Der Papst nach der Ostermesse in einer jubelnden Menschenmenge. Er winkt und lacht.

OsternDer neue Stil tut gut

KOMMENTAR Seit Papst Franziskus gibt es einen neuen Stil in der katholischen Kirche - und der tut gut und wirkt glaubhaft, kommentiert Gregor Hoppe vom Bayerischen Rundfunk im Deutschlandfunk. Aber dass jetzt reihenweise grundlegende Kirchendogmen und Glaubensinhalte fallen, sollte niemand glauben. Mehr

Prorussische Aktivisten vor einer Barriakde

OstukraineGegenseitige Schuldzuweisungen

Nach der Schießerei nahe der Stadt Slawjansk beschuldigen sich Moskau und Kiew gegenseitig der Provokation. Über den Vorfall gibt es widersprüchliche Angaben: Ukrainische Behörden sprechen von einem Toten, der selbsternannte Bürgermeister der Stadt von fünf. US-Vizepräsident Biden wird am Montag in Kiew erwartet. Mehr

Libanesische Soldaten sperren den Anschlagsort nach einer Bombenexplosion vor einem Regierungsgebäude am 16. Januar 2014 in der Stadt Hermel nahe der syrischen Grenze ab.

LibanonIm Schattenreich des Syrien-Kriegs

Der Bürgerkrieg in Syrien destabilisiert längst die gesamte Region. Insbesondere der Libanon hat mit Flüchtlingsströmen zu kämpfen. Zugleich häufen sich Raketenangriffe - Syriens Rebellen wollen sich so an der Hisbollah rächen, die an Assads Seite kämpft. Der Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten ist neu entfacht. Mehr

 

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Zukunft der Kirche "Das Wichtigste ist die Verkündigung des Evangeliums"

INTERVIEW Der Münchner Erzbischof, Reinhard Kardinal Marx, beklagt eine zu starke Fixierung auf die Institution Kirche. "Nicht die Kirche soll attraktiv sein, sondern das Evangelium soll attraktiv sein", sagte Marx im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Nur so könne Christus in der Gesellschaft lebendig bleiben. Mehr

Ostermärsche Für Abrüstung und gegen Militarisierung

Mit weiteren Aktionen in zahlreichen deutschen Städten sind die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung fortgesetzt worden. Im Mittelpunkt der Proteste steht dieses Jahr der Konflikt in der Ukraine. Auch gegen den Bürgerkrieg in Syrien sowie Rüstungsexporte und Bundeswehreinsätze wird demonstriert. Mehr

Ukraine-Krise "Russland braucht den Westen"

INTERVIEW Das derzeit schlechte Verhältnis zwischen dem Westen und Russland sei das Ergebnis einer jahrelangen Entfremdung, sagte die Politikwissenschaftlerin Margareta Mommsen im Deutschlandfunk. Das "Feindbild USA" sei in Russland "gehegt und gepflegt" worden. Doch auf lange Sicht müsse es wieder eine Annäherung geben. Mehr

Sexuelle Befreiung "Es gibt Anzeichen einer neuen Spießigkeit"

INTERVIEW Viele Errungenschaften der sexuellen Revolution der 1960er-Jahre seien wieder verloren gegangen, sagte die Publizistin Ulrike Heider im Deutschlandfunk. Die Gesellschaft kehre zurück zu einem neuen Konservativismus. Es gebe da einen Zusammenhang mit den ökonomischen und politischen Verhältnissen. Mehr

Umgang mit Tieren "Die Gesellschaft muss umdenken"

INTERVIEW Um die Rechte von Tieren durchzusetzen, bedürfe es neben politischer Entscheidungen eine grundsätzliche Änderung unserer Lebensgewohnheiten, sagte die Philosophin Friederike Schmitz im Deutschlandfunk. Die Konsequenz wäre nicht nur eine vegetarische, sondern eine vegane Lebensweise.  Mehr

100 Jahre Erster Weltkrieg Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts?

Der Erste Weltkrieg ist immer wieder als Zäsur beschrieben worden, als Abschied von einer insgesamt stabilen europäischen Friedensordnung zwischen 1871 und 1914 und als Beginn eines "Zeitalters der Extreme", das von Bolschewismus und Faschismus sowie dem noch blutigeren Zweiten Weltkrieg gekennzeichnet war. Mehr

Fundamentalistische Mormonen Hilfe für die "verlorenen Jungen"

In Utah schauen die Behörden nicht so genau hin, wenn es um polygame Familien geht. Immer wieder werden Jugendliche ausgeschlossen, die den strengen Regeln nicht mehr folgen wollen. Sie stehen dann ohne ausreichende Schulbildung, ohne Geld und ohne Familie auf der Straße. Die Diversity Foundation will helfen. Mehr

Algerien Wie sich Präsident Bouteflika die Macht sichert

KOMMENTAR Den meisten Algeriern ging es bei der Wiederwahl von Präsident Bouteflika hauptsächlich darum, Unruhen im eigenen Land zu vermeiden. Für diesen Wunsch nach Stabilität zahlen sie aber einen hohen Preis, kommentiert Anne Allmeling. Denn Stabilität bedeute in Algerien auch Stillstand. Mehr

Wirtschaft

Europäische Bankenunion Jeder Staat ist für seine Bilanz selbst verantwortlich

KOMMENTAR Die EU-Parlamentarier stimmten in dieser Woche für einen Mechanismus zur Sanierung und Schließung von Pleitebanken und gaben damit grünes Licht für eine Europäische Bankenunion. Doch das Konstrukt ist nur ein Kompromiss, der einem erneuten Sturm auf den Finanzmärkten nicht standhalten kann, kommentiert Gregor Peter Schmitz vom "Spiegel" für den DLF. Mehr

Wissen

Industrie 4.0 Datensicherheit ist nicht gewährleistet

Industrie 4.0 verlangt Maschinen, die den Produktionsprozess autonom organisieren. Diese Maschinen werden von Industriesteuerungen betrieben. Doch genau diese Steuerungen sind gar nicht dafür vorgesehen, sich zum Beispiel über das Internet mit anderen Maschinen auszutauschen.  Mehr

Europa

Gülen-Medien in Deutschland Eine Zeitung als Sprachrohr

Türkische Medien in Deutschland sind oft Sprachrohre politischer Gruppierungen. Lange Zeit war Ministerpräsident Erdogan der Star der Berichterstattung. Doch längst hat ihm Fethulla Gülen mithilfe eines Medienunternehmens in seinem Netzwerk den Rang abgelaufen. Mehr

Kultur

Völkermord in Ruanda Schwieriges Gedenken

Eine Ausstellung in Paris erinnert an die Opfer des Völkermords in Ruanda. Zugleich ist die Debatte um die Rolle Frankreichs bei den Massakern entbrannt. Eine Aufklärung ist schwierig - wichtige französische Dokumente aus dieser Zeit sind als Militärgeheimnis eingestuft. Mehr

Literatur

450 Jahre William Shakespeare "Die Zeit war grausam, brutal und sehr spannend"

William Shakespeare gehöre eigentlich den Deutschen. Das fanden zumindest große Köpfe der deutschen Literatur wie Novalis, Schlegel und Goethe. Übersetzer Frank Günther hat den Fall des Dichter-Kidnappings in seinem jüngsten Buch "Unser Shakespeare" aufgerollt. Mehr

Gesellschaft

Afghanisches Frauenfilmfestival Wandel durch Kino

Filme können die afghanische Kultur beeinflussen, hoffen die Veranstalter des Frauenfilmfestivals in Herat. Denn Filme können den Blick öffnen und verändern - vor allem, wenn sie von Frauen aus aller Welt handeln. Mehr

Sport

Formel 1 Hamilton gewinnt in China

Der Brite Lewis Hamilton feierte beim Großen Preis von China seinen dritten Formel-1-Triumph in Serie. Sein Teamkollege Nico Rosberg fuhr auf Platz zwei. Titelverteidiger Sebastian Vettel kam nicht über Rang Fünf hinaus. Mehr

Internet für die Hosentasche

Deutschlandfunk.de auf dem Smartphone
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"Marktplatz" ab 10:10 Uhr

Stoff für Zoff - Nebenkostenabrechnung und Mieterhöhung
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Stimmen zur Europawahl - Serie vom 11. April bis 23. Mai 2014

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Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Presseschau

Internationale Presseschau Samstag, 19. April 2014 12:50 Uhr

Kommentiert werden vor allem der Krisengipfel zur Ukraine in Genf sowie die Präsidentschaftswahl in Algerien.

Programmtipps

Corso | 21.04.2014 15:05 Uhr Motor City ohne Motoren

Detroit war einst der Motor des amerikanischen Traums - zumindest bis in die 50er-Jahre, als dort fast zwei Millionen Menschen lebten. Inzwischen hat sich die Einwohnerzahl mehr als halbiert. Detroit ist eine der bekanntesten schrumpfenden Städte der Welt. Aber die Stadt ist mehr als das: sie ist wild, rau und kreativ. Mehr

 

Essay und Diskurs | 21.04.2014 09:30 Uhr Lange und kurze Wege in den Abgrund

In die Erforschung der Ursachen des Ersten Weltkrieges ist Bewegung gekommen. Historiker blicken nicht mehr nur vorrangig nach Berlin, um die Ursachen des Großen Krieges zu erklären, sondern verstärkt auch wieder nach Wien, St. Petersburg, Paris und London. Das bedeutet nicht, dass die europäischen Großmächte gemeinsam gleichsam schlafwandlerisch in die Katastrophe hineingeschlittert sind. Mehr

 

Das Feature | 22.04.2014 19:15 Uhr Neue Waffen, neue Kriege?

Ob Verteidigungspolitiker, Militärs, Völkerrechtler, Vertreter der Rüstungsindustrie, Befürworter oder Kritiker, sie alle eint die These: Die Drohne, das ferngelenkte Flugzeug, ist eine Waffe, die neue Konzepte erfordert. Rechtliche, moralische, polizeiliche, geheimdienstliche. Aber erfordern neue Waffen tatsächlich neue Strategien der Kriegsführung? Mehr

 
 

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