Samstag, 25.11.2017

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 25.11.2017
 
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Science Fiction
Ein Experiment des Doktor E. über die Bewohnbarkeit der Hölle
Von Hermann Ebeling
Regie: Andreas Weber-Schäfer
Mit Joachim Ansorge, Kornelia Boje, Ulrich von Dobschütz, Jochen Nix, Peter Rühring, Toni Dameris, Henning Köhler, Karin Schroeder, Aart Veder, Renate Clair, Walter Prüssing, Jan-Geerd Buss und Uwe-Karsten Koch
Produktion: SDR 1976
Länge: ca. 54‘

Wenn die Erde unbewohnbar geworden ist, gäbe es theoretisch verschiedene Ausweichmöglichkeiten, z.B. riesige Weltraumstationen im All oder das Terraforming auf anderen Planeten. Dieses Hörspiel entwickelt ein alternatives Szenario. Nachdem Wasser und Luft durch Überbevölkerung und Umweltverschmutzung vergiftet sind, wird die Bevölkerung einer ganzen Stadt für ein Jahr in ein gigantisches unterirdisches Hallensystem gepfercht. Bis die Außenluft wieder atembar ist, muss ein Teil sein Leben unter menschenunwürdigen Bedingungen fristen, damit einem anderen Teil zeitweilig annehmbare Lebensbedingungen gewährt werden können. Um zu verhindern, dass sich die Menschen dort gegenseitig totbeißen wie die Ratten, beruhigt man sie mit der Bunkerpille, einer Schlafdroge. Allerdings gerät das ausbalancierte neue Lebensprinzip durch den Ausbruchversuch eines Paares in Gefahr.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Neuvorstellungen von Rock bis Pop, Indie, Electronic
Schwerpunkt: 1967 veröffentlichten die Beach Boys ihre Alben "Smiley Smile" und "Wild Honey"
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

Marge oder Mensch: Darf Siemens trotz Rekordgewinn Personal abbauen?

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pater Eberhard von Gemmingen, München

06:50 Interview  

Interview mit Werner Strahl, Cap Anamur, zur Situation in Ost-Ukraine

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

Minderheitsregierung - Interview mit Joachim Wienland, StaatsrechtlerDeutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

Interview mit Wolfgang Clement, Ex-Ministerpräsident NRW, zu Dilemma um neue Regierung

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Der Theaterleiter Heinz Hilpert gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

Wo drückt der Schuh? - Wir leihen „Wutbürgern“ ein Ohr

Am Mikrofon: Ulrich Gineiger

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Pianist Markus Becker

Ob Haydn oder Reger, solo, Kammermusik oder Jazz - der Pianist Markus Becker überrascht das Publikum immer wieder gern. Mittelpunkt seines Wirkens ist Hannover: Hier hat der 1963 geborene Markus Becker prägende Erfahrungen im Knabenchor gesammelt, hier hat er studiert bei Karl-Heinz Kämmerling, hier lehrt er selbst seit 1993 - Kammermusik. Er liebt den musikalischen Austausch mit Kollegen wie Albrecht Mayer oder Sharon Kam, und er liebt es, als Professor den Studierenden zu vermitteln, was es bedeutet, nicht nur die eigene Individualität zu entdecken, sondern sich darüber hinaus gemeinsam um eine schlüssige Interpretation zu bemühen. Seine Diskografie umfasst zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen, darunter die Gesamteinspielung des Klavierwerks von Max Reger. Ein Kritiker schrieb, diese sei „eine der seltenen wahrhaft großen Leistungen deutscher Pianistik der letzten 50 Jahre“.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Der andere Schweden-Krimi - Kampf gegen Gewalt in Malmö
Mit Reportagen von Victoria Reith

Die Kriminalitätsrate steigt. Die Polizeikräfte werden verstärkt. Aber die Mordrate in der schwedischen Stadt Malmö bleibt hoch. Der Polizei mangelt es an Effektivität. Zuletzt schreckten die Schilderungen der Autorin Hanne Kjöller auf, die einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen des schwedischen Sicherheitsapparates geworfen hat. Aber da ist auch die andere Seite: Behörden, Bürger und Medien wollen dem Ansehensverlust von Schwedens drittgrößter Stadt etwas entgegensetzen.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

Noch keine Regierung - Lindners FDP setzt nach Jamaika auf disruptive Politik

Noch keine Lösung - Der Machtkampf in der CSU zieht sich hin

Noch ist Frieden nicht in Sicht - Putins Bemühungen um Syrien

Noch immer uneinsichtig - Ratko Mladic wegen Völkermord verurteilt

Am Mikrofon: Barbara Roth

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

Politische Lösungen für Syrien: Wo bleibt die Opposition?

Riskante Partnerschaften in Afrika: Europas Zusammenarbeit mit dem Tschad

"Mein Vater, der Völkermörder": Die Kinder der argentinischen Militärdiktatur

Hilfloses Venezuela: Malariaepidemie als Symptom der Wirtschaftskrise

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

Das Bildungsmagazin

Förderschulen statt gemeinsamer Unterricht
Deutschland tritt bei der Inklusion auf die Bremse

'Campus & Karriere' fragt: Gibt die Bildungspolitik bei der Inklusion zu früh auf? Wie sinnvoll ist es, beide Systeme parallel zu betreiben? Wie kann die Versorgung mit Sonderpädagogen und Schulbegleitern verbessert werden, wenn Förderschulen erhalten bleiben? Und: muss sich die Lehrerausbildung grundsätzlich verändern, damit auch allgemeinbildende Lehrer inklusiv unterrichten können?

Gesprächsgäste:
Franziska Müller-Rech, schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im NRW-Landtag
Astrid Hannemann, Leiterin der Geschwister-Prenski-Gemeinschaftsschule in Lübeck
Thomas Binn, Autor des Dokumentarfilms „Ich, Du, Inklusion“
Am Mikrofon: Manfred Götzke

Beitrag:
Grenzen der Inklusion
Reportage über einen Schüler, der trotz guter Leistungen von der Regel- wieder auf die Förderschule gewechselt ist

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Die Inklusion, also der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung, wurde in den letzten Jahren in massiv vorangetrieben. Schließlich hat auch Deutschland die UN-Behindertenkonvention ratifiziert. Viele Bundesländer treten jetzt aber auf die Bremse. Die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW will die Förderschulen bis auf weiteres erhalten. Auch die frisch vereidigte Regierung in Niedersachsen will mehr Flexibilität und Wahlmöglichkeiten bei der Inklusion und die Förderschulen in den nächsten vier Jahren weiter betreiben. Die Gründe für dieses Umdenken: Viele Regelschulen klagen, dass sie mit der Inklusion schlicht überfordert sind. Es fehlt an qualifiziertem Personal, den Regellehrern mangelt es an entsprechenden Fortbildungen. Und manche Eltern finden, dass ihr Kind auf einer Förderschule einfach besser aufgehoben ist.

Statt sich für ein System zu entscheiden, werden nun also beide einstweilen weiter betrieben. Die Folgen: hohe Kosten - und fehlende Sonderpädagogen. Dass Inklusion tatsächlich gelingen kann, zeigen Bundesländer, die schon mehr Erfahrung damit haben: Zum Beispiel Schleswig Holstein, wo bereits vor 25 Jahren mit der gemeinsamen Beschulung begonnen wurde.

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin
 
„Vom Ein-Mann-Projekt zu einem der größten Independent-Label“ 
Die Gründung von Mute Records 1978 war eher ein Zufall. Labelgründer Daniel Miller wollte damals eigentlich nur seine eigene Single veröffentlichen. Heute, fast 40 Jahre später, gilt das Independent-Label mit Künstlern wie Depeche Mode und Erasure als eines der erfolgreichsten der britischen Insel.

„Singen als pazifistische Waffe“ - Mehr Politikerin als Musikerin?
Stolz, freundlich und unbeugsam ist sie, die Musikerin und Menschenrechtsaktivistin Joan Baez. So protestiert sie gegen Rassentrennung, den Vietnamkrieg oder die Trump-Regierung. Und lässt sich nie von einer bestimmten Partei vereinnahmen: „Sie war keine Einäugige“, sagte Autor Jens Rosteck im Dlf. Seine Biografie über Joan Baez ist gerade unter dem Titel „Porträt einer Unbeugsamen“ erschienen.

„James Newton Howard - nie gehört?“
Vermutlich ist das Gegenteil der Fall. Denn Howard hat seit 30 Jahren die Musik für mehr als 120 Filme komponiert. Darunter zahlreiche Blockbuster wie „Pretty Woman", „Auf der Flucht", „Batman Begins", „The Dark Knight" oder „Die Tribute von Panem". Bisher war er acht Mal für einen Oscar nominiert. Aber anders als sein Freund und Kollege Hans Zimmer wartet er noch darauf, die goldene Trophäe auch zu gewinnen. Aktuell tourt er mit Orchester und Chor, Filmausschnitten und Geschichten durch Deutschland.

Am Mikrofon: Anja Buchmann

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

Der französische Autor Timothée de Fombelle und sein Übersetzer Tobias Scheffel im Gespräch mit Tanya Lieske

Timothée de Fombelle: „Die wundersamen Koffer des Monsieur Perle“
Aus dem Französischen von Tobias Scheffel und Sabine Grebing
(Gerstenberg Verlag, Hildesheim)

Am Mikrofon: Tanya Lieske

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

Schwerpunkt:
Alter Code in neuen Schläuchen
Über die Wiederverwendbarkeit von Software aus den 1980er-Jahren

Wrapper und Precompiler
Auch objektorientierte Programmiersprachen sind nicht zukunftssicher

Aktuell:
Die USA wollen die Netzneutralität kippen
Und selbst die Anbieter von Netzzugängen wundern sich

KI und Recht
Die Bedeutung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung

Das Digitale Logbuch
Retox

Info-Update

Sternzeit 25. November 2017
Big Fucking PR

Am Mikrofon: Maximilian Schönherr

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

Pragmatismus statt Prinzipien: Besser losregieren statt sich weiter zieren?
Der Politikwissenschaftler Volker Kronenberg und der Publizist Albrecht von Lucke im Gespräch
Am Mikrofon: Birgid Becker

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"Vor Sonnenaufgang" - Ewald Palmetshofer überschreibt Gerhart Hauptmann für Basel

„dis/order“ - Ausstellung in Aachen über politisch engagierte Kunst in Russland

Titan der Klassik - Das Beethoven-Museum in Wien eröffnet in seinem Wohnhaus

Bärenknatsch - Ein Kommentar zum Berlinale-Protestbrief der deutschen Regieriege

A Tale of two worlds. - Sammlung des MMK im Dialog mit Kunst aus Lateinamerika

Am Mikrofon: Beatrix Novy

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

Riskante Partnerschaft - Europas Zusammenarbeit mit dem Tschad

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2017
Dokumentation des vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergebenen Wilhelm Raabe-Literaturpreises 2017
Lesung und Gespräch mit der Preisträgerin Petra Morsbach

Zum 13. Mal vergab der Deutschlandfunk gemeinsam mit der Stadt Braunschweig den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Es ist mit 30.000 Euro einer der höchstdotierten Preise im deutschsprachigen Raum und einer der renommiertesten. Er wird vergeben für ein in deutscher Sprache verfasstes erzählerisches Werk, das eine wichtige Etappe in der Entwicklung des jeweiligen Autors darstellt. Das Buch muss im Jahr der Preisvergabe erschienen sein. Der Raabe-Preis selbst geht zurück auf das Jahr 1944, als Ricarda Huch ausgezeichnet wurde. Ein Neuanfang nach zehn Jahren Pause wurde dann im Jahr 2000 gemacht, mit dem Deutschlandfunk, mit neuen Statuten und einem Pool von rund 20 ausgezeichneten Juroren, die rochieren, so dass die jeweils neunköpfige Jury in jedem Jahr auf einigen Positionen verändert ist.
In diesem Jahr u.a. mit von der Partie:
Prof. Dr. Gert Biegel, Vorsitzender der Wilhelm-Raabe-Gesellschaft
Alexander Cammann, ZEIT-Redakteur
Dr. Anja Hesse, Kulturdezernentin der Stadt Braunschweig
Dr. Michael Schmitt, Literaturredakteur der Sendung 'Kulturzeit' im 3sat
Prof. Dr. Renate Stauf, Literaturwissenschaftlerin an der Technischen Universität Braunschweig
Dr. Hubert Winkels, Literaturredakteur im Deutschlandfunk und Vorsitzender der Jury

In einem Festakt im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig wurde am 5. November - immer der Sonntag, der dem Todestag Raabes am nächsten liegt - der Raabe-Preis verliehen. Nach Reden des Intendanten/Programmdirektors des Deutschlandfunks und des Oberbürgermeisters der Stadt wurde, immer aufgelockert durch Musik, in diesem Jahr die Jazzband Superfro - eine Laudatio gehalten und der Preisträger bedankte sich mit einer Rede.

Diesen Festakt übertragen wir in voller Länge und fügen ihm ein Gespräch und eine Lesung des Preisträgers an, die am Abend vorher, in der ,Langen Nacht der Literatur' in Braunschweig stattgefunden hat.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

REVISITED
Forum neuer Musik 2006

Klarenz Barlow
Çoğluotobüsisletmesi

Hermann Kretzschmar, Klavier
Irmela Roelcke, Klavier
Jürgen Kruse, Klavier
Benjamin Kobler, Klavier

Aufnahmen vom 17.3.2006 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Barlows Umgang mit dem musikalischen Material ist spielerisch und experimentell. 1945 in Kalkutta geboren und womöglich britisch-portugiesischer Herkunft, weist er jede Kategorisierung weit von sich. Wiederkehrend sind lediglich Elemente anderer Musikkulturen und die eigentümliche Weise, in der er diese neu komponiert.

Das Klavier-fokussierte Eröffnungskonzert des Forum neuer Musik 2006 steht exemplarisch dafür. Es bündelte Barlows ,13 Präludien und Fugen', die auf indischen Ragas basieren, die Variationen für Pianisten und Selbstspielklavier und das Stück ,Çoğluotobüsiþletmesi'. Letzteres führt Spieler wie Hörer durch eine vielschichtig verästelte Textur mit mikrointervallischer Tonalität. Inspiriert wurde Barlow dazu durch Musik des Mittleren Ostens, die er auf einer Reise durch Anatolien wahrnahm.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Castles Made Of Sand“
Eine Lange Nacht zum 75. Geburtstag von Jimi Hendrix
Von Michael Frank
Regie: Jan Tengeler

Schon auf der ersten LP der Jimi Hendrix Experience 1967 gab es deutliche Jazz-Anklänge, eine traditionelle 12-taktige Blues-Nummer, Klangexperimente, wie sie damals nur im Studio zu realisieren waren, Hard-Rock und eine zart dahinfließende, ätherische Ballade. Einem Reporter erzählte er damals, ihre Musik sei „wie ein Glas voller Süßigkeiten, alles wild durcheinander. Eine Musik, die sich noch in der Entwicklung befindet, die gerade anfängt - die Musik der Zukunft. Wenn sie schon einen Namen tragen muss, wie wäre es mit ‚Free Feeling’?“ 1969 hatte ihm seine Fantasie dann den Begriff ‚Electric Church Music‘ zugeflüstert - Musik als eine Art Religion. Mit 24 Jahren schrieb er den Song ‚Castles Made Of Sand‘ über die Vergänglichkeit menschlichen Strebens und Fühlens. In dessen Fatalismus offenbarte sich aber auch die Hoffnung auf ein Wunder. Als Jimi Hendrix am 18. September 1970 im Alter von 27 Jahren starb, hatte er Hunderte Konzerte gegeben, drei Studioalben, ein paar Singles und eine Liveplatte veröffentlicht. In dieser ‚Langen Nacht‘ werden die verschiedenen Seiten dieses Ausnahmemusikers hörbar: sein abenteuerlicher Umgang mit den Klangmöglichkeiten einer elektrisch verstärkten Gitarre, die Fantasie beim Erfinden von Klanggemälden im Studio, seine Individualität als Sänger und seine Sensibilität als Komponist und Textdichter. Jimi Hendrix wurde vor 75 Jahren, am 27. November 1942, in Seattle geboren.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

Hunderte von Russlanddeutschen demonstrieren im Januar 2016 in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) gegen Gewalt und für mehr Sicherheit in Deutschland. (dpa/picture alliance/Marc Eich)
AfD-WählerWo drückt der Schuh?
Das Wochenendjournal 25.11.2017 | 09:10 Uhr

Die AfD ist offenkundig auch die Partei der Russlanddeutschen, und deren Hochburg liegt in Mannheim. Schon bei den Landtagswahlen im vergangenen Jahr landete die SPD in Baden-Württemberg auf 12,7 Prozent, die AfD erreichte 15,1 Prozent. Was treibt die Menschen um?

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