Sonntag, 20.09.2020
 
Seit 17:05 Uhr Kulturfragen

Themen

Aufnahme von Geflüchteten aus Moria​"Viele schämen sich dafür, was in diesen Lagern passiert"

INTERVIEW Die Zustände in den griechischen Flüchtlingslagern lösten bei vielen in Deutschland Gefühle der Scham aus, sagte die Philosophin Hilge Landweer im Dlf. Das Gefühl der Scham könne in Zorn und Empörung umschlagen, oder Angst auslösen. Diese werde in der Debatte zum Teil auch gezielt geschürt.

 

Kommentar

1.500 Flüchtlinge aufzunehmen, ist wenigstens ein Anfang

Mayer (CSU)

"Wir wollen die europäische Asylpolitik besser machen"

 

COVID-19​Medizinethikerin: "Eine Zwangsimpfung wird es auf keinen Fall geben"

INTERVIEW Corona übersteige das Basisrisiko, das zum Leben in einem Gemeinwesen gehöre, sagte die Medizinethikerin Claudia Wiesemann im Dlf. Staatliche Eingriffe zum Schutz aller müssten verhältnismäßig sein, wie etwa die Abstandsregeln. Für eine Impfung gäbe es hingegen eine viel höhere Rechtfertigungsschwelle.

Parteitag der Freien Demokraten​FDP setzt mit Volker Wissing auf Stammwählerschaft

KOMMENTAR Mit der Ablösung der Brandenburgerin Linda Teuteberg als FDP-Generalsekretärin durch Volker Wissing konzentriert sich die FDP wieder ganz auf ihre klassische liberale Rolle. Falsch ist das nicht, meint Dirk-Oliver Heckmann. Es zeigt aber, dass FDP-Chef Christian Lindner den Osten quasi aufgeben hat.

BA-Chef Detlef Scheele​"Es ist immer besser, Menschen in Arbeit zu halten"

INTERVIEW DER WOCHE Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit verteidigte im Dlf die Verlängerung der Kurzarbeit bis Ende 2021. Auch mit Blick auf die Bundestagswahl im kommenden Jahr sei dies legitim, sagte Detlef Scheele im Dlf. Dadurch könne verhindert werden, dass extreme Parteien gewählt würden.

Rechtsextreme Polizei-Chatgruppen​Für Aussteiger muss ein Neuanfang möglich sein

KOMMENTAR Aussteigerprogramme könnten dabei helfen, gegen Rechtsextremismus in den Reihen der Polizei vorzugehen, meint Sabine Adler. Statt Parolen wie "Nazis raus" zu skandieren, wäre es hilfreicher, denen, die noch erreichbar sind, Angebote zu machen, um sie wieder zurück in die Mitte zurückzuholen.

30 Jahre Wiedervereinigung​Neues Erzählen von der DDR

30 Jahre nach der Wiedervereinigung gehen Autorinnen und Filmemacher neue Wege, um von der DDR zu erzählen - jenseits der Klischees von Täter, Mitläufer und Opfer. Können ein neuer Blick und eine spezifisch ostdeutsche Perspektive auf die Geschichte dabei helfen, die tiefgreifenden Unterschiede zwischen Ost und West zu überwinden?

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