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aktualisiert vor 61 Minuten alle Nachrichten | RSS

FIFA-SkandalDas System Blatter: Geben und Nehmen

Sepp Blatter ist 79 Jahre alt, seit 17 Jahren Präsident der FIFA und er will es wieder werden. Von den sieben verhafteten Gefolgsleuten distanzierte er sich umgehend. Sie kommen alle aus den Kontinentalverbänden, die dem FIFA-Präsidenten treu ergeben sind. Denn er hat für "Gleichberechtigung" zwischen Groß und Klein gesorgt - auch beim Geld.

Europäischer GerichtshofEU verklagt Deutschland wegen lascher Flughafenkontrollen

Prüfern war es im Dezember gelungen, Waffen durch die Sicherheitskontrollen an deutschen Flughäfen zu schmuggeln. Aber trotz Warnungen hat Deutschland nach Meinung der Europäischen Kommission nicht ausreichend gehandelt. Jetzt reagiert Brüssel mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Das könnte Strafzahlungen nach sich ziehen.

BerlinEinheitsdenkmal verzögert sich weiter

Deutschland hat mit seinen Denkmälern zur Wiedervereinigung kein Glück. In Leipzig wurde ein Projekt im vergangenen Jahr fallen gelassen, in Berlin verzögert sich der Bau immer weiter. Das geplante Einheitsdenkmal soll jetzt frühestens 2017 fertig werden – im 27. Jahr nach der Wiedervereinigung.

ParlamentswahlHohe Wahlbeteiligung bei Türken in Deutschland

In der Türkei wird am 7. Juni ein neues Parlament gewählt. Die Beteiligung von Türken in Deutschland ist laut der amtlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu fast viermal so groß wie bei der Präsidentenwahl im vergangenen Jahr. Bei der Wahl könnte sich entscheiden, ob die Partei von Präsident Erdogan genug Stimmen erhält, um die türkische Verfassung zu ändern.

Großbritanniens EU-Referendum"Der Gefahr bewusst werden"

Inzwischen gibt es kein Zurück mehr: Königin Elisabeth II. hat in der Queen's Speech das Referendum über die britische EU-Mitgliedschaft angekündigt. Sorge bereitet das auch dem direkten Nachbarn Irland und so hat der irische Premierminister Enda Kenny bereits eine Task Force eingesetzt, um das Land auf denkbare Szenarien vorzubereiten.

Zerstörung von KulturgüternKatastrophe für Menschheit und Wissenschaft

Zerstörungen in den assyrischen Städten Hatra und Nimrud, im Antikenmuseum von Mossul und der Bibliothek der Stadt, die Bedrohung der Oasenstadt Palmyra - der Vandalismus des IS macht deutlich, dass Krieg nicht nur mit menschlichem Leid verbunden ist, sondern auch mit mutwilliger Zerstörung des kulturellen Erbes.

Die Neuen Seiten

Der Deutschlandfunk hat seine Seiten im Netz verändert. Seit dem 27.5.2015 finden Sie das Angebot im neuen Gewand und mit neuen Funktionen.

Presseschau

Blick in die Zeitungen von morgen

Donnerstag, 28. Mai 2015 23:10 Uhr

Im Mittelpunkt der Kommentare steht weiterhin der Korruptionsskandal beim Fußball-Weltverband und die Rolle von FIFA-Präsident Blatter. Der REUTLINGER GENERAL-ANZEIGER findet klare Worte:

"... sagte im DLF" - alle Interviews

Eine Lesebrille liegt auf einem Bücherstapel. (picture alliance / dpa / Ismo Pekkarinen)

Open Access und Wissenschaft"Qualitätskontrolle ist schon wichtig"

Der Soziologe Peter Weingart hat davor gewarnt, bei Open-Access-Publikationen die Qualitätskontrolle zu vernachlässigen. Durch das digitale Publizieren sei die Zugänglichkeit von Daten enorm gesteigert worden, sagte Weingart im DLF. Das habe das Arbeiten erleichtert, aber auch die Manipulationen, die man mit den Daten vornehmen könne.

Nachrichtenleicht

Logo von Nachrichten leicht (Deutschlandfunk)

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche lernen nicht so schnell Neues. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Freitag  Nachrichten in einfacher Sprache  an. 

Meinung im DLF

Die griechische und europäische Flagge wehen vor dem Parthenon-Tempel auf der Akropolis. (dpa / picture alliance / Simela Pantzartzi)

G7 in DresdenDas Prinzip Hoffnung hat schon viel Geld verbrannt

Die Krise in Griechenland machte sich auch beim Treffen der Finanzminister aus den sieben größten Industrienationen in Dresden breit. Nur die Wahrheit wollte von den G7 niemand wissen, kommentiert Michael Braun: Griechenland passt mit seinem bisherigen Wirtschaftsmodell nicht in die Eurozone.

Reihen und Schwerpunkte

Ein Forscher befüllt in einem Labor Petrischalen mit Stammzellen. (imago/Medicimage)

ProgrammschwerpunktPrekäre Arbeit in der Wissenschaft

Befristet und wenig verlässlich: Nachwuchswissenschaftler in Deutschland haben es schwer, ihren Traumberuf "Forscher" auszuüben. Bis zu 200.000 von ihnen arbeiten auf keiner Dauerstelle. Was tut sich, damit Nachwuchsforscher eine bessere Perspektive bekommen?

Programmtipps


DIWRückstellungen von AKW-Betreibern reichen nicht

2022 geht das letzte deutsche Atomkraftwerk vom Netz und dann ist die Frage: Wie wird der Rückbau finanziert? Laut Handelsbilanzen haben die vier AKW-Betreiber in Deutschland rund 38 Milliarden Euro an Rückstellungen gebildet. Doch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bezweifelt, dass dieser Betrag ausreicht.

DiagnosemethodeBakterien liefern Krebsnachweis

Die Heilungschancen bei Leberkrebs sind relativ hoch, wenn man die Tumoren früh entdeckt und entfernt. Herkömmliche Diagnosemethoden erkennen die Tumoren erst, wenn sie etwa einen Zentimeter groß sind. Doch US-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich auch schon einen Millimeter große Metastasen nachweisen lassen - mit Darmbakterien.

FinnlandRegierung unter Beteiligung der Rechtspopulisten steht

Nur drei Wochen nach der finnischen Parlamentswahl hat die künftige Regierungskoalition aus Zentrumspartei, Konservativen und Rechtspopulisten ihr Regierungsprogramm vorgestellt. Dabei war auch von umfangreichen und schmerzvollen Maßnahmen die Rede.

Berliner VolksbühneEin irrer Tanz der Konsumopfer

Vier Libertins verschanzen sich an einem entlegenen Ort - und füllen ihre Tage mit Perversion, Erniedrigung, sexueller Gewalt und Mord. Das sind "Die 120 Tage von Sodom", 1785 erdacht von Marquis de Sade. Nun hat Johann Kresnik de Sades Werk auf die Berliner Volksbühne gebracht und auf die heutige Konsumgesellschaft übertragen.

Volker KutscherKommissar Rath ermittelt wieder

Bereits zum fünften Mal schickt der in Köln lebende Schriftsteller Volker Kutscher seinen Kommissar Gereon Rath auf Verbrecherjagd. In "Märzgefallene" verbindet er Ereignisse aus dem Ersten Weltkrieg mit Mordfällen aus der Zeit der Machtergreifung Hitlers.

ZivilcourageLernen, zu helfen

Aus Angst, selbst Opfer zu werden, schrecken viele Menschen davor zurück, in Notsituationen anderen zu helfen. Dabei kann helfen ganz einfach sein. Worauf es ankommt, das erklärt unter anderem das Präventionszentrum der Polizei Bremen im Seminar "Zivilcourage - die Kunst zu helfen". Ein Tipp lautet: Erst nachdenken, dann handeln.

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