Thema /  Extreme Hitze

Die Hand einer Seniorin liegt an einer Wand.

KlimawandelSo werden Hitzetote statistisch erfasst

Das Robert Koch-Institut schätzt, dass es in Deutschland 2026 bereits mehr als 800 hitzebedingte Todesfälle gab. Doch wie gut oder schlecht lässt sich die Anzahl von Hitzetoten eigentlich ermitteln – und mit welchen Methoden?

Eine Weiße Seerose (Nymphaea alba) schwimmt am Ufer der Havel.

RekordtemperaturenAuch die Binnengewässer sind im Hitzestress

Hitzeperioden wie im Juni haben große Auswirkungen auf aquatische Lebensräume: Austrocknung, fallende Pegelstände, 25 Grad in Rhein und Mosel. "Das Ökosystem kleiner See oder Tümpel verschwindet vollständig", sagt der Gewässerökologe Thomas Mehner.

08:19 Minuten

Umwelt und Verbraucher

Zu sehen ist ein farbenprächtiges Korallenriff im Vatu-I-Ra Conservation Park vor der Insel Viti Levu in Fidschi, im Südpazifik. Das Riff besteht aus einer Vielzahl harter und weicher Korallenarten in unterschiedlichen Formen und Farben.

Archiv
Erwärmung der MeereOzeane erreichen neue Rekordwerte

Die Oberflächen der Weltmeere waren im Juni 2026 so aufgeheizt, wie nie zuvor in dieser Jahreszeit. Welche Rolle spielt der Klimawandel dabei? Worüber rätseln Forschende noch? Und was bedeuten die warmen Meere für Mensch und Natur?

Ein afrikanischer Landwirt prüft seinen von Trockenheit aufgerissenen Boden auf einem Getreidefeld

Klimawandel und GerechtigkeitDie Lasten der Erderwärmung sind ungleich verteilt

Der Klimawandel wird vor allem vom wohlhabenden Teil der Weltbevölkerung verursacht, die Zeche zahlen die Armen. Selbst in den Industrieländern wie Deutschland treffen steigende Temperaturen vor allem jene Menschen, die weniger haben.

Eine Frau erfrischt sich an einem Trinkbrunnen in Halle/Saale.

ExtremwetterDie Politik tut sich schwer beim Hitzeschutz

Deutschland ächzt unter einer Hitzewelle. Es wird angesichts des Klimawandels nicht die letzte sein. Dennoch bestimmt der Hitzeschutz nicht die politische Tagesordnung. Warum tut sich die deutsche Politik damit so schwer?

Thema /  Sozialreformen

Pressekonferenz am 2. Juli 2026 nach Koalitionsausschuss: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas und Bundesminister der Finanzen Lars Klingbeil stehen nebeneinander

Steuern, Krankschreibung, BürokratieAuf diese Reformpläne hat sich die Koalition geeinigt

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition haben eine umfangreiche Reformagenda in 34 Punkten vorgestellt: Vor allem Familien sollen von Steuerentlastungen profitieren. Außerdem sollen Regeln zur Krankschreibung verschärft und Bürokratie abgebaut werden. Die Pläne im Überblick.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (links) und Bundeskanzler Friedrich Merz /CDU) sitzen am 11.06.2026  im  Bundestag. Merz erzählt Klingbeil offenbar etwas. Beide wirken angespannt.

Kommentar zu ReformenFortschritt ohne Fortschrittsideen

Rätsel Reformpolitik: Trotz großer Vorhaben bleibt die Regierung unbeliebt. Zwischen Zumutungen und fehlender Vision wächst die Unsicherheit – was soll eigentlich besser werden in einem Land im Dauerumbau?

04:10 Minuten

Politisches Feuilleton

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt eine Infografik zur Reform vom Bürgergeld hin zu einer neuen Grundsicherung, aufgenommen vor dem verschwommenen Hintergrund eines roten Lichts.

GrundsicherungWas sich durch die Bürgergeld-Reform ändert

Mit dem 1. Juli wird aus dem Bürgergeld die Grundsicherung - mit mehr Pflichten für Arbeitslose und schärferen Sanktionen. Die einen fürchten neuen Druck, andere hoffen genau darauf. Eindrück aus Berlin, Darmstadt und dem Landkreis Greiz.

24:22 Minuten

Deutschland heute

Illustration: Eine alte Frau im Rollator fährt auf einer Abwärtskurve und zieht ein Sparschwein hinter sich  her

RentenreformLänger leben, länger arbeiten

Die Rentenkommission hat vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter allmählich mit steigender Lebenserwartung zu erhöhen. Die sogenannte Rente mit 63 soll wegfallen. Ist das gerecht?

Ein junger Mann steht vor dem Eingang eines Jobcenters.

Hartz IV, Bürgergeld, GrundsicherungDer Mythos vom „faulen“ Arbeitslosen 

Das Bürgergeld geht, die Grundsicherung für Arbeitslose kommt. Die Idee dahinter: Mehr Druck kann mehr Menschen in Jobs bringen. Stimmt das? Auf jeden Fall hat das Stereotyp vom arbeitsunwilligen Arbeitslosen eine lange, ungute Tradition.