Kultur

Politrock aus den USAAlgiers, die Unfassbaren

(Sven Herwig)

Algiers aus Atlanta verschmelzen Gospel, Soul und Punk zu Politrock, wie man ihn so noch nicht gehört hat. Dennoch will sich das Quartett nicht auf das Label Politik reduzieren lassen. Pech für die Band: Das neue Album "There Is No Year" wird Algiers Ruf als zornige Diskursrocker festigen.Corso | 18.01.2020 | 15:05 Uhr

"The New Luxury"Mode für Auskenner

(Thomas Welch, The New Luxury gestalten 2019)

Der neue Luxus glitzert und glänzt nur selten: Er kommt als Turnschuh oder normales T-Shirt daher, kostet aber dennoch ein kleines Vermögen. Nur wer sich auskennt, erkennt ihn auch. Ein Buch zeigt diese teure Street-Fashion für eine neue Generation. Corso | 16.01.2020 | 15:05 Uhr

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Schalko-Roman als Theaterstück"Schwere Knochen" in Wien

(www.lupispuma.com / Volkstheater)

"Schwere Knochen" gehört zu David Schalkos Trilogie über die Gier, die zur Macht treibt und ihre Betreiber zerstört. Das Wiener Volkstheater macht daraus ein Bühnenstück und erzählt die Ganoven-Geschichte zwischen Wiener Unterwelt, Federboas und dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland.Corso | 16.01.2020 | 15:05 Uhr

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Eurosonic Festival 2020Unübersichtliche Talentsuche

(Eurosonic Festival)

Durch die Digitalisierung der Musikbranche ist es für junge Künstler viel leichter, ein Publikum zu finden als früher. Das sorgt auf Nachwuchs-Festivals wie dem niederländischen Eurosonic für sehr umfangreiche Programme. Für Booker wie Sebastian Heer wird das Geschäft dadurch nicht leichter. Corso | 16.01.2020 | 15:15 Uhr

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Große KoalitionSpottmaterial fürs Kabarett

Logos der Volksparteien CDU und SPD auf einer abblätternden Wand (Imago / Christian Ohde)

2020 ist das Entscheidungsjahr für die GroKo. So wie schon 2019 und all die Jahre zuvor. Die Geschichte der Großen Koalition ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Das war schon in den 60er-Jahren so. Das Kabarett kann sich freuen. Liefert die GroKo doch zuverlässig Material für politischen Spott.Querköpfe | 15.01.2020 | 21:05 Uhr

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Neue FilmeZwischen den Frontlinien

Soldaten in einem Schützengraben (www.imago-images.de)

Zwischen englischen und deutschen Schützengräben spielt das Drama „1917“. Wie gemeinsames Musizieren Hass und Vorurteile überwinden kann – davon handelt der Musikfilm „Crescendo #makemusicnotwar“. Einen etwas anderen Blick auf den Nahostkonflikt wirft die Komödie „Vom Gießen des Zitronenbaums“. Corso | 15.01.2020 | 05:00 Uhr

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Dokumentarfilm "Spuren - die Opfer des NSU""Es hört ja nicht auf"

(Salzgeber Filmverleih)

Auch nach den Urteilen im NSU-Prozess sind noch viele Fragen offen - nicht nur für die Hinterbliebenen der Opfer. Aysun Bademsoy hat einige von ihnen besucht und ihre Verletzungen im Film "Spuren" dokumentiert. Sie wollte wissen: "Was bleibt von ihren Erinnerungen?", sagte Aysun Bademsoy im Dlf. Corso | 14.01.2020 | 15:15 Uhr

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Projekt "Kurzfilmkino"Rettet den Kurzfilm

(© W-film)

Der Kurzfilm verdiene mehr Aufmerksamkeit: Das Projekt "Kurzfilmkino" will künstlerisch herausragende Werke einem breiten Publikum zugänglich machen - im klassischen Kinosaal, denn dort "hat man noch eine andere Konzentration" als bei YouTube, sagte Initiator Stephan Winkler im Dlf.Corso | 14.01.2020 | 15:05 Uhr

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Theaterfestival "Under The Radar"Rituale gegen das Vergessen

((c) Festival Under The Radar, New York 2020)

Europa als verfluchter, bluttriefender Kontinent - Theatermacherin Selina Thompson kritisiert in ihrem expressiven Stück "Salt" die Folgen des Kolonialismus. Thompson ist eine von Dutzenden jungen Performance-Künstlerinnen und -Künstlern, die das New Yorker Indie-Festvial "Under The Radar" zeigt.Corso | 14.01.2020 | 15:22 Uhr

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Malerei-Retrospektive in Neu-UlmErotische Leiber und Puppen

Dorothea Maetzel-Johannsens Gemälde "Frauen am Tisch", 1920. Öl auf festem Karton. Privatsammlung Österreich (Edwin Scharff Museum / Foto: Ketterer Kunst)

Stadtlandschaften, Stillleben und Akte - das Künstlerpaar Emil Maetzel und Dorothea Maetzel-Johannsen probierte vieles aus, befeuerte den Expressionismus in Hamburg und stellte immer wieder seine Familie in den Mittelpunkt. Das Edwin-Scharff-Museum in Neu-Ulm widmet dem Paar nun eine Retrospektive.Kultur heute | 12.01.2020 | 17:30 Uhr

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"Im Westen nichts Neues" am Schauspiel DresdenBühnenadaption ohne Esprit

Eine Szene aus dem Theaterstück "Im Westen nichts Neues" nach dem Roman von Erich Maria Remarque unter Verwendung einer Fassung von Kerstin Behrens und Lars Ole Walburg. Auf dem Bild: Lisa Natalie Arnold, Holger Hübner, Denis Geyersbach, Daniel Séjourné, Januar 2020 (Staatsschauspiel Dresden / Foto: Sebastian Hoppe)

Angst, Monotonie und Schrecken - Erich Maria Remarque beschreibt im Roman "Im Westen nichts Neues" das Grauen des Ersten Weltkriegs. Mina Salehpour hat das Stück nun in Dresden auf die Bühne gebracht. Ein kraftloser Abend, der es nicht schafft, die Vorlage ins 21. Jahrhundert zu transportieren.Kultur heute | 12.01.2020 | 17:30 Uhr

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Essayband über Pop-TexteDer Tod als lebendiges Wesen

Rocksänger Alice Cooper (dpa picture alliance/ Scanpix Denmark/ Mathias Loevgreen Bojesen)

Ob John Lennon, Joy Division oder Rammstein - alle haben sie Popsongs über den Tod geschrieben. Die Anthologie “Dancing With Mr. D” verknüpft eben diese mit Vanitassymbolen aus der bildenden Kunst. "Der Tod sollte kein trostloses Wesen sein", sagte Mitherausgeberin Anna Schiller im Dlf.Corso | 10.01.2020 | 15:05 Uhr

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Standarisierte ArchitekturÄsthetik des Plattenbaus

Bauarbeiten an einem neuen Wohnviertel in der usbekischen Hauptstadt Taschkent, aufgenommen im August 1969. Die mittelasiatischen Stilelemente der Fassaden sollen die Wohnungen vor der Sonne schützen. (dpa-Zentralbild / Frank Baumgart)

Grauer Beton oder inspirierende Architektur? Plattenbauten in Ost und West sind nach 1989 ästhetisch in Ungnade gefallen. Zu Unrecht, wie Architekt Philipp Meuser findet. Er sprach im Dlf über die Schönheit der Monotonie und eine mögliche Zukunft der Fertigbauweise. Corso | 08.01.2020 | 15:05 Uhr

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Ken Krimstein: "Die drei Leben der Hannah Arendt"Ekstatische Wahrheit

Der Schriftsteller Ken Krimstein und sein Buch: "Die drei Leben der Hannah Arendt" (dtv Verlagsgesellschaft/ Foto Krimstein: Richard Shay)

Hannah Arendt ist die wahrscheinlich wichtigste Denkerin des 20. Jahrhunderts. Ken Krimstein hat ihr Leben und Denken jetzt in einer Graphic Novel kondensiert und dabei ganz nebenbei eine hervorragende und unterhaltsame Einführung in Arendts Philosophie und Politische Theorie geschaffen. Büchermarkt | 06.01.2020 | 16:10 Uhr

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