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Russlands Einreiseverbot"Primitive bürokratische Logik"

INTERVIEW Der CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann kann sich die Auswahl bei den Einreiseverboten gegen EU-Politiker nicht erklären. Offensichtlich habe Moskau nach Verhängung der EU-Sanktionen und den dazugehörigen Einreiseverboten schlicht eine Gegenliste erstellt. Seinen Namen darauf zu finden, sei für ihn "eine Art Ritterschlag", sagte Wellmann im DLF.

Die Nachrichten

aktualisiert vor 23 Minuten alle Nachrichten | RSS

Gedenken an Brünner TodesmarschEin Zeichen der Versöhnung

Rund 300 Deutsche und Tschechen haben an Tod und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Beim "Todesmarsch von Brünn" kamen vor 70 Jahren Schätzungen zufolge 2.000 bis 5.200 deutschsprachige Bürger der Stadt ums Leben. Mit dem gemeinsamen Gedenken sind aber nicht alle einverstanden.

FIFABlatters schwache Gegenspieler

KOMMENTAR Die UEFA begnügt sich als Blatter-Kritikerin mit enttäuschten Reaktionen. Keine Spur vom im Fußball so oft beschworenen Kampfgeist. Das ist feige und peinlich für die reichen Verbände in Fußball-Europa, kommentiert Matthias Friebe.

FlüchtlingeDie Quote ist noch nicht verloren

KOMMENTAR Künftig sollen die Flüchtlinge nach Wirtschaftskraft, Arbeitslosenquote und Einwohnerzahl auf die einzelnen EU-Staaten verteilt werden. Deutschland unterstützt den Plan, laut Quote müsse man dann weniger Bewerber aufnehmen als bislang. Dies lasse sich auch innenpolitisch gut verkaufen, kommentiert Cerstin Gammelin.

Debatte um "Ehe für alle"Gefühlsmanagement einer Kanzlerin

KOMMENTAR Nach dem deutlichen Votum der Iren für die Homo-Ehe wird auch in Deutschland immer klarer: Es geht für die Mehrheit der Gesellschaft bei der Frage nach der "Öffnung der Ehe für alle" schon lange nicht mehr nur um die Rechte einer Minderheit. Ein Gastkommentar von "taz"-Chefredakteurin Ines Pohl, die selbst seit drei Jahren mit ihrer Frau verpartnert ist.

Brexit-DebatteDie notorischen EU-Hasser kaltstellen

KOMMENTAR Ein Austritt Großbritanniens aus der EU wäre für beide Seiten ein Desaster und womöglich der Anfang vom Ende der Europäischen Union. Europa muss die Briten im Club halten - durch einen Kompromiss, der für beide Seiten akzeptabel ist. Ein Kommentar von Jochen Spengler.

G7-GipfelDie Güterabwägung geht weiter

KOMMENTAR Es gibt keine Gewissheit darüber, wie gut oder wie schlecht eine Staatspleite Griechenlands in der EU am Ende weggesteckt werden kann. Dennoch wird beim G7-Gipfel in Dresden darüber debattiert. Dabei können die G7 das Problem Griechenland gar nicht lösen - denn das ist Aufgabe der Eurogruppe, meint Theo Geers. Und niemand will am Ende den schwarzen Peter in den Händen halten.

Vor dem G7-Gipfel Hochsicherheitstrakt in den Alpen

Im Juni findet der G-7 Gipfel im Schloss Elmau statt. Ein Fünf-Sterne-Hotel der Sonderklasse – extra für ein 22-stündiges Treffen von sieben Regierungs-Chefs. Kosten von rund 360 Millionen schätzt der Bund der Steuerzahler: Eigener Flugplatz, mehr als 200 Helikopter, rund 22.000 Polizisten - es ist der größte Einsatz in der Geschichte der bayerischen Polizei.

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Presseschau

Internationale Presseschau

Samstag, 30. Mai 2015 12:50 Uhr

Im Mittelpunkt steht für die ausländischen Zeitungen auch heute der Korruptionsskandal bei der FIFA und die Wiederwahl von Sepp Blatter. Außerdem geht es unter anderem um den Besuch des britischen Premierministers Cameron in Berlin und Warschau.

"... sagte im DLF" - alle Interviews

Das Porträt von Gunter Gebauer. (Bernd Wannenmacher / FU Berlin)

FIFA"Blatter kann so nicht weitermachen"

Der Sportphilosoph Gunter Gebauer sieht die Marke FIFA schwer beschädigt. "Wenn man FIFA hört, wird man in Zukunft immer mitdenken: kriminelle Vereinigung", sagte Gebauer im DLF. Die UEFA sei nicht ganz so korrupt, "aber auch nicht der große Saubermann".

Nachrichtenleicht

Logo von Nachrichten leicht (Deutschlandfunk)

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche lernen nicht so schnell Neues. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Freitag  Nachrichten in einfacher Sprache  an. 

Meinung im DLF

Ein Infostand für die "Homo-Ehe" steht am 26.08.2013 auf einem Marktplatz in einem Diorama der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Miniatur Wunderland in Hamburg. (picture-alliance / dpa / Sven Hoppe)

Debatte um "Ehe für alle"Gefühlsmanagement einer Kanzlerin

Nach dem deutlichen Votum der Iren für die Homo-Ehe wird auch in Deutschland immer klarer: Es geht für die Mehrheit der Gesellschaft bei der Frage nach der "Öffnung der Ehe für alle" schon lange nicht mehr nur um die Rechte einer Minderheit. Ein Gastkommentar von "taz"-Chefredakteurin Ines Pohl, die selbst seit drei Jahren mit ihrer Frau verpartnert ist.

Reihen und Schwerpunkte

Ein Forscher befüllt in einem Labor Petrischalen mit Stammzellen. (imago/Medicimage)

ProgrammschwerpunktPrekäre Arbeit in der Wissenschaft

Befristet und wenig verlässlich: Nachwuchswissenschaftler in Deutschland haben es schwer, ihren Traumberuf "Forscher" auszuüben. Bis zu 200.000 von ihnen arbeiten auf keiner Dauerstelle. Was tut sich, damit Nachwuchsforscher eine bessere Perspektive bekommen?

Programmtipps


PräsidentschaftswahlKeine Angst vor Rechtsruck in Polen

KOMMENTAR In Polen hat überraschend Andrzej Duda die Präsidentenwahl gewonnen - ein kaum bekannter Nachwuchspolitiker der nationalkonservativen PiS-Partei. Da läuten bei vielen die Alarmglocken. Die Jahre, in denen die PiS das letzte Mal an der Macht war, gehörten zu den wenig erfreulichen im bilateralen Verhältnis. Kommentator Christoph von Marschall rät dennoch zur Gelassenheit. 

"Die Ungehaltenen" in BerlinAuf der Suche nach Halt

"Migration ist etwas, das einen krank macht" - das sagt Theaterregisseur Hakan Savaş Mican, selber Sohn von türkischen Einwanderern. In seinem Stück "Die Ungehaltenen" im Gorki-Studio Berlin erzählt er von der Suche vieler Migranten nach Halt in der Familie und in der Gesellschaft.

KurzgeschichtenVerstrickungen des realen und digitalen Lebens

In dem Band "Vier neue Nachrichten" geht es um die virtuelle Welt und wie sie das Leben beeinflusst. In seinen vier Erzählungen macht es der junge amerikanische Autor Joshua Cohen den Lesern nicht einfach - er ist ein Meister darin, Erwartungen zu enttäuschen.

Leverkusener ModellKonzept scheitert an hohen Flüchtlingszahlen

Es war eine Win-win-Situation: Seit 2002 kamen in Leverkusen mehr als zwei Drittel aller Flüchtlinge in Privatwohnungen unter. Das bedeutete mehr Raum und Privatsphäre für die Betroffenen, aber auch weniger Kosten für die Stadt. Doch den Ansprüchen des sogenannten Leverkusener Modells kann sie nun nicht mehr gerecht werden.

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