Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye, umringt von Angehörigen vermisster Passagiere der verunglückten Fähre "Sewol"

Fährunglück in SüdkoreaPräsidentin wirft Kapitän Mord vor

Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye hat das Verhalten des Kapitäns der gekenterten Fähre und einiger Besatzungsmitglieder mit einem Mord verglichen. Mittlerweile sitzen der Kapitän und sechs Crewmitglieder in Haft. Ihnen wird vorgeworfen, die Passagiere im Stich gelassen zu haben. Mehr

Der Papst nach der Ostermesse in einer jubelnden Menschenmenge. Er winkt und lacht.

OsternDer neue Stil tut gut

KOMMENTAR Seit Papst Franziskus gibt es einen neuen Stil in der katholischen Kirche - und der tut gut und wirkt glaubhaft, kommentiert Gregor Hoppe vom Bayerischen Rundfunk im Deutschlandfunk. Aber dass jetzt reihenweise grundlegende Kirchendogmen und Glaubensinhalte fallen, sollte niemand glauben. Mehr

Prorussische Aktivisten vor einer Barriakde

OstukraineGegenseitige Schuldzuweisungen

Nach der Schießerei nahe der Stadt Slawjansk beschuldigen sich Moskau und Kiew gegenseitig der Provokation. Über den Vorfall gibt es widersprüchliche Angaben: Ukrainische Behörden sprechen von einem Toten, der selbsternannte Bürgermeister der Stadt von fünf. US-Vizepräsident Biden wird am Montag in Kiew erwartet. Mehr

 

JETZT IM RADIO

Deutschlandfunk

mehr

Mediathek MP3 OGG

Evolution der Fantasie "Der Mensch kann ohne Kunst nicht existieren"

INTERVIEW Der Evolutionsbiologe Thomas Junker geht von einer biologisch angelegten Fähigkeit des Menschen zur Kunst aus, die vor etwa 100.000 Jahren entstanden ist. Die Notwendigkeit der Kunst ergebe sich aus den Problemen des sozialen Zusammenlebens, sagte Junker im Deutschlandfunk. Mehr

Europa Der Vorteil der Vielstimmigkeit

INTERVIEW Die Schriftstellerin Antje Ravic Strubel sieht Europas Chance in seiner Pluralität. Die vielstimmige Literatur könne zeigen, warum Europa jenseits von Einheitlichkeit wichtig sei, sagte Strubel im Deutschlandfunk. Damit beschäftigt sich Anfang Mai auch ein Schriftstellerkongress in Berlin. Mehr

Neutestamentliche Forschung Wie Jesus seinen bevorstehenden Tod deutete

Jesus wurde auf eine Weise getötet worden, die im Römischen Reich als entwürdigendste Hinrichtungsform galt. Die Gläubigen suchten daher nach einem positiven Sinnzusammenhang der Kreuzigung. Den bot die alttestamentliche Figur des "Gottesknechtes". Ob Jesus sich selbst damit identifizierte, ist unklar. Mehr

Zukunft der Kirche "Das Wichtigste ist die Verkündigung des Evangeliums"

INTERVIEW Der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx beklagt eine zu starke Fixierung auf die Institution Kirche. "Nicht die Kirche soll attraktiv sein, sondern das Evangelium soll attraktiv sein", sagte Marx im Interview der Woche des Deutschlandfunks.  Mehr

Libanon Im Schattenreich des syrischen Bürgerkriegs

Der Bürgerkrieg in Syrien destabilisiert längst die gesamte Region. Insbesondere der Libanon hat mit Flüchtlingsströmen zu kämpfen. Zugleich häufen sich Anschläge und Raketenangriffe - Syriens Rebellen wollen sich so an der Hisbollah rächen, die an Assads Seite kämpft. Mehr

Ukraine-Krise "Russland braucht den Westen"

INTERVIEW Das derzeit schlechte Verhältnis zwischen dem Westen und Russland sei das Ergebnis einer jahrelangen Entfremdung, sagte die Politikwissenschaftlerin Margareta Mommsen im Deutschlandfunk. Das "Feindbild USA" sei in Russland "gehegt und gepflegt" worden. Mehr

Max Weber Soziologe aus Leidenschaft

Max Weber war ein eminent politischer Kopf und debattierfreudig bis zur Streitsucht. Der Begründer der modernen Soziologie wurde vor 150 Jahren geboren und lebte in einer Zeit der Epochenbrüche. Mehr

100 Jahre Erster Weltkrieg Lange und kurze Wege in den Abgrund

In die Erforschung der Ursachen des Ersten Weltkrieges ist Bewegung gekommen. Historiker blicken nicht mehr nur vorrangig nach Berlin, um die Ursachen des Großen Krieges zu erklären, sondern verstärkt auch wieder nach Wien, St. Petersburg, Paris und London.  Mehr

Wirtschaft

Europäische Bankenunion Jeder Staat ist für seine Bilanz selbst verantwortlich

KOMMENTAR Die EU-Parlamentarier stimmten in dieser Woche für einen Mechanismus zur Sanierung und Schließung von Pleitebanken und gaben damit grünes Licht für eine Europäische Bankenunion. Doch das Konstrukt kann einem erneuten Sturm auf den Finanzmärkten nicht standhalten, kommentiert Gregor Peter Schmitz vom "Spiegel" für den DLF. Mehr

Wissen

Industrie 4.0 Datensicherheit ist nicht gewährleistet

Industrie 4.0 verlangt Maschinen, die den Produktionsprozess autonom organisieren. Diese Maschinen werden von Industriesteuerungen betrieben. Doch genau diese Steuerungen sind gar nicht dafür vorgesehen, sich zum Beispiel über das Internet mit anderen Maschinen auszutauschen.  Mehr

Europa

Griechenland Religiöser Tourismus sorgt für Aufschwung

Wegen der Wirtschaftskrise sucht der griechische Tourismussektor nach neuen Geschäftsideen. Eine davon ist der religiöse Pilgertourismus, Einheimische sprechen vom "verneigendem Tourismus". Vor allem in der byzantinischsten aller Städte, Thessaloniki, funktioniert das prima. Mehr

Kultur

Völkermord in Ruanda Schwieriges Gedenken

Eine Ausstellung in Paris erinnert an die Opfer des Völkermords in Ruanda. Zugleich ist die Debatte um die Rolle Frankreichs bei den Massakern entbrannt. Eine Aufklärung ist schwierig - wichtige französische Dokumente aus dieser Zeit sind als Militärgeheimnis eingestuft. Mehr

Literatur

450 Jahre William Shakespeare "Die Zeit war grausam, brutal und sehr spannend"

William Shakespeare gehöre eigentlich den Deutschen. Das fanden zumindest große Köpfe der deutschen Literatur wie Novalis, Schlegel und Goethe. Übersetzer Frank Günther hat den Fall des Dichter-Kidnappings in seinem jüngsten Buch "Unser Shakespeare" aufgerollt. Mehr

Gesellschaft

Afghanisches Frauenfilmfestival Wandel durch Kino

Filme können die afghanische Kultur beeinflussen, hoffen die Veranstalter des Frauenfilmfestivals in Herat. Denn Filme können den Blick öffnen und verändern - vor allem, wenn sie von Frauen aus aller Welt handeln. Mehr

Sport

Sport und Religion Kein Problem mit dem "Fußballgott"

Der Autor und evangelische Stadionpfarrer Eugen Eckert plädiert für eine wechselseitige Befruchtung von Fußball und Glaube. Die Kirche könne von der atemberaubenden Spannung des Fußballs lernen. Und die Fans suchten religiöse Begriffe wie "Fußballgott", um das Erlebte zu überhöhen. Mehr

Internet für die Hosentasche

Deutschlandfunk.de auf dem Smartphone
Ob in der Bahn, im Wartezimmer oder zuhause auf der Couch - immer mehr Menschen nutzen unser Webangebot mit mobilen Geräten. Deshalb bieten wir nun eine für Smartphones optimierte Seite an.

"Marktplatz" ab 10:10 Uhr

Stoff für Zoff - Nebenkostenabrechnung und Mieterhöhung
Diskutieren Sie mit!

Wir sind 28!

Stimmen zur Europawahl - Serie vom 11. April bis 23. Mai 2014

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick

Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Presseschau

Internationale Presseschau Samstag, 19. April 2014 12:50 Uhr

Kommentiert werden vor allem der Krisengipfel zur Ukraine in Genf sowie die Präsidentschaftswahl in Algerien.

Programmtipps

Corso | 21.04.2014 15:05 Uhr Motor City ohne Motoren

Detroit war einst der Motor des amerikanischen Traums - zumindest bis in die 50er-Jahre, als dort fast zwei Millionen Menschen lebten. Inzwischen hat sich die Einwohnerzahl mehr als halbiert. Detroit ist eine der bekanntesten schrumpfenden Städte der Welt. Aber die Stadt ist mehr als das: sie ist wild, rau und kreativ. Mehr

 

Das Feature | 22.04.2014 19:15 Uhr Neue Waffen, neue Kriege?

Ob Verteidigungspolitiker, Militärs, Völkerrechtler, Vertreter der Rüstungsindustrie, Befürworter oder Kritiker, sie alle eint die These: Die Drohne, das ferngelenkte Flugzeug, ist eine Waffe, die neue Konzepte erfordert. Rechtliche, moralische, polizeiliche, geheimdienstliche. Aber erfordern neue Waffen tatsächlich neue Strategien der Kriegsführung? Mehr

 

Hörspiel | 22.04.2014 20:10 Uhr Heidi Heimat

Was hat "Heidi" von Johanna Spyri mit Mariam aus Somalia oder Irina aus Usbekistan zu tun? Sie beide und viele andere Immigrantinnen und Asylbewerber haben dem Hörspielautor Robert Schoen einen Heidi-Film nacherzählt. Eigene Wünsche und Sehnsüchte spiegeln sich. Mehr

 
 

Nachrichten leicht

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in leichter Sprache  an. 

Die neuen Seiten

Häufig gestellte Fragen
Wo sind die MP3s geblieben? Und wo finde ich meine Lieblingssendung? Diese und weitere Fragen, die Sie uns nach dem Relaunch hinterlassen haben, versuchen wir zu beantworten.