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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 07.11.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Innige Duo-Improvisationen
    Wadada Leo Smith & Vijay Iyer beim Jazzfest Berlin 2025
    Aufnahme vom 30.10.2025 aus dem Haus der Berliner Festspiele
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Fragebogen
    Gast: Dieter Ilg
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Endlose Melodie der Natur
    Die norwegische Folk-Progband Needlepoint
    Von Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:05 Uhr

    US-Midterms: Die US-Demokratie bleibt standhaft
    Von Gregor Peter Schmitz, Chefredakteur Stern

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Rainer Brandes

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 150 Jahren: Die Wahl zum 19. Präsidenten der USA wird zum Skandal

  • 09:10 Uhr

    Ohne echte Lobby - Wie ländliche Regionen um ihre Zukunft kämpfen

    Autor: Christoph D. Richter

    Stadt und Land - unterschiedliche Lebensräume. Abseits der Großstädte fühlen sich viele abgehängt. Es mangelt an ärztlicher Versorgung. Viele Haltestellen der Bahn sind längst gestrichen. Und manchmal gibt es nicht mal einen Supermarkt. Doch viele Menschen in der Provinz lassen sich nicht unterkriegen und setzen mit kreativen Ideen dagegen.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Kanu-Legende Birgit Fischer

    Sie ist die erfolgreichste Kanutin aller Zeiten. Welche Musik passt zum Rhythmus ihres niemals stillen Lebens?

    Achtmal Olympia-Gold, viermal Olympia-Silber sowie 27-mal Weltmeisterin: Sie war lange Zeit Deutschlands erfolgreichste Olympionikin, bis sie 2024 von der Dressurreiterin Isabell Werth abgelöst wurde. Birgit Fischer wurde 1962 in Brandenburg an der Havel geboren. 18 Jahre später holte sie als jüngste Kanu-Olympiasiegerin im Kajak-Einer Gold in Moskau und in Athen im Jahr 2004 mit 42 Jahren auch als älteste. Parallel zur sportlichen Karriere wurde sie Mutter und ließ sich u.a. an den Universitäten in Leipzig und Potsdam zur Sportwissenschaftlerin und -lehrerin ausbilden. Mit ihrem Unternehmen KanuFisch bot sie viele Jahre Paddel-Erlebnistouren, aber auch Mentaltrainings für Manager. Welche Musik die ewige Energie des Wassers versinnbildlicht, erzählt Birgit Fischer in „Klassik-Pop-et cetera“.

  • 11:05 Uhr

    Voller, schneller, gefährlicher - Radfahren in den Niederlanden
    Von Kerstin Schweighöfer
    Dlf 2026

    Die Niederlande gelten als Paradies für Radfahrer: Die „Fietsers“ haben ihren eigenen Kreisverkehr, eigene Ampeln, Tunnel, Brücken und immer mehr Schnellstraßen. Auch steuerliche Anreize sollen dafür sorgen, dass der Weg zur Arbeit mit dem Rad und nicht mit dem Auto zurückgelegt wird. Doch auf den breiten Radwegen ist es voller geworden, aufgrund von E-Bikes und Speed Pedelecs schneller - und damit gefährlicher. Inzwischen wird sogar über die Einführung einer Helmpflicht diskutiert, für niederländische Radfahrer bis vor kurzem undenkbar. Wie sieht die Zukunft der Fietsersaus? Wie kann Radfahren trotz dieser Entwicklungen attraktiv und vor allem sicher bleiben?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Porträt Ilse Aigner

    Ilse Aigner als Bundespräsidentin: Interview mit Andrea Römmele, Hertie School

    Pistorius zu Bundeswehr und Ukraine-Perspektive

    Berliner Linke fordert Emde zu Mandatsverzicht auf

    Frankfurt: Demos von Exil-Iranern rund um Preisverleihung an Reza Pahlevi

    US-Präsident Trump entlässt Stabschefin Wiles

    Paraguay: Santiago Pena als Präsident abgesetzt und unter Hausarrest gestellt

    Rückkehr nach Hebron - Praxis einer kollektiven Bestrafung?

    Sport

    Am Mikrofon: Silvia Engels

  • 13:10 Uhr

    US-Midterms: Die US-Demokratie bleibt standhaft
    Von Gregor Peter Schmitz

    Ukraine-Hilfe: Nicht vergessen: Es geht dabei auch um die eigene Verteidigung
    Von Peter Sawicki

    Jugendproteste und Krawalle: Das Konstrukt „migrantisches Milieu“
    Von Luise Sammann

    Am Mikrofon: Christoph Schäfer

  • 13:30 Uhr

    Indien - Proteste gegen Wahlkommissionschef gehen weiter

    Südafrika - Die Kommunalwahl als Stresstest für den ANC

    Guatemala - Korruptionsbekämpfung und der Mord an einem Ex-Staatsanwalt

    Ostafrika - Ebola-Erregern aus dem Tierreich auf der Spur

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Schule ohne Apple oder Microsoft - Digitale Souveränität fürs Klassenzimmer

    Aber es bleiben oft Bedenken: Müssen Schülerinnen und Schüler nicht gerade die Programme lernen, die sie später im Studium und im Beruf brauchen? Ist Open Source tatsächlich sicherer vor Hackerangriffen und Datenklau? Und wie viel Kontrolle sollten Schulen über die Daten ihrer Schülerinnen und Schüler haben?

    Unsere Gäste:

    Frank Poetzsch-Heffter, stellv. Schulleiter Katharineum zu Lübeck
    Anna Biselli, Netzpolitik.org

    Am Mikrofon: Bettina Köster

    Hörertelefon: 00800 - 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de
    WhatsApp 0173 - 535 8089

    Google Chrome, Teams oder Word: Für Millionen Schülerinnen und Schüler gehören die Programme der US-Tech-Konzerne ganz selbstverständlich zum Unterricht. Doch jetzt wollen mehrere Bundesländer genau davon weg. Sechs von ihnen planen eine gemeinsame Bildungsplattform auf Open-Source-Basis. Das Ziel: mehr digitale Souveränität, mehr Datenschutz und weniger Abhängigkeit von US-amerikanischen Tech-Giganten.

  • 15:05 Uhr

    Live vereint in Taubenland - Django Django über ihr neues Album
    „Doveland“ ist ein Ort, den es nicht gibt, eine urbane Legende. Die britische Art-Pop-Band Django Django hat ihr sechstes Album danach benannt. Darauf geht es allerdings wenig mythisch zu, sondern um persönliche Erfahrungen der Musiker. Es klingt reduzierter als frühere Arbeiten, und das hat einen Grund - zum ersten Mal hat die Band alles live im Studio aufgenommen.
    Vincent Neff und Dave Maclean im Gespräch

    Kalt, kälter, 80er Jahre - Die Eiszeit des Pop
    Die 80er-Jahre waren popkulturell cool, aber auch kühl im Sinne von desillusioniert und abweisend. Kulturwissenschaftler Lars Schneider hat Beispiele zusammengetragen - auch solche, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen.
    Lars Schneider im Corsogespräch

    Bärige Balladen aus Belfast - Ciarán und sein Album „Róisín“
    Seine Stimme ist sanft und kraftvoll, der Mann dahinter meinungsstark bis polarisierend. Früher war er Teil der US-Hip-Hop-Band Brockhampton unter dem Namen Bearface - jetzt hat er sein Soloalbum „Róisín“ veröffentlicht.

    Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    DIE BESTEN 7 - BÜCHER FÜR JUNGE LESER*INNEN
    Die Deutschlandfunk-Bestenliste im November
    mit dem Juror Michael Schmitt

    Alice Melvin: „Mit Maus in den Bergen“
    Aus dem Englischen von Susanne Weber
    (Antje Kunstmann Verlag)
    Ab 3

    Katharina von der Gathen und Anke Kuhl (Ill.): „Geschwistergeknister“
    (Klett Kinderbuch Verlag)
    Ab 5

    Dita Zipfel und Bea Davies (Ill.): „Eine Schachtel voll Geheimnis“
    (Carl Hanser Verlag)
    Ab 3

    Gilad Seliktar: „Das Geheimnis des Jüdischen Krankenhauses.
    Nach den Erinnerungen von Klaus Zwilsky“, Graphic Novel
    Herausgegeben von Charlotte Schallié, aus dem Englischen von Rita Seuß
    (C.H. Beck Verlag)
    Ab 14

    Annika Scheffel: „Nur wir“
    (Carlsen Verlag)
    Ab 14

    Stephan Lohse: „Das Knistern im All“
    (Suhrkamp Nova Verlag)
    Ab 15

    Paulus Hochgatterer: „Mio und die Unsterblichkeit“
    (Zsolnay Verlag)
    Ab 16

    Am Mikrofon: Svenja Kretschmer

  • 16:30 Uhr

    Diagnosehelfer:
    Künstliche Intelligenz erobert schleichend den Krankenhausbetrieb

    Heimspiel:
    Eigene Datenplattformen erleichtern die KI-Integration in der Klinik

    Neuordnung:
    Die Frequenzen für den Direct-To-Device Dienst werden neu sortiert

    Info-Update

    Sternzeit 7. November 2026:
    Werner Walter und der Kampf gegen die UFOs

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    KI-Apokalypse - Panikmache oder reale Gefahr?
    Kristian Kersting, Professor für Informatik und maschinelles Lernen an der TU Darmstadt, und Karl Hans Bläsius, em. Professor für Informatik der Hochschule Trier, im Gespräch
    Am Mikrofon: Christoph Reimann

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Wolf Biermann trifft Angela Merkel: Das „Festival des kritischen Geistes“ Berlin

    Wer war "Rosa L."? - Uraufführung am Deutschen Theater Berlin

    Monet, Morisot, Renoir und ihr Netzwerk - Die Impressionisten in Potsdam

    Die "Gegen-Buchmesse" rechter Verlage - "Seitenwechsel" in Halle

    Kino nach Maduro - Aufbruch oder Stillstand?

    Am Mikrofon: Anja Reinhardt

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr

    Historischer Sieg der Demokraten - Ist Trump jetzt Geschichte?

  • 19:10 Uhr

    Fußball - Bundesliga, 9. Spieltag:
    1. FSV Mainz 05 - FC Bayern München
    Borussia Dortmund - SV Elversberg
    SC Paderborn - Eintracht Frankfurt
    RB Leipzig - FC Augsburg
    VfB Stuttgart - Werder Bremen

    Fußball - Gegenkandidat für Gianni Infantino - und jetzt?

    Fußball - 2. Liga, 11. Spieltag:
    1. FC Nürnberg - SV Darmstadt
    Holstein Kiel - Arminia Bielefeld
    VfL Osnabrück - 1. FC Kaiserslautern

    Padel - Finale der WM in Doha: Wo steht der Sport in Deutschland?

    Sportpolitik - Weltmeisterschaften in Katar: Mittlerweile Normalität?

    Basketball - Vor 35 Jahren: Magic Johnson gibt HIV-Infektion bekannt - Was hat sich seitdem getan?

    Cheerleading-Gewerkschaft: Dallas Cowboys kämpfen um faire Bezahlung

    Eishockey - Deutschland Cup der Männer in Düsseldorf: Deutschland - Lettland

    Am Mikrofon: Jan Borree

  • 20:05 Uhr

    Unwandelbar, Luise - Ein Album für die Königin in 10 Bildern
    von Ruth Johanna Benrath und Christine Nagel
    Regie: Christine Nagel
    Regieassistenz: Fabienne Dür
    Mit: Laura Balzer, Toni Jessen, Isabelle Redfern, Felix Goeser, Brigitte Grothum, Béla Lenz, Clarisse Cossais, Shelly Kupferberg, Birgit Aschmann
    Ton: Nikolaus Löwe
    Schnitt: Katrin Witt
    Musik: Peter Ehwald
    Redaktion: Juliane Schmidt
    rbb 2026
    Länge: 54’59

    „Unwandelbar, Luise. Ein Album für die Königin in 10 Bildern“ ist Hörspiel des Monats Oktober 2026. Darin entsteht aus Briefen und Zeugnissen ein vielschichtiges Porträt der preußischen Königin Luise.

    Die Begründung der Jury:
    Das Hörspiel des Montas Oktober „Unwandelbar, Luise“ ist ein beeindruckendes Beispiel für den Umgang mit historischen Stoffen. Ausgehend von Briefen und zeitgenössischen Zeugnissen zeichnet das Hörspiel ein vielschichtiges Porträt der preußischen Königin Luise. Besonders überzeugend ist die Verbindung Originalquellen mit Interviews und der Inszenierung der historischen Ereignisse. Präzise Regie, herausragende Schauspielerführung und eigenständige Klangkomposition machen für uns „Unwandelbar, Luise“ zu einer herausragender Hörspielempfehlung.

    Die Jury und der gastgebende Sender 2026
    Olga Grjasnowa, Schriftstellerin
    Masha Qrella, Musikerin
    Gastgebender Sender: Deutschlandradio

  • 22:05 Uhr

    Return from Exile
    Über die Rückkehr der jüdischen Emigration ins deutsche Musikleben
    Von Georg Beck
    (Wdh. v. 3.10.2020)

    Im Vordergrund stand nicht der Fortschritt des musikalischen Materials, vielmehr das Fortschreiten eines neuen Miteinanders.

    Aus westdeutscher Sicht bedeutete das Projekt „Deutsche Einheit“ nicht nur den Umbau der neuen ostdeutschen Länder. Es verlangte der wiedervereinten Nation ab, ihr Verhältnis zu den Opfern der NS-Diktatur auf eine neue Basis zu stellen. Deren Rückkehr wurde so möglich. Die osteuropäischen Juden kamen zuerst, sie bereicherten die hiesigen jüdischen Gemeinden. Es kamen exilierte Künstlerinnen und Künstler. Wer nicht kommen konnte oder wollte, weil er bzw. sie anderswo Wurzeln geschlagen hatten, war offen für diejenigen, die nun auf sie zukamen. Autor Georg Beck berichtet von seinem Zusammentreffen mit jüdischen Musikschaffenden wie Josef Tal, Jeffrey Burns, Ursula Mamlok, Simha Arom und anderen. Ein Blick in eine Epoche voller Dynamik, in der die Erinnerung anfing, sich neu zu organisieren.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Neue Herrlichkeiten
    Die Lange Nacht über Günter de Bruyn
    Von Carola Wiemers
    Regie: Klaus-Michael Klingsporn

    Der Schriftsteller Günter de Bruyn, dessen hundertster Geburtstag am 1. November gewesen wäre, hat in sechs Jahrzehnten bis zu seinem Tod 2020 mit seinen Romanen, Erzählungen, Essays und autobiografischen Büchern die deutsch-deutsche Literaturlandschaft enorm bereichert. In einer lebenslangen schonungslosen Auseinandersetzung hinterfragte er wie kaum ein anderer Autor seiner Generation die eigene Schreibposition. In Berlin geboren, zog es de Bruyn Ende der 1960er-Jahre in die Mark Brandenburg, wo er im „Abseits“, wie er es nannte, fortan seine Schreibwerkstatt und seinen Lebensmittelpunkt fand - und eine Landschaft, die er akribisch erkundete. Aus dem Ortskundigen wurde ein engagierter Regionalforscher, der in einer Vielzahl von Texten das Märkische in seiner kulturhistorischen Bedeutung zeigt. Mit den Autobiografien „Zwischenbilanz. Eine Jugend in Berlin“ von 1992 und „Vierzig Jahre. Ein Lebensbericht“ von 1996, in Essays und Reden, erweist sich de Bruyn zu Beginn des 21. Jahrhundert als ein wacher Chronist, der das eigene Handeln unausweichlich mit den gesellschaftlichen Entwicklungen verbunden sah. Die Lange Nacht geht dem reichen wie eigenwilligen Kosmos eines deutschen Schriftstellers und Intellektuellen nach, der Mündigkeit als eine kostbare zivile Errungenschaft verstand, und für den persönliche Unabhängigkeit und gesellschaftliche Mitverantwortung keine Gegensätze waren. (Wdh.v. 12./13.02.2022)