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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 17.04.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Detlef Ziegler, Münster
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 65 Jahren: In Kuba beginnt die Invasion in der Schweinebucht

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Leselust oder -frust?
    Über die Bedeutung des Buchs im digitalen Alltag
    Am Mikrofon: Britta Mersch

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    nachrichtenleicht – Die Nachrichten in Einfacher Sprache

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast
    Frauenbilder
    Welche Tradition meinen die Tradwives?
    Von Anh Tran

    Sogenannte Tradwives präsentieren sich im Netz als traditionelle Hausfrauen, die ihren Männern gehorchen, Kinder erziehen, mit Hingabe kochen und backen. Eine lange Geschichte hat dieses Lebensmodell allerdings nicht.

  • 20:05 Uhr

    Mein Männerbild kriselt - und jetzt?! (1-2/4)
    Von Luisa von "Geliebte auf Zeit"
    Deutschlandfunk 2026
    (Ursendung)

    (Wdh. am 21.04.2026, 22.05 Uhr Deutschlandfunk Kultur)

    Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit ihnen Sex hat?

    Episode 1
    Escort, Naivität und Nähe
    Luisa finanziert ihr Kunststudium mit Sexarbeit. Eigentlich kein Problem. Doch seit sie sich vermehrt mit Feminismus beschäftigt, kommen ihr manchmal Zweifel, ob sie das Verhalten einiger Männer so unkommentiert hinnehmen sollte. Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit Ihnen schläft? Wer sind "die Männer" eigentlich und warum sind sie so wie sie sind? Im Freundeskreis, in der Familie, gemeinsam mit ihren Kunden - wir begleiten die Spurensuche einer jungen Frau, die sich selbst als "hoffnungslos naiv" bezeichnet.

    Episode 2
    Sexarbeit, Feminismus und Frauenwahl
    Vielleicht hast du einfach sehr viel Verständnis für Männer, vermutet eine Freundin. Velleicht sollte ich mich auch dafür bezahlen lassen, dass ich mir die Probleme von Männern anhöre, sagt die Mitbewohnerin. Aber vielleicht bringt dich dein Job persönlich weiter, glaubt ein Kunde. Und einen anderen Kunden versucht Luisa sogar dazu zu bringen, sich feministischer zu verhalten, damit es bei ihm auch endlich mal mit einer festen Beziehung klappt.
    Auch wenn sie dabei fast verzweifelt und bei ihrer Arbeit in den einen oder anderen Abgrund blickt - am Ende zieht Luisa ein überraschendes Resumé: Irgendwie liebt sie Männer ja auch.

  • 21:05 Uhr

    Devon Allman's Blues Summit (USA)
    Aufnahme vom 27.7.2025 beim Burg Herzberg Festival
    Am Mikrofon: Tim Schauen

    Als Sohn des Weltstars war Devon Allman nicht ohne Star-Allüren - doch das Konzert versöhnte dann schließlich alle.

    Die Band stand spielbereit hinter der Bühne, das Publikum wartete ebenso ungeduldig davor auf das allerletzte Konzert des 2025er Burg Herzberg-Festivals: Doch Bandchef Devon Allman (*1972 in Corpus Christi, Texas/USA) ließ alle noch einen Moment warten, fast zu lang! Doch als auch der Sohn von Gregg Allman endlich erschien, seine Mitmusiker und die Sängerin im Kreis eingeschworen hatte, rollte die Show bald los, und Devon Allman's Blues Summit - seine Projektband mit wechselnden Besetzungen - groovte vom ersten Takt an, als würde sie seit Jahrzehnten zusammenspielen. Neben der Rhythmusgruppe und Gitarrist Jackson Stokes konnte vor allem der 76-jährige britische Sänger Jimmy Hall seine Entertainer-Qualitäten zeigen, auch wenn er immer wieder in seine handschriftlich notierten Texte gucken musste, die der Wind ihm wegpusten wollte. Das Warten hatte sich also gelohnt - auch wenn mit diesem Konzert das Festival dann leider beendet war - und das Warten augenblicklich wieder begann: auf den nächsten Sommer auf dem „Berch“.

  • 22:05 Uhr

    Songs am Rand der Dunkelheit
    „The Newest Sound Around“ von Jeanne Lee und Ran Blake (1962)
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

    Einzigartig, aber wenig bekannt: das Duo-Debüt zweier großer Jazz-Individualisten.

    „Jazz Noir“ hat man es genannt: Der unterkühlte Swing und die Melancholie auf „The Newest Sound Around“ haben einen neuen, unheimlich-berührenden Ton in den vokalen Jazz gebracht. Als Pianist Ran Blake und Sängerin Jeanne Lee 1962 ihr Duo-Debüt veröffentlichten, war das ein kühner Gegenentwurf zur üblichen Song-Ästhetik. Dunkle Stimmungen, entspannte Tempi, reduzierte Gestaltung, aber darunter strenge Formen und aufgeladene Harmonien - so hatte bislang noch niemand Jazz-Standards interpretiert. Ran Blake kommt vom „Third Stream“, der ambitionierten Verbindung von Klassik und Jazz. Jeanne Lee hatte einen Gospel-Hintergrund und war inspiriert von Sarah Vaughan und Abbey Lincoln, wurde jedoch eine der wichtigen Befreierinnen des Jazz Gesangs in der Avantgarde. „The Newest Sound Around“ wurde damals in den USA kaum zur Kenntnis genommen. Heute gilt es als Kultalbum.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht