Polens neuer Präsident Andrzej Duda (dpa / picture alliance / Radek Pietruszka)

Polens neuer Präsident Andrzej DudaMehr Distanz zu Deutschland?

Überraschend eindeutig hat der Nationalkonservative Andrzej Duda die Präsidentschaftswahl in Polen gewonnen. Das weltweit jüngste Staatsoberhaupt kündigte kurz nach seinem Wahlerfolg gleich einen neuen Politikstil an – und der könnte bedeuten: Politik mit mehr Distanz zu Deutschland. Mehr

Mitarbeiter im Gesundheitswesen protestieren am 20. Mai 2015 in Athen gegen Kürzungen im Gesundheitssystem. (dpa / picture alliance / Yannis Kolesidis)

GriechenlandBei den Bürgern wächst die Wut

Der Frust bei vielen Griechen wächst, weil bei den ständigen Verhandlungen um Reformen und neue Kredite nichts herauskommt. Vier Monate nach dem grandiosen Wahlsieg von Syriza steckt Griechenland tiefer in der Krise als zuvor. Über den künftigen Kurs des Landes streitet die Regierungspartei Syriza. Mehr

Mittels sogenannter Steuer-CDs erhielten Behörden Informationen über mutmaßliche Steuerhinterzieher. (dpa / picture alliance / Jan-Peter Kasper)

SchweizSteuerbetrüger am Pranger

Die Schweizer Steuerbehörden haben damit begonnen, die Namen möglicher Steuerbetrüger aus dem Ausland im Internet zu veröffentlichen. Auch Deutsche sind betroffen. Eine Schweizer Zeitung spricht von einem Tabubruch. Deutsche Politiker melden sich bereits zu Wort. Mehr

 

JETZT IM RADIO

Deutschlandfunk

mehr

Mediathek MP3 OGG

Polen Ein nationalkonservativer Präsident

Am Schluss war es doch eindeutiger als erwartet: Die Stichwahl um das Präsidentenamt in Polen hat Herausforderer Andrzej Duda für sich entschieden. Das Verhältnis zu Deutschland könnte sich mit Duda an der Staatsspitze verändern. Mehr

Spanien Linksruck bei Kommunalwahl

Bei den spanischen Regional- und Kommunalwahlen hat die Partei von Ministerpräsident Rajoy deutliche Verluste erlitten. Die Konservativen schneiden so schlecht ab wie seit 20 Jahren nicht mehr. Gewinne erzielten dagegen zwei Protestparteien. Mehr

 
 

Archäologe Mamoun Fansa "Das syrische Regime hat nicht um Palmyra gekämpft"

INTERVIEW Der Archäologe Mamoun Fansa wirft dem syrischen Regime vor, nicht um die antike Oasenstadt Palmyra gekämpft zu haben. Die Bewohner seien im Stich gelassen worden, sagte Fansa im DLF. Er wirft dem Regime zudem vor, unter dem Deckmantel des Wiederaufbaus mit Investoren über den Verkauf zerstörter Grundstücke zu verhandeln. Mehr

 
 
 

Irak Die Zukunft von Ramadi

Diesen Vorwurf der USA will der irakische Ministerpräsident Haider Al-Abadi nicht auf sich sitzen lassen. Die eigene Armee - ohne Kampfgeist in Ramadi? Das stimme nicht, sagt er. Die Stadt könne binnen Tagen vom IS zurückerobert werden. Auch ein iranischer Kommandeur kritisiert die USA - und zwar einer, der im Ausland die Strippen zieht. Mehr

NSA-BND-Affäre Die Geister, die die SPD rief

KOMMENTAR Bei einer Offenlegung der Selektorenliste schieße sich die Bundesregierung ins eigene Bein. Das wisse die SPD inzwischen, kommentiert Theo Geers. Deshalb gehe es den Sozialdemokraten nun darum, bei der Lösung der BND-NSA-Affäre das eigene Gesicht zu wahren. Mehr

Debatte um Gleichstellung Maas: Homo-Ehe mit Union nicht drin

Eine Gleichstellung homosexueller Paare mit heterosexuellen wie nun auch in Irland? In Deutschland ist das noch nicht möglich, glaubt SPD-Bundesjustizminister Heiko Maas und verweist auf den Koalitionspartner. Gleichwohl kündigt er Verbesserungen an. Mehr

 

Kein Entgegenkommen für Griechenland "Das Problem muss gelöst werden"

INTERVIEW DER WOCHE Finanzminister Wolfgang Schäuble ist nicht bereit, Griechenland mit einer Verlängerung der Fristen beim laufenden Hilfsprogramm entgegenzukommen. "Griechenland selbst hat sich auf die Erfüllung dieses Programms verpflichtet", sagte Schäuble im DLF. Mehr

 

Schleusergeschäfte Libyen nimmt rund 600 Flüchtlinge fest

In Libyen sind rund 600 Flüchtlinge festgenommen worden. Sie waren auf dem Weg nach Europa. Das Land versinkt sei dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Chaos. Davon profitieren vor allem militante Terroristen und Schlepperbanden. Mehr

Die neuen Seiten des Deutschlandfunks (3) Information und Vielfalt

Manches neu macht der Mai. Der Deutschlandfunk bietet Ihnen im Netz neue Seiten. Am Mittwoch, dem 27.5.2015, ist es soweit. Wir stellen Ihnen vorab einige der Neuerungen vor und laden Sie ein, mit uns darüber zu diskutieren. Hier geht es um die Inhalte unserer Seiten. Mehr

 
 

Wirtschaft

Zukunft des Geldes "Bargeld ist ein Krisenindikator"

INTERVIEW Der Finanzwissenschaftler Aloys Prinz glaubt nicht, dass Papier- und Münzgeld auf absehbare Zeit ganz verschwinden wird. Vor allem kleine Transaktionen seien einfacher und billiger mit Bargeld abzuwickeln, sagte Aloys Prinz im Deutschlandfunk. Mehr

 
 
 

Wissen

Schulsanierungen Pauken im Container

Viele Schulgebäude in Bayern sind 100 Jahre alt oder in der Nachkriegszeit gebaut worden - oft mit schlechtem Material. Die Folgen heute: Zahlreiche bayerische Kommunen stehen vor dem Problem, die Schule abreißen oder sanieren zu lassen. Der Unterricht muss dann ausgelagert werden - bisweilen in Container. Mehr

 
 
 

Europa

Rainer Maria Rilke "Das musst du wissen, dass dich Gott durchweht von Anbeginn"

Der Dichter Rainer Maria Rilke hat zeitlebens eine kontroverse Auseinandersetzung mit dem Christentum und Gott gesucht. Die Rolle Jesus als Mittler zwischen Gott und den Menschen bleibt ihm fremd. Für Rilke war es wichtig "Gott aus der Gerücht-Sphäre in das Gebiet unmittelbarer und täglicher Erlebbarkeit" zu versetzen. Mehr

 
 
 

Kultur

Eurovision Song Contest "Schicksalsschlag für Deutschland"

Schweden gewinnt den Eurovision Song Contest, für die deutsche Kandidatin Ann Sophie gab es null Punkte. "Ein schwaches Lied, aber ihr Auftritt hatte durchaus Schmiss", sagte der Literaturkritiker Rainer Moritz im Deutschlandfunk. Die Null-Nummer sei aber auch der Kanzlerin zu verdanken. Mehr

 
 
 

Literatur

Oscar Wilde Ein Schriftsteller wird zum Volksfeind

Der irische Schriftsteller Oscar Wilde wird am 25.05.1895 wegen Homosexualität und Sodomie verurteilt. Es folgten Redeverbot, Schreibverbot und die Absetzung aller seiner Stücke. Das war der Auftakt zu einer gnadenlosen Hetzjagd, von der sich der Dichter nach zwei Jahren Haft nicht mehr erholte. Mehr

 
 
 

Gesellschaft

Weed im Wilden Westen Colorados neue Kiffer-Kultur

"Das bislang ehrgeizigste soziale Experiment des 21. Jahrhunderts" - so nennt der Gouverneur von Colorado die Marktfreigabe von Marihuana. Seit mehr als einem Jahr darf Cannabis im Rocky-Mountains-Staat frei verkauft werden. In der Hauptstadt Denver, ebenso wie in den schicken Skiorten wie Aspen und Vail ist das lang verteufelte Kraut aus der Schmuddelecke der Stoner-Subkultur gezogen. Mehr

 
 
 

Sport

Fußball-Bundesliga Darmstadt steigt sensationell auf

Es ist ein Fußball-Märchen: Darmstadt gelingt am letzten Spieltag der Aufstieg in die 1. Bundesliga – nach dem von der dritten in die zweite im letzten Jahr. In der Relegation trifft der HSV auf Karlsruhe. Ein anderer Traditionsverein dagegen bleibt auf der Strecke. Mehr

 
 
 

Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf.

Geschichten aus dem Korrespondentenalltag.

Der Deutschlandfunk erinnert mit der Reihe "Dokumente der Woche" an die Umbruchzeit vor 25 Jahren. DLF-Journalisten und Akteure von 1989 kommen zu Wort.

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Freitag  Nachrichten in einfacher Sprache  an. 

Presseschau

Am Sonntag Sonntag, 24. Mai 2015 08:50 Uhr

Hauptthema ist das irische Referendum zur gleichgeschlechtlichen Ehe.

Reihen und Schwerpunkte

Programmschwerpunkt Prekäre Arbeit in der Wissenschaft

Befristet und wenig verlässlich: Nachwuchswissenschaftler in Deutschland haben es schwer, ihren Traumberuf "Forscher" auszuüben. Bis zu 200.000 von ihnen arbeiten auf keiner Dauerstelle. Was tut sich, damit Nachwuchsforscher eine bessere Perspektive bekommen? Mehr

 

Alle Podcasts auf einen Blick

Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Programmtipps

Wissenschaft im Brennpunkt | 25.05.2015 16:30 Uhr Aufräumen in unruhigen Zeiten

An der Einfahrt der inneren Sperrzone ist eine Stellung aus Sandsäcken aufgebaut: Auch hier, in Tschernobyl, machen sich die Spannungen im Osten des Landes bemerkbar. Nuklearanlagen werden besonders gesichert, Soldaten bewachen die Baustellen am Kernkraftwerk. Mehr

 

Musikszene | 25.05.2015 20:10 Uhr Die Musik konnten sie mitnehmen

Berlin galt in den 1920er-Jahren als "dritte Hauptstadt Russlands": Etwa 360.000 Emigranten kamen nach der russischen Revolution von 1917 in die deutsche Hauptstadt. Überdurchschnittlich hoch war der Anteil der gebildeten Militärs, Intellektuellen, Künstler und Musiker, wie beispielsweise Vladimir Horowitz, dessen internationale Karriere ab Ende 1925 in Berlin begann. Mehr