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Archiv / Dossier

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OrganspendeAuf Leben oder Tod

Die Konkurrenz der Transplanteure um Organe
Ein Styropor-Behälter zum Transport von zur Transplantation vorgesehenen Organen wird am 27.09.2012 in Berlin am Eingang eines OP-Saales vorbei getragen. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

Wartelisten todkranker Patienten wurden manipuliert und Regeln zur Vergabe der raren Spenderorgane vielfach gebrochen. Die Ursachen: falsche Anreize, lasche Kontrollen und die erbitterte Konkurrenz der Transplanteure um die Organe.


Eine Gruppe junger Frauen mit Kopftüchern und langen Röcken (picture alliance / dpa /  Wolfram Steinberg)

GesellschaftSinti und Roma in Deutschland

Prozess einer Annäherung

Annähernd eine halbe Million europäischer Sinti und Roma fielen dem Völkermord der Nazis zum Opfer - davon 25.000 in Deutschland. Sinti siedeln seit sechs Jahrhunderten in deutschen Landen. Die Vorfahren der heute in der Bundesrepublik ansässigen Roma kamen in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus Moldawien und der Walachei.


Die Illustration spielt mit Verschlüsselung, Adressen des Tor-Netzwerks ("Darknet") und Spam-Mails. Der Hintergrund ist der Quellcode einer Email. (picture-alliance / dpa / Maximilian Schönherr)

InternetDas Dark Web

Netzwerk für Freiheitskämpfer und Auftragskiller

Deep Web heißt der Teil des Internets, der durch Suchmaschinen nicht erfasst wird. In seinen Tiefen gibt es wieder eigene Netzwerke, die als "abhörsicher" gelten. Hier tummelt sich alles, was unerkannt kommunizieren möchte: chinesische, syrische und iranische Oppositionelle, aber auch Wikileaks und große Unternehmen nutzen die Möglichkeiten der Anonymisierung.


Kiew, Ukraine: Eine Blume und eine ukrainische Flagge auf dem Maidan in einer Barrikade (picture alliance / dpa)

Politik Die Ukraine am Abgrund

Wie oligarchische Politik und ethnische Polarisierung die Ukraine zerreißen

Ein Jahr nach der Maidan-Revolution sieht der Präsident der Ukraine das Land in der tiefsten Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die im April 2014 eingeleitete Anti-Terror-Aktion hat Dörfer und Städte zerstört und über eine Million Bewohner in die Flucht getrieben; das Land steht vor dem Staatsbankrott.


Havannas russisch-orthodoxe Kathedrale (Henning von Löwis)

JournalismusA lo Cubano

Wenn Journalisten nach Kuba reisen

"Berichten Sie objektiv - aber mit kubanischer Objektivität, nicht mit der deutschen!" Begleitet von diesen Worten werden Stempel in die Pässe von elf Journalisten gedrückt. Es ist das erste Mal seit Jahren, dass einer internationalen Gruppe aus Radio-, Online- und Printjournalisten Pressevisa für einen Besuch auf Kuba gewährt werden.


Die Stadt Kairo im Sonnenuntergang. (Imago / Xinhua)

Ägyptische GesellschaftMomente der Verzweiflung

Hassan F. und das Ende arabischer Revolutionsträume

Er sitzt auf den Treppenstufen im Hausflur eines Altbaus in Berlin-Mitte und starrt vor sich hin. "Ich bin im Zustand völliger körperlicher und psychischer Erschöpfung", sagt er. Hassan F. war einer der führenden Aktivisten der arabischen Revolution 2011 in Ägypten.


Blick auf die Brandruine. (picture-alliance / dpa / Rolf Rick)

LübeckZehn tote Asylbewerber, keine Spur von den Tätern

Rekonstruktion einer Fahndung

Im Januar 1996 wurde ein Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Lübeck verübt. Zehn Menschen starben, 38 wurden zum Teil schwer verletzt. Noch in der Tatnacht wurden die Personalien von drei Neonazis aufgenommen, die in der Nähe des Tatortes standen und frische Brandspuren aufwiesen. Zu einer Anklage kam es nie.


Die deutsche und die türkische Flagge wehen am Dienstag (17.04.2007) auf der Hannover Messe Industrie nebeneinander im Wind. (dpa / Peter Steffen)

GesellschaftNeustart in Istanbul

Warum Deutsch-Türken auswandern

Rund 15.000 Deutsch-Türken zwischen 25 und 50 Jahren wandern jedes Jahr in die Türkei aus, vor allem in ihre Traumstadt Istanbul. Aufgewachsen sind sie zwischen Nordsee und Alpen, manche sind auch in Deutschland geboren, viele haben einen deutschen Pass. Die meisten sind gut ausgebildet und sprechen besser Deutsch als Türkisch.


Ein Hand hält ein Schild auf dem "My Blog" steht vor einem Bildschirm.  (picture alliance / dpa / Simon Chavez)

Kryptografie Crypto wars oder Die Freiheit im Netz

Kryptografie ist eine alte Sache, die sich mit dem Beginn des Internetzeitalters radikal verändert. Jetzt geht es nicht mehr darum, bestimmte geheime Botschaften von Militärs, Diplomaten, Agenten oder Politikern zu ver- bzw. entschlüsseln, sondern die globale Massenkommunikation vor ihrer massenhaften Erfassung zu schützen.


Ein Porträt von Gesche Piening (Piening)

Themenwoche "Ware Welt"Der Künstler als ideales Arbeitsmodell westlicher Ökonomien?

Eigenbrötlerisch, kompromisslos, gesellschaftskritisch, arm, aber glücklich und voller Selbstachtung - das war einmal. Das Klischee des weltfremden Künstlers ist passé. Wer sich heute noch für eine künstlerische Laufbahn entscheidet, sollte Begriffe wie Elfenbeinturm und Kompromisslosigkeit genauso aus seiner Mindmap streichen wie Selbstverwirklichung und Selbstachtung.


Menschen schauen aus der Ferne auf Kobane - über der Stadt sind Rauchwolken zu sehen. (afp / Bulent Kilic)

Experiment RojavaBeobachtungen in den syrischen Kurdengebieten

Nicht nur in Kobane kämpfen Kurden seit zwei Jahren gegen die hochgerüsteten Terrormilizen des Islamischen Staates. Alle drei kurdischen Enklaven sind von ihnen eingekesselt. Und im Norden hat die Türkei ein Embargo verhängt gegen Rojava - wie die Kurden ihr Siedlungsgebiet nennen.


USA-Präsident Barack Obama, Mexico-Präsident Enrique Peña Nieto, und der kanadische Premierminister Stephen Harper (v.l.) winken gemeinsam. (picture-alliance / dpa / José Méndez)

NAFTAFreihandelsabkommen oder Blaupause des neoliberalen Investitionsregimes

Am 1. Januar 1994 trat das Freihandelsabkommen NAFTA in Kraft. Die USA, Kanada und Mexiko haben es unterzeichnet und damit die größte Freihandelszone der Welt geschaffen. NAFTA war ein Pionierabkommen. Unter anderem weil es neben dem Warenhandel auch Dienstleistungen, Investitionen, das öffentliche Beschaffungswesen und geistiges Eigentum einschließt.


Am 04.04.1972 findet in der Universität Jena eine Lehrlingswerbung für Schreibkräfte statt. (picture alliance / Universität Jena)

Die EmanzipiertenDrei Frauengenerationen aus Ostdeutschland

Für Ilsemarie, geboren 1932, war es keine Frage: die ersten beiden Kinder während des Studiums, das dritte unmittelbar danach. Sie arbeitete als Familienrichterin in Ostberlin, promovierte nebenbei – und war bei all dem ziemlich auf sich allein gestellt.


Ein Eckstück der Balustrade der Garnisonkirche mit Flammenvase und Satyrkopfvase erinnern am 29.07.2014 in Potsdam (Brandenburg) an die gesprengte Garnisonkirche. (picture-alliance / dpa-ZB / Bernd Settnik)

Ruf und WiderrufDer Streit um den Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam

Hier erteilte die Kirche dem preußischen Militarismus ihren Segen. Hier reichten sich Hindenburg und Hitler unter Krone und Kreuz die Hände, in einer pompösen Inszenierung von Kirche und Staat, am 21. März 1933, dem "Tag von Potsdam". Zu DDR-Zeiten wurde die Kirchenruine 1968 abgerissen und durch den Bau eines Rechenzentrums ersetzt.


Die ehemalige Hermann Göring-Meisterschule in Kronenburg, in der sich heute das landeseigene "Haus für Lehrerfortbildung" befindet. (Deutschlandradio / Frank Möller)

KronenburgVerschwiegen. Verdrängt. Vergessen?

Hermann Görings Malerschule in der Eifel

Wer durch Kronenburg streift, findet zahlreiche Informationstafeln, auf denen die Geschichte des Dorfes sowie topographische und kulturelle Besonderheiten erläutert werden - bis auf eine.


Braunkohletagebau Welzow-Sued (picture-alliance / dpa-zb / Andreas Franke)

TagebauBürger gegen Bürger

Die Braunkohle spaltet die Lausitz

Umweltaktivist, Greenpeace – das können auch in den von vorrückenden Abraumbaggern bedrohten Regionen der Lausitz Reizworte sein. Adrian Rinnert ist so einer: aus Berlin zugezogen, um die Stille zu genießen. Arbeit ist ihm nicht so wichtig.


Eine Regenbogenfahne, Symbol der Lesben und Schwulen, hängt in der Innenstadt von Frankfurt am Main.  (picture alliance / dpa)

Gleichgeschlechtliche EheTea-Party in Frankreich

Der Kulturkampf um die Homoehe

Europa rieb sich im vergangenen Jahr die Augen: Ausgerechnet in Frankreich führte ein Gesetzentwurf über die gleichgeschlechtliche Ehe zu einer gigantischen Protestbewegung.


Denkmal des kleinen Aufständischen von 1944 - Warschauer Aufstand (picture-alliance / dpa-ZB / Wolfgang Frotscher)

Tragische HeldenDie Kinder des Warschauer Aufstands

Am 1. August 2014 wird Polen sich zum 70. Mal an den Warschauer Aufstand von 1944 erinnern. Damals erhob sich die polnische Heimatarmee Armia Krajowa gegen die deutsche Besatzungsmacht. Der Befreiungskampf endete nach 63 Tagen in einem Desaster mit Zehntausenden Toten.


Brasilianische humanitäre Helfer in eine Flugzeug.   (picture-alliance / dpa / Joedson Alves)

Haiti ChérieDas Geschäft mit der Hilfe

Hunderte Millionen Dollar werden jedes Jahr an Hilfs- und Spendengeldern in Haiti umgesetzt. Und jedes Erdbeben, jeder Hurrikan, jede weitere Überschwemmung treibt neue Helfer auf die kleine Karibikinsel, sie sind allgegenwärtig.


Ein Bettler in der Fußgängerzone in Osnabrück (dpa / Friso Gentsch)

ZukunftsvisionMilitarisierung für den Wohlstand

Die Kriege der Zukunft werden Kriege in urbanen Ballungsräumen sein, weil bald die Mehrheit der Menschheit in Megastädten leben wird. Es werden "asymmetrische" Kriege sein, die nicht gegen Heere, sondern gegen Terroristen und Aufständische geführt werden.


(dpa / picture alliance / Alexandre Marchi)

Schrottplatz Mensch?Fehlerhafte Medizinprodukte und ihre Folgen

Skandale um Medizinprodukte, zu denen Holzspatel, Kondome, aber auch Hüftimplantate zählen, scheinen an der Tagesordnung: mit Industrie-Silikon gefüllte Brustimplantate, Metallabrieb im Hüftgelenk oder Kabelbruch am Herzschrittmacher.


Eine Teilnehmerin des Christopher Street Day hat am 27.07.2013 in Stuttgart eine Regenbogenfahne auf ihr Gesicht gemalt. (picture alliance / dpa / Daniel Bockwoldt)

Sexuelle Vielfalt LSBTTI oder: Die neue deutsche Sexualkunde

Sollen sich Schülerinnen und Schüler auch mit gleichgeschlechtlichen Lebensweisen beschäftigen – oder zumindest erfahren, dass es sie gibt? Ja, sagt die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg. Sie will das Thema in den Bildungskanon aufnehmen – und hat damit eine heftige Debatte entfacht.


Ein automatisches Lager für Magnet-Datenbänder arbeitet am 23.02.2012 in einem Nebenraum des Supercomputers "Blizzard" (dpa/Charisius)

Netzwelt Serverfarmen, Clouds und Datenströme

Oder: Die Katze beißt sich in den digitalen Schwanz

Unsere Daten werden in Clouds gespeichert und auf Serverfarmen gepflegt. Aber wer weiß schon, wo sich die Farmen und Wolken befinden, wer sie bewirtschaftet und Zugang gewährt? Die Auslagerung großer Datenmengen – auch auf ausländische Server – verstärkt die Möglichkeit der Kontrolle und Beeinflussung durch fremde Regierungen oder Interessengruppen.


Ein Bild von der Elbe.  (picture-alliance / dpa / Christian Charisius)

Ökosysteme Flüsse versenken

Die Konkurrenz der deutschen Seehäfen

Die deutschen Seehäfen kämpfen verbissen um jeden Container - auch gegeneinander. In Wilhelmshaven wurde im Sommer 2013 der erste deutsche Tiefseehafen "JadeWeserPort" eröffnet. Kostenpunkt ca. 1,5 Milliarden.


Eine Hand hält eine Spritze und setzt zur Impfung auf einem Arm an. (picture-alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Gesundheit Impfalarm - Hysterie oder Notwendigkeit?

"Impfen oder Nicht-Impfen": für die meisten Ärzte, Epidemiologen und Virologen ist das keine Frage, für eine Reihe von Eltern schon. Was in den 1950er Jahren noch selbstverständlich war - Kinder sehr früh gegen Krankheiten wie Tetanus, Diphtherie, Polio oder Masern immunisieren zu lassen - ist in den vergangenen Jahrzehnten einer allgemeinen "Impfmüdigkeit" gewichen.


Ortsschild Guben (Deutschlandradio)

Staatsgrenze Guben/Gubin

Stadt in zwei Ländern

Seit zehn Jahren könnten zwei Städte aufeinander zu wachsen, die doch fast ein Jahrtausend eine Stadt waren: Guben/Gubin. Die Neiße, die einst mitten durch Guben floss, markierte nach dem zweiten Weltkrieg vor allem eine Trennlinie, eine Staatsgrenze.


Im Sonnenuntergang hält ein Mann die Flagge von Brasilien.  (picture alliance / dpa / Antonio Lacerda)

PolitikExerzierfeld für Diktatoren

Zum 50. Jahrestag des Militärputsches in Brasilien

Am 31. März 1964 stürzten brasilianische Generäle den linken Präsidenten João Goulart mithilfe der USA. Dessen Reformpolitik war den Putschisten ein Dorn im Auge. Aber auch die Regierung Kennedy wollte mit allen Mitteln verhindern, dass nach der Kubanischen Revolution ein weiterer Systemwechsel in Lateinamerika stattfinden konnte.


Ein Frau schaut auf eine Karte Japans, auf der Atomkraftwerke eingezeichnet sind. (picture alliance / dpa / Marcus Brandt)

Super-GAUSie nennen uns Verräter

Atomflüchtlinge aus Fukushima

Sanai Okamoto war hochschwanger, als sich der Super-GAU in Fukushima ereignete. Sie und ihr Mann lebten damals 60 Kilometer vom AKW entfernt. Sanai flüchtete gleich nach Nagoya. Ihr Mann musste in seiner Firma kündigen, um seiner Frau nachfolgen zu können und wird seither von ehemaligen Kollegen und Freunden als Verräter geächtet.


Blick über das Zentrum von Leipzig. (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)

Swinging LeipzigSubkulturelles Image und Marketing

Leipzig, mittlerweile "Hypezig" genannt, ist eine sogenannte Schwarmstadt, die wächst - weil junge Menschen massenhaft hierher ziehen. Warum eigentlich? Am Geld kann es nicht liegen, es gibt nach wie vor kaum Jobs.

Nächste Sendung: 05.06.2015 19:15 Uhr

Dossier
Mission Beethoven 
Die Bonner Festspielhausdebatte  
Von Ulrike Bajohr
Produktion: DLF 2015
Beethoven ist in Bonn geboren. Die Bonner Lokalpolitiker haben diesen Fakt erst so richtig entdeckt, nachdem die Stadt ihre bundespolitische Wichtigkeit verloren hatte. Beethoven und sein Geburtshaus sollen statt des Kanzleramtes als "Unique Selling Point", als Alleinstellungsmerkmal,  vermarktet werden. Es ist viel von Geld die Rede - Geld, das man braucht, um den Komponistengeburtstag 2020 würdig zu begehen, Geld, das man mit "der Marke" Beethoven verdienen könnte - wenn man denn investierte... Die Stadt hat genügend Kultureinrichtungen, die allerdings in Schuss gebracht werden müssten. Um die öffentlichen Finanzen sieht es nicht gut aus - um die privaten nicht schlecht.
Eines der beiden in Bonn ansässigen Dax-Unternehmen will 30 Millionen Euro in den Bau eines neuen Beethoven-Festspielhauses investieren. Eines Hauses, das mindestens 70 Millionen kosten würde, Betriebs- und Programmkosten nicht eingerechnet. Das Angebot steht seit fast sechs Jahren - und spaltet seitdem die öffentliche Meinung. Indessen hat sich eine Gruppe tat- und finanzkräftiger Bürger zusammengetan, die den Beweis antreten will, dass eine Kultureinrichtung, die in erster Linie klassische Musik anbietet, privatwirtschaftlich gebaut und vor allem betrieben werden kann. Die Debatte hat die Endrunde erreicht: Wenn nicht in diesem Jahr der Grundstein gelegt wird, kann das Festspielhaus zum Beethovenjubiläum nicht fertig sein. Vor Wolfgang Grießl, Bonner Unternehmer an der Spitze der Festspielhausfreunde, stehen entscheidende Monate.
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(Deutschlandfunk)

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Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Dossier

Die Kombo zeigt die Architektenentwürfe "Die Wellen" (oben) und "Der Diamant" für das neue Festspielhaus in Bonn (Handouts). (picture-alliance / dpa / Post)

Mission Beethoven Die Bonner Festspielhausdebatte 

Beethoven ist in Bonn geboren. Die Bonner Lokalpolitiker haben diesen Fakt erst so richtig entdeckt, nachdem die Stadt ihre bundespolitische Wichtigkeit verloren hatte. Beethoven und sein Geburtshaus sollen statt des Kanzleramtes als "Unique Selling Point", als Alleinstellungsmerkmal, vermarktet werden.

05.06.2015 | 19:15 Uhr

Bundestags-Abgeordente der Grünen, Bärbel Höhn, diskutiert mit Bürgern über das Freihandelsabkommen. (Peter Kreysler)

Fischen in der Nebelbank Wie sich der Berliner Politikbetrieb zu TTIP positioniert

Je mehr die Deutschen von dem europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP erfahren, um so skeptischer werden sie. Während die Bürger zunehmend murren, will die Große Koalition in Berlin die Verhandlungen zum TTIP-Abkommen mit den USA unbedingt noch in diesem Jahr abschließen. Bundeskanzlerin Merkel schaut ungeduldig auf die Uhr und mahnt zur Eile bei TTIP – warum?

19.06.2015 | 19:15 Uhr

Das Feature

Der Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil (Lotta Ortheil)

Mutismus"Die Sprache hat mich wiedergeboren"

Noch mit sieben Jahren sprach Hanns-Josef Ortheil kein einziges Wort. Die Diagnose lautete damals: autistische Ich-Versenkung. Heute spricht man von Mutismus, wenn Kinder jahrelang schweigen. Ortheils Mutter, durch den Tod von vier Söhnen traumatisiert, schwieg in dessen Kindheit ebenfalls.

29.05.2015 | 20:10 Uhr

Freistil

Drei Köche mit Kochmützen arbeiten in einer Restaurantküche. (picture alliance / ZB / Jens Büttner)

Haute CuisineDie Sterne über Berlin

Spätestens seit dem 7. November 2013 ist es offiziell: Die Deutschen haben kochen gelernt. Und zwar so gut, dass sie von den Franzosen mit Auszeichnungen nur so beschmissen werden. 274 deutschen Restaurants haben die Gralshüter des Guide Michelin Sterne verliehen, so viele wie nie.

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