Thema / 11. September 2001

Aus den Türmen des World Trade Center über der Skyline von Manhattan steigt Rauch auf.

Politologe BramlDie Folgen von 9/11 spielen Trump in die Hände

Die Anschläge vom 11. September 2001 führten zum amerikanischen "Krieg gegen den Terror" - eine psychologische Überreaktion mit erheblichen Belastungen für das eigene Land, meint der Politologe Josef Braml. Davon profitierte Donald Trump.

08:37 Minuten

Informationen am Mittag

Ein Mann voller Staub steht nach dem Einsturz des World Trade Center am 11. September 2001 in New York einsam im Schutt.

11. September 2001Vom Grauen erzählen

Gordon Huie war vor 25 Jahren zufällig am World Trade Center, als Terroristen Flugzeuge in die Türme steuerten. Er verlor seine Schwester und ist durch den Staub an Krebs erkrankt. Von 9/11 zu erzählen, bezeichnet er heute als seine Lebensaufgabe.

04:58 Minuten

Kalenderblatt

Sigmar Gabriel

9/11Ex-Außenminister Gabriel: Anschläge haben die Welt verändert

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 waren Deutschland und die USA so eng beieinander wie nie zuvor, sagt Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD). Doch es sei auch der Beginn der Entfremdung gewesen.

10:42 Minuten

Interviews

Ein Mann sitzt vor einem Computerbildschirm, auf dem eine offensichtlich islamistische Gruppe bärtiger Männer zu sehen ist, die Maschinengewehre in der Hand halten. Daneben sieht man die Flagge vom "Islamistischen Staat".

Islamismus 25 Jahre nach 9/11Radikalisierung im Netz statt in Moscheen

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 hat sich die islamistische Szene in Deutschland gewandelt. Radikalisierung findet heute zunehmend im Internet statt und betrifft immer häufiger junge Menschen.

Porträt von Donald Trump. Die Hälfte seines Gesichts ist durch eine Flagge überdeckt.

"War on terror"Wäre Donald Trump ohne 9/11 an die Macht gekommen?

Die islamistischen Anschläge vom 11. September 2001 haben die USA verletzt und verändert, der dann folgende „Krieg gegen den Terror“ war und ist umstritten. Davon hat auch Donald Trump profitiert, sagt der Historiker Volker Depkat.

79:06 Minuten
Zusammenstellung einiger Zeitungstitelseiten zu 9/11: Unter anderem sieht man die brennenden Twin Towers.

9/11 als MedienereignisWenn Terror auf spektakuläre Bilder setzt

Die Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 erschütterten die Welt - auch durch dramatische Bilder in Echtzeit. Medien verstärkten die Wirkung des Terrors. Welche Lehren lassen sich aus der Berichterstattung ziehen?

33:06 Minuten

Zeitfragen. Feature

Der Schatten einer zarten Tulpe, die eine Hand hält,  hebt sich kunstvoll von einer Wand mit sanfter Struktur ab.

Nach 9/11Wie das Hadern mit der Welt die Oberhand gewann

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA schien jedes Weltvertrauen naiv zu sein. Trost war kaum möglich, vielmehr bildete sich eine Kultur der Untröstlichkeit. Und eine der Unversöhnlichkeit.

33:05 Minuten

Essay und Diskurs

Thema / Umgang mit der AfD

Breiter Riss in einer Mauer mit blauem Himmel im Hintergrund

BrandmauerWie die Zusammenarbeit mit der AfD aussehen könnte

Die Brandmauer zur AfD ist ein theoretisches Konstrukt, das nicht funktioniert hat, sagt Jan-Philipp Thomeczek. Daher brauche es neue Strategien für eine mögliche Zusammenarbeit. Der Politikwissenschaftler erklärt, worauf es dabei ankommt.

07:11 Minuten

Interview

Bundeskanzler Friedrich Merz an einem Rednerpult, umringt von Kameras

Nach AfD-WahlerfolgDebatten über Brandmauer und AfD-Verbotsverfahren nehmen Fahrt auf

Über ein AfD-Verbotsverfahren, die Brandmauer, die Unvereinbarkeitsbeschlüsse der CDU sowie die Reformpläne der Bundesregierung wird nach dem Erdrutschsieg der AfD heftig diskutiert. Wird es beim „Weiter so“ des Kanzlers bleiben?

Seitliches Porträt von Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die ihr Kinn auf beide Hände gestützt hat

AfD-WahlsiegKnobloch: Mein Vertrauen in Deutschland ist erschüttert

Für Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch ist der Wahlsieg der AfD in Sachen-Anhalt eine Katastrophe. Eine rechtsextreme Partei dürfe hierzulande nicht gewählt werden. In Deutschland werde zu wenig für die Grundwerte der Demokratie gekämpft.

07:58 Minuten

Informationen am Morgen

Der Philosoph Julian Nida-Rümelin sitzt in einem grauen Anzug auf einem Sessel

Philosoph Nida-RümelinKulturelle Brandmauer zur AfD war ein Fehler

Eine gemeinsame Regierung mit der in Teilen rechtsextremen AfD darf es nicht geben, betont Philosoph Julian Nida-Rümelin. Ein Fehler sei gewesen, AfD-Politiker auszugrenzen, statt sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Das habe die Partei stark gemacht.

10:19 Minuten

Interviews

Andreas Bovenschulte (l., SPD), Bürgermeister von Bremen, im Gespräch mit Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Beide sind seitlich angeschnitten zu sehen.

AfD-VerbotBundesratspräsident Bovenschulte unterstützt Wüst-Vorschlag

Andreas Bovenschulte (SPD) begrüßt den Vorschlag von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), ein AfD-Verbotsverfahren prüfen zu lassen. Im Vordergrund müsse jedoch die politische Auseinandersetzung mit der AfD stehen, betonte Bremens Bürgermeister.

14:25 Minuten

Interviews