Ein Mann steht vor seinem zerstörten Haus in Kathmandu/Nepal (picture alliance / dpa / Sedat Suna)

Erdbeben in NepalDer fatale Mix für eine Katastrophe

KOMMENTAR Nepals Hauptstadt Kathamandu gilt seit Jahren als erdbebengefährdeste Stadt der Welt. Trotzdem wurde zu wenig getan, damit die Menschen bei Beben nicht von schlecht konstruierten Häusern erschlagen werden, kommentiert Dagmar Röhrlich. Internationale Forschungsprogramme könnten helfen. Mehr

Hochhaus der Deutschen Bank in Frankfurt (dpa - Wolfram Steinberg )

Auftakt Deutsche-Bank-ProzessVertrauen sinkt auf einen Tiefstand

KOMMENTAR Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen und vier ehemalige Vorstände stehen vor Gericht. Wenn die Geschäfte tatsächlich so geführt wurden wie von der Staatsanwaltschaft behauptet, möchte man Bankgeschäfte künftig lieber mit einem Gebrauchtwagenhändler abwickeln, kommentiert Michael Watzke. Mehr

Hochzeitstorte mit zwei Frauenfiguren (AFP / Gabriel Bouys)

Supreme Court in den USAGericht berät über Homo-Ehe

Vor dem Obersten Gerichtshof der USA hat die Verhandlung darüber begonnen, ob die Homo-Ehe verfassungsgemäß ist. Der Fall könnte gleichgeschlechtlichen Paaren landesweit das Recht auf Heirat eröffnen. Homosexuelle Paare hatten gegen das Verbot in vier Staaten geklagt. Mehr

 

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Lawine in Nepal 250 Menschen vermisst

Bei einer neuen Lawine nach dem schweren Erdbeben in Nepal sind möglicherweise rund 250 Menschen verschüttet worden. Die Schneemassen sind laut Behördenangaben in Ghodatabela bei der beliebten Trekkingroute Langtang in der Nähe des Epizentrums des Erdbebens vom Samstag ins Tal gerast. Mehr

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Europäische Sicherheitsstrategie EU will Anti-Terror-Zentrum einrichten

Polizei und Geheimdienste sollen in der EU verstärkt zusammenarbeiten. Die EU-Kommission hat Vorschläge gemacht, wie sich die Länder besser austauschen können - zum Beispiel über Dschihad-Kämpfer und Terrorfinanzierung. Doch die Länder zögern. Mehr

 
 

Abstimmung im Europaparlament EU will Plastiktüten-Verbrauch verringern

Die Bürger der Europäischen Union müssen sich künftig bei Plastiktüten einschränken. Jeder soll bis 2019 durchschnittlich weniger als 90 Tüten im Jahr verbrauchen, bis 2025 weniger als 40. Damit soll vor allem die Verschmutzung der Meere eingedämmt werden. Deutschland liegt bislang im Soll. Mehr

BND-Affäre Opposition fordert Einsicht

Wie hat der Bundesnachrichtendienst den US-Geheimdienst NSA beim Spitzeln unterstützt? Linke und Grüne fordern Einsicht in eine Liste, die Antworten geben soll. Doch Große Koalition und Bundesregierung bremsen und wollen erst mal in den USA fragen, ob sie die Liste überhaupt rausgeben dürfen. Mehr

Statistisches Bundesamt Deutsche werden älter und weniger

Seit Jahren gehört Deutschland zu den beliebtesten Einwanderungsländern der Welt. Das Statistische Bundesamt hat jetzt errechnet, wie sich die Migration auf die Bevölkerungsentwicklung auswirkt. Seine Prognose: Im Jahr 2060 werden nur noch rund 70 Millionen Menschen in Deutschland leben. Mehr

Reformen in Griechenland Tsipras bringt Referendum ins Spiel

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat sich zuversichtlich über eine baldige Einigung mit der EU geäußert. Zugleich brachte er aber eine Volksabstimmung über umstrittene Reformmaßnahmen ins Spiel, sollte die EU Forderungen fernab des Wahlprogramms seiner Partei Syriza stellen. Mehr

 
 

Ukraine-Geberkonferenz Kiew braucht Investoren

Trotz Friedensabkommen gibt es im Osten der Ukraine noch immer täglich Schusswechsel. Dennoch will die Regierung in Kiew auf der ersten von drei Geberkonferenzen, die für dieses Jahr geplant sind, möglichen Investoren beweisen, wie weit sie schon mit ihren Reformen gekommen ist. Mehr

Völkermord an den Herero "Wir haben Anspruch auf Anerkennung"

INTERVIEW Das Massaker an den Armeniern sei nicht der erste Völkermord im 20. Jahrhundert gewesen, sagte Israel Kaunatijke vom Bündnis "Völkermord verjährt nicht!" im DLF. Er fordert, auch die Ermordung von Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika durch deutsche Truppen als Genozid anzuerkennen. Mehr

Ausschreitungen Ausnahmezustand in Baltimore

Die Wut über den Tod eines Schwarzen entlädt sich in einer Welle der Gewalt. In Baltimore gelten der Ausnahmezustand und eine nächtliche Ausgangssperre - nun soll die Nationalgarde die Lage unter Kontrolle bringen. Gouverneur Larry Hogan sprach von "Gangs und Dieben, die durch die Straßen ziehen". Mehr

 

Prozess gegen Deutsche-Bank-Vorstände Fitschen zu vage geblieben

Vor dem Landgericht München I hat der Prozess gegen den Co-Vorsitzenden der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, sowie vier ehemalige Vorstände des Konzerns begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten versuchten schweren Prozessbetrug vor. Fitschen soll bewusst unschlüssige Angaben gemacht haben. Mehr

 
 
 
 
 

Staatssekretär für Kultur Tim Renner - Paradisvogel im Berliner Senat?

Früher war Tim Renner Musikmanager und hat Bands wie Rammstein, Tocotronic oder Element of Crime groß gemacht. Nun ist er seit einem Jahr im Amt des Berliner Staatssekretärs für Kultur. "Es ist ohne Zweifel ein harter Job", gibt Renner zu. Zudem sind nicht alle von ihm in diesem Amt überzeugt. Mehr

Wirtschaft

Commerzbank Kapitalerhöhung über Nacht

Quasi über Nacht hat die Commerzbank ihr Kapital um zehn Prozent erhöht. Begründet wird das Plus von mit einem erhöhten Aktienhandel. Dass die Commerzbank das neue Kapital nutzen wolle, um sich die Postbank ganz oder teilweise einzuverleiben, glauben Experten jedoch nicht. Mehr

 
 
 
 

Europa

Luxemburgisch boomt "Eesch lieren Letzebuergesch!"

Luxemburg hat drei Amtssprachen: Französisch, Deutsch und Luxemburgisch. Das "Lëtzebuergesch" erlebt derzeit einen regelrechten Boom. Allein im vergangen Jahr waren am Spracheninstitut des Landes über 3.000 Sprachschüler eingeschrieben. Das ist fast eine Verdopplung gegenüber den Jahren zuvor. Mehr

 
 
 

Kultur

Kunsthalle Schirn Das Internet als Ausstellungsraum

Die Schirn-Kunsthalle Frankfurt entdeckt erstmals das Internet als digitalen Ausstellungsraum: In der Reihe "Digital Art Zone" zeigt sie Auftragsarbeiten auf seiner Internetseite. Das erste Projekt ist die Web-Serie "Translantics" der Berliner Künstlerin Britta Thie - ein Porträt der End-Zwanziger in Berlin. Mehr

 
 
 
 
 
 

Literatur

TTIP Mehr als der Abbau traditioneller Handelshürden

Das Freihandelsabkommen TTIP soll Handelshemmnisse und Zölle zwischen Europa und Amerika abbauen und die größte Freihandelszone der Welt ermöglichen. Seit zwei Jahren wird darum gerungen. Die Journalisten Franz Kotteder und Thilo Bode von Foodwatch kritisiern, dass durch das Abkommen Schutzregeln angegriffen werden, für deren Einführung in Europa oder den USA oft hart gekämpft wurde. Mehr

 
 
 

Gesellschaft

Obdachlose in Berlin Campen am Bahnhof Zoo

Sie leben von der Hand in den Mund, campieren am Bahnhof Zoo und hausen zwischen Müllbergen: Die Obdachlosen im Tiergarten kämpfen täglich ums Überleben. Die zuständigen Behörden lassen sie weitestgehend in Ruhe - denn alternativen Wohnraum gibt es nicht. Mehr

 
 
 
 

Sport

Freiburger Doping-Kommission Der nächste Rücktritt

Die Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin kommt nicht zur Ruhe: Nachdem Ende vergangener Woche der Wissenschaftler Andreas Singler seinen Rücktritt aus dem Gremium angekündigt hatte, zieht jetzt Heinz Schöch nach. Er macht der Vorsitzenden drastische Vorwürfe. Mehr

 
 
 

Der DLF-Blog über Politik in Deutschland und Europa

Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf.

Der Deutschlandfunk erinnert mit der Reihe "Dokumente der Woche" an die Umbruchzeit vor 25 Jahren. DLF-Journalisten und Akteure von 1989 kommen zu Wort.

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Freitag  Nachrichten in einfacher Sprache  an. 

Presseschau

Internationale Presseschau Dienstag, 28. April 2015 12:50 Uhr

Die ausländischen Zeitungen kommentieren den Schuldenstreit mit Griechenland und die deutsche Führungsrolle in Europa. Doch im Mittelpunkt steht nach wie vor die Lage in Nepal nach dem schweren Erdbeben. Dazu schreibt die französische Zeitung SUD-OUEST:

Reihen und Schwerpunkte

Dreiteilige Serie aus dem Jahr 2013 Ökonomie des glücklichen Lebens

Die Dauerkrise der Wirtschaftswissenschaften wirft die Frage nach den ethischen Grundlagen der Disziplin auf. In seiner Gesprächsserie mit Yanis Varoufakis, Ann Pettifor und David Graeber versuchte Stefan Fuchs 2013, die Grundlagen einer neuen Wirtschaftsethik herauszuarbeiten. Mehr

 

Programmtipps

Jazz im DLF | 28.04.2015 21:05 Uhr Rainer Böhm Quartett

Emotion und Subtilität - das sind zwei Enden, zwischen denen der Pianist und Komponist Rainer Böhm ein perfektes Gleichgewicht findet. Seine Musik ist greifbar, aber durchaus komplex; sie ist gelegentlich romantisch getönt, aber immer von enormer rhythmischer Spannkraft. Mehr

 

Länderzeit | 29.04.2015 10:10 Uhr Ob stationär, zuhause oder im Pflegeheim

Rund 900.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland, viele von ihnen ohne eine entsprechende professionelle Betreuung und Begleitung. Obwohl zwei Drittel von ihnen gerne zu Hause ihren letzten Lebensabschnitt erleben wollen, sterben die Meisten am Ende in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Mehr

 

Zur Diskussion | 29.04.2015 19:15 Uhr Der Arzt als Sterbehelfer

In welcher Form dürfen Ärzte bei unheilbar kranken Menschen auf deren Wunsch beim Suizid helfen? Das ist die zentrale Frage in der Sterbehilfedebatte, über die der Deutsche Bundestag in diesem Sommer entscheiden wird. Schon am Mittwoch, 29. April, befasst sich das Bundeskabinett mit dem Gesetzentwurf zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung. Mehr

 
 

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