Menschen gedenken in Moskau des ermordeten Oppositionspolitikers Boris Nemzow (28.2.2015) (dpa / picture-alliance / Vyacheslav Prokofyev )

Mord an NemzowEine Gesellschaft krank vor Hass

KOMMENTAR Der Kreml und die von ihm gelenkten Medien haben in den vergangenen Jahren ein Klima geschaffen, in dem Gewalt, Hass und Lüge herrschen. Das sei der Hintergrund für den Mord an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow, kommentiert Gesine Dornblüth.  Mehr

Moskauer Bürger haben Blumen abgelegt an der Stelle, an der Kremlkritiker Boris Nemzow ermordet wurde (AFP/ Dmitry Serebryakov)

RusslandEntsetzen über Mord an Nemzow

Politiker weltweit haben sich bestürzt über die Ermordung des Kremlkritikers Boris Nemzow geäußert. Russlands Präsident Putin geht von einem Auftragsmord zum Zweck der "politischen Provokation" aus und kündigte an, die Mörder zu verfolgen. Mehr

Türkische Soldaten in osmanischen Marineuniformen im Juli 2008 während einer Zeremonie in Istanbul.  ( imago/ABC Medya)

TürkeiTräume vom Osmanischen Reich

Die türkische Regierungspartei AKP und Präsident Recep Tayyip Erdogan pflegen ganz bewusst die Erinnerung an das Osmanische Reich. Es steht bei vielen Menschen für die glorreiche Vergangenheit der Türkei. Dabei sind kritische Fragen unerwünscht. Mehr

 

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Mediathek MP3 OGG

Emordung von Kremlkritiker Nemzow "Einer, der symbolisch war"

INTERVIEW In Moskau ist der Kremlkritiker Boris Nemzow erschossen worden. Die russische Oppositionspolitikerin Galina Michailova sagte im DLF, Menschenrechtler in Russland rechneten damit, dass so etwas geschehen könne. Nemzow habe zuvor Todesdrohungen bekommen. Mehr

 

Griechenland Die Skepsis bleibt

Schon kurz nach der Griechenland-Abstimmung im Bundestag schlug der griechische Regierungschef Alexis Tsipras erneut einen Schuldenschnitt vor und nährte damit Zweifel am Reformwillen. Einige deutsche Politiker halten mittlerweile ein weiteres Hilfspaket im Sommer für unumgänglich. Mehr

 
 
 

Ukraine-Krise Europa muss seine Werte leben

KOMMENTAR Die Ukraine-Krise ist längst ein Testfall für den Zusammenhalt in der EU geworden, kommentiert Melanie Longerich. Die osteuropäischen Mitgliedsstaaten forderten zurecht ein, europäische Werte wie Demokratie und Freiheit wirklich zu leben - gerade wegen ihnen könne es sich der Westen nicht mehr leisten, den Krieg in der Ukraine zu vernachlässigen. Mehr

 
 

Bundeswehr "Es gibt hohle Strukturen"

INTERVIEW Der Wehrexperte Rainer Arnold (SPD) hält den von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen angekündigten Stopp der Ausmusterung von Kampfpanzern für sinnvoll. Angesichts des Ukraine-Konflikts sei es vernünftig, die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr zu stärken, sagte er im DLF. Mehr

 
 

Parlamentswahl in Estland Russlands Nachbar sorgt sich um seine Sicherheit

In Estland finden am Sonntag Parlamentswahlen statt. Der Wahlkampf war geprägt unter anderem von der Ukraine-Krise. Estland fürchtet wie auch die beiden anderen ehemaligen Sowjetstaaten Lettland und Litauen, dass Russland Machtansprüche erheben könnte. Mehr

 

Mindestlohn Kommission will sich nicht reinreden lassen

Alle zwei Jahre soll die neue Mindestlohnkommission künftig darüber entscheiden, wie viel Arbeitnehmer in Deutschland mindestens pro Stunde verdienen müssen. Die Arbeitgeber sind von den ersten Vorschlägen der Kommission deutlich weniger begeistert als Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Mehr

 

Syrien UNO: Versorgung der Bevölkerung kaum möglich

Die UNO ist zunehmend besorgt über die Lage der Menschen in Syrien. Sie seien Gewalt, Verfolgung, Hunger und Krankheiten ausgesetzt, hieß es in New York. Lebensmittelhilfen erreichten die eingeschlossenen Menschen im Land kaum. Mehr

 

Leonard Nimoy Mr. Spock ist tot

Der Star-Trek-Schauspieler Leonard Nimoy ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Das teilten Verwandte in Los Angeles mit. Nimoy wurde durch seine Rolle als "Mr. Spock" in der Serie "Raumschiff Enterprise" weltberühmt. Mehr

Wirtschaft

Metall-Tarifabschluss Eine gute Nachricht für die Wirtschaft

KOMMENTAR Der Tarifabschluss in der Metall- und Elektro-Industrie sei gut für die Branche und auch für die deutsche Wirtschaft insgesamt, kommentiert Marc Beise von der "Süddeutschen Zeitung" im DLF. 3,4 Prozent mehr Lohn seien nicht zu viel. Auch, dass es keine neue Regeln für die Alters- und Bildungsteilzeit gebe, sei etwas Positives. Mehr

 
 
 
 

Wissen

Lehrerausbildung Schule statt Hörsaal

Die Lehrerausbildung steht immer wieder in der Kritik: zu viel Theorie, zu wenig Praxis, kein bundesweit einheitliches System. Nordrhein-Westfalen hat zum neuen Schuljahr ein sogenanntes Praxissemester eingeführt. Die Studierenden tauschen für fünf Monate den Hörsaal gegen das Klassenzimmer, um frühzeitig Praxiserfahrung zu bekommen. Mehr

 
 
 
 

Europa

Energie Litauen will sich von Gazprom befreien

"Terroristen-Staat", so bezeichnete Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite unlängst Russland und übte damit einmal mehr den Schulterschluss mit der Ukraine. Doch seit der Abschaltung des einzigen Kernkraftwerks ist das Land abhängig von Gaslieferungen aus Russland. Das soll sich nun ändern. Mehr

 
 
 
 

Kultur

Terrormiliz IS zerstört Kunstschätze Aufstand gegen die Wirklichkeit

Die Zerstörung wertvoller historischer Kunstschätze aus altorientalischer Zeit durch die Terrororganisation Islamischer Staat macht sprachlos. Anscheinend geht es dem IS nicht nur um die Zerstörung von Kulturgütern, sondern auch um den Akt des Auslöschens an sich. Mehr

 
 
 
 

Literatur

Verleger Klaus Flügge Wanderer zwischen den Welten

Das Leben des deutsch-britischen Verlegers Klaus Flügge könnte selbst ein Buch füllen: Geboren in Hamburg, aus der DDR geflohen, wanderte er 1959 in die USA aus und wurde später in England einer der renommiertesten Kinderbuchverleger. Auch mit 80 Jahren denkt er nicht ans Aufhören. Mehr

 
 
 
 

Gesellschaft

Flüchtlinge Wo die staatliche Hilfe endet, springen Freiwillige ein

Sie unterrichten Deutsch, sie helfen bei der Bürokratie und begleiten zum Arzt, sie sind Lotsen im Alltag und oft Freunde in der Fremde: Quer durch Deutschland springen Ehrenamtliche dort ein, wo staatliche Hilfe für Flüchtlinge fehlt. Das "Wochenendjournal" stellt einige von ihnen vor. Mehr

 
 
 

Ukraine - Ringen um den Frieden

Die Ukraine-Krise beherrscht seit Langem die Schlagzeilen. Hintergrundberichte aus dem DLF-Programm jenseits der täglichen Schlagzeilen.

Der DLF-Blog über Politik in Deutschland und Europa

Ein Land, zwei Reporter: DLF-Redakteur Jörg-Christian Schillmöller und Dirk Gebhardt durchqueren die Republik zu Fuß. Eine Reportage in zwölf Etappen.

Der Deutschlandfunk erinnert mit der Reihe "Dokumente der Woche" an die Umbruchzeit vor 25 Jahren. DLF-Journalisten und Akteure von 1989 kommen zu Wort.

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Freitag  Nachrichten in einfacher Sprache  an. 

Presseschau

Internationale Presseschau Samstag, 28. Februar 2015 12:50 Uhr

Der Mord an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow ist bereits Thema in vielen Zeitungen. Außerdem geht es um die Zerstörung antiker Kulturgüter durch die IS-Terrormiliz im Irak. Die US-Zeitung THE WASHINGTON POST schreibt zum ersten Thema:

Reihen und Schwerpunkte

Bildungsmesse Campus & Karriere auf der didacta 2015

Auf der Messe didacta 2015 in Hannover trifft sich, wer in der Bildungsbranche Rang und Namen hat - und Campus & Karriere ist live dabei. Von Dienstag bis Freitag berichtet das Bildungsmagazin täglich vom Deutschlandfunk-Stand, am Samstag senden wir eine Stunde live von der didacta. Mehr

 

Programmtipps

Atelier neuer Musik | 28.02.2015 22:05 Uhr In the Pelagic Zone

Als 'pelagische Zonen' werden jene Bereiche in Gewässern bezeichnet, die weder zu nahe am Meeres- oder Seeboden liegen noch zu nahe an den Küsten - also die offene See. Darauf bezog sich der 1951 in Cleveland geborene US-amerikanische Multi-Instrumentalist Elliott Sharp mit der Komposition 'In the Pelagic Zone', die er 2011 bei einem 'Jeunesse special' in Wien vorstellte. Mehr

 

Lange Nacht | 28.02.2015 23:05 Uhr Die Frau am Meer

Sie malte nur Wind und Wogen – die Malerin, die es Anfang des 20. Jahrhunderts immer wieder sommers auf die Insel Hiddensee zog, war trotzdem revolutionär: Clara Arnheim, 1867 in Berlin geboren, bestand darauf, Berufsmalerin zu sein, und weil man Frauen im Kaiserreich die Ausbildung verweigerte, zog sie eben nach Paris. Mehr

 

Essay und Diskurs | 01.03.2015 09:30 Uhr "Nie zuvor eine Krise dieser Dimension"

Eine anarchische Situation, bei der Gewalt ungeahndet bleibt, eine ausufernde Korruption. So beschrieb die venezolanische Soziologin Francine Francine Jácome die Situation Venezuelas im Deutschlandfunk. Die Wurzel des Problems sei dabei das Wirtschaftsmodell selbst: der noch vom verstorbenen Chávez entwickelte Staatssozialismus. Mehr

 
 

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