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FIFA-Skandal"Die UEFA muss Führungsstärke beweisen"

INTERVIEW Der ehemalige Mediendirektor des Weltfußballverbandes, Guido Tognoni, fordert vom europäischen Fußballverband UEFA einen Boykott des heute beginnenden FIFA-Kongresses. Dies wäre der Anfang vom Ende der FIFA-Präsidentschaft von Sepp Blatter, sagte Tognoni im DLF. Er hält eine Wiederwahl Blatters aber für sehr wahrscheinlich.

Die Nachrichten

aktualisiert vor 12 Minuten alle Nachrichten | RSS

Quote für Flüchtlinge"EU-Mitgliedsstaaten verhalten sich überwiegend egoistisch"

INTERVIEW Der FDP-Europaabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff hat Gegnern einer neuen Verteilung von Flüchtlingen in Europa Egoismus und Kleinstaatlichkeit vorgeworfen. Notfalls müssten sich die willigen EU-Mitgliedsländer zunächst auf eine informelle Quote einigen, sagte er im DLF.

Großbritannien"Die EU gehört nicht einem allein"

INTERVIEW EU-Kommissar Günter Oettinger lehnt eine Änderung der EU-Verträge zugunsten Großbritanniens ab. "Eine Änderung der Verträge halte ich für falsch", sagte Oettinger im Deutschlandfunk. Vielmehr müsse die Europäische Union in Bereichen wie der Verteidigungs- oder Wirtschaftspolitik enger zusammenarbeiten.

Heimkinder im NachkriegsdeutschlandDie Psychiatrie-Opfer warten noch immer

Zunächst wurden sie für "schwachsinnig" erklärt und dann von ihren Eltern getrennt: Nach dem Zweiten Weltkrieg landeten Tausende Kinder in speziellen Einrichtungen für psychisch Kranke. Aber anders als viele andere Opfer von Heimerziehung, die inzwischen Gelder aus Fonds erhalten, wurden sie bis heute nicht für ihr Leid entschädigt.

Klage von DrohnenopfernUSA dürfen Ramstein für Angriffe nutzen

Die Bundesregierung ist nicht verpflichtet, den USA die Nutzung von Ramstein für Drohnenangriffe im Jemen zu verbieten. Das hat das Verwaltungsgericht in Köln entschieden. Die Kläger zeigen sich dennoch zufrieden. Die Richter hätten die Rolle des US-Militärstützpunkts im Drohnenkrieg nachvollzogen, darauf müsse Berlin nun reagieren.

Forbes-ListeKanzlerin bleibt mächtigste Frau der Welt

Zum fünften Mal in Folge ist Bundeskanzlerin Angela Merkel für das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin "Forbes" die mächtigste Frau der Welt. Im nächsten Jahr könnte ihr nur eine Frau diesen Titel abnehmen und die steht jetzt auf Platz 2: US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

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Presseschau

Aus deutschen Zeitungen

Donnerstag, 28. Mai 2015 07:05 Uhr

Es geht um den Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung, den das Bundeskabinett gestern gebilligt hat. Beherrschendes Thema sind aber die Korruptionsvorwürfe gegen den Fußball-Weltverband.

"... sagte im DLF" - alle Interviews

Der frühere Mediendirektor der FIFA, Guido Tognoni (imago Sportfoto)

FIFA-Skandal"Die UEFA muss Führungsstärke beweisen"

Der ehemalige Mediendirektor des Weltfußballverbandes, Guido Tognoni, fordert vom europäischen Fußballverband UEFA einen Boykott des heute beginnenden FIFA-Kongresses. Dies wäre der Anfang vom Ende der FIFA-Präsidentschaft von Sepp Blatter, sagte Tognoni im DLF. Er rechnet jedoch trotzdem mit einer erneuten Wahl Blatters.

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Meinung im DLF

Die Bahn tritt in einen fast einwöchigen Streik - hier ein Bild vom Stuttgarter Hauptbahnhof. (imago stock & people)

Bahn und GDLDer Arbeitskampf ist noch lange nicht beendet

Nach dem Tarifabschluss mit der EVG sehe so aus, als würde sich die Deutsche Bahn auch schnell mit der GDL einigen, kommentiert Philip Banse. Die kleinere Gewerkschaft habe ihre größte Schlacht in dem Streit ja schon gewonnen. Doch das Tarifeinheitsgesetz könne die GDL zu weiteren Streiks motivieren.

Vor dem Gebäude der EU-Kommission wehen blaue Europa-Flaggen. (Emmanuel Dunand / AFP)

EU-FlüchtlingsquotenJetzt sind die Mitgliedsländer im Zugzwang

Die EU allein könne das Flüchtlingsproblem nicht lösen, kommentiert Jörg Münchenberg. Gleichzeitig dürfe sich Europa nicht abschotten und das Flüchtlingselend ignorieren. Es gehe um Antworten. Und eine habe die Kommission mit ihrer Forderung nach einer Quote geliefert.

Reihen und Schwerpunkte

Ein Forscher befüllt in einem Labor Petrischalen mit Stammzellen. (imago/Medicimage)

ProgrammschwerpunktPrekäre Arbeit in der Wissenschaft

Befristet und wenig verlässlich: Nachwuchswissenschaftler in Deutschland haben es schwer, ihren Traumberuf "Forscher" auszuüben. Bis zu 200.000 von ihnen arbeiten auf keiner Dauerstelle. Was tut sich, damit Nachwuchsforscher eine bessere Perspektive bekommen?

Programmtipps


Versteigerung von MobilfunkfrequenzenBreitband für fast alle

Die Bundesnetzagentur hat mit der Versteigerung von Frequenzen für mobiles Breitband begonnen. Lediglich drei Konzerne bieten mit, kleinere Unternehmen hatten der Prüfung der Bundesnetzagentur nicht standgehalten. Mit den Geldern soll der Breitband-Ausbau vorangetrieben und die digitale Kluft zwischen Stadt und Land geschlossen werden.

Rede von Queen Elizabeth II.EU-Referendum der Briten kommt

Die Queen hat in ihrer Rede zum Antritt der neuen Regierung Großbritanniens eine Politik im Sinne aller versprochen. Elizabeth II. kündigte im Namen der Regierung außerdem an, dass schon morgen das Gesetz über das EU-Referendum ins Parlament eingebracht werden soll - so könnten die Briten schon vor 2017 über ihren Verbleib in der Union abstimmen.

Kulturszene Sachsen-AnhaltEine Akademie als Protest

Keine Messe, kaum Galerien, kaum Förderung: In Sachsen-Anhalt kritisiert eine Gruppe von Künstlern die Situation für den eigenen Berufsstand und will deshalb eine eigen Akademie gründen. Vor allem die Kunststiftung des Landes sei ein Problem, sagen sie.

Norbert ScheuerFlucht und Pilgerreise zugleich

Von der Kritik wird Norbert Scheuer als wichtige Stimme der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur wahrgenommen - seine Bücher werden häufig als "antiidyllische Heimatliteratur" verstanden. Im Mittelpunkt seines neuen Romans "Die Sprache der Vögel" steht ein junger Mann Anfang 20, der eine schwere Last mit sich herumträgt.

60 Jahre Jugendweihe Immer noch ein beliebtes Übergangsritual

Vor 60 Jahren führte die SED die Jugendweihe ein, die sich auch 25 Jahre nach dem Ende der DDR großer Beliebtheit erfreut. An der Jugendweihe nehmen in den ostdeutschen Bundesländern dreimal mehr Jugendliche als an der Konfirmation oder Firmung in den Kirchen teil.

Vor dem FIFA-KongressDie Empörten können ein Zeichen setzen

KOMMENTAR Eine korrupte Clique habe den Sport über zwei Jahrzehnte missbraucht, kommentiert Andrea Schültke die Ermittlungen gegen den Fußball-Weltverband FIFA. Der davon die meiste Zeit amtierende Präsident, Joseph Blatter, bleibe zwar wohl weiterhin untastbar. Doch eine Chance hätten seine Gegner nun: Blatters Wiederwahl boykottieren.

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