Thema / 36 Jahre Deutsche Einheit

Porträtfoto von Susanne Schwarzbach, Chefredakteurin des Deutschlandfunk

Kommentar zum Tag der Deutschen Einheit: Wo steckt das Wir?

Nach den Wahlen in Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern stellt sich die Frage: Wie viel Deutsche Einheit ist noch übrig? 36 Jahre nach der Wiedervereinigung wird es Zeit, dass wir uns das Wir neu erarbeiten, sagt Dlf-Chefredakteurin Susanne Schwarzbach.

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Kommentare und Themen der Woche

Anhänger der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) schwenken deutsche Flaggen während einer Wahlkampfveranstaltung im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am 18. Juli 2026 in Magdeburg.

Soziologe Steffen MauDie Politik regiert am Osten vorbei

Kurz vor den Landtagswahlen im Herbst schüren Krisen und Reformen den Unmut gegenüber der Politik. Die AfD sei eine Sammelstelle für Unzufriedenheit, so Soziologe Steffen Mau. Anderen Parteien bliebe nur begrenzt Spielraum, um Boden gutzumachen.

12:30 Minuten

Interviews

In der Nacht des 9. November 1989 sind Menschen mit einer zerschnittenen DDR-Fahne auf die Berliner Mauer am Brandenburger Tor geklettert.

Deutsche ZweiheitKam die Wiedervereinigung zu schnell?

Vermögen, Tennisplätze, AfD-Wähler: Vieles ist zwischen Ost- und Westdeutschland ungleich verteilt. Die Transformationswunden schmerzen auch noch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung. Und manche meinen: Die Einheit kam überstürzt.

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Blick über die Dächer der Innenstadt von Halle bis nach Halle-Neustadt, Hochhäuser und Wohnblöcke prägen die Silhouette.

OstdeutschlandIn den Medien wird noch immer anders berichtet

Schrumpfen, spalten, beklagen – das sind Verben, die in der Berichterstattung über Ostdeutschland häufig auftauchen. Das Negativbild besteht seit 35 Jahren. Doch es gibt Versuche, dem Westblick eine neue Perspektive entgegenzusetzen.

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Zeitfragen. Feature

Blick auf die Montagsdemonstration am 30.10.1989 in Leipzig, auf der die Zulassung der Oppositionsgruppe "Neues Forum" gefordert wird.

DDRWie akkurat erzählen Medien Geschichte?

Hörer Christian Behrendt liebt Geschichte. Umso mehr ärgert er sich, wie Medien über die DDR berichten – zu verkürzt, zu zugespitzt, findet er. Wie es besser ginge, diskutiert er mit Historiker Stefan Wolle und Thüringen-Korrespondent Henry Bernhard.

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