Der nationalkonservative polnische Politiker Duda zeigt bei einer Wahlparty das Victory-Zeichen (dpa / Picture Alliance / Jacek Turczyk)

PolenEin nationalkonservativer Präsident

Am Schluss war es doch eindeutiger als erwartet: Die Stichwahl um das Präsidentenamt in Polen hat Herausforderer Andrzej Duda von der Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) für sich entschieden. Das Verhältnis zu Deutschland könnte sich mit ihm verändern. Mehr

Sigmar Gabriel und Angela Merkel vor einer Kabinettssitzung am 13. Mai 2015. (imago stock & people)

BND-NSA-AffäreDie Geister, die die SPD rief

KOMMENTAR Bei einer Offenlegung der Selektorenliste schieße sich die Bundesregierung ins eigene Bein. Das wisse die SPD inzwischen, kommentiert Theo Geers. Deshalb gehe es den Sozialdemokraten nun darum, bei der Lösung der BND-NSA-Affäre das Gesicht zu wahren.  Mehr

Auf diesem berühmten Foto zu seinem 72. Geburtstag am 14.3.1951 steckt Albert Einstein den Fotografen die Zunge heraus. (AFP Photo / Arthur Sasse)

Albert EinsteinSein "wertvollster Fund"

Albert Einstein zählt zu den wichtigsten Architekten der modernen Physik. Sein wohl größter Geniestreich: Vor 100 Jahren präsentierte er einen knappen Satz mathematischer Formeln, der bis heute als perfekte Beschreibung der vertrautesten aller Naturkräfte gilt, der Gravitation. Mehr

 

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Debatte um Gleichstellung Maas: Homo-Ehe mit Union nicht drin

Eine Gleichstellung homosexueller Paare mit heterosexuellen wie nun auch in Irland? In Deutschland ist das noch nicht möglich, glaubt SPD-Bundesjustizminister Heiko Maas und verweist auf den Koalitionspartner. Gleichwohl kündigt er Verbesserungen an. Mehr

 

Kein Entgegenkommen für Griechenland "Das Problem muss gelöst werden"

INTERVIEW DER WOCHE Finanzminister Wolfgang Schäuble ist nicht bereit, Griechenland mit einer Verlängerung der Fristen beim laufenden Hilfsprogramm entgegenzukommen. "Griechenland selbst hat sich auf die Erfüllung dieses Programms verpflichtet", sagte Schäuble im DLF. Mehr

 

Palmyra IS richtet offenbar Massaker an

Die Terrormiliz IS hat im syrischen Palmyra möglicherweise mehr als 400 Menschen getötet. Wie das syrische Staatsfernsehen unter Berufung auf Bewohner berichtet, wurden die Leichen geschändet. Die Islamisten hatten die antike Stadt vor wenigen Tagen erobert. Mehr

 
 

Schleusergeschäfte Libyen nimmt rund 600 Flüchtlinge fest

In Libyen sind rund 600 Flüchtlinge festgenommen worden. Sie waren auf dem Weg nach Europa. Das Land versinkt sei dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Chaos. Davon profitieren vor allem militante Terroristen und Schlepperbanden. Mehr

Sierra Leone "Ebola ist schlimmer als der Bürgerkrieg"

Während das Nachbarland Liberia schon vor Wochen Ebola frei erklärt wurde, werden in Sierra Leone noch immer neue Ebola-Fälle gemeldet. Das Land tut sich auf der Zielgeraden schwer. Inzwischen ist eine regelrechte Ebola-Industrie entstanden. Mehr

Fußball-Bundesliga Darmstadt steigt sensationell auf

Es ist ein Fußball-Märchen: Darmstadt gelingt am letzten Spieltag der Aufstieg in die 1. Bundesliga – nach dem von der dritten in die zweite im letzten Jahr. In der Relegation trifft der HSV auf Karlsruhe. Ein anderer Traditionsverein dagegen bleibt auf der Strecke.  Mehr

 

Eurovision Song Contest "Schicksalsschlag für Deutschland"

INTERVIEW Schweden gewinnt den Eurovision Song Contest, für die deutsche Kandidatin Ann Sophie gab es null Punkte. "Ein schwaches Lied, aber ihr Auftritt hatte durchaus Schmiss", sagte der Literaturkritiker Rainer Moritz im Deutschlandfunk. Die Null-Nummer sei aber auch der Kanzlerin zu verdanken. Mehr

Die Rohingyas in Myanmar Ausgegrenzt und abgestraft

Ein Großteil der Bootsflüchtlinge in Südostasien stammt aus Myanmar, es sind Angehörige der im Land verfolgten muslimischen Minderheit der Rohingyas. Seit Jahren wird ihnen die Staatsbürgerschaft verweigert, sie sind weitgehend rechtlos. Niemand im Land nimmt Partei für die Rohingyas - auch das Verhalten der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist auffallend. Mehr

Die neuen Seiten des Deutschlandfunks (3) Information und Vielfalt

Manches neu macht der Mai. Der Deutschlandfunk bietet Ihnen im Netz neue Seiten. Am Mittwoch, dem 27.5.2015, ist es soweit. Wir stellen Ihnen vorab einige der Neuerungen vor und laden Sie ein, mit uns darüber zu diskutieren. Hier geht es um die Inhalte unserer Seiten. Mehr

 
 

Wirtschaft

Zukunft des Geldes "Bargeld ist ein Krisenindikator"

INTERVIEW Der Finanzwissenschaftler Aloys Prinz glaubt nicht, dass Papier- und Münzgeld auf absehbare Zeit ganz verschwinden wird. Vor allem kleine Transaktionen seien einfacher und billiger mit Bargeld abzuwickeln, sagte Aloys Prinz im Deutschlandfunk. Mehr

 
 
 

Wissen

Der Anonymitätsmonitor Garantiert anonym im Internet surfen

Wer sich anonym im Internet bewegen will, kann sogenannte Anonymisierungsdienste nutzen. Wissenschaftler der Universität des Saarlandes haben ein Monitoringsystem entwickelt, das den aktuellen Grad der Anonymität berechnet und im Browser anzeigen soll. Mehr

 
 
 

Europa

Frieden von Stralsund Deutsche Hanse auf dem Höhepunkt ihrer Macht

Die Deutsche Hanse des Mittelalters war eigentlich ein Städtebund zur Förderung friedlichen Handels. Wenn jemand den Interessen der hanseatischen Händler in die Quere kam, griffen "die Pfeffersäcke" allerdings auch zu den Waffen. Heute vor 645 Jahren besiegelte der Friede von Stralsund den Sieg der Hanse über Dänemark und damit ihre politische Vormacht im Ostseeraum. Mehr

 
 
 

Kultur

"Kohlhaas am Gorki-Theater Lacht kaputt, was euch kaputtmacht

Yael Ronen inszeniert ihr neues Stück "Das Kohlhaas-Prinzip" nach Kleist am Maxim-Gorki-Theater in Berlin als Politkabarett. Ein lustig buntes Sittenbild mit Schauspielern in einer revoluzzenden Jungmännerpose, wie es so nur dort zu sehen ist.  Mehr

 
 
 

Literatur

Anthony Doerr Zwei junge Menschen und die Folgen des Krieges

Anthony Doerr erzählt in seinem Buch "Alles Licht, das wir nicht sehen" zwei Bildungsgeschichten des Zweiten Weltkriegs: Marie-Laure lernt trotz Verlust des Augenlichtes, sich in der Welt zurechtzufinden. Werner hingegen wird in der Hitlerjugend bis zur völligen Verblendung indoktriniert. Das Bindeglied zwischen den beiden - das Radio. Mehr

 
 
 

Gesellschaft

Wie kommt das Neue in die Welt? Gewöhnung und Transformation

Am Beginn der Moderne steht nicht nur der Versuch, immer wieder Neues zu schaffen, sondern auch der Impuls, dem Entstehen des Neuen auf die Spur zu kommen und auf die Sprünge zu helfen. Im 21. Jahrhundert der Hochgeschwindigkeitsmoderne hat diese Fragestellung noch an Brisanz zugenommen. Mehr

 
 
 

Sport

Bundesliga-Kommentar Stiller Trend ohne Pointe?

KOMMENTAR 83 Tage bis zur nächsten Bundesliga-Saison. Nur für den HSV gibt es noch keine Ruhe. Das Urgestein der Liga muss oder darf wieder in die Relegation. Und sonst – an was werden wir uns noch erinnern von dieser ersten Spielzeit nach dem WM-Titel? Mehr

 
 
 

Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf.

Geschichten aus dem Korrespondentenalltag.

Der Deutschlandfunk erinnert mit der Reihe "Dokumente der Woche" an die Umbruchzeit vor 25 Jahren. DLF-Journalisten und Akteure von 1989 kommen zu Wort.

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Freitag  Nachrichten in einfacher Sprache  an. 

Presseschau

Am Sonntag Sonntag, 24. Mai 2015 08:50 Uhr

Hauptthema ist das irische Referendum zur gleichgeschlechtlichen Ehe.

Reihen und Schwerpunkte

Programmschwerpunkt Prekäre Arbeit in der Wissenschaft

Befristet und wenig verlässlich: Nachwuchswissenschaftler in Deutschland haben es schwer, ihren Traumberuf "Forscher" auszuüben. Bis zu 200.000 von ihnen arbeiten auf keiner Dauerstelle. Was tut sich, damit Nachwuchsforscher eine bessere Perspektive bekommen? Mehr

 

Alle Podcasts auf einen Blick

Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Programmtipps

Essay und Diskurs | 25.05.2015 09:30 Uhr Zufälle und Katastrophen

Am Beginn der Moderne steht nicht nur der Versuch, immer wieder Neues zu schaffen, sondern auch der Impuls, dem Entstehen des Neuen auf die Spur zu kommen und auf die Sprünge zu helfen. Im 21. Jahrhundert der Hochgeschwindigkeitsmoderne hat diese Fragestellung noch an Brisanz zugenommen. Mehr

 

Das Feature | 25.05.2015 11:05 Uhr Colorados neue Kiffer-Kultur

"Das bislang ehrgeizigste soziale Experiment des 21. Jahrhunderts" - so nennt der Gouverneur von Colorado die Marktfreigabe von Marihuana. Seit mehr als einem Jahr darf Cannabis im Rocky-Mountains-Staat frei verkauft werden. In der Hauptstadt Denver, ebenso wie in den schicken Skiorten wie Aspen und Vail ist das lang verteufelte Kraut aus der Schmuddelecke der Stoner-Subkultur gezogen. Mehr