Ein Mann hält eine Flagge von Donetsk

Ukraine-Krise Bei den "Putin-Verstehern" tritt Ernüchterung ein

KOMMENTAR Dass das Treffen in Genf stattgefunden hat, wurde schon als Erfolg bezeichnet. Nur – von einer Umsetzung ist nichts zu spüren, kommentiert Robert Baag. Nüchterner Realismus und nicht verzeihendes Wunschdenken hinsichtlich der Absichten Putins sollte jetzt die Agenda der EU-Russlandpolitik bestimmen. Mehr

Eine Neun-Millimeter-Patrone 

MilitärausgabenWas der SIPRI-Bericht über die weltweite Rüstung verrät

KOMMENTAR Hatte die Welt nach dem Ende des Kalten Krieges auf eine Friedensdividende gehofft, sind diese Erwartungen heute zerstoben. Statt Lösungen für globale Probleme wie Armut und Hunger zu finden, geben Regierungen noch immer Billionen für Waffen aus, kommentiert Ines Pohl von der "taz" für den DLF. Mehr

Viele Menschen demonstrieren am 19.04.2014 beim Berliner Ostermarsch mit mit Plakaten.

OstermärscheAktuelle Krisen stehen im Fokus der Friedensbewegung

Mit weiteren Aktionen in zahlreichen deutschen Städten sind die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung fortgesetzt worden. Im Mittelpunkt der Proteste steht dieses Jahr der Konflikt in der Ukraine. Auch gegen den Bürgerkrieg in Syrien sowie Rüstungsexporte und Bundeswehreinsätze wird demonstriert. Mehr

 

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Mediathek MP3 OGG

Syrien Assad profitiert von der Ukraine-Krise

KOMMENTAR Die Krise in der Ukraine hält die Regierungen in Europa und den USA in Atem. Syriens Präsident Assad dürfte sich darüber freuen - denn sein Bürgerkrieg ist aus dem Blickfeld fast verschwunden. Assad fühle sich durch den Konflikt im Osten Europas in seiner Politik bestätigt, kommentiert Tomas Avenarius von der "Süddeutschen Zeitung" im Deutschlandfunk. Mehr

US-Airbase Okinawa Japaner fühlen sich wie Fremde im eigenen Land

Auf der japanischen Insel Okinawa befindet sich der größte Stützpunkt der US-Streitkräfte außerhalb Amerikas. Bei der Bevölkerung Okinawas regt sich zunehmend Protest gegen die amerikanischen Soldaten - die Japaner wollen sich nicht länger wie Fremde im eigenen Land fühlen. Mehr

Ukraine-Konflikt "Westen scheint die Krim abgeschrieben zu haben"

INTERVIEW Russland versuche offenbar, die Ukraine so sehr zu destabilisieren, dass die Wahlen am 25. Mai in Gefahr gerieten, sagte Otto Luchterhandt, Jurist für Ostrecht, im DLF. Moskau nutze planmäßig die Übergangszeit aus, um Tatsachen zu schaffen. Mehr

Osterfest im Vatikan "Ein Papst für Progressive und Konservative"

INTERVIEW Bislang habe Papst Franziskus grundsätzliche Veränderungen in der Kirche nicht angepackt, sagte der Theologe und Journalist Theo Dierkes im Deutschlandfunk. Dennoch habe sich etwas entscheidend verändert: Mit seinem offenen, neuen Stil versuche Franziskus, die Kirche raus aus ihrer Abgeschlossenheit zu führen. Mehr

Europäische Bankenunion Jeder Staat ist für seine Bilanz selbst verantwortlich

KOMMENTAR Die EU-Parlamentarier haben in dieser Woche grünes Licht für eine Europäische Bankenunion gegeben. Doch das Konstrukt ist nur ein Kompromiss, der einem erneuten Sturm auf den Finanzmärkten nicht standhalten kann, kommentiert Gregor Peter Schmitz vom Magazin "Der Spiegel" für den DLF. Mehr

Algerien Stabilität oder Stillstand nach der Präsidentenwahl?

Dass Abdelaziz Bouteflika eine weitere Amtszeit als Präsident antritt, stand für viele Algerier schon lange vor der Abstimmung fest. Für seine Anhänger bedeutet Bouteflikas Wiederwahl Stabilität, für andere vor allem Stillstand. Experten zufolge braucht das öl- und gasreiche Land dringend Reformen. Mehr

Gesunkene Fähre Entdeckte Leichen können noch nicht geborgen werden

Drei Tage nach dem Untergang der Fähre in Südkorea haben Taucher die ersten Leichen im Inneren des Schiffes entdeckt. Aufgrund der Strömung und des Drucks können sie die Scheiben zu den Kabinen jedoch nicht einschlagen, um die Toten zu bergen. Mehr

Lawinenunglück am Mount Everest Keine Hoffnung auf Überlebende

Das schwerste Unglück in der Geschichte des Bergsteigens am Mount Everest hat wohl mehr als zwölf Tote gefordert. Mehrere Menschen werden noch vermisst, doch die Behörden rechnen nicht mehr damit, sie lebend zu finden. Mehr

Tibet Der stille Kampf um Identität

In Tibet bekennen sich immer mehr junge Musiker und Bands zum buddhistischen Glauben und zur tibetischen Kultur und Sprache. Die Popmusik wird zu einem Ausdruck bedrohter Identität - ein friedlicher Protest gegen die oft gewaltsamen Repressionen der chinesischen Regierung. Mehr

Jean Ziegler Ein rebellischer Soziologe wird 80

Er saß lange für die Sozialdemokraten im Schweizer Parlament und setzte sich in verschiedenen UNO-Gremien für humanitäre Hilfe ein. Bekannt wurde der Soziologe Jean Ziegler aber vor allem als Autor zahlreicher Bücher, in denen er die geheimen Konten der Schweizer Banken anprangert sowie den Hunger in der Dritten Welt. Mehr

Klassiker Großbritanniens Verbeugung vor William Shakespeare

Shakespeare: Allein der Name löst Ehrfurcht aus. William Shakespeare ist der weltweit berühmteste und meist gelesene Dichter, gleichermaßen verehrt und karikiert. Müssen die Briten nicht eigentlich die Nase voll haben von ihrem Shakespeare? Mehr

Wirtschaft

Ökosysteme Die Konkurrenz der deutschen Seehäfen

Die deutschen Seehäfen kämpfen verbissen um jeden Container - auch gegeneinander. In Wilhelmshaven wurde im Sommer 2013 der erste deutsche Tiefseehafen "JadeWeserPort" eröffnet. Bei einer garantierten Tiefe von 18 Metern könnten dort auch die weltgrößten Containerschiffe anlegen. Mehr

Wissen

Weltraum Erdähnlicher Planet außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt

Kepler 186f: So heißt der erdähnliche Planet, den Forscher mithilfe des Kepler-Teleskops kürzlich außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt haben. Ähnlich wie die Erde befindet er sich in der bewohnbaren Zone rund um seine Sonne. Wasser - wenn vorhanden - könnte also flüssig sein und Leben ermöglichen. Mehr

Europa

Französisches Sparprogramm "Bei einem Scheitern droht eine Phase politischer Unruhen"

INTERVIEW Das Sparprogramm der neuen französischen Regierung könnte bei der Abstimmung in der Nationalversammlung scheitern, sagte der Politikwissenschaftler Henri Menudier im DLF. Dann werde es wohl zu Neuwahlen kommen. Doch das könne nicht im Interesse der Sozialisten sein. Mehr

Kultur

Detroit Motor City ohne Motoren

Detroit war einst der Motor des amerikanischen Traums - zumindest bis in die 50er-Jahre, als dort fast zwei Millionen Menschen lebten. Inzwischen hat sich die Einwohnerzahl mehr als halbiert. Detroit ist eine der bekanntesten schrumpfenden Städte der Welt. Aber die Stadt ist mehr als das: sie ist wild, rau und kreativ. Mehr

Literatur

Der fantastische Realist Zum Tod des Literaturnobelpreisträgers García Márquez

Ein höchst sinnlicher Schriftsteller, der sich selbst als reinen Realisten beschrieb: Bei dem kolumbianischen Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez verbanden sich Wunsch und Wirklichkeit. Eine Mischung, die in der Literaturgeschichte als "fantastischer Realismus" bezeichnet wurde. Mehr

Gesellschaft

Spargel Deutschland bleibt bei der Stange

Wie soll man Spargel essen? "Mit Andacht", antwortete der Reichskanzler Otto von Bismarck. Gemeint war die Frage damals allerdings ganz praktisch, nämlich ob der Spargel besser mit Besteck oder aber mit bloßen Händen gegessen werden soll. Letzteres wurde zu der Zeit bevorzugt. Mehr

Sport

Fussball-WM in Brasilien Stärke zeigen auf Kosten der Bürger

In zwei Monaten beginnt in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft. Allein in Rio de Janeiro werden fast eine Million Touristen erwartet. Deren Sicherheit ist ein stark diskutiertes Thema - insbesondere seit organisierte Kriminelle im Februar und März gezielt Polizeistationen angriffen, Polizisten töteten und Container niederbrannten. Mehr

Internet für die Hosentasche

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Ob in der Bahn, im Wartezimmer oder zuhause auf der Couch - immer mehr Menschen nutzen unser Webangebot mit mobilen Geräten. Deshalb bieten wir nun eine für Smartphones optimierte Seite an.

"Marktplatz" ab 10:10 Uhr

Stoff für Zoff - Nebenkostenabrechnung und Mieterhöhung
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Wir sind 28!

Stimmen zur Europawahl - Serie vom 11. April bis 23. Mai 2014

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Alle Podcasts auf einen Blick

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Presseschau

Internationale Presseschau Samstag, 19. April 2014 12:50 Uhr

Kommentiert werden vor allem der Krisengipfel zur Ukraine in Genf sowie die Präsidentschaftswahl in Algerien.

Programmtipps

Hörspiel | 19.04.2014 20:05 Uhr Erste Nacht letzte Nacht

Eine Theatergruppe sitzt während eines Sandsturms in Israel fest und versucht, unter widrigsten Umständen eine Aufführung vorzubereiten: Regisseur Bernini inszeniert die Kreuzigung Jesu so authentisch wie möglich. Mehr

 

Lange Nacht | 19.04.2014 23:05 Uhr Guten Morgen, Du Schöne

Die Schriftstellerinnen Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Maxie Wander bilden ein einzigartiges Dreigestirn in der deutschsprachigen Literatur. In ihren Romanen, Erzählungen, Briefen und Tagebüchern sprechen sie offen über Ängste und Sehnsüchte, unerfüllte Träume und Visionen. Doch ihr Schreiben ist nicht privat. In ihren Texten spiegelt sich die Zeitgeschichte, werden menschheitsgeschichtliche Themen verhandelt. Mehr

 

Essay und Diskurs | 20.04.2014 09:30 Uhr Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts?

Der Erste Weltkriegs ist immer wieder als Zäsur beschrieben worden, als Abschied von einer insgesamt stabilen europäischen Friedensordnung zwischen 1871 und 1914 und als Beginn eines "Zeitalters der Extreme", das von Bolschewismus und Faschismus sowie dem noch blutigeren Zweiten Weltkrieg gekennzeichnet war. Mehr

 
 

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