Ukrainische Soldaten stehen neben einem zerstörten Militärfahrzeug in der ostukrainischen Hafenstadt Mariupol.

Pufferzone in Ost-UkraineRussland hat sich durchgesetzt

KOMMENTAR Der ukrainische Präsident Poroschenko hatte keine andere Wahl, als dem umstrittenen Friedensplan für den Osten des Landes zuzustimmen, kommentiert Florian Kellermann. Damit hat es Moskau geschafft, die innenpolitische Situation der Ukraine nachhaltig zu destabilisieren und das Maidan-Lager zu spalten. Mehr

Ein Kranführer steuert in Düsseldorf einen Kran vom Boden aus.

G20-Finanztreffen Ende der Sparpolitik?

Paradigmenwechsel in der Finanz- und Wirtschaftspolitik der G20-Staaten: Auf einem Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs einigten sich die Industrienationen darauf, das Wachstum anzukurbeln. Die Dauer-Konsolidierung soll ein Ende finden. Aber Deutschland stellt sich offenbar quer. Mehr

Wahlplakate von Bashar al-Assad in Damaskus.

Anti-IS-KoalitionAssads Rückkehr in die Arena

Im Kampf gegen die Terrormiliz IS bahnt sich ein fragwürdiger Schulterschluss an: Die neue irakische Regierung geht auf den syrischen Staatspräsidenten Assad zu. Ausgerechnet er könnte besonders wirkungsvoll gegen die Miliz kämpfen. Der Westen hingegen lehnt eine Zusammenarbeit mit dem Machthaber ab. Mehr

 

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Marode Brücken Dobrindts Milliarde ist nicht genug

Im Mai hatte Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) es angekündigt: Mit einem Sonderprogramm sollten endlich Deutschlands marode Brücken saniert werden. Rund eine Milliarde Euro bis 2017 hat der Minister eingeplant. Nicht genug, wie sich jetzt herausstellt. Das Geld reicht nur für 78 Brücken. Mehr

Altersvorsorge Kapitallebensversicherung in Bedrängnis

Die klassische Kapitallebensversicherung hat ein massives Rendite- und womöglich auch Finanzierungsproblem. Die Bundesregierung hat deshalb in aller Eile ein Reformgesetz durchgewunken - so soll das Produkt als Altersvorsorge gesichert werden. Verbraucherschützer halten die Anlageform generell für gescheitert. Mehr

Ebola-Epidemie Ein kurzes Schaudern vor dem Abwenden

KOMMENTAR So ist es immer mit den afrikanischen Dramen. Das Wegsehen und Wegducken ist Routine geworden, kommentiert Claus Stäcker von der "Deutschen Welle" im DLF. Bei den Zuschauern genauso wie bei den politisch Handelnden. Mehr

Türkei 45.000 syrische Kurden fliehen

Immer mehr Kurden aus Syrien fliehen vor der Extremisten-Miliz Islamischer Staat in die Türkei. Seit der Öffnung der Grenzen am Freitag strömten 45.000 Menschen über ins Nachbarland. Zudem ist eine von IS im Irak verschleppte Gruppe türkischer Geiseln freigekommen. Mehr

 
 
 

Dschihadisten Warum junge Deutsche in den "heiligen Krieg" ziehen

Sie präsentieren sich auf YouTube, mit der Kalaschnikow in der Hand und rühmen sich ihrer Gräueltaten. Auf Deutsch. 500 junge Deutsche sind in den vergangenen Monaten nach Syrien und in den Irak gezogen - für das, was sie "Heiligen Krieg" nennen. Mehr

Ukraine-Gespräche "Ein Durchbruch ist das nicht"

INTERVIEW Nach der Einigung zwischen Kiew und den Separatisten warnt Gerhard Simon vor zu großen Erwartungen. Die beschlossene waffenfreie Pufferzone sei schwer umsetzbar, sagte der Osteuropaexperte im DLF. Sie könne aber den brüchigen Waffenstillstand stärken - und genau daran sei Moskau interessiert. Mehr

 
 

Aufarbeitung in Chile Der lange Schatten einer blutigen Epoche

Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der Pinochet-Diktatur sind in Chile noch immer zahlreiche Täter aus der Zeit auf freiem Fuß. Sie profitieren von Amnestiegesetzen aus der Epoche, die bis heute gültig sind. Doch die neue Staatspräsidentin Michelle Bachelet drängt auf Aufklärung. Mehr

Mali Friedensverhandlungen mitten im Chaos

Trotz französischer Invasion, trotz UN-Präsenz, trotz Bundeswehr-Ausbildern: Die Lage in Mali ist verfahrener denn je. Die Regierung hat im Norden nichts zu sagen, Tuareg-Rebellen kontrollieren die Region, islamistische Kämpfer bringen sich wieder in Stellung. Keine guten Voraussetzungen für Friedensgespräche, die derzeit in Algier stattfinden. Mehr

Militärdiktatur Eritrea Abgeschottet und unterdrückt

Ein großer Teil der Bootsflüchtlinge nach Europa stammt aus Eritrea. Vor rund 20 Jahren, zur Zeit der Unabhängigkeit, galt das Land als bester Staat Afrikas. Heute leidet die Bevölkerung unter einem brutalen Militärdiktator. Mehr

Neuseeland Konservative National-Partei bleibt an der Macht

Die konservative Regierung hat die Parlamentswahl in Neuseeland deutlich gewonnen, auf die Nationale Partei von John Key entfiel fast jeder zweite Stimme. Damit steht der Premierminister vor seiner dritten Amtszeit. Auch ein deutscher Internetunternehmer war angetreten - und ist gescheitert. Mehr

Asylrecht "Wir hätten hart bleiben müssen"

INTERVIEW Die Parteivorsitzende der Grünen, Simone Peter, ist unzufrieden mit dem Auftreten ihrer Partei bei der Abstimmung über Änderungen im Asylrecht im Bundesrat. "Ich hätte mir eine einheitliche Linie gewünscht", sagte sie im Deutschlandfunk. Mehr

 
 
 

SPD-Konvent zum TTIP "Im Zweifel Verhandlungen absagen"

INTERVIEW Das transatlantische Handelsabkommen sorgt für Streit in der SPD. Mehr Transparenz fordern Kritiker der aktuellen TTIP-Verhandlungen wie Hilde Mattheis. Würde die Öffentlichkeit nicht mehr einbezogen, verstoße dies gegen ein Grundprinzip der SPD, sagte die Parteilinke im DLF. Mehr

 

Wirtschaft

G20-Treffen Die Suche nach Patentlösungen

Steuerschlupflöcher großer Konzerne wollen die Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Industrie- und Schwellenländer schließen. Ein zähes Unterfangen, wie sich vor ihrem Treffen im australischen Cairns zeigt. Das erlebt auch der deutsche Finanzminister Schäuble bei den sogenannten Patenboxen. Mehr

 
 
 

Wissen

Netzwerktechnik Schutz aus der Wolke

Software statt Hardware - das ist praktisch, auch wenn es um die Netzwerkverwaltung geht. Komplexe Einstellungen der Geräte und Netzwerkkomponenten lassen sich so oft leichter überblicken. Doch wie steht es mit der Sicherheit, wenn immer mehr Kernfunktionen von Routern, Switches oder Firewalls in die Cloud verlagert werden? Mehr

 
 
 
 

Europa

Ungarn Die Zivilgesellschaft unter Druck

Seit viereinhalb Jahren ist die nationalkonservative Orbán-Regierung dabei, ihre ohnehin schon überwältigende Macht auf alle staatlichen und gesellschaftlichen Sphären auszudehnen. Nun werden auch unabhängige Nichtregierungsorganisationen immer stärker kontrolliert. Mehr

 
 
 
 

Kultur

Sophia Loren Vom Pin-Up zur Hollywoodgöttin

In Deutschland wurde Sophia Loren lange nur als Busenstar und südländische Schönheit gehandelt. Dabei hat die Italienerin, die heute 80 Jahre alt wird, als Schauspielerin eine beachtliche Karriere gemacht und dabei nicht nur in Komödien geglänzt. Mehr

 
 
 

Literatur

"Das Halsband der Tauben" Im Sog der Geschichten

In ihrem opulenten Roman "Das Halsband der Tauben" zeichnet die saudiarabische Schriftstellerin Raja Alem ein Bild von Mekka, das gleichzeitig verwirrend wie verstörend wirkt. Und das kommt bei den Lesern an - nicht nur bei den arabischen. Mehr

 
 
 

Gesellschaft

Ausländerfeindlichkeit Ein Regenbogen der Hoffnung gegen Übergriffe

Mit einem drei Meter hohen Mahnmal aus Basalt erinnert Hoyerswerda nun an die ausländerfeindlichen Übergriffe in der Stadt 1991. Es ist auch ein Versuch, das Image der Stadt zu verbessern. In der Bevölkerung ist es aber durchaus umstritten. Mehr

 
 
 

Sport

Austragungsorte EM 2020 "Europaweite EM-Party könnte lokal verpuffen"

KOMMENTAR Bei so vielen Siegern sind kritische Fragen zur Wahl von Sankt Petersburg und Baku nicht bohrend, kommentiert Jessica Sturmberg die UEFA-Idee, in 13 europäischen Ländern die Fußball-Europameisterschaft auszutragen. Es stelle sich aber die Frage, ob sie so zu lokalen Einzelveranstaltungen verpuffe. Mehr

 
 
 

IS-Terror

Der Terror der hochgerüsteten IS-Milizen breitet sich aus. Täglich kommen Berichte über unerhörte Menschenrechtsverletzungen. Hier fassen wir für Sie alle Hintergrundinformationen aus dem DLF-Programm zusammen.

Ukraine-Krise

Die Ukraine-Krise beherrscht seit Langem die Schlagzeilen. Hintergrundberichte aus dem DLF-Programm jenseits der täglichen Schlagzeilen.

Nachrichten in einfacher Sprache

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Samstag  Nachrichten in einfacher Sprache  an. 

Presseschau

Internationale Presseschau Samstag, 20. September 2014 12:50 Uhr

Themen sind der Aktionstag der deutschen Muslime gegen Gewalt und Extremismus sowie der Börsengang der chinesischen Handelsplattform Alibaba. Doch zunächst nach Schottland. Nach dem gescheiterten Unabhängigkeitsreferendum hat der Vorsitzende der "Scottish National Party" und Ministerpräsident des Regionalparlamentes, Salmond, seinen Rücktritt angekündigt.

Reihen und Schwerpunkte

Israel Serie: Die große Vielfalt religiösen Lebens

Der Staat Israel definiert sich als jüdischer Staat. Wesentliche religiöse Institutionen sind Staatsorgane. In einer Serie stellt "Tag für Tag" religiöse Gruppierungen vor, die weniger bekannt sind, aber gerade deshalb die große Vielfalt religiösen Lebens im Land widerspiegeln. Mehr

 

Programmtipps

Atelier neuer Musik | 20.09.2014 22:05 Uhr Zagreber Brüche

Die Neue-Musik-Szene in Kroatien ist hierzulande zwar nicht besonders bekannt, weist aber viele facettenreiche und interessante Komponistinnen und Komponisten auf - wie beispielsweise bei Zoran Scekic, Srdan Dedic und Frano Parac. Mehr

 

Lange Nacht | 20.09.2014 23:05 Uhr "WIR haben noch die Erinnerung"

Die Geschichte des kleinen baltischen Staates Estland ist bewegt und dramatisch – und kaum bekannt. Es ist eine Geschichte des fortwährenden Versuchs der Auslöschung. Das Gebiet wurde seit Jahrhunderten von Dänen, Deutschen, Schweden oder Russen beherrscht. Mehr

 

Essay und Diskurs | 21.09.2014 09:30 Uhr Schuld und Sühne

Der Mensch ist ein freies Wesen. Er ist Urheber seiner Handlungen und deshalb für diese auch verantwortlich. Als mündiges Subjekt ist er schuldfähig: Er muss einstehen für das, was er getan hat. Diese verbreitete Ansicht ist seit geraumer Zeit ins Wanken geraten. Mehr

 
 

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