Thema / 11. September 2001

Thema / Umgang mit der AfD

Bundeskanzler Friedrich Merz an einem Rednerpult, umringt von Kameras

Nach AfD-WahlerfolgDebatten über Brandmauer und AfD-Verbotsverfahren nehmen Fahrt auf

Über ein AfD-Verbotsverfahren, die Brandmauer, die Unvereinbarkeitsbeschlüsse der CDU sowie die Reformpläne der Bundesregierung wird nach dem Erdrutschsieg der AfD heftig diskutiert. Wird es beim „Weiter so“ des Kanzlers bleiben?

Seitliches Porträt von Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die ihr Kinn auf beide Hände gestützt hat

AfD-Wahlsieg - Knobloch: Mein Vertrauen in Deutschland ist erschüttert

Für Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch ist der Wahlsieg der AfD in Sachen-Anhalt eine Katastrophe. Eine rechtsextreme Partei dürfe hierzulande nicht gewählt werden. In Deutschland werde zu wenig für die Grundwerte der Demokratie gekämpft.

07:58 Minuten

Informationen am Morgen

Der Philosoph Julian Nida-Rümelin sitzt in einem grauen Anzug auf einem Sessel

Philosoph Nida-Rümelin: Kulturelle Brandmauer zur AfD war ein Fehler

Eine gemeinsame Regierung mit der in Teilen rechtsextremen AfD darf es nicht geben, betont Philosoph Julian Nida-Rümelin. Ein Fehler sei gewesen, AfD-Politiker auszugrenzen, statt sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Das habe die Partei stark gemacht.

10:19 Minuten

Interviews

Andreas Bovenschulte (l., SPD), Bürgermeister von Bremen, im Gespräch mit Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Beide sind seitlich angeschnitten zu sehen.

AfD-Verbot - Bundesratspräsident Bovenschulte unterstützt Wüst-Vorschlag

Andreas Bovenschulte (SPD) begrüßt den Vorschlag von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), ein AfD-Verbotsverfahren prüfen zu lassen. Im Vordergrund müsse jedoch die politische Auseinandersetzung mit der AfD stehen, betonte Bremens Bürgermeister.

14:25 Minuten

Interviews

Ulrich Siegmund, im Sakko vor blauem Hintergrund, schaut zur Seite und greift sich an den Hinterkopf.

AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt: Was folgt aus der Landtagswahl?

Der Wahlsieg der AfD mit fast 44 Prozent der Stimmen bedeutet eine Zäsur für Sachsen-Anhalt. Ob die AfD den Ministerpräsidenten stellt, ist noch offen. Wie geht es weiter in der Landespolitik? Und wäre das Aufbrechen der Brandmauer eine Chance?

43:51 Minuten

Zur Diskussion

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