC Turbine Potsdam - VfL Wolfsburg

Brasilien: Die ersten Tickets der Fußball-WM können abgeholt werden

Homosexuell, ausgeschlossen: Warum ein türkischer Fußballschiedsrichter seinen Beruf nicht mehr ausüben darf

Hand drauf in San Siro: Arbeiteten sich ungarische Wettbetrüger von der eigenen Liga bis in die Fußball Champions League hoch?

Eishockey Playoff-Finale, 2. Spiel: ERC Ingolstadt - Kölner Haie

„Erkenne deine Stärken“ - ehemalige Topsportler organisieren Berufsorientierungscamp für Jugendliche, Interview mit Ideengeber Christian Schenk, dem früheren Zehnkämpfer

Formel 1: „Großer Preis von China“ in Shanghai, Qualifying zum 4. WM-Lauf

Handball Champions League, Viertelfinal-Hinspiel: HC Metalurg - THW Kiel

Tennis: Fed-Cup der Frauen, Halbfinale in Queensland: Australien - Deutschland

Datenerfassung im Sportjournalismus

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

20:05 Uhr

Hörspiel aufnehmen

George Tabori zum 100. Geburtstag
Erste Nacht letzte Nacht
Von George Tabori und Jörg Jannings
Aus dem Amerikanischen: Ursula Grützmacher-Tabori
Regie: Jörg Jannings
Musik: Klaus Buhlert
Mit: George Tabori, Klaus Fischer, Branko Samarovski, Brigitte Röttgers, Otto Sander u.a.
Produktion: RIAS Berlin/NDR 1986
Länge: 89’30

anschließend:
"Structure in Emotion" - Der Bassist und Komponist Avishai Cohen aus Tel Aviv
Vorgestellt von Karl Lippegaus

Eine Theatergruppe sitzt während eines Sandsturms in Israel fest und versucht, unter widrigsten Umständen eine Aufführung vorzubereiten: Regisseur Bernini inszeniert die Kreuzigung Jesu so authentisch wie möglich. Die Leidensgeschichte des jüdischen Volkes soll nicht erinnernd empfunden, sondern im Moment der Aufführung von Schauspielern und Publikum miterlebt werden. Wie man auf dem Theater abstrahiert, mit Symbolen arbeitet, wird zum Problem. Das Publikum soll in die rituelle Handlung einbezogen werden. Blutopfer (Tötung des Osterlamms) und die Kreuzigungsszene deuten die testamentarische und die jüngste Geschichte an.

George Tabori, 1914 in Budapest geboren, emigrierte 1933 über Wien und Prag nach London, übersiedelte 1945 in die USA, seit 1975 war sein Lebensmittelpunkt Deutschland. Er starb 2007 in Berlin. Bedeutender Theatermacher, Dramatiker, Theaterleiter.

22:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik aufnehmen

Euclidian Abyss
Ensemblemusik von Hugues Dufourt, Steingrimur Rohloff, Unsuk Chin
Vorgestellt von Egbert Hiller

Im Jahre 2013 feierte die Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA) ihr zehnjähriges Jubiläum. Herzstück dieser Förderung ist das Stipendiatenprogramm, Hauptziel die Professionalisierung des künstlerischen Nachwuchses. In jedem Jahrgang wird ein internationales Ensemble gebildet - im Jubiläumsjahr gastierte das entsprechende IEMA-Jahrgangs-Ensemble beim Forum neuer Musik im Deutschlandfunk Kammermusiksaal. Im Anschluss an das Festival koproduzierte die Formation im Deutschlandfunk denn auch ihre erste CD. Die Auswahl der Werke und die brillanten Interpretationen spiegeln die intensive Auseinandersetzung der IEMA mit unterschiedlichen Strömungen der zeitgenössischen Musik.

22:50 Uhr

Sport aktuell aufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nacht aufnehmen

'Guten Morgen, Du Schöne'
Eine Lange Nacht über Irmtraud Morgner, Maxie Wander und Brigitte Reimann
Von Carola Wiemers
Regie: Rita Höhne

Die Schriftstellerinnen Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Maxie Wander bilden ein einzigartiges Dreigestirn in der deutschsprachigen Literatur. In ihren Romanen, Erzählungen, Briefen und Tagebüchern sprechen sie offen über Ängste und Sehnsüchte, unerfüllte Träume und Visionen. Doch ihr Schreiben ist nicht privat. In ihren Texten spiegelt sich die Zeitgeschichte, werden menschheitsgeschichtliche Themen verhandelt. Während Brigitte Reimann und Irmtraud Morgner mit Romanen wie 'Franziska Linkerhand' und 'Amanda' moderne epische Formen ausprobieren, schafft Maxie Wander mit ihren Tonband-Protokollen 'Guten Morgen, du Schöne' eine neue Form des Dokumentarischen. Brigitte Reimann stammte aus Burg bei Magdeburg und Irmtraud Morgner aus dem sächsischen Chemnitz, während die in Wien geborene Maxie Wander 1958 in die DDR kam. Die drei Autorinnen verbindet darüber hinaus das gleiche Schicksal: Sie starben alle an einer Krebserkrankung. Brigitte Reimann wurde gerade einmal 39 Jahre alt, Irmtraud Morgner starb 56-jährig und Maxie Wander im Alter von nur 44 Jahren. Mit ihrem offensiv und mutig geführten Kampf gegen die Krankheit brachen sie auch ein gesellschaftliches Tabu. In einer Langen Nacht soll ihrem Leben und Werk jeweils eine Stunde gewidmet werden. Es ging Reimann, Morgner und Wander stets darum, Verstand und Sinne für Utopien und Träume zu schärfen, für Kreativität, Glück und Schönheit. Angesichts untergehender Gesellschaftsutopien setzten sie auf „Privat“-Utopien (I. Morgner), widerständig und unbequem.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

PISAplus | 19.04.2014 14:05 Uhr Was lernen wir aus einem halben Jahrhundert Freiwilligenarbeit?

Vor 50 Jahren beschloss der Bundestag den Start des "Freiwilligen Sozialen Jahres". Als eine Möglichkeit für die "Persönlichkeitsreifung" junger Menschen bezeichnete die SPD-Abgeordnete Elfriede Eilers das FSJ damals im Parlament. Ein halbes Jahrhundert später gehört es immer noch wie selbstverständlich zur deutschen Bildungslandschaft und wird meist als Erfolgsgeschichte bezeichnet. Mehr

 

Klassik-Pop-et cetera | 19.04.2014 10:05 Uhr Der Dirigent Marek Janowski

Der Titel hat zwar bloß symbolischen Charakter, zeugt aber von hoher Wertschätzung: Seit 2008 ist Marek Janowski Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin auf Lebenszeit. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2002 hat sich das Orchester an die Spitze gespielt. Mehr

 

Gesichter Europas | 19.04.2014 11:05 Uhr Großbritanniens Verbeugung vor William Shakespeare

Shakespeare: Allein der Name löst Ehrfurcht aus. William Shakespeare ist der weltweit berühmteste und meist gelesene Dichter, gleichermaßen verehrt und karikiert. Müssen die Briten nicht eigentlich die Nase voll haben von ihrem Shakespeare? Mehr

 

Hörspiel | 19.04.2014 20:05 Uhr Erste Nacht letzte Nacht

Eine Theatergruppe sitzt während eines Sandsturms in Israel fest und versucht, unter widrigsten Umständen eine Aufführung vorzubereiten: Regisseur Bernini inszeniert die Kreuzigung Jesu so authentisch wie möglich. Mehr

 

Lange Nacht | 19.04.2014 23:05 Uhr Guten Morgen, Du Schöne

Die Schriftstellerinnen Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Maxie Wander bilden ein einzigartiges Dreigestirn in der deutschsprachigen Literatur. In ihren Romanen, Erzählungen, Briefen und Tagebüchern sprechen sie offen über Ängste und Sehnsüchte, unerfüllte Träume und Visionen. Doch ihr Schreiben ist nicht privat. In ihren Texten spiegelt sich die Zeitgeschichte, werden menschheitsgeschichtliche Themen verhandelt. Mehr

 

Essay und Diskurs | 20.04.2014 09:30 Uhr Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts?

Der Erste Weltkriegs ist immer wieder als Zäsur beschrieben worden, als Abschied von einer insgesamt stabilen europäischen Friedensordnung zwischen 1871 und 1914 und als Beginn eines "Zeitalters der Extreme", das von Bolschewismus und Faschismus sowie dem noch blutigeren Zweiten Weltkrieg gekennzeichnet war. Mehr

 
 

Politik

Ukraine-KonfliktInterview mit Rolf Mützenich

Rolf Mützenich, SPD-Außenpolitiker

Der Dialog mit Russland im Konflikt um die Ukraine dürfe nicht abreißen, sagte Rolf Mützenich, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags im DLF. Nötig sei ein Signal, dass Sanktionen auch wieder rückgängig gemacht werden könnten.

 

Wirtschaft

SendereiheAm russischen Faden?

Der Kreml in Moskau

Viele waren Teil der Sowjetunion. Dem Ostblock gehörten sie alle an: die Länder Osteuropas von Estland bis Bulgarien, von Ungarn bis Moldau. Die historische und wirtschaftliche Verbindung zu Russland ist geblieben. Und stellt diese Länder in Zeiten der diplomatischen Probleme mit Russland vor Herausforderungen.

 

Wissen

Sendereihe Philosophie im HirnscanTeil 1: Des Menschen freier Wille

Was macht die Besonderheit des Menschen aus?

Der Mensch erhebt sich über seine Natur, denn er besitzt einen Geist, mit dem sich Entscheidungen rational und aus freiem Willen treffen lassen. Das ist die Grundlage aller Zivilisation und aller Rechtssysteme.

 

Kultur

ShakespeareEine Spurensuche nach dem "echten" William S.

Das Denkmal für William Shakespeare im Park an der Ilm in Weimar

Bald ist es 450 Jahre her, dass William Shakespeare in dem kleinen mittelenglischen Stratford upon Avon zur Welt kam. Ein Besuch in seinem Geburtsort bringt allerdings nicht zwangsläufig mehr Erkenntnisse über den rätselhaften Dichter.

 

Musik

Musik Kimmo Pohjonen - der Akkordeon-Punk

Der finnische Akkordeon-Virtuose Kimmo Pohjonen während eines Auftritts.

Für den Finnen Kimmo Pohjonen war das Akkordeon lange ein Instrument, "das Idioten spielen, um ihren Eltern zu gefallen". Mit modernster Technik und persönlicher Revolte hat er die Ziehharmonika in die musikalische Gegenwart geholt. Wie es zu dem Umschwung kam, erzählt nun ein Dokumentarfilm des Regisseurs Kimmo Koskella.

 

Gesellschaft

Christentum"Jesus war mehr ein Reformer als ein Revolutionär"

Der Theologe Friedrich Wilhelm Graf

Von vielen wird Jesus als radikaler Revolutionär der Weltgeschichte gedeutet. Doch nach seinem eigenen Selbstverständnis sei Jesus eher ein Reformer als ein Revolutionär gewesen, sagte der protestantische Theologe Friedrich Wilhelm Graf im Deutschlandfunk.

 

Sport

Olympia 2022Unruhe bei Bewerbern Lemberg und Krakau

Die Olympischen Ringe in einer Blumenwiese.

Im Juli entscheidet die Exekutive des Internationalen Oympischen Komitees, welche der fünf Bewerberstädte aus dem Rennen ausscheidet. Zwei Bewerber müssen derzeit mit politischen Unruhen oder einer Bestechungsaffäre kämpfen.