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Seit 12:10 Uhr Informationen am Mittag

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 06.02.2016
Seit 12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Memoiren eines Butlers
Von Bernd Grashoff
Regie: Heinz-Günter Stamm
Mit: Theo Lingen, Peter Pasetti, Gustav Knuth, Martin Benrath, Hanne Wieder, Norbert Kappen, Hans Clarin, Heini Göbel und Anton Reiner
Produktion: BR 1963
Länge: ca. 54'

Die Prohibition in den USA bietet dem Gangsterboss Jackie Malastasia die Chance zu einem Riesencoup. Der hat Lord Benmore zwölf Millionen Dollar für dessen königlich-schottische Brennerei-Privilegien und die Beschaffung sämtlicher Whisky-Vorräte seines Landes gezahlt. Doch seine Lordschaft hat das Geld im Nu verspielt und sieht nur noch einen Ausweg: dem Amerikaner das Familienschloss samt Butler zu übereignen - und sich selbst dem Wasser. Mit dem neuen Besitzer und seinem Gefolge ziehen derbe Töne und rohe Sitten in die altehrwürdigen Gemäuer ein. Butler Limerick, traditionsbewusst, weiß sich allerdings bestens auf die neue Lage einzustellen. Zunächst einmal bringt er den Herren Ganoven Manieren bei ...

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Lied & Chanson
u.a. mit der Lieder-Bestenliste

Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Martina Kreidler-Kos, Osnabrück

06:50 Interview 

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Jasper Barenberg

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der nicaraguanische Schriftsteller Rubén Darío gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Et kütt wie et kütt -
Kölner Karneval in Zeiten der Unsicherheit

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Tubist und Kabarettist Andreas Martin Hofmeir

Andreas Martin Hofmeir, der 1978 in München geborene Tubist, ist ein Grenzgänger zwischen Konzertpodium und Kabarettbühne. 2010 wurde er zum ordentlichen Professor an die Universität Mozarteum Salzburg berufen. Er zählt zu den Besten seiner Bläserzunft, manche Kritiker sprechen gar von dem besten Tubisten überhaupt. Nach der Ausbildung an den Musikhochschulen in Berlin, Stockholm und Hannover folgten Tätigkeiten als Stipendiat an den Orchesterakademien der Berliner und der Münchner Philharmoniker. In den Folgejahren spielte Hofmeir mit vielen renommierten Klangkörpern, bekleidete ab 2004 vier Jahre lang die Position des Solotubisten im Bruckner Orchester Linz. Die Tätigkeit bei der von ihm 2007 mitgegründeten und äußerst erfolgreichen bayerischen LaBrassBanda förderte auch den Bekanntheitsgrad des Tubisten.
2004 gewann Hofmeir den Tuba-Wettbewerb der italienischen Stadt Pordenone. Ein Jahr später war es dann der Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, den er als erster Tubist in der Geschichte dieses Wettbewerbs überhaupt gewann. Auch beim Echo Klassik wurde mit Andreas Martin Hofmeier 2013 erstmals ein Tubist zum besten Instrumentalisten gekürt. Über das Tubaspiel hinaus frönt er noch einer anderen Profession, der des Kabarettisten. Tätigkeiten, die sich bei dem Multitalent ergänzen. So sind einerseits die Ansagen seiner Konzertzugaben kleine Kabarettveranstaltungen, andererseits kommen seine Kabarettprogramme nicht ohne die Themen Musik und Tuba aus.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Fahrt ins Blaue
Russlands Traum von der Eroberung der Arktis
Mit Reportagen von Andrea Rehmsmeier
Am Mikrofon: Johanna Herzing

1,2 Millionen Quadratkilometer Polarmeer und Milliarden Tonnen Öl und Gas aus den Tiefen der Arktis: Das ist die Vision des Kreml, um Russland auf Jahrzehnte hin den Status einer Energiegroßmacht zu sichern. Im August 2014 hat die russische Regierung bei den Vereinten Nationen den Anspruch auf weite Gebiete rund um den Nordpol untermauert. Im Wettrennen um die Erschließung arktischer Rohstoffe und neuer Schiffsrouten will Moskau die Pole-Position einnehmen, kein anderer Anrainerstaat ist ähnlich aktiv. Russlands 'Tor zur Arktis' soll die Hafenstadt Murmansk im hohen Norden Westrusslands sein: als zentraler Umschlagplatz für das geförderte Öl und Gas, als Heimathafen der modernisierten Eisbrecherflotte und Anlandepunkt für internationale Reedereien, die die legendäre Nordostpassage nutzen wollen. Doch die derzeitige Situation ist nicht günstig für arktische Megaprojekte. Schon in den vergangenen Jahren haben die niedrigen Rohstoffpreise einige von Russlands hochfliegenden Plänen zunichte gemacht. So ist die Industrialisierung der Arktis auch in Zeiten schmelzender Polkappen ein hochriskantes Unterfangen.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

Rebell ohne Charisma - Wer ist Bernie Sanders? Vor der Vorwahl in New Hampshire

"Reclaim Australia" - Zulauf für rechte Anti-Islam-Gruppierungen in Australien

Apokalypse in High Definition: Der Wiederaufbau Syriens wird Jahrzehnte brauchen

"Sie foltern systematisch" - Opferzahlen in Ägypten sind dramatisch hoch

Am Mikrofon: Thilo Kößler

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

Das Bildungsmagazin
Im Land der „personalpolitischen Dinosaurier“?
Warum Familienfreundlichkeit in deutschen Unternehmen noch keine Selbstverständlichkeit ist

Campus & Karriere fragt: Was genau macht Unternehmen und den Arbeitsplatz familienfreundlich, was ist mit familienbewusster Personalpolitik gemeint? Warum tut man sich in Deutschland damit schwer? Welche Hindernisse gibt es und wie lassen sie sich überwinden? Muss gleich ein Mentalitätswechsel, eine andere Unternehmenskultur her? Welche positiven Entwicklungen gibt es, auf denen sich aufbauen lässt?

Gesprächsgäste sind:
- Dr. Alexander Böhne, stellvertretender Abteilungsleiter Arbeitsmarkt bei der Bundesvereinigung Dt. Arbeitgeberverbände
- Oliver Schmitz, Geschäftsführer der „berufundfamilie Service GmbH“
- Karl Brenke, Arbeitsmarktexperte beim Dt. Institut für Wirtschaftsforschung

Als Beiträge vorgesehen:

Pluspunkte
Was läuft gut bei der Familienfreundlichkeit von
Unternehmen in Deutschland ? - Stichprobe in Frankfurt am Main

Minuspunkte
Was läuft schief bei der Familienfreundlichkeit von
Unternehmen in Deutschland? - Stichprobe in Hamburg

Am Mikrofon: Kate Maleike

Eine Sendung ohne Hörerbeteiligung

Ein Heimarbeitsplatz, Betriebskindergärten, Elternzeit oder variable Arbeitszeiten: All dies sind Maßnahmen, die für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehen und nicht nur für Arbeitnehmer, die Kinder versorgen müssen, wichtig sind. Doch jüngste Studien und Umfragen zeigen, dass sich deutsche Unternehmen beim Thema Familienfreundlichkeit offenbar schwerer tun als dies in anderen Ländern der Fall ist. Von zu Hause, beispielsweise, ist nur jeder 12. Arbeitnehmer überwiegend oder gelegentlich tätig. In Luxemburg, Dänemark oder Schweden sind es dagegen über 20 Prozent.

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kultur nach 3aufnehmen

20 Dollar für ein neues Leben. Das neue Album von Basia Bulat
Guter Preis: Nur 20 Dollar wollte ein Nachbar von Basia Bulat bei einem Garagenflohmarkt für eine alte Zither haben. Bulat schlug zu - und war sofort so vernarrt in dieses Instrument, dass sie selbst sagt: „Die Zither hat mein Leben verändert!“ Auf ihrem neuen Album allerdings spielt ihr Markenzeichen-Instrument keine so große Rolle mehr. Die kanadische Songwriterin wollte weg von ihrem Folkpop-Image - und hat mit „Good Advice“ ein lupenreines Pop-Album aufgenommen.
Ein Beitrag von Anke Behlert

Heilung mit sich selbst. Von Brücken gehen auf Deutschlandtour
Im Oktober ist das Debütalbum des Duos Von Brücken erschienen - was ein bisschen überraschend kam, denn Sänger Nicholas Müller ist vorher bei seiner Band Jupiter Jones ausgestiegen, um ein Sabbatjahr einzulegen und seine Angstattacken in den Griff zu kriegen. Die verarbeitet er im neuen Bandprojekt in Songs wie „Lady Angst“, unterlegt mit elegischer, hymnenhafter Musik seines Partners Tobias Schmitz. Am Mittwoch beginnt ihre erste Deutschlandtour.
Ein Corso-Gespräch mit Tobias Schmitz und Nicholas Müller

Verlässlich trübsinnig. Das neue Album von Kristofer Aström
Wie es klingt, wenn ein 41-jähriger schwedischer Skater und Singer-Songwriter vom sonnigen Kalifornien träumt? Im Falle von Kristofer Aström klingt es - wie immer - trist. Der hartgesottene Melancholiker hat auf seinem neuen Album „The Story Of A Heart‘s Decay“ versucht, sich vom Westküstenrock der 1970er Jahre inspirieren zu lassen, von alten Flohmarktplatten. Er wollte mal alle Experimente sein lassen und so geradeaus wie möglich klingen.

Am Mikrofon: Sascha Ziehn

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

DIE BESTEN 7 - Bücher für junge Leser -
Das Ergebnis der Deutschlandfunk-Bestenliste im Monat Februar

1. Caterina Sansone/Alessandro Tota: Palatschinken (Reprodukt)
2. Kai Lüftner/Eva Muszynski: Der Gewitter-Ritter (Klett Kinderbuch)
3. Andreas Steinhöfel/Nele Palmtag: Wenn mein Mond deine Sonne wäre (Carlsen)
4. Bov Bjerg: Auerhaus (Blumenbar)
5. David Klass: Siegen kann tödlich sein (Freies Geistesleben)
6. Christine Fehér: Anders frei als du (cbt)
7. Dianne Touchell: Kleiner Wahn (Königskinder)

Am Mikrofon: Hajo Steinert

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation
Schwerpunkt:
Schnell und flexibel
Agiles Programmieren wird in der Software-Entwicklung immer wichtiger

Abstürzen erlaubt
Software-Tester müssen auf mehr als die Fehlerfreiheit von Programmen achten

Qualitätsanspruch
Informatiker suchen nach mehr Raum für Kreativität

Unerhörte Branche
Systemhäuser und Entwicklungslabors suchen händeringend Nachwuchs

Aktuell:
Das Digitale Logbuch
Facebook-Liebe

Info-Update

Sternzeit, 06. Februar 2016
Die weiche Landung von Luna 9

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Markt und Medienaufnehmen

MARKT UND MEDIEN SPEZIAL

VOM DIAS ZUM RIAS
Vor 70 Jahren ging der Vorläufer des "Rundfunkim amerikanischen Sektor" auf Sendung

In "Markt und Medien" - Spezial lässt Michael G. Meyer die Geschichte des RIAS noch einmal Revue passieren

Am 7.2.1946 nahm der "DIAS", der Drahtfunk im amerikanischen Sektor, in Berlin-Schöneberg den Betrieb auf. Das Programm entwickelte sich im Laufe der Jahre als RIAS zu einem beliebten Potpourri aus Agitation, Information und Unterhaltung. Der RIAS diente vor allem in den frühen Jahren dazu, der DDR-Propaganda etwas entgegenzusetzen. Spitzel wurden verraten, die DDR-Berichterstattung konterkariert, Informationen an amerikanische Geheimdienste weitergetragen. All das nahm im Laufe der Jahre immer mehr ab.

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen
C.O.R.E. - Die Dresden Frankfurt Dance Company in Dresden/Hellerau

"Die Farben des Südens" - Hans-Purrmann-Retrospektive in Erfurt

Konferenz zu neuen Modellen digitaler Literaturproduktion und ‐rezeption

"Der obdachlose Mond" - Christoph Klimkes Farce zur Asyl-Diskussion in Zittau

Am Mikrofon: Änne Seidel

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

Die flüchtige Schwester von Kohle und Öl: Über die Zukunft der Erdgasversorgung

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Gadji Beri # 2016
DADA-Radio-Oper
Von wittmann/zeitblom
Mit: Dirk von Lowtzow, Jule Böwe, Trystan Pütter, Alice Dwyer, Cobra Killer
Musiker: Jochen Arbeit, Achim Färber, zeitblom
Produktion: DLF/NDR/SWR/WDR 2016
Länge: ca. 53'00
Ursendung

100 Jahre nach dem legendären Eröffnungsabend des Cabaret Voltaire in Zürich konfrontiert 'Gadji Beri # 2016' die heutige Lebenswirklichkeit mit DADA. Gegenwärtige Kunstrevolten, Rebellionen gegen den Sinn, Utopien zur Rettung der missbrauchten Sprache, das Beleuchten alternativloser Produktionsprozesse und konsumistischer Freizeitzwänge, sowie das Aufdecken und Umdeuten leerer Signifikanten in Politik, Werbung und Kriegsrethorik: Homo oeconomicus meets gadji beri bimba gandridi laula lonin cadori. In der alltäglichen Geräuschkulisse der heutigen Welt findet sich das Material für diese Radio-Oper.

wittmann/zeitblom spannen in engmaschigen Audio-Collagen einen Bogen von Hugo Balls Lautgedichten zu digitaler Kombinatorik, von Baudelaire, Rimbaud, Marinetti, Jarry zur Mark Fishers aktueller Hauntologyströmung und den Schriften von Jonathan Meese und John Bock, von Emmy Hennings Chansons zu sinistrer Dub-Electronic und Vocal-Loops alá Chicago Footstep, von futuristischen Manifesten zu künstlerisch-politischen Aktionen der virtual community. 100 Jahre nach DADA: DADA!

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Leggiero mit Weissglut
Kammer- und Ensemblemusik von Nikolaus A. Huber

Ensemble reflexion K

Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal von 2014/15

Viele Werke von Nicolaus A. Huber (*1939) tragen poetische Titel, so auch die Kammermusik-Werke, die Gerald Eckert mit dem Flensburger ensemble reflexion K kürzlich auf CD eingespielt hat. 'Zum Beispiel: wogende Äste' heißt ein Stück, ein anderes 'Werden Fische je das Wasser leid?'. Jedes Mal spiegelt der Titel etwas vom Inhalt der Musik. Huber ist ein Komponist, der sich für gesellschaftspolitische Fragen interessiert. In seinen Kompositionen drückt er diese Inhalte durch raffinierte Klanggebilde mehrperspektivisch aus. Das bekunden die fünf Werke, die das ensemble reflexion K ausgewählt hat. Sie sind zwischen 1992 und 2011 entstanden und dokumentieren exemplarisch Hubers Arbeit der letzten 20 Jahre.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Sound of the Cities
Eine Lange Nacht über Provinzialität und Urbanität in der Popmusik
Von Philipp Krohn und Ole Löding
Regie: Claudia Mützelfeldt

"Kneipen, Clubs, Theater, Galerien, Kunsthochschulen, Mode, bis hin zu Stripteaseclubs auf St. Pauli" - das alles habe die Musikszene von Hamburg befruchtet, sagt der Szenekenner Alfred Hilsberg. So ist es auch in vielen anderen Städten der Welt: London, New York, Stockholm, Paris, Wien oder Antwerpen. Die 'Lange Nacht' führt an diese Orte und erforscht den Zusammenhang zwischen Städten, ihrer Subkultur, der Kulturindustrie, ihren Künstlern und ihrer Musiktradition. Der New Yorker Songschreiber John Sebastian erklärt, welche Wirkung die Rootsmusiker auf dem Washington Square Park in Greenwich Village auf junge Rockmusiker hatte. Die Antwerpener Avantgarderocker Stef Kamil Carlens und Rudy Trouvé erzählen von den lebendigen Tagen in der Subkultur Antwerpens in den 80er- und 90er-Jahren. Viele andere bekannte Musiker - von Irma Thomas und Billy Bragg bis zu Wolfgang Niedecken und Bertrand Burgalat - sprechen über den Einfluss von Stadt und Land auf ihre Musik. Doch am Ende stellt sich die Frage: Wenn Mieten immer teurer werden, wenn Rückzugsräume für Künstler schwinden, was bleibt dann noch von den kreativen Anstößen lokaler Szenen für die globale Popmusik?

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

RIAS-Logo (Deutschlandradio / Bettina Straub)
DIASDer Vorläufer des RIAS
Markt und Medien 06.02.2016 | 17:05 Uhr

Vor 70 Jahren, am 7. Februar 1946, nahm der "DIAS", der Drahtfunk im amerikanischen Sektor, in Berlin-Schöneberg den Betrieb auf. Das Programm entwickelte sich im Laufe der Jahre als RIAS ("Rundfunk im amerikanischen Sektor") zu einem beliebten Potpourri aus Agitation, Information und Unterhaltung.

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