Eine von der italienischen Küstenwache veröffentlichte Aufnahme zeigt das Schiff "Gregoretti' auf der Suche nach Überlebenden der Flüchtlingskatastrophe (picture alliance / dpa / ITALIAN COAST GUARD / HANDOUT ANSA STATES)

Bootskatastrophe im MittelmeerEU-Flüchtlingspolitik unter Druck

Zwei schwere Bootsunglücke binnen weniger Tage: Die Kritik an der EU-Flüchtlingspolitik wird schärfer. Menschenrechtsorganisationen machen diese für die Bootskatastrophe vom Sonntag mitverantwortlich und fordern eine Neuauflage der Rettungsaktion "Mare Nostrum".  Mehr

Iraker aus Ramadi auf der Flucht nach Bagdad. (AFP / Ahmad Al-Rubaye)

IrakZehntausende fliehen vor dem IS

Mehr als 90.000 Iraker sind in der irakischen Provinz Anbar auf der Flucht vor der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). Die Vereinten Nationen sprechen von einer "dramatischen Situation". Viele Menschen wollen nach Bagdad, dürfen aber nicht in die Stadt. Mehr

Ein Auto fährt am 19.08.2013 an einem geflicktem Schlagloch in einer Straße in Büderich (Nordrhein-Westfalen) vorbei.  (dpa / picture alliance / Jan-Philipp Strobel)

InfrastrukturfondsPrivatkapital für den Straßenbau

Deutschlands Infrastruktur ist in vielen Bereichen marode. Vor allem Bundesstraßen und Autobahnen sind in einem schlechten Zustand. Investitionen sind dringend nötig. Der Bund will aber nicht alleine dafür verantwortlich sein - und ist auf der Suche nach privaten Geldgebern. Mehr

 

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Flüchtlingsunglück Nach dem Notruf kam die Panik

Im Mittelmeer hat sich ein neues Flüchtlingsdrama ereignet: Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks ist ein von Libyen Richtung Italien fahrendes Schiff mit bis zu 700 Menschen an Bord gekentert. Das Boot kippte offenbar um, als ein per Notruf alarmiertes Containerschiff in Sicht kam und die Menschen deswegen unruhig wurden. Mehr

Tarifstreit bei der Bahn Das Verhandlungsklima ist vergiftet

KOMMENTAR Im Tarifstreit zwischen Bahn und Lokführern steht die nunmehr siebte Streikwelle bevor. Dabei stellt die Gewerkschaft GdL keinesfalls unsittliche Forderungen, meint Gerhard Schröder. Doch das Verhandlungsklima ist völlig vergiftet - und dafür tragen beide Seiten die Verantwortung. Mehr

 
 

Iranische UNO-Initiative Jemen lehnt Friedensplan ab

Der Jemen hat die Friedensinitiative des Iran für das Land bei den Vereinten Nationen zurückgewiesen. Es handle sich bei dem Vorstoß um ein "politisches Manöver", so die Regierung. Im Südwesten des Landes gingen die Kämpfe unterdessen weiter. Mehr

 

Völkermord an Armeniern "Deutschland hat Mitverantwortung"

INTERVIEW Die große Koalition muss sich gerade viel Kritik gefallen lassen, weil sie das Massaker an den Armeniern zwar verurteilt, aber nicht "Völkermord" nennt. Vor 100 Jahren hätte Deutschland das Verbrechen sogar verhindern können, sagte der Schweizer Historiker Hans-Lukas Kieser im DLF. Mehr

 

Russland-Geschäft "Deutsche Exporte könnten leiden"

INTERVIEW Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat vor einem weiteren Rückgang der Exporte nach Russland gewarnt. Der Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes sagte im Interview der Woche des Deutschlandfunks, man müsse davon ausgehen, dass die russische Wirtschaft im laufenden Jahr schrumpfen werde. Mehr

 

Lobbyismus in Berlin "Keine Fernsteuerung der Politik"

INTERVIEW Viele Länder bieten Lobbyisten zu viel Spielraum - auch Deutschland. Das ist das Ergebnis der jüngsten Transparency-Studie. Eine Gefahr stelle das System mit den Interessensvertretern aber nicht dar, sagte der Politikwissenschaftler Thomas von Winter im DLF. Mehr

Fünf Jahre nach Deepwater-Horizon-Explosion Die langen Schatten des Öls

Es war der größte Ölunfall der Geschichte: Am 20. April 2010 explodierte die Bohrplattform Deepwater Horizon. Elf Arbeiter kamen ums Leben, 800 Millionen Liter Öl strömten in den Golf von Mexiko. Heute sind die Strände wieder weiß. Doch die Langzeitfolgen für Flora und Fauna bleiben nicht absehbar. Mehr

USA Terror durch den "Feind von innen"

Bei einem Bombenattentat am 19. April 1995 wurden in Oklahoma City 168 Menschen getötet. Der Täter, Timothy McVeigh, war ein Golfkriegsveteran der US-Armee und handelte, wie er selbst sagte, aus Hass auf die Regierung in Washington. Mehr

 

Gutachten zum G36 "In aller Sorgfalt auswerten"

INTERVIEW In der Debatte über das Sturmgewehr G36 erhält Ursula von der Leyen Rückendeckung aus ihrer eigenen Partei: Der Sprecher der CDU im Verteidigungsausschuss, Henning Otte, sagte im DLF, es sei richtig gewesen, dass sie ein Gutachten zur Präzision in Auftrag gegeben habe. Mehr

 

Fussball-Bundesliga Tuchel folgt Klopp beim BVB

Nachdem Jürgen Klopp in dieser Woche seinen Rücktritt als Trainer von Borussia Dortmund verkündet hatte, kursierte kurz darauf der Name eines möglichen Nachfolgers. Nun ist es offiziell: Thomas Tuchel ist ab der kommenden Saison für den Fußball-Bundesligisten verantwortlich. Mehr

 

Wirtschaft

Wirtschaftspolitik "Das Ende des Kapitalismus wird anders kommen"

INTERVIEW Ulrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin der Tageszeitung "taz". In ihrem Buch "Der Sieg des Kapitals" zeichnete sie die Geschichte des Kapitalismus von seinen Anfängen bis heute nach. Im DLF geht sie der Frage nach, warum der Kapitalismus im Prinzip nicht zu retten ist. Mehr

 
 
 

Wissen

Computer-Software "Coreboot" schützt vor Überwachung

Bei Computer-Software ohne Produkte von US-Firmen auszukommen ist schwer. Denn bevor freie Betriebssysteme greifen, macht im Normalfall eine nicht-quelloffene Software den Computer überhaupt erst betriebsbereit: das BIOS – aus den USA und damit ein mögliches Einfallstor für Spionage. Doch es gibt auch zu BIOS eine Alternative: Coreboot. Mehr

 
 
 

Europa

Ypern in Belgien Synonym für den Giftgaskrieg

Wer in Flandern vom "großen Krieg" spricht, meint immer den Ersten Weltkrieg. Vor allem im belgischen Ypern ist die Erinnerung präsent. Die Stadt kam zu trauriger Berühmtheit, weil dort im April 1915 erstmals Giftgas als Waffe eingesetzt wurde.  Mehr

 
 
 

Kultur

Privatmuseen in Mexiko Zwischen Kunstförderung und Prahlerei

Für seine Sammlung mexikanischer Gegenwartskunst eröffnete der Unternehmer Eugenio López Alonso das Museum Júmex in Mexiko-Stadt. Bildung und Kunstförderung waren seine Hauptanliegen. Das Museum Soumaya dagegen dient seinem Besitzer Carlos Slim, einem der reichsten Männer der Welt, vor allem als Repräsentationsstätte. Mehr

 
 
 

Literatur

Buch der Woche Die geheime Lyrik der Emily Dickinson

Emily Dickinson ist die wohl einflussreichste amerikanische Lyrikerin. Sie wird heute weltweit gelesen und gefeiert. In ihrer Epoche, dem 19. Jahrhundert, wusste kaum jemand von ihrer Kunst. Nur zehn Gedichte wurden zu ihren Lebzeiten veröffentlicht. Jetzt erscheint eine Ausgabe mit dem Gesamtwerk: 1.789 Gedichte. Mehr

 
 
 
 

Gesellschaft

Auf Benedikts Spuren Als WIR Papst waren

Die Überraschung war groß, als am 19. April 2005 Kardinal Joseph Ratzinger zum Papst gewählt wurde. Der erste Deutsche auf dem Stuhl Petri seit 500 Jahren. Besondere Freude empfand man in Bayern, der Heimat des neuen Papstes. Mehr

 
 
 

Sport

FC Bayern Doc gegen Pep

Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und Pep Guardiola? Die Chemie zwischen dem "Wunder-Doktor" und dem "Wunder-Trainer" habe von Anfang an nicht gestimmt, meint unser Autor Michael Watzke. Nun müsse das FC-Bayern-Präsidium eine Spaltung des Vereins in zwei Lager verhindern. Mehr

 
 
 

Ukraine - Ringen um den Frieden

Die Ukraine-Krise beherrscht seit Langem die Schlagzeilen. Hintergrundberichte aus dem DLF-Programm jenseits der täglichen Schlagzeilen.

Der DLF-Blog über Politik in Deutschland und Europa

Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf.

Der Deutschlandfunk erinnert mit der Reihe "Dokumente der Woche" an die Umbruchzeit vor 25 Jahren. DLF-Journalisten und Akteure von 1989 kommen zu Wort.

Manche Menschen können nicht so gut lesen. Manche können auch nicht so schnell Neues lernen. Deshalb bietet der Deutschlandfunk jeden Freitag  Nachrichten in einfacher Sprache  an. 

Presseschau

Am Sonntag Sonntag, 19. April 2015 08:50 Uhr

Die Zeitungen beteiligen sich an der Diskussion über die historische Einstufung der Verbrechen an den Armeniern im Osmanischen Reich. Ein weiteres Thema sind die griechischen Bemühungen um finanzielle Hilfe von Russland. Zunächst jedoch ein Kommentar anlässlich der gestrigen Demonstrationen gegen das geplante europäisch-amerikanische Handelsabkommen TTIP. Dessen Gegnern wirft die Zeitung SCHLESWIG-HOLSTEIN AM SONNTAG vor, unsachlich zu argumentieren:

Reihen und Schwerpunkte

Dreiteilige Serie aus dem Jahr 2013 Ökonomie des glücklichen Lebens

Die Dauerkrise der Wirtschaftswissenschaften wirft die Frage nach den ethischen Grundlagen der Disziplin auf. In seiner Gesprächsserie mit Yanis Varoufakis, Ann Pettifor und David Graeber versuchte Stefan Fuchs 2013, die Grundlagen einer neuen Wirtschaftsethik herauszuarbeiten. Mehr

 

Programmtipps

Kontrovers | 20.04.2015 10:10 Uhr Weniger Freiheit für mehr Sicherheit?

Nach monatelangen Auseinandersetzungen hat sich die Große Koalition noch doch auf eine Kompromiss geeinigt, riesige Daten auf Vorrat speichern zu können. Der Zugriff auf digitale Informationen soll helfen, Terroranschläge zu verhindern. Die Kritiker sprechen von "staatlicher Dauerüberwachung". Mehr

 

Musikszene | 20.04.2015 20:10 Uhr Diese Musik gehört uns!

Alle Länder, die am Welthandel teilnehmen wollen, werden zu einem Mindeststandard des Schutzes geistigen Eigentums verpflichtet: das sah das 1994 ausgehandelte TRIPS-Abkommen vor. Die konkreten Vorgaben dienen aber vor allem der transnationalen Musikindustrie, die sich einen besseren Zugriff auf nationale Märkte wünscht. Welchen Stellenwert hat in dieser globalen Ordnung jene Musik, die ein kollektives geistiges Eigentum darstellt, die also in einer und durch eine Gemeinschaft entsteht? Mehr

 

Sprechstunde | 21.04.2015 10:10 Uhr Alltag mit Diabetes

Nach Lust und Laune essen, verreisen oder einfach nur feiern - für Menschen mit Diabetes müssen auch ganz normale Alltagsaktivitäten mitunter gut geplant oder überdacht sein. Denn ein Baguette ist zwar lecker, treibt aber den Blutzuckerspiegel schneller in die Höhe als Limonade. Mehr

 
 

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