Programm: Vor- und Rückschau

Jetzt im Radio: Montag, 25. Mai 2015, 03:28 Uhr

Seit 03:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht aufnehmen

Giuseppe Sammartini
Sonate für Blockflöte und Cembalo F-Dur
Daniel Rothert, Blockflöte
Luca Quintavalle, Cembalo

Edvard Grieg
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello g-Moll, op. 27
Hagen Quartett

AUSWAHL: Die Programmvorschau der kommenden sechs Wochen.

Hier finden Sie die Programmvorschau für die kommenden Wochen. Außerdem können Sie das bisherige Programm nachschlagen und herausfinden, was zu einem früheren Zeitpunkt gesendet wurde.

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Programmschema DLF (PDF)

Tagesprogramm: Montag, 25. Mai 2015

Zeit DESCRIPTION
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht aufnehmen

00:05  Fazit 

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00  Nachrichten 

01:05  Deutschlandfunk Radionacht 

Johann Sebastian Bach
Englische Suite für Klavier Nr. 4 F-Dur, BWV 809
Ketil Haugsand, Cembalo

Max Bruch
Konzert für Klarinette, Viola und Orchester e-Moll, op. 88
Sharon Kam, Klarinette
Ori Kam, Viola
Sinfonia Varsovia
Leitung: Gregor Bühl

Carl Maria von Weber
Die vier Temperamente beim Verluste der Geliebten, op. 46
Julian Prégardien, Tenor
Christoph Schnackertz, Klavier

02:00  Nachrichten 

02:05  Sternzeit 

02:07  Deutschlandfunk Radionacht 

Arvo Pärt
Fratres
Kronos Quartet

Sergej Prokofjew
'Cinderella'. Ballettsuite, op. 87 bearbeitet für für 2 Klaviere
Martha Argerich, Klavier
Mikhail Pletnev, Klavier

Ludwig van Beethoven
Romanze für Violine und Orchester Nr. 1 G-Dur, op. 40
Katarina Andreasson, Violine
Swedish Chamber Orchestra Örebro
Leitung: Thomas Dausgard

03:00  Nachrichten 

03:05  Deutschlandfunk Radionacht  

Giuseppe Sammartini
Sonate für Blockflöte und Cembalo F-Dur
Daniel Rothert, Blockflöte
Luca Quintavalle, Cembalo

Edvard Grieg
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello g-Moll, op. 27
Hagen Quartett

03:55  Kalenderblatt  

04:00  Nachrichten  

04:05  Deutschlandfunk Radionacht  

Milij Balakirew
'Islamey'. Orientalische Fantasie für Klavier
Olli Mustonen, Klavier

Claude Debussy
'Nocturnes'. Sinfonisches Triptychon für Orchester mit Frauenchor
Rundfunkchor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Georges Prêtre

Nikolai Kapustin
Divertissement. Trio für Klavier, Violine und Violoncello, op. 126
Beethoven Trio Bonn

05:00  Nachrichten  

05:05  Deutschlandfunk Radionacht  

Luigi Boccherini
Quintett für 2 Violinen, Viola und 2 Violoncelli C-Dur, op. 30 Nr. 6 '
Eckart Runge, Violoncello
Cuarteto Casals

Antonín Dvořák
Konzert für Klavier und Orchester g-Moll, op. 33
Francesco Piemontesi, Klavier
BBC Symphony Orchestra
Leitung: Jirí Belohlávek

06:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

06:05 Uhr

Geistliche Musik aufnehmen

Magister Leoninus
Alleluya - Spiritus sanctus procedens
Red Byrd

Heinrich Schütz
'Komm, Heiliger Geist, Herre Gott'. SWV 417
Monika Frimmer, Sopran
Maria Zedelius, Sopran
John Elwes, Tenor
Christoph Prégardien, Tenor
David Thomas, Bass
Cornelius Hauptmann, Bass
Kammerchor Stuttgart
Musica Fiata
Leitung: Frieder Bernius

Georg Friedrich Händel
Chaconne für Orgel, g-Moll, HWV 486
Franz Raml, Orgel

Wilhelm Friedemann Bach
'Dies ist der Tag'. Sinfonia und Kantate zu Pfingsten, für Soli, Chor und Orchester, F 85
Barbara Schlick, Sopran
Wilfried Jochens, Tenor
Claudia Schubert, Alt
Stephan Schreckenberger, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

07:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musik aufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Reihe: Musik im Nationalsozialismus, Teil 7 - Jüdische Musiker im Exil

Anschlag auf das Gedächtnis der Menschheit - Palmyra vor der Zerstörung?
Ein Interview mit dem Prähistoriker und ehemaligen Museumsdirektor Mamoun Fansa

Zweifel - Religion als Auslaufmodell? Ein Interview mit dem Soziologen Dirk Baecker

Das Gesicht unserer Zeit - Der politische Film beim Filmfestival von Cannes 2015

Bedingt lernfähig? Die FIFA, Sepp Blatter und die Neuwahl eines Präsidenten
Ein Interview mit dem Schweizer Nationalrat Andreas Gross

Denk ich an Deutschland: die Schriftstellerin und Regisseurin Doris Dörrie

Am Mikrofon: Britta Fecke

07:30  Nachrichten  

08:00  Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichten aufnehmen

08:35 Uhr

Tag für Tag aufnehmen

Aus Religion und Gesellschaft
Vom nahen und schwer fassbaren Gott - Rainer Maria Rilke und sein Verständnis der Religion
Von Burkhard Reinartz

09:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblatt aufnehmen

Vor 120 Jahren: Oscar Wilde wird wegen homosexueller Beziehungen zu Zuchthaus und Zwangsarbeit verurteilt

09:10 Uhr

Die neue Platte aufnehmen

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs aufnehmen

Wie kommt das Neue in die Welt? (2/2)
Zufälle und Katastrophen
(DLF 2013)

Am Beginn der Moderne steht nicht nur der Versuch, immer wieder Neues zu schaffen, sondern auch der Impuls, dem Entstehen des Neuen auf die Spur zu kommen und auf die Sprünge zu helfen. Im 21. Jahrhundert der Hochgeschwindigkeitsmoderne hat diese Fragestellung noch an Brisanz zugenommen. Denn die rasante Entwicklung in Kommunikations- und Computertechnologie, die in immer kürzeren Zeitabständen aufeinanderfolgenden Krisen, die sich potenzierenden Risiken unserer Wirtschafts- und Lebensweise lassen eine Reihe von Verdachtsmomenten aufkommen. Dass Neues in die Welt kommt, macht die Antwort zunehmend schwieriger, wie dies geschieht. Zudem: Könnte es nicht sein, dass ausgerechnet der Ursprung des Innovativen sich in völlig unberechenbaren Kategorien wie Unfall, Katastrophen und Zufall abspielt - so wie es beispielsweise das Denken Paul Virilios, Harald Welzers oder Byung-Chul Han nahelegt? Das würde bedeuten: Die Moderne basiert darauf, eben nicht alles im Griff zu haben. In zwei aufeinanderfolgenden Sendungen der kurzen Serie 'Wie kommt das Neue in die Welt?' wird ein Versuch der Würdigung dieses Ansatzes unternommen.

10:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienst aufnehmen

Open-Air-Gottesdienstes vom Hesselberg (Fränkischer Kirchentag)
Predigt: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

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11:05 Uhr

Das Feature aufnehmen

Weed im Wilden Westen
Colorados neue Kiffer-Kultur
Von Katja Ridderbusch
Produktion: DLF 2015

"Das bislang ehrgeizigste soziale Experiment des 21. Jahrhunderts" - so nennt der Gouverneur von Colorado die Marktfreigabe von Marihuana. Seit mehr als einem Jahr darf Cannabis im Rocky-Mountains-Staat frei verkauft werden. In der Hauptstadt Denver, ebenso wie in den schicken Skiorten wie Aspen und Vail ist das lang verteufelte Kraut aus der Schmuddelecke der Stoner-Subkultur in die Gewerbegebiete, die Einkaufsstraßen, die Touristenmeilen gezogen. Rund um Cannabis ist eine selbstbewusste 'New Economy' entstanden: Da lenkt eine ehemalige Finanzmanagerin einen der größten Hanfproduzenten; da eröffnet ein Wertpapieranwalt ein kifferfreundliches Hotel; da heuert die Pulitzer-Preisgekürte Tageszeitung 'Denver Post' gleich mehrere Cannabis-Kritiker an; und da bietet ein geschäftstüchtiges Mutter-Sohn-Team maßgeschneiderte Sightseeingtouren für Pot-Pilger aus aller Welt an. Marihuana ist zum Magneten für Colorado geworden, zum Mantra des neuen Wilden Westens. Doch nicht alle sind darüber glücklich, und so manch einer fürchtet einen Imageschaden. So zog der Flughafen von Denver die Reißleine und untersagte den Verkauf von Marihuana-Memorabilien wie T-Shirts oder Tassen mit Hanfblatt-Motiv. Begründung: "Unser Staat hat mehr zu bieten als Pot."

12:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

12:10 Uhr

Sinfonisches Konzertaufnehmen

Johannes Brahms
Akademische Festouvertüre c-Moll für Orchester, op. 80
Berliner Philharmoniker
Leitung: Claudio Abbado

Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur, op. 15
Mari Kodama, Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Kent Nagano

13:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittag aufnehmen

13:30 Uhr

Kleines Konzertaufnehmen

Sofia Gubaidulina
'Verwandlung' für Posaune, Saxophonquartett, Violoncello, Kontrabass und Tamtam
Sonic.art Saxophonquartett

14:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriere aufnehmen

Das Bildungsmagazin
Einstürzende Lernwelten und Containerromantik - Deutschlands Schulen im Sanierungsstau
'Campus & Karriere' bereist Schulbaustellen in mehreren Bundesländern und berichtet über die größten Probleme. Außerdem wird aufgezeigt, wie eine moderne Schule heute eigentlich aussehen sollte und was auf Schulbau spezialisierte Architekten zwischen Sanierungsbedarf und Sanierungsstau überhaupt erreichen können.

Beiträge:
Gefährlich für Schüler und Lehrer
Asbestfassade der Käthe-Kollwitz-Schule im hessischen Offenbach bleibt trotzt jahrelangem Protests vorerst unsaniert

"Wir würden momentan den Preis für den hässlichsten Pausenhof gewinnen"
Im oberbayerischen Markt Schwaben pendeln die aktuellen Pläne für die Grund- und Mittelschule zwischen großem Neubau oder Sanierung plus Erweiterung

Erst teuer saniert und jetzt geschlossen
Eine Schulbaustellen-Geschichte aus Sachsen-Anhalt

Seit über 30 Jahren regnet es hier durch die Decke
Eine Grundschule in Berlin Steglitz-Zehlendorf und der Kampf um Sanierung, bei dem es nicht nur um Geld geht

Wie muss eine moderne Schule heute eigentlich aussehen?
Schulbauexperten skizzieren

"Der Sanierungsbedarf ist insgesamt sehr ernst und wir benötigen zudem neue Raumkonzepte für Schulen"
Ein Interview mit dem Bochumer Architekten Ernst Klein, der sich auf Schulbau spezialisiert hat

Am Mikrofon: Kate Maleike

Schimmel an den Wänden, einsturzgefährdete Decken, marode Sporthallen, siffige Toilettenanlagen, giftige Asbestplatten: Die Liste der notwendigen Sanierungsarbeiten an Schulgebäuden in Deutschland ist lang und wird immer länger. Denn Städte und Kommunen haben kein Geld und können die Vielzahl an Schulbaustellen oft schon jetzt nicht mehr bewältigen. Sanierungsstau ist die Regel und wird zum Ärgernis für alle, denn in Zeiten von Ganztagsschule und Inklusion stellen sich ganz neue Anforderungen an den Lernort Schule. Stattdessen gleichen sie Containerdörfern und Umzugstrecks. Unterricht und sonstiges Schulleben sind beeinträchtigt durch Lärm, Dreck und das oft langwierige Baustellendasein. Und nicht selten bleibt aus Sicherheitsgründen nur noch die Abrissbirne.

15:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kultur nach 3 aufnehmen

Corso Spezial
App-Schalten - Rückkehr zum analogen Leben

Der Hype um Datenbrillen ist verpufft, Facebook verliert unter den jungen Nutzern spürbar Freunde und das gute alte Klapphandy gilt so manchem Großstadt-Hipster als Zeichen für Coolness und Non-Konformität. Ein durchweg digitaler Alltag ist für immer mehr Menschen eher Abschreckung als Zukunftsvision - auch die Diskussion um Datenschutz und Überwachung haben dazu beigetragen. Eine Avantgarde von Künstlern und Konsumenten kehrt im digitalen Zeitalter zurück zum analogen Leben: Haptische und schön gestaltete Bücher sind gefragt wie nie. Auch die knisternde Schallplatte erlebt einen unerwarteten Boom. Junge Musiker schwören auf den warmen Sound von analogen Aufnahmen, während Fotografen in ihren Dunkelkammern mit Negativen und Chemikalien experimentieren. Statt neue Freunde im Chat zu suchen, geht man offline gemeinsamen Hobbys nach. In unseren Innenstädten und den Printmedien macht sich eine Sehnsucht nach Idylle und ländliche Ästhetik breit. Am Pfingstmontag begibt sich Corso in einer Spezial-Ausgabe auf die Spur einer neuen "Off"-Kultur.

16:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarkt aufnehmen

Aus dem literarischen Leben
Sibylle Berg: Der Tag, als meine Frau einen Mann fand
(Hanser Verlag, München)
Eine Besprechung von Holger Heimann

Éric Vuillard: Kongo
(Matthes & Seitz, Berlin)
Ein Beitrag von Cornelius Wüllenkemper

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell aufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Aufräumen in unruhigen Zeiten
Ein Lagebricht aus dem ukrainischen Kernkraftwerk von Tschernobyl
Von Dagmar Röhrlich

An der Einfahrt der inneren Sperrzone ist eine Stellung aus Sandsäcken aufgebaut: Auch hier, in Tschernobyl, machen sich die Spannungen im Osten des Landes bemerkbar. Nuklearanlagen werden besonders gesichert, Soldaten bewachen die unübersichtliche Baustelle. Fast 30 Jahre ist es her, dass ein fehlgeschlagener Versuch den bislang schwersten Atomunfall aller Zeiten auslöste. Wolken radioaktiver Stoffe zogen tausende Kilometer bis nach Europa, verseuchten weite Landstriche und die Menschen, die dort lebten. Dabei stecken rund 95 Prozent des Kernbrennstoffs noch heute in den Trümmern. Die Statik ist marode, die Zeit drängt. Ende des Jahres soll eine gigantische Konstruktion über die Reste des stolzen Wladimir-Iljitsch-Lenin-Kraftwerks geschoben werden. Doch auch dieser mit Milliardengeldern errichtete Sarkophag wird das Risiko nicht endgültig unter sich begraben. Längst sollten die Verantwortlichen den nächsten Schritt in Angriff nehmen, den geschützten Abriss. Doch wer denkt schon an das Vernünftige, wenn Krieg herrscht?

17:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragen aufnehmen

Debatten und Dokumente
Europas Kultur muss und wird sich ändern - Zum Umgang der Wohlstandsgesellschaft mit den Flüchtlingen.
Der Journalist und Autor Navid Kermani im Gespräch mit Stefan Koldehoff

17:30 Uhr

Kultur heute aufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Über das Altern - Sebastian Weigle und Claus Guth deuten den "Rosenkavalier" von Richard Strauss an der Oper Frankfurt

Palmenweihen - Eine Preisbilanz des Filmfestivals Cannes 2015

Religion und Politik statt Kunst? - Beobachtungen auf der Kunstbiennale von Venedig

Die Kathedrale der Bücher - Wie eine neue Bibliothek die Einwohner von Seattle zu Viellesern macht

Am Mikrofon: Beatrix Novy

18:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abend aufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrund aufnehmen

Run auf die Arktis - Deutsche Forschung im Zwiespalt

19:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

19:05 Uhr

Kommentar aufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Feiertag aufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

20:05 Uhr

Musikszene aufnehmen

Die Musik konnten sie mitnehmen
Russische Künstler in Berlin
Von Irene Constantin

Als 'dritte Hauptstadt Russlands' galt Berlin in den 20er-Jahren. Etwa 360000 russische Emigranten kamen nach der russischen Revolution von 1917 in die deutsche Hauptstadt. Überdurchschnittlich hoch war der Anteil der Intellektuellen, Künstler, Musiker, gebildeten Militärs. Zwischen 1917 und 1933 gab es ein reges russisches Musik- und Kulturleben in Berlin. Nach 1945 wurden die Kontakte in beiden Teilen Berlins unter verschiedenen politischen Prämissen wieder aufgenommen, aber erst ab den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts kam es erneut zu einer großen intellektuell-künstlerischen Zuwanderung aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Wie integriert in die deutsche Gesellschaft waren russische Künstler zu welcher Zeit? Welche kulturellen Impulse verbinden sich mit ihnen, welche empfingen sie ihrerseits? Wie und wovon lebten sie, und mit welchen Visionen? Irene Constantin sprach mit den jungen Musikhistorikerinnen Maria Bychkova und Anna Fortunova, die sich mit der ersten Emigrationswelle beschäftigen, sowie mit den MusikerInnen Natalia Pschenitschnikowa, Jascha Nemzow und Sofja Gülbadamova, die jetzt zum aktuellen Berliner Musikleben gehören.

21:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

21:05 Uhr

Musik-Panorama aufnehmen

Festival Oude Muziek Utrecht 2014

Johann Joseph Fux und seine böhmischen Schüler František Ignác Antonín Tùma und Jan Dismas Zelenka
Festliche geistliche Vokalwerke

Hana Blažíková, Sopran
Kamila Mazalová, Alt
Václav Èížek, Tenor
Tomáš Král, Bass
Marián Krejèík, Bass

Collegium Vocale 1704 und Collegium 1704
Leitung: Václav Luks

Aufnahme vom 29.8.14 aus dem Großen Saal des Tivoli Vredenburg

22:00  Nachrichten  

22:50 Uhr

Sport aktuell aufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

23:05 Uhr

Schöne Stimmenaufnehmen

Die Sopranistin Anna Prohaska
Von Elisabeth Richter

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
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seit 03:05 Uhr Deutschlandfunk Radionacht

nächste Sendung 03:55 Uhr Kalenderblatt

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Programmtipps

Essay und Diskurs | 25.05.2015 09:30 Uhr Zufälle und Katastrophen

Am Beginn der Moderne steht nicht nur der Versuch, immer wieder Neues zu schaffen, sondern auch der Impuls, dem Entstehen des Neuen auf die Spur zu kommen und auf die Sprünge zu helfen. Im 21. Jahrhundert der Hochgeschwindigkeitsmoderne hat diese Fragestellung noch an Brisanz zugenommen. Mehr

 

Das Feature | 25.05.2015 11:05 Uhr Colorados neue Kiffer-Kultur

"Das bislang ehrgeizigste soziale Experiment des 21. Jahrhunderts" - so nennt der Gouverneur von Colorado die Marktfreigabe von Marihuana. Seit mehr als einem Jahr darf Cannabis im Rocky-Mountains-Staat frei verkauft werden. In der Hauptstadt Denver, ebenso wie in den schicken Skiorten wie Aspen und Vail ist das lang verteufelte Kraut aus der Schmuddelecke der Stoner-Subkultur gezogen. Mehr

 

Campus & Karriere | 25.05.2015 14:05 Uhr Deutschlands Schulen im Sanierungsstau

Schimmel an den Wänden, einsturzgefährdete Decken, marode Sporthallen, schmutzige Toilettenanlagen, giftige Asbestplatten: Die Liste der notwendigen Sanierungsarbeiten an Schulgebäuden in Deutschland ist lang und wird immer länger. Denn Städte und Kommunen haben kein Geld und können die Vielzahl an Schulbaustellen oft schon jetzt nicht mehr bewältigen. Mehr

 

Corso | 25.05.2015 15:05 Uhr Rückkehr zum analogen Leben

Der Hype um Datenbrillen ist verpufft, Facebook verliert unter den jungen Nutzern spürbar Freunde und das gute alte Klapphandy gilt so manchem Großstadt-Hipster als Zeichen für Coolness und Non-Konformität. Ein durchweg digitaler Alltag ist für immer mehr Menschen eher Abschreckung als Zukunftsvision – auch die Diskussion um Datenschutz und Überwachung hat dazu beigetragen. Mehr

 

Wissenschaft im Brennpunkt | 25.05.2015 16:30 Uhr Aufräumen in unruhigen Zeiten

An der Einfahrt der inneren Sperrzone ist eine Stellung aus Sandsäcken aufgebaut: Auch hier, in Tschernobyl, machen sich die Spannungen im Osten des Landes bemerkbar. Nuklearanlagen werden besonders gesichert, Soldaten bewachen die Baustellen am Kernkraftwerk. Mehr

 

Musikszene | 25.05.2015 20:10 Uhr Die Musik konnten sie mitnehmen

Berlin galt in den 1920er-Jahren als "dritte Hauptstadt Russlands": Etwa 360.000 Emigranten kamen nach der russischen Revolution von 1917 in die deutsche Hauptstadt. Überdurchschnittlich hoch war der Anteil der gebildeten Militärs, Intellektuellen, Künstler und Musiker, wie beispielsweise Vladimir Horowitz, dessen internationale Karriere ab Ende 1925 in Berlin begann. Mehr

 
 

Politik

NSA-BND-AffäreDer Teflon-Hosenanzug wird dünner

Angela Merkel im Bundestag. (picture alliance/dpa/Bernd von Jutrczenka)

Die Affäre um die Zusammenarbeit von NSA und BND sei keine Staatskrise, kommentiert Dieter Wonka von der "Leipziger Volkszeitung" für den DLF. Sie ziele auf das Kanzleramt. Zwar lasse sich Angela Merkels Nimbus nicht brechen, Vertrauen aber gehe verloren.

 

Wirtschaft

Zukunft des Geldes"Bargeld ist ein Krisenindikator"

Zahlreiche Euro-Banknoten und Euromünzen, aufgenommen am 03.01.2014 in Frankfurt am Main (Hessen). (picture-alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

Der Finanzwissenschaftler Aloys Prinz glaubt nicht, dass das Bargeld in absehbarer Zeit ganz verschwinden wird. Vor allem kleine Transaktionen seien einfacher und billiger mit Bargeld abzuwickeln, sagte Aloys Prinz im DLF.

 

Wissen

FledermäuseGefühlvolle Flügel

Fledermaus in Ghana. (picture alliance / dpa / Foto: Florian Gloza-Rausch/uni Bonn/no)

Fledermäuse sind kurios: Sie fliegen nicht mit Flügeln aus Federn, sondern aus Haut, und hängen am liebsten kopfüber in ihren Verstecken. US-Forscher haben nun versucht, eine weitere Besonderheit der Tiere zu verstehen: Ihr Gefühl für die Lüfte, das ihnen blitzschnelle Wendemanöver ermöglicht.

 

Kultur

Eurovision Song Contest"Schicksalsschlag für Deutschland"

Die Sängerin Ann Sophie während des Eurovision Song Contests in Wien. (dpa/Julian Stratenschulte)

Schweden gewinnt den Eurovision Song Contest, für die deutsche Kandidatin Ann Sophie gab es null Punkte. "Ein schwaches Lied, aber ihr Auftritt hatte durchaus Schmiss", sagte der Literaturkritiker Rainer Moritz im Deutschlandfunk. Die Null-Nummer sei aber auch der Kanzlerin zu verdanken.

 

Musik

Eurovision Song Contest"Schicksalsschlag für Deutschland"

Die Sängerin Ann Sophie während des Eurovision Song Contests in Wien. (dpa/Julian Stratenschulte)

Schweden gewinnt den Eurovision Song Contest, für die deutsche Kandidatin Ann Sophie gab es null Punkte. "Ein schwaches Lied, aber ihr Auftritt hatte durchaus Schmiss", sagte der Literaturkritiker Rainer Moritz im Deutschlandfunk. Die Null-Nummer sei aber auch der Kanzlerin zu verdanken.

 

Gesellschaft

Nachrichtensendung "heute+"Wie weit kann man gehen mit dem "Jung-Sein"?

Ein Mainzelmännchen (Soeren Stache dpa/lbn    (c)

Mit "heute+" startete in dieser Woche ein neues Nachrichtenformat, das vor allem jüngere Zielgruppen ansprechen soll. Dabei wirken die Macher in der Ansprache des Publikums äußerst unentschlossen - mal wird geduzt, dann gesiezt - und ebenso in Sachen Wortwahl. Eines hat die neue Show aber unanfechtbar für sich.

 

Sport

TischtennisAbschied ohne Wehmut

Christian Süß an der Tischtennis-Platte (picture alliance/dpa/Revierfoto)

Der langjährige Nationalspieler Christian Süß beendet seine Profi-Laufbahn – der Gesundheit wegen, aber auch, weil er Pilot werden möchte. Bei seinem letzten Auftritt für TTC Fulda-Maberzell verpasste er die Meisterschaft im Finale gegen seinen Ex-Verein Borussia Düsseldorf.