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Seit 20:10 Uhr Das Feature

Programm: Vor- und Rückschau

Freitag, 24.02.2017
Seit 20:10 Uhr

Das Featureaufnehmen

Der Moment ist die Ewigkeit
Ulrich Rückriem, Künstler. Punkt.
Von Judith Grümmer
Regie: Fabian von Freier
Produktion: DLF 2017

Die erste Begegnung wird gleich zum Kräftemessen. Ulrich Rückriem besteht auf dem Moment. Kein Schnitt! Rohmaterial! Das muss reichen! Es ist einzig der Ursprung, der den Bildhauer interessiert. "Ich sehe einen Rohblock und sage, da steckt genau ein-mal-ein-mal-ein Meter drin, und den haue ich jetzt da raus. Das ist schwieriger als eine Skulptur zu machen, bei der kannst du immer was ausgleichen." Aus dem zähen Ringen um den Inhalt eines Rückriem gemäßen Hörstücks entwickelt sich eine Annäherung zwischen dem Künstler und seiner Besucherin. Mal mit, mal ohne Mikrofon. Immer mit viel Kaffee, Zigaretten, Monologen. Meist in Rückriems Kölner Atelier. Die Steinbrüche hat der 78-Jährige, der seit Langem als einer der wichtigsten zeitgenössischen Bildhauer gehandelt wird, verlassen. Seine Arbeit als Zeichner empfindet er als Befreiung. Den Kunstmarkt als Ekel. Und den Moment des Tuns als Ewigkeit.

00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

00:05 Fazit

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Nachrichten 

01:05 Kalenderblatt 

01:10 Hintergrund 

(Wdh.)

01:30 Tag für Tag 

Aus Religion und Gesellschaft
(Wdh.)

02:00 Nachrichten 

02:05 Kommentare und Themen der Woche 

(Wdh.)

02:10 Zeitzeugen im Gespräch 

(Wdh.)

02:57 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:05 Weltzeit

(Wdh.)

03:30 Forschung aktuell 

Aus Naturwissenschaft und Technik
(Wdh.)

03:52 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Radionacht Information

Nachrichten um 4:30 Uhr

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Nachrichten 

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrer Eberhard Hadem, Weilheim
Gedanken zur Woche

06:50 Interview 

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

07:30 Nachrichten 

07:35 Börse 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

08:30 Nachrichten 

08:35 Wirtschaftsgespräch 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Christoph Heinemann

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Der Filmkomponist Franz Waxman gestorben

09:10 Uhr

Europa heute

09:30 Uhr

Nachrichten

09:35 Uhr

Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft

09:55 Uhr

Koran erklärt

Vorstellung und Erläuterung von Versen aus der Heiligen Schrift des Islams durch Vertreterinnen und Vertreter der Islamischen Theologie oder der Islamwissenschaft

Sure 108, Verse 1 - 3
Erläuterungen von Prof. em. Manfred Kropp, Universität Mainz

10:00 Uhr

Nachrichten

10:10 Uhr

Lebenszeit

Gegen Ausgrenzung: Mittelpunkt Mensch
Bis ins hohe Alter
Selbstbestimmtes Leben im heimischen Quartier
Live aus dem Quartiersprojekt Hiltrup-Ost in Münster

Gesprächsgäste:
Dr. Ing. Birgit Wolter, Institut für Gerontologische Forschung e.V., Berlin
Yvonne von Kegler, Sozialamt der Stadt Münster, Quartiersentwicklerin für Hiltrup-Ost
Torsten Bölting, Gemeinschaftsprojekt Altengerechte Quartiere, NRW
Joachim Schmidt, Bezirksbürgermeister von Hiltrup
Anna Schulze Beerhorst, Sozialarbeiterin in der tagesstrukturierenden Einrichtung „zeitraum“ der Alexianer in Hiltrup
Hermann Holzapfel, Rosemarie Bergner und Rolf Juschka, Bewohner aus Hiltrup und Freiwillige im Projekt „Altengerechte Quartiersentwicklung Hiltrup-Ost“
Am Mikrofon: Dörte Hinrichs

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de

Die Gesellschaft wird immer älter - gleichzeitig aber bleiben die Menschen länger fit. Immer mehr wollen ihren Lebensabend deshalb auch nicht in einer Pflegeeinrichtung verbringen, sondern so lange wie möglich im heimischen Quartier bleiben. Doch oft ist das eigene Viertel für ein selbstbestimmtes Leben im Alter nicht geeignet: Die Infrastruktur ist nicht immer für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ausgelegt, viele Wohnungen und öffentliche Einrichtungen sind nicht barrierefrei und oft fehlen Freizeitangebote und Begegnungsorte für ältere Menschen.
Mit Quartiersprojekten versuchen deshalb viele Städte und Gemeinden, den Bewohnern auch im höheren Alter ein Leben im gewohnten Umfeld zu ermöglichen. In NRW gibt es einen Masterplan 'Altengerechte Quartiere‘: Quartiersentwickler erfragen die Bedürfnisse, geben Impulse und unterstützen die Umsetzung der Ideen gemeinsam mit Akteuren vor Ort.
Wie sieht diese Arbeit konkret aus? Welche Erfahrungen machen die Menschen mit Quartiersprojekten in ganz Deutschland? Und wie nachhaltig sind die verschiedenen Formen der Quartiersentwicklung?

10:30 Nachrichten 

11:00 Nachrichten 

11:30 Uhr

Nachrichten

11:35 Uhr

Umwelt und Verbraucher

11:55 Verbrauchertipp 

Prozesskostenhilfe: Rechtsschutz auch für Geringverdiener

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

12:30 Nachrichten 

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Nachrichten 

13:30 Uhr

Nachrichten

13:35 Uhr

Wirtschaft am Mittag

13:56 Wirtschaftspresseschau 

14:00 Uhr

Nachrichten

14:10 Uhr

Deutschland heute

14:30 Uhr

Nachrichten

14:35 Uhr

Campus & Karriere

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kultur nach 3

15:30 Nachrichten 

15:50 Uhr

Schalom

Jüdisches Leben heute

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben

16:30 Uhr

Nachrichten

16:35 Uhr

Forschung aktuell

Aus Naturwissenschaft und Technik

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Wirtschaft und Gesellschaft

17:30 Uhr

Nachrichten

17:35 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:15 Uhr

Das Kulturgespräch - "Das Hochschulquartett"

Wissenschaft und Wissenschaftspolitik zur Diskussion
Keine Hochschule ist eine Insel - Gehört Gewalt bald zum Alltag?

Gesprächsgäste:
Prof. Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität Berlin
Prof. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg
Prof. Bassam Tibi, em. Politikwissenschaftler, Cornell University, Ithaca, New York und Universität Göttingen
Prof. Frank Ziegele, Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung, (CHE), Gütersloh
Am Mikrofon: Barbara Weber

Sie stehen am Pranger häufig linker Aktivisten und Studierender: HochschullehrerInnen mit mutmaßlich oder vermeintlich unkorrekten politischen Ansichten. Dabei reicht die Aggressivität von verbalen Attacken über physische Gewalt bis hin zu hasserfüllten Meinungsäußerungen in sozialen Netzwerken. Zwar können HochschullehrerInnen kaum erwarten, dass deren Darstellungen bei Studierenden, Kollegen und in der Öffentlichkeit stets wohlwollend und kritiklos zur Kenntnis genommen werden; andererseits bieten körperliche Angriffe und anonyme Diffamierungen erst recht keine Grundlage für einen akademischen bzw. wissenschaftlichen Diskurs. Aus Sorge um ihre Reputation und um Missverständnisse vorzubeugen, greifen Kollegen aus dem angelsächsischen Raum vielfach zu so genannten „trigger warnings“, in denen schon zu Beginn einer Vorlesungsreihe darauf hingewiesen wird, dass das zu behandelnde Thema bei Frauen, Bevölkerungsminderheiten oder zartbesaiteten Gemütern zu psychischen Problemen führen könnte.

Dieser überdeutlichen „Political Correctness“ steht auf der anderen Seite eine Verrohung von Teilen der Gesellschaft gegenüber, wie sie sich in der politischen Auseinandersetzung in den USA zeigt und das Bild europäischer populistischer Parteien mit prägt. Das geht einher mit der Verachtung alles Intellektuellen und der durch wissenschaftliche Forschung gewonnenen Erkenntnis, an deren Stelle eigene Gefühle, Erfahrungen und eher Instinkt geleitete Reaktionen treten.

Wie sollten Hochschulen darauf reagieren, wenn deren MitarbeiterInnen an den medialen Pranger gestellt oder gar tätlich angegriffen werden? Wo stehen sie in Zeiten des „Postfaktischen“? Was müssen Wissenschaftler selbst tun, um verlorenes Vertrauensterrain wieder zu gewinnen? Denn jede Meldung über gefälschte Studienergebnisse, geschönte Zahlen und Gefälligkeitsgutachten stört deren Glaubwürdigkeit.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:04 Uhr

Nachrichtenleicht - der Wochenrückblick in einfacher Sprache

aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

20:10 Uhr

Das Featureaufnehmen

Der Moment ist die Ewigkeit
Ulrich Rückriem, Künstler. Punkt.
Von Judith Grümmer
Regie: Fabian von Freier
Produktion: DLF 2017

Die erste Begegnung wird gleich zum Kräftemessen. Ulrich Rückriem besteht auf dem Moment. Kein Schnitt! Rohmaterial! Das muss reichen! Es ist einzig der Ursprung, der den Bildhauer interessiert. "Ich sehe einen Rohblock und sage, da steckt genau ein-mal-ein-mal-ein Meter drin, und den haue ich jetzt da raus. Das ist schwieriger als eine Skulptur zu machen, bei der kannst du immer was ausgleichen." Aus dem zähen Ringen um den Inhalt eines Rückriem gemäßen Hörstücks entwickelt sich eine Annäherung zwischen dem Künstler und seiner Besucherin. Mal mit, mal ohne Mikrofon. Immer mit viel Kaffee, Zigaretten, Monologen. Meist in Rückriems Kölner Atelier. Die Steinbrüche hat der 78-Jährige, der seit Langem als einer der wichtigsten zeitgenössischen Bildhauer gehandelt wird, verlassen. Seine Arbeit als Zeichner empfindet er als Befreiung. Den Kunstmarkt als Ekel. Und den Moment des Tuns als Ewigkeit.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

On Stageaufnehmen

Songs aus den Tiefen der Nacht
Aufnahme vom 8.7.16 beim Rudolstadtfestival
Am Mikrofon: Jan Tengeler

Wenn Keren Ann auftritt, kommt das Geheimnisvolle ans Licht. Verborgene Wünsche und Sehnsüchte flackern durch ihren verhaltenen Gesang, hypnotische Tempi wechseln mit treibenden Rhythmen. Die in Frankreich und den USA lebende Singer/Songwriterin verbindet Neo-Folk und Chansonattitüde mit Sounds der aktuellen populären Musik. Kein Wunder, dass ihre atmosphärisch dichten Songs bei Kollegen gefragt sind. Sie hat für Henri Salvador, David Byrne, Iggy Pop oder Jane Birkin komponiert, Theatermusik und Filmsoundtracks geschrieben.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Spielraumaufnehmen

Bluestime
Neues aus der Szene zwischen Americana, Roots und Blues
Am Mikrofon: Tim Schauen

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:10 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

Journal vor Mitternacht

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Die Gitarristin Keren Ann spielt Gitarre bei einem Konzert in Rudolstadt (Jan Tengeler)
Keren AnnSongs aus den Tiefen der Nacht
On Stage 24.02.2017 | 21:05 Uhr

Wenn Keren Ann auftritt, kommt das Geheimnisvolle ans Licht. Verborgene Wünsche und Sehnsüchte flackern durch ihren verhaltenen Gesang, hypnotische Tempi wechseln mit treibenden Rhythmen. Die in Frankreich und den USA lebende Singer/Songwriterin verbindet Neo-Folk und Chansonattitüde mit Sounds der aktuellen populären Musik.

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