Der deutsche Musiker Herbert Grönemeyer steht am 26.01.2015 auf dem Neumarkt in Dresden (Sachsen) während eines Soundchecks auf der Bühne.

Bürgerfest gegen PegidaDresden setzt Zeichen der Toleranz

In Dresden ist einen Tag nach einer weiteren Pegida-Kundgebung mit einem Konzert für Weltoffenheit und Toleranz demonstriert worden. 250 Musiker beteiligten sich am Bürgerfest vor der Frauenkirche. In anderen Städten versammelten die Islamkritiker hunderte Sympathisanten - aber die Gegner blieben in der Überzahl. Mehr

Alexis Tsipras winkt mit beiden Händen.

Reaktionen auf GriechenlandwahlZurückhaltung mit Urteilen

Das politische Berlin reagiert verhalten auf das bereits erwartete, möglicherweise auch befürchtete griechische Wahlergebnis. Die Regierungsparteien hoffen auf die Kooperation von Syriza, gestehen dem Land aber das Bedürfnis nach Investitionen zu. Die Linke jubelt, allein aus Bayern kommen deutlich skeptischeTöne. Mehr

Cengiz Varli von der Ahmadiyya-Gemeinde Lüdenscheid - zuhause vor dem Kamin

Zwölf Mal DeutschlandDer Koran im Sauerland

Als Angela Merkel sagte, dass der Islam zu Deutschland gehöre, hat sich Cengiz Varli gefreut. Er ist Mitglied der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde und lebt in Meinerzhagen im Sauerland. Unsere Reporter haben mit ihm und seinem Freund Osman Akbal diskutiert. Und erfahren, warum sie jede Form von Gewalt kategorisch ablehnen. Mehr

 

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SPD-Streit über Pegida Es hilft nur reden

KOMMENTAR Die SPD-Genossen sollten nach Sigmar Gabriels Treffen mit Pegida-Anhängern über ihren Umgang mit der Gruppierung reden, aber auch mit den Unzufriedenen selbst, kommentiert Frank Capellan. Das Kasperle-Theater in dieser Frage schüre nur weiter die Politikverdrossenheit, die SPD stehe als zerstrittener Haufen da. Mehr

Nach Griechenland-Wahl Wohl keine schnellen Lösungen

KOMMENTAR Nun also steht Alexis Tsipras vor den Brüsseler Toren. Einer, der von den harten Sparauflagen nichts mehr wissen will. Die hohe Staatsverschuldung Griechenlands ist auf Dauer für ein so kleines Land nicht tragbar, kommentiert Jörg Münchenberg. Also wird man schon bald über weitere Zugeständnisse reden müssen. Mehr

 
 
 
 
 

Ostukraine "Es gibt keine Legion der NATO"

Der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, weist die russischen Vorwürfe als "Unsinn" zurück, die ukrainische Armee sei eine Legion der NATO. Das einzige ausländische Militär im Land sei das der Russen. Die Raketenangriffe auf Mariupol sorgen für weitere Spannungen. Mehr

70 Jahre nach Auschwitz Verdrängung ist ein schwerer Fehler

KOMMENTAR Dass mindestens die Hälfte der Deutschen einen Schlussstrich unter die deutsche Vergangenheit ziehen will, ist ein schwerer Fehler, kommentiert Sebastian Engelbrecht. Diese Haltung zeuge vom Unwillen, aus der Geschichte zu lernen. Denn nur wer Fehler eingestehe, werde sie in Zukunft vermeiden können. Mehr

 

Kobane Kurden drängen Terrormiliz IS zurück

Vier Monate kämpfen Kurden und Dschihadisten bereits um die syrische Grenzstadt Kobane. Jetzt haben die kurdischen Milizen offenbar die Terrormiliz IS aus der Stadt zurückgedrängt. Während einige Medienberichte schon von der vollständigen Befreiung sprechen, teilte das Pentagon mit, dass der Kampf noch andauere. Mehr

Kindesmissbrauch Schutzlos sexueller Gewalt ausgesetzt

Fünf Jahre nach dem Bekanntwerden des Kindesmissbrauchs in kirchlichen Einrichtungen und anderen Institutionen sieht der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung Johannes-Wilhelm Rörig noch etliche Defizite: Zu viele Kinder seien nach wie vor der sexuellen Gewalt schutzlos ausgeliefert. Mehr

Wirtschaft

Griechenland "Schuldenschnitt würde fast nichts bringen"

INTERVIEW Mit seinen Forderungen nach einem Schuldenschnitt oder sogar dem Austritt aus dem Euro hat Alexis Tsipras in Griechenland die Wahl gewonnen. Jens Boysen-Hogrefe vom Institut für Weltwirtschaft Kiel glaubt allerdings nicht, dass diese Forderungen durchsetzbar wären - und zweifelt auch an ihrer möglichen Wirkung. Mehr

 
 
 
 

Wissen

Erdwärme in Deutschland Erdbebengefahr behindert den Ausbau

Zu den vergleichsweise sauberen Energiequellen gehört auch die Erdwärme, die jedoch im Strommix bis heute kaum eine Rolle spielt. Offenbar ist die Energie aus rund fünf Kilometern Tiefe nur schwer zu heben. Zudem hat sie den Ruf, Erdbeben auszulösen.  Mehr

 
 
 

Europa

Spaniens Exklaven Lockruf des Dschihad

In der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika wurde eine mutmaßliche Dschihadisten-Zelle deaktiviert - nicht zum ersten Mal. Trotzdem hat Spanien bis heute keinen Plan vorgelegt, wie die Radikalisierung junger Muslime Land vermieden werden könnte. Wieder einmal reagiert die Politik viel zu spät. Mehr

 
 

Kultur

"Doktor Schiwago" in Regensburg Schwülstig und reaktionär

Anton Lubchenko überzeugt zu Beginn seiner Opernfassung von "Doktor Schiwago" in Regensburg durch große Könnerschaft und pointiertes Zitieren fast sämtlicher Meister seines Heimatlandes. Am Ende hinterlässt das Stück jedoch zwiespältige Höreindrücke.  Mehr

 
 
 

Literatur

Grosse Depression Kein Vergleich zur heutigen Wirtschaftskrise

Gerne werden aktuelle Wirtschaftskrisen mit ihr gleichgesetzt: die Große Depression von 1929 bis 1939 mit ihren furchtbaren Folgen für die Weltgeschichte. Doch das solche Vergleiche hinken, veranschaulichen Jan-Otmar Hesse, Roman Köster, Werner Plumpe in ihrem Buch. Mehr

 
 
 

Gesellschaft

Bertelsmann-Umfrage Viele Israelis lieben Deutschland

50 Jahre nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen ist Deutschland in Israel beliebter als umgekehrt. Laut der Umfrage der Bertelsmann-Stiftung denken die meisten jüdischen Israelis gut über Deutschland und die Deutschen. Hierzulande wollen allerdings vor allem Jüngere einen Schlussstrich unter die Geschichte ziehen. Mehr

 
 
 

Sport

Holocaust Tod und Spiele

Die Nazis verkauften der Außenwelt das KZ Theresienstadt als "Vorzeigeghetto". Eine pure Illusion: Tausende Menschen verhungerten und starben an Krankheiten. Doch die Propaganda der Nazis funktionierte reibungslos - Fußball spielte dabei eine wichtige Rolle. Mehr

 
 
 
 

Was steckt hinter Pegida?

Was bewegt die selbst ernannten "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands", kurz Pegida, warum misstrauen sie Institutionen und Medien, wer sind die Organisatoren? Beiträge zu diesen und anderen Fragen aus dem DLF-Programm.

Der DLF-Blog über Politik in Deutschland und Europa

Ein Land, zwei Reporter: DLF-Redakteur Jörg-Christian Schillmöller und Dirk Gebhardt durchqueren die Republik zu Fuß. Eine Reportage in zwölf Etappen.

Der Deutschlandfunk erinnert mit der Reihe "Dokumente der Woche" an die Umbruchzeit vor 25 Jahren. DLF-Journalisten und Akteure von 1989 kommen zu Wort.

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an. 

Presseschau

Blick in die Zeitungen von morgen Montag, 26. Januar 2015 23:10 Uhr

Ein Land beherrscht die Schlagzeilen: Griechenland.

Reihen und Schwerpunkte

Serie Tolle Idee! - Was wurde daraus?

Klappern gehört zum Geschäft - das gilt auch für Wissenschaftler. Weil der Kampf um Fördergelder härter geworden ist, beschäftigen Forschungsinstitute heute PR-Profis, die sicherstellen, dass neue Entdeckungen medial die nötige Aufmerksamkeit erfahren. Mitunter schießen die Wissenschaftskommunikatoren allerdings übers Ziel hinaus. Mehr

 

Programmtipps

Sprechstunde | 27.01.2015 10:10 Uhr Wenn die Welt sich dreht

Schwindel und Gangstörungen können viele Ursachen haben. Zunächst muss geklärt werden, ob ein gerichteter Schwindel, ein ungerichteter Schwindel oder eine reine Gangstörung vorliegt. Beim gerichteten Schwindel ist das Gleichgewichtssystem gestört. Mehr

 

Das Feature | 27.01.2015 19:15 Uhr Die ungewollte Nation

Nach dem Gaza-Krieg sind der gegenseitige Hass und das Misstrauen größer denn je. Seit 48 Jahren hält Israel die palästinensischen Gebiete besetzt, seit 23 Jahren wird über Lösungen verhandelt. Auf beiden Seiten wollen Mehrheiten eine Teilung des Gebiets in zwei Staaten. Doch ist das noch realistisch? Mehr

 

Hörspiel | 27.01.2015 20:10 Uhr Sie müssen jetzt gehen, Frau Mühsam

Berlin 1934. Die Frau des Dichters Erich Mühsam betritt das Café Adler am Wittenbergplatz. Sie ist im Begriff, Deutschland zu verlassen, nachdem die Nazis wenige Tage zuvor ihren Mann im KZ Oranienburg ermordet haben. In dieser Abschiedsstunde kommt sie mit der jungen Kellnerin ins Gespräch, die Erich Mühsam gut kannte. Mehr

 
 

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