Programm: Vor- und Rückschau

Jetzt im Radio: Sonntag, 1. März 2015, 03:57 Uhr

Seit 03:55 Uhr

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AUSWAHL: Die Programmvorschau der kommenden sechs Wochen.

Hier finden Sie die Programmvorschau für die kommenden Wochen. Außerdem können Sie das bisherige Programm nachschlagen und herausfinden, was zu einem früheren Zeitpunkt gesendet wurde.

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Tagesprogramm: Sonntag, 1. März 2015

Zeit DESCRIPTION
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Die Frau am Meer
Eine Lange Nacht über die Malerin Clara Arnheim
Von Gabriela Jaskulla
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 24./25.09.2011)

Sie malte nur Wind und Wogen - die Malerin, die es Anfang des 20. Jahrhunderts immer wieder sommers auf die Insel Hiddensee zog, war trotzdem revolutionär: Clara Arnheim, 1867 in Berlin geboren, bestand darauf, Berufsmalerin zu sein, und weil man Frauen im Kaiserreich die Ausbildung verweigerte, zog sie eben nach Paris. Zurückgekehrt richtete sie zusammen mit der Malerkollegin Henni Lehmann auf der Ostseeinsel eine Malschule und einen Ausstellungsraum ein: Die 'Blaue Scheune' war der künstlerische Mittelpunkt für acht Berliner Malerinnen mit Neigungen zur Sommerfrische. So heiter, so unpolitisch und so schön die Bilder der Künstlerinnen auch schienen - ihr Engagement reichte, um kräftig anzuecken: Der 'Dichterfürst' Gerhart Hauptmann ignorierte die 'Malweiber', und als 1933 die Nazis auch auf Hiddensee die Macht übernahmen, verloren die jüdischen Malerinnen rasch die Existenzgrundlage. Clara Arnheim, die ausgerechnet in Berlin unterzutauchen versuchte, überlebte einige Jahre nur durch die Zuwendungen einer Hiddenseer Bäckersfamilie. Am Ende wurde sie trotzdem ein Opfer der Nazis: 1942 wurde Clara Arnheim nach Theresienstadt deportiert, wo sie sechs Wochen später starb. Die 'Lange Nacht' folgt in Gesprächen mit der Restauratorin Eleonore Lang vom Landesmuseum in Braunschweig, mit Fachleuten und den Nachfahren der einst helfenden Bäckerfamilie auf Hiddensee den Spuren eines ungewöhnlichen Künstlerinnenlebens.

01:00  Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht aufnehmen

02:05  Sternzeit 

02:07  Konzertmomente 

Jukka Tiensuu
nemo
Ensemble Insomnio
Matthias Euland, Elektronik
Leitung: Ullrich Pöhl
Aufnahem vom 9.4.10 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal im Rahmen des Forum neuer Musik 2010 'Amsterdam Berlin Warschau - Junge Positionen'

03:00  Nachrichten 

03:05  Schlüsselwerke 

Nikolaj Rimskij-Korsakow
'Scheherazade'. Sinfonische Suite nach Tausendundeiner Nacht, op. 35
Berliner Philharmoniker
Leitung: Lorin Maazel

03:55  Kalenderblatt  

04:00  Nachrichten  

04:05  Die neue Platte XL  

05:00  Nachrichten  

05:05  Auftakt  

Johann Sebastian Bach
Englische Suite Nr.4 F-Dur, BWV 809
Sviatoslav Richter (Klavier)

06:00 Uhr

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06:05 Uhr

Kommentar aufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musik aufnehmen

Johann Michael Bach
'Liebster Jesu, hör mein Flehen', Dialog zum Sonntag Reminiscere
Kanaaniterin - Maria Zedeliusm, Sopran
Christus - Michael Schopper, Bass
Jünger - David Cordier, Countertenor
Jünger - Paul Elliott, Tenor
Jünger - Hein Meens, Tenor
Musica Antiqua Köln
Leitung: Reinhard Goebel

Dietrich Buxtehude
'Wo soll ich fliehen hin?', Kantate für Soli, 2 Violinen, 2 Violen, und Basso continuo, BuxWV 112
Bettina Pahn, Sopran
Patrick van Goethem, Countertenor
Jörg Dürmüller, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Orchestra
Leitung: Ton Koopman

Jan Pieterszoon Sweelinck
Fantasie für Orgel F-Dur, PD 55, Fantasia F2
Peter van Dijk, Orgel

Georg Philipp Telemann
'Ich hatte viel Bekümmernisse', Kantate zum Sonntag Reminiscere, TWV 1:843 für Alt, Sopran, Tenor, Baß, Chor, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo,
Veronika Winter, Sopran
Lena Susanne Norin, Alt
Jan Kobow, Tenor
Ekkehard Abele, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

07:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musik aufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Die "Kolonialmetropole Berlin" und 130 Jahre Afrika-Konferenz - Ein Kongress mit Performances, Film und Installationen an der Berliner Volksbühne

Vom Vorbild zum Feindbild - Europas Blick auf Griechenland
Ein Interview mit dem Historiker Achatz von Müller

Die Angst im Nacken
Über kollektive und individuelle Auswirkungen des Gefühls der Bedrohung ein Interview mit dem Psychoanalytiker Rolf Haubl

07:30  Nachrichten  

07:50  Kulturpresseschau  

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Alter Hass und neue Bedrohung - Antisemitismus in Europa
Ein Interview mit dem Soziologen Armin Nassehi

Denk ich an Deutschland: die Schriftstellerin Marica Bodrozic

Am Mikrofon: Michael Köhler

08:00  Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichten aufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen aufnehmen

Religiöses Wort
„Dem Leiden und der Liebe Stimme geben“ - Vom Beten in allen Lebenslagen
Von Spiritual Paul Deselaers
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau aufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblatt aufnehmen

Vor 450 Jahren: Rio de Janeiro wird gegründet

09:10 Uhr

Die neue Platte aufnehmen

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs aufnehmen

Venezuela am Abgrund?
Die venezolanische Soziologin Francine Jácome im Gespräch mit Peter B. Schumann

Francine Jácome hat eine Studie über Gewalt, Unsicherheit und politische Polarisierung veröffentlicht, in der zentrale Aspekte der Gesamtsituation in Lateinamerika erfasst sind. Das Thema Gewalt ist längst ein globales, hat aber in Venezuela vor allem in der Alltagskriminalität eine besonders extreme Ausprägung gefunden. Mit dem Amtsantritt des vor zwei Jahren verstorbenen Hugo Chávez nahm das gegenwärtige Chaos seinen Lauf. Der Publizist Peter B. Schumann befragt die Soziologin Jácome darüber, wieso die Regierung dieses ölreichsten Landes in Lateinamerika nicht in der Lage ist, ihre Bevölkerung problemlos zu ernähren, warum die Devisen nicht ausreichen, um Venezolaner damit zu versorgen und warum die Opposition massiv unterdrückt wird.

10:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienst aufnehmen

Übertragung aus der Obersten Stadtkirche in Iserlohn
Predigt: Pfarrer Andres Michael Kuhn
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

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11:05 Uhr

Interview der Woche aufnehmen

Jürgen Trittin, B90/ Grünen, MdB

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang aufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt
Athleten vom anderen Stern
Leben mit Schlittenhunden in Lappland

Grandiose Kulisse
1.200 Jahre Stadt und Bistum Hildesheim

Kuscheln im Kalten
Im rumänischen Eishotel

Kultur entlang der Autobahn
Mit dem Bus von Freiburg nach Lissabon

Das Grüne Gold der Maori
Auf der Suche nach dem Pounamu-Stein auf Neuseelands Südinsel

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00  Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittag aufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöne aufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Direktor des Museum Ludwig Köln Yilmaz Dziewior im Gespräch mit Barbara Schäfer

Yilmaz Dziewior ist Kunsthistoriker und Kurator für zeitgenössische Kunst. Im Februar 2015 übernimmt er die Leitung des Museum Ludwig in Köln. Und er wird den Österreich-Pavillon auf der 56. Kunstbiennale Venedig kuratieren, die 2015 unter der künstlerischen Leitung von Okwui Enwezor stattfindet. Dem art-magazin sagte er: "Das liegt mir am Herzen: Besucher für das Museum zu gewinnen, die sonst nicht so viel mit Kunst zu tun haben. Das liegt auch an meiner eigenen Sozialisierung: Meine Eltern können bis heute nichts mit aktueller Kunst anfangen." Geboren 1964 in Bonn, arbeitete Yilmaz Dziewior nach dem Studium Anfang der 90er-Jahre als Kunstkritiker für die Bonner Rundschau. Für seine Promotion untersuchte er 'Glas als raumdefinierendes Element im Werk von Mies van der Rohe'. Er war Direktor des Kunstvereins in Hamburg und des Kunsthauses Bregenz.

14:00  Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

15:05 Uhr

Rock et cetera aufnehmen

Auf der Suche nach dem Soul - die ghanaische Sängerin Y'Akoto
Von Marlene Küster

Mit ihrer einzigartigen und markanten Stimme wird Y'Akoto mit Billie Holiday und Nina Simone verglichen. Für ihre Mischung aus Folk, Pop, Soul, Jazz und afrikanischen Einflüssen hat sie selbst ein Genre erfunden: Soul Seeking Music. "Diese Bezeichnung passt irgendwie", sagt sie. "Denn ich bin eigentlich immer noch auf der Suche nach der Definition meines Sounds und er kommt auf jeden Fall von der Seele und vom Herzen." Y'Akoto schreibt ihre Songs selbst und komponiert auch die Musik. Das, was sie erlebt, was ihr auffällt und nahegeht, verarbeitet sie in ihren Liedern: Szenen aus dem alltäglichen Leben, die Geschichte eines Kindersoldaten, Selbstmord oder Liebeskummer. Auf dem aktuellen, sehr überzeugenden Album 'Moody Blues' kommen Kontraste, Höhen und Tiefen des Lebens zum Ausdruck wie beispielsweise im Song 'Off The Boat': Ein junger Mann verlässt auf einem Boot seine Heimat und seine Liebe. Er sucht in weiter Ferne ein besseres Leben, stirbt aber auf der Reise und seine Leiche wird ins offene Meer geworfen. Y'Akoto wurde 1988 in Hamburg geboren und wuchs in Ghana auf. Die Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers pendelt von klein auf zwischen Europa, Westafrika und den USA. "Ich gehe weder wie ein Architekt noch ein Bauarbeiter vor, wenn ich komponiere", gibt sie entschieden zu verstehen. Dahinter stecke kein Kalkül, sondern vielmehr ihre Intuition.

16:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarkt aufnehmen

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Heinz Rein: Finale Berlin
(Schöffling & Co.)
Ein Beitrag von Ursula März

Am Mikrofon: Denis Scheck

16:30 Uhr

Forschung aktuell aufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Eingriff ins Hirn
Die Wirkung tiefer Elektroden auf die Psyche
Von Kristin Raabe

Ein Loch im Schädel, darin ein dünner Draht. Und Stromstöße - mit dieser Methode werden bereits seit etwa zehn Jahren psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Zwangsstörungen behandelt. Nun gehen Mediziner dazu über, den Eingriff auch bei anderen Erkrankungen zu erproben, zum Beispiel bei Alzheimer oder Chorea Huntington.
Nicht immer erreichen die Forscher, was sie anstreben. Manchmal aber auch mehr, als sie erwarten. Bekannt ist der Fall eines Mannes, der zur Behandlung seiner Fettleibigkeit stimuliert werden sollte. Der Erfolg blieb aus, stattdessen entwickelte der Patient mit den tiefen Hirnelektroden unbekannte Gedächtnisleistungen. Auch sein IQ stieg. Schon werden Stimmen laut, die diesen Eingriff zum sogenannten Neuroenhancement - also zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit - bei Gesunden einsetzen wollen.

17:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragen aufnehmen

Debatten und Dokumente
Wege des Ausgleichs - Der Dirigent Daniel Barenboim über interkulturelle Konflikte im Gespräch mit Julia Spinola

17:30 Uhr

Kultur heute aufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"Report" - Michael Talke inszeniert das neue Stück von Ulrike Syha in Leipzig

"Zellen" - Eine Louise Bourgeois-Ausstellung im Haus der Kunst in München

Die Vordenker von Pegida - Stefan Weidners Streitschrift "Anti-Pegida"

Die "Kolonialmetropole Berlin" und 130 Jahre Afrika-Konferenz - Ein Kongress mit Performances, Film und Installationen an der Berliner Volksbühne

Einsatz für Klimt und Schiele - Die New Yorker Galerie St. Etienne feiert mit einer Ausstellung ihr 75-jähriges Jubiläum

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abend aufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrund aufnehmen

Allergene kennzeichnen! - Wie Bäcker und Küchenchefs die neue Verordnung umsetzen

19:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

19:05 Uhr

Kommentar aufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntag aufnehmen

1. Fußball-Bundesliga, 23. Spieltag mit den Spielen:
Borussia Mönchengladbach - SC Paderborn 07 und
Werder Bremen - VfL Wolfsburg

2. Fußball-Bundesliga, 23. Spieltag:
FC St. Pauli - Erzgebirge Aue,
1. FC Heidenheim - Fortuna Düsseldorf sowie
RB Leipzig - 1. FC Union Berlin

Social Media - Vernetze Fußballstadien, Fluch oder Segen für die Bundesligavereine?

Internationaler Fußball - Fußball in Singapur

Letze Chance für Ignoranten - Kommentar zur geplanten FIFA-Winter-WM 2022 in Katar

Olympia 2016 - IOC-Chef Bach zu Besuch in Rio

Olympia 2024 - Stimmung in Berlin (Flughafen, Senatssitzung am Di, im Neuen Museum)

Ski nordisch - WM in Falun/SWE: Massenstart klassisch Männer

Bob- und Skeleton WM in Winterberg: 3. und 4. Lauf Zweierbob Männer / Team WM Bob- und Skeleton

Rodeln - EM und Weltcup-Finale in Sotschi/RUS

Ski Alpin - Weltcup Riesenslalom der Männer in Garmisch

Volleyball - Pokalfinale zwischen der SVG Lüneburg und dem VfB Friedrichshafen

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

20:05 Uhr

Freistil aufnehmen

Das Ende naht
Eine kurze Reise auf dem Fluss der Zeit
Von Egon Koch
Regie: der Autor
Produktion: SWR 2013

Zeit ist allgegenwärtig. Wir gewinnen sie, wir schlagen sie tot, wir hetzen hinter ihr her oder sie zerrinnt uns zwischen den Fingern. Und am Ende ist sie abgelaufen. Von diesem Ende aus bereist Autor Egon Koch den Fluss der Zeit. Er begegnet Menschen, für die Zeit Beruf und Berufung ist, er geht dem Pop-Mythos des 'Club 27' nach - Leben und Tod von Musikern wie Jimi Hendrix und Amy Winehouse, die mit 27 gestorben sind. Und er trifft Todgeweihte: Menschen, die sterbenskrank sind und wissen, dass ihr Ende naht. Der Mensch hat keine Zeit; er ist sie. Und dann gibt es ja auch noch die Ewigkeit.

21:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche aufnehmen

Spannungen. Musik im Kraftwerk Heimbach 2014

Olli Mustonen
Nonett für vier Violinen, zwei Violen, zwei Violoncelli und Kontrabass Nr. 1

Sergej Rachmaninow
Suite für zwei Klaviere Nr. 2 C-Dur, op. 17

'Vocalise', bearbeitet für Kontrabass und Klavier

Antonín Dvořák
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 14 As-Dur, op. 105

Antje Weithaas, Violine
Benjamin Beilman, Violine
Caroline Goulding, Violine
Hyeyoon Park, Violine
Rachel Roberts, Viola
Volker Jacobsen, Viola
Anastasia Kobekina, Violoncello
Gustav Rivinius, Violoncello
Nikita Naumov, Kontrabass
Artur Pizarro, Klavier
Lars Vogt, Klavier
Christian Tetzlaff, Violine
Elisabeth Kufferath, Violine
Tanja Tetzlaff, Violoncello

Aufnahme vom 15.6.14 aus dem Kraftwerk Heimbach

Olli Mustonen mag es vielseitig: Er ist nicht nur als brillanter Klaviervirtuose unterwegs, sondern auch als Dirigent und Komponist erfolgreich. In seinem Nonett Nr. 1 aus dem Jahr 1995, einem opulent klingenden Stück in der nicht alltäglichen Besetzung für zwei Streichquartette und Kontrabass, nimmt er überaus geschickt Bezug auf große Vorbilder wie Bach, Beethoven und Sibelius. Neoklassizistisch und neoromantisch, so könnte man diese Musik umschreiben. Rachmaninows vollgriffige Suite für zwei Klaviere, eine Folge von vier Charakterstücken, machte nicht nur bei ihrer Uraufführung 1901 in Moskau Eindruck, sondern auch in der Interpretation von Lars Vogt und seinem Pianistenfreund Artur Pizarro. Die 'Vocalise', hier zu hören in einer Bearbeitung für Kontrabass, ist ein echter Rachmaninow-Ohrwurm. Antonín Dvořáks Streichquartett op. 105 war dann der klangvolle, tiefsinnige Abschluss beim Kammermusikfest 'Spannungen' 2014. Dvořák schüttet hier noch einmal sein Herz aus, wohl auch aus Glück darüber, dass er endlich aus Amerika in seine geliebte böhmische Heimat zurückkehren konnte.

22:00  Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichten aufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgespräch aufnehmen

Zwischen Hochglanz-Event und Turnhallen-Mief: Wo steht der deutsche Volleyball?

Gesprächsteilnehmer:
Stefan Hübner, Trainer des Pokalfinaldebütanten SVG Lüneburg,
Stelian Moculescu, Trainer des Abonnements-Pokalsiegers VfB Friedrichshafen und
Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Deutschen Volleyball Liga

Die Fragen stellt Bastian Rudde.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Essay und Diskurs | 01.03.2015 09:30 Uhr "Nie zuvor eine Krise dieser Dimension"

Eine anarchische Situation, bei der Gewalt ungeahndet bleibt, eine ausufernde Korruption. So beschrieb die venezolanische Soziologin Francine Francine Jácome die Situation Venezuelas im Deutschlandfunk. Die Wurzel des Problems sei dabei das Wirtschaftsmodell selbst: der noch vom verstorbenen Chávez entwickelte Staatssozialismus. Mehr

 

Zwischentöne | 01.03.2015 13:30 Uhr Der Direktor des Museum Ludwig Köln, Yilmaz Dziewior

Yilmaz Dziewior ist Kunsthistoriker und Kurator für zeitgenössische Kunst. Im Februar 2015 übernimmt er die Leitung des Museum Ludwig in Köln. Und er wird den Österreich-Pavillon auf der 56. Kunstbiennale Venedig kuratieren, die 2015 unter der künstlerischen Leitung von Okwui Enwezor stattfindet. Mehr

 

Wissenschaft im Brennpunkt | 01.03.2015 16:30 Uhr Die Wirkung tiefer Elektroden auf die Psyche

Durch ein Loch im Schädel gibt ein Draht kleine Stromstöße ans Hirngewebe ab - mit dieser Methode werden bereits seit etwa zehn Jahren psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Zwangsstörungen behandelt. Nun gehen Mediziner dazu über, den Eingriff auch bei anderen Erkrankungen zu erproben, zum Beispiel bei Alzheimer oder Chorea Huntington. Mehr

 

Freistil | 01.03.2015 20:05 Uhr Das Ende naht - Eine kurze Reise auf dem Fluss der Zeit

Zeit ist allgegenwärtig. Wir gewinnen sie, wir schlagen sie tot, wir hetzen hinter ihr her oder sie zerrinnt uns zwischen den Fingern. Und am Ende ist sie abgelaufen. Mehr

 

Konzertdokument der Woche | 01.03.2015 21:05 Uhr Musik im Kraftwerk, unterm Halbmond und vom Balkan

Alte und Neue Werke sowie ein Spektrum vom Soloabend bis zu Sinfoniekonzert oder Opernaufführung: Das Musikfest Bremen bietet für jeden Geschmack etwas. Dazu kommen stimmungsvolle Räume: Hier luden Jordi Savall und sein Alte-Musik-Ensemble Hespérion XXI zu einer musikalischen Reise durch die Kulturen des Balkans ein. Mehr

 

Musikszene | 02.03.2015 20:10 Uhr "Europas klingender Platz"

Nicht nur Richard Strauss liebte das prachtvolle Haus mit seiner guten Akustik; auch viele andere Komponisten und Dirigenten schätzten die Dresdner Semperoper. Am 13. Februar 1945 sank sie wie die gesamte Altstadt des liebevoll genannten "Elb-Florenz" in Schutt und Asche. Mehr

 
 

Politik

TürkeiTräume von der osmanischen Vergangenheit

Türkische Soldaten in osmanischen Marineuniformen im Juli 2008 während einer Zeremonie in Istanbul.  ( imago/ABC Medya)

Die türkische Regierungspartei AKP und Präsident Recep Tayyip Erdogan pflegen ganz bewusst die Erinnerung an das Osmanische Reich. Es steht bei vielen Menschen für die glorreiche Vergangenheit der Türkei. Dabei sind kritische Fragen zum Alltag im Osmanischen Reich unerwünscht. Der Traum vom perfekten Großreich soll nicht zerstört werden.

 

Wirtschaft

Gemeinnütziger JournalismusSpende für gute Recherchen

Ein Mann sitzt an einem Computer, daneben eine Kamera. (dpa/Armin Weigel)

Der Journalismus ist nicht als gemeinnützig anerkannt. Die Folge: Spenden können so nicht von der Steuer abgesetzt werden. In Nordrhein-Westfalen wollen einige, dass sich dies ändert. Es gibt es zu diesem Thema nun eine Anhörung im Landtag - nicht jeder findet die Idee allerdings gut.

 

Wissen

IndustriesteuerungIsolation in der Cloud

ushalt zeigt den Stromverbrauch sekündlich an und liefert diese Information an einen Kleincomputer.  (picture alliance / dpa / Roland Weihrauch)

Als Sicherheitskonzept gegen den Angriff auf vernetzte Industrieanlagen diskutieren Experten gerade die Isolation: Dabei läuft die Informationen quasi nur noch wie in einer Einbahnstraße weg von der einzelnen Maschine hin zur Cloud - und die so isolierten Maschinen sind dann nicht mehr auf klassischem Weg angreifbar.

 

Kultur

Terrormiliz IS zerstört KunstschätzeAufstand gegen die Wirklichkeit

IS-Anhänger zerstören Statuen, laut Angaben des IS in Mossul (Screenshot Propagandavideo "Islamischer Staat")

Die Zerstörung wertvoller historischer Kunstschätze aus altorientalischer Zeit durch die Terrororganisation Islamischer Staat macht sprachlos. Anscheinend geht es dem IS nicht nur um die Zerstörung von Kulturgütern, sondern auch um den Akt des Auslöschens an sich.

 

Musik

Rapper Kontra K"Authentizität ist das Wichtigste"

Der Rapper Kontra K zum Corsogespräch im Kölner Funkhaus. (Deutschlandradio/Adalbert Siniawski)

Der Rapper Kontra K hatte früher das klassische Image des brutalen Jungen von der Straße - mittlerweile hat er sich von diesem Image entfernt. "Ich bin noch zu einem guten Menschen geworden", sagte er im DLF. Seine Musik sei immer ein Spiegel seines momentanen Ichs.

 

Gesellschaft

TürkeiTräume von der osmanischen Vergangenheit

Türkische Soldaten in osmanischen Marineuniformen im Juli 2008 während einer Zeremonie in Istanbul.  ( imago/ABC Medya)

Die türkische Regierungspartei AKP und Präsident Recep Tayyip Erdogan pflegen ganz bewusst die Erinnerung an das Osmanische Reich. Es steht bei vielen Menschen für die glorreiche Vergangenheit der Türkei. Dabei sind kritische Fragen zum Alltag im Osmanischen Reich unerwünscht. Der Traum vom perfekten Großreich soll nicht zerstört werden.

 

Sport

Bundesliga-Gespräch"Dramatisch für Europa"

Michael Schade, Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen (dpa/picture alliance/Jonas Güttler)

Nach den jüngsten Siegen von Bayer Leverkusen sieht Geschäftsführer Michael Schade seinen Club wieder auf Kurs. Kritisch äußerte er sich zur geplanten Winter-WM 2022 in Katar. Zugleich sprach er sich für Kompensationszahlungen aus.